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Beiträge von Rojoko

    Ich habe meine 80er PX recht unproblematisch auf DR135 aufgerüstet. Mein sehr pingeliger TÜV hat sich mit dem im Netz abrufbaren Gutachten aus 1990 (?) ohne weiteres zufrieden gegeben und das Ding eingetragen. Da ich in den Bergen hause und gelegentlich Soziabetrieb habe, habe ich sie primär mit 21 Zähnen bestückt. Damit rennt sie super "jede Treppe" rauf und ansonsten ist es die schönste Art, 65 zu fahren... Vergaser musst halt ein wenig anpassen.

    Gruß Robert

    Eine Möglichkeit: wenn die Kupplung gezogen ist, sind die drehenden Massen des Schaltgetriebes "weg" von der Kurbelwelle. Geben bzw. halten also auch keinen Schwung mehr. Wenn der Motor eh schwach auf der Brust ist, kann das zum Absterben führen. Hatte ich schon mal...

    Und wenn der DS verschlissen, dann hat der Motor nicht viel auf der Brust.

    Gruß Robert

    Diese Spule sieht nicht gut aus. Wie äußerten sich denn die Probleme? Traten die erst auf, wenn der Motor warm/heiß wurde? Dann liegt ein Isolationsschaden nahe - austauschen.

    Wie die Spule messen? Mit Ohmmeter ist das wenig hilfreich, weil sich der Widerstand im einstelligen Bereich bewegt. Da siehst nicht viel...

    Hilfreich wäre allenfalls ein Induktivitätsmeßgerät, das ist aber ein Spezialzeugs und lohnt die Anschaffung kaum. Es sei denn, Du kommst an ein Multimeter mit entsprechender Zusatzfunktion ran. Und auch dann kann es sein, daß sie kalt unauffällig ist und erst in warmem Zustand ihre "Qualitäten" offenbart.

    Also erstmal berichten - was war los??

    Das Thema "Hupengleichrichter" hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe daher ein wenig herumrecherchiert. Und bin dabei auf eine Diskussion hier im Forum aus dem Jahr 2009 gestoßen. Wer es sucht, mag das Stichwort "Darlington" in die SF eingeben.

    Da kommt dann auch der Schaltplan. Der, das muß ich redlicherweise zugeben, erheblich komplexer ist als ich in meinem munteren Beitrag zum Thema Brückengleichrichter schrieb. Und in dem auch ein Darlingtontransistor vorkommt...

    Trotzdem ist der Nachbau für den Kundigen unproblematisch und vom Aufwand her mit unter 12,- zu realisieren. Indessen gibt es auch eine spartanische Lösung, die ich hier zitiere und die meinen Vorstellungen nahe kommt

    um auch noch meinen senf dazuzugeben:


    ich löse defekte hupengleichrichter günstig und schnell mit einem brückengleichrichter und nem kondensator um 4000µF


    am gleichrichter hinten ein grünschwearzes an grün, ein grünschwarzes an schwarz.


    vorne an der hupe die BEIDEN kabel abziehen, auf die wechselstromeingaänge des brückengleichrichters, die hupe an gleichstrom. den kondensator mit der hupe parallel. fertich. hupt sauber, quakt kurz beim ersten drücken kurz, weil der kondensator geladen wird, hupt dann aber normal.
    wenn das quaken nicht gewünscht ist, gleichrichter ganz normal hinten wie normalen hupengleichrichter verkabeln:


    schwarz grün beide auf die gleichstromausgänge, grün und shwarz an wechselstrom, kondensator mit grün schwarz parallel.

    So, das lag mir auf dem Herzen...

    Das Video habe ich mir angesehen. Ich teile die Meinung nicht, daß Abweichungen von +/- 10% erheblich und schadenträchtig sind. Ich repariere seit Jahren Radios und Funkgeräte, da ist absolute Genauigkeit allenfalls in Abstimmkreisen und Bandfiltern erforderlich. Außerdem lassen sich mit vertretbaren Kosten derartig maßhaltige Kondensatoren in großer Serie nicht herstellen. Die Kapazität schwankt ja schon bei Temperaturunterschieden. Der Herr hat sicher ganz viel Ahnung von Motoren, von elektrischen Bauteilen eher nicht. Bleibe dabei: Kapazitätsdifferenzen von 30% sind unschädlich.

    was soll an einem Hupengleichrichter anders sein als bei jedem anderen Gleichrichter? Also googel nach Brückengleichrichter oder Graetzschaltung, besorg Dir 4 Siliziumdioden, das kostet weniger als 1 Euro und löt das ganze nach Vorgabe zusammen. Und bau es ein, fertig!

    Guten Morgen,

    Folgendes stimmt auf einmal nicht:

    Meine PX mit 135DR und 20/20er Vergaser HD 103 und BR3 nimmt im unteren Teillastbereich nur widerwillig Gas an, schüttelt dann etwas und setzt sich ab halbem Gas in gewohnte Bewegung. Abhìlfe schafft dann der Choke, also untenrum zu mager.

    Was ist außer Spielen mit der Gemischschraube angeraten?

    Grüße Robert