Beiträge von Rojoko

    Also den Auftrag und die Rechnung würde ich mir zeigen lassen.Und für "über 500,- " eine Motorrevision einschließlich aufmotzen - und auf die Idee ist der "Meister" sicher nicht von alleine drauf gekommen - erscheint wenig überzeugend.

    Und wenn der DR nicht eingetragen ist, sorry, das geht mit dem Verkäufer heim, wie auch immer. Und wenn er Dir "im besten Gewissen" eine nicht straßenverkehrskonforme Vespa verkauft hat, dann ist das nicht Dein Problem.

    Also wenn Du da hart bleibst, kommst Du aus dem Vertrag raus. aber das mußt Du schon selbst wollen und durchziehen.

    Ich denke, ich kanns beurteilen, sowas war früher mal mein metier...


    gruß Robert

    Auf Membranansaugung wurde bereits umgebaut, Drehschieber nicht vorhanden. Auch davon wusste ich bei Kauf nicht, der VK hat mir dies nicht mitgeteilt oder die tollen "Tuningmaßnahmen" erwähnt. Die teils starken Beschädigungen an der Kurbelwelle sind definitiv älter als 80km, das lässt sich an den Ablagerungen erkennen.

    Ist denn irgendwas von den Umbaumaßnahmen einschl. 135DR in den Papieren eingetragen? Wenn ja, hast du einen Anhaltspunkt, wann die Veränderungen vorgenommen wurden. Wenn nein, dann hast Du eine für den Verkehr so nicht zulässige Vespa gekauft. Eventuell ein Ansatz, den Kauf rückgängig zu machen. Hängt halt vom Vertragsinhalt ab...


    gruß Robert

    Guten Morgen in die Runde,


    nachdem ich im Mai den Auspufftopf getauscht habe, habe ich ein Problem. Hier die Einzelheiten:


    Ich habe eine hier schon vorgestellte PX80 Bj. 83, umgebaut auf DR 135. Alles brav eingetragen. Der Primärantrieb wurde nicht geändert, weil ich sie nicht schneller brauche und der bessere Anzug hier in den Allgäuer Bergen vorteilhaft ist.
    Nachdem sie dann im Frühjahr Startmucken hatte, habe ich ihr neuen SPACO 20/20 Vergaser spendiert. HD auf 102 gewechselt, Original ND 40/120 dringelassen, Mischrohr BE3 ebenso, HLK 60.
    Pickup getauscht.
    Worauf sie super anspringt und lief, allerdings habe ich sie zunächst auch nicht voll ausgefahren.


    Einen selbstverschuldeten Einfahrklemmer hat sie ohne weiteres überstanden.

    Dann habe ich gemerkt, daß der alte Auspuff ein Loch hatte, also einen original Piaggio beim SIP bestellt und montiert. Der bringt ein kernigeres Geräusch, aber jetzt habe ich erhebliche Geräusche wie Klingeln - und Vibrationen, wenn ich sie im 4. so an die 5000 Touren bringe. Also Schieber jenseits 3/4. Außerdem nimmt sie dann unwilliger Gas an, reißt kleine Löcher und "stopft" zu. In den unteren Gängen bemerke ich das nicht so, aber die werden bei der kurzen Gesamtübersetzung ja regelmäßig auch nur hoch- und nicht ausgefahren.


    Kerzenbild ist nach Fahren unter Last rehbraun, optimal.

    Wird unter Last der Choke gezogen, drosselt sie sofort.

    Beim Gas- Aufziehen ebenso wie beim Loslassen, kein Problem, kein Loch, kein Brabbeln...



    Was meint Ihr? Eventuell andere HD? Liegts tatsächlich am neuen Auspuff?


    Beste Grüße vom Berg - Robert

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist das Relais richtig angeschlossen.

    Der Fehler sollte im Bereich des Bremslichtschalters zu finden sein. Oder ein unzulässiger Kontakt zwischen zwei Kabeln in der Zündschalter-Region. Insbesondere wäre das weiße Kabel vom Bremslichtschalter rückwärts Richtung Zündschloß zu verfolgen.

    Was macht die Hupe? beteiligt sich die an dem Spiel?

    Gruß Robert

    Also ich hatte sowas mal vor viiielen Jahren: Startete kalt, lief eine Weile bis richtig warm, hat dann abgestellt und lief wieder, wenns abgekühlt war.


    Es war ein Isolationsschaden in der Speisespule oder im Pickup, genau weiß ich das nicht mehr. Aber sobald die Kiste warm wurde, haben sich die Drähte ausgedehnt und dann kamen die schadhaften Teile in Berührung, Spannung bricht zusammen, aus die Maus. Kann bei Dir so sein, muß aber nicht.


    Ich würde einfach mal testen, ob sie im heißen, abgestellten Zustand noch einen Zündfunken produziert. Wenn ja, isses was anderes. Wenn nein, bist Du eventuell auf der richtigen Spur.


    Oder die Widerstandswerte vom Pickup und Speisespule bei heißem und kaltem Motor messen und vergleichen.


    Gruß Robert

    DR -sprich Di-Erre- steht für Diffusione Ricambi = Ersatzteil/Tauschteil- Versand.
    Italienisch ist halt eine schöne Sprache...


    Gruß Robert

    Also ich habe die PX mit Batterie. Die Beschaltung dürfte unterschiedlich sein. Mein Spannungsregler sorgt für geregelte Batterieladung. Du mußt den Schaltplan für Deine durchgehen. Sicher findest Du den Ausgangspunkt für die Lichtstrom-Speisung. Von dort ausgehend die Kabel und Verbindungen mit Durchgangsprüfer auf die Schadenstelle losgehen. Es hat sich bewährt, ein Prüfkabel an Masse zu klemmen. Das andere rüstest Du mit einer Lüsterklemme (das sind die isolierten Dinger, die innen eine Hülse mit zwei Schrauben haben und die man zur Verbindung von elektrischen Haushaltsleitungen verwendet) aus und schraubst darin eine Nähnadel fest. Damit kannst Du durch die Kabelisolation stechen, ohne bleibende Schäden anzurichten und so prüfen, ob an der Einstichstelle Spannung gegen Masse ist. Einfach und praktisch...


    Viel erfolg - Robert

    Keine Reihenschaltung, die Verbraucher sind parallel geschaltet. Sonst läge ja an jeder Birne eine andere Spannung, zudem erheblich unter der Speisespannung von 12-14V.

    Sollte Überspannung aufgetreten sein, sind die parallelen Verbraucher sämtlich hin.

    Einfach Birne rausholen, mit Multimeter auf Durchgang testen. Dann weißt Bescheid...


    Gruß Robert

    Der vorgeführte Zündfunke überzeugt mich nicht wirklich. Bei mir wars der Kerzenstecker. Miß doch mal dessen Durchgangswiderstand mit einem Ohmmeter, ist bei jedem Multimeter drin. Der Widerstand sollte 0 sein, es sei denn, es handelt sich um ein entstörtes Modell mit 5000 Ohm. Wenn er mehr zeigt, tauschen.

    Bei der Gelegenheit gleich Zündkabel mit durchprüfen.

    Gruß Robert

    Also ich ziehe einfach die Sicherung am Kabel gleich hinter der Batterie ab, wenn ich die Vespa länger stehen lasse. Dann keine Entladung über den Stromkreis. Gegen Selbstentladung der Batterie hilft das natürlich nicht.

    Die Idee mit dem Kondensator ist an sich reizvoll, aber auch Kondensatoren entladen sich selbst und Du bräuchtest ein Riesentrumm, um auch nur einigermaßen brauchbare Ladung zu speichern. Und der Regler dürfte auch eher "überrascht" von dem neuen Abnehmer sein.

    Mein Vorschlag: Besorg Dir eine 6V Bleigel-Batterie, mit so um die 5 Amperestunden Kapazität. Keine billige. Die entladen sich selbst sehr langsam. Hab sie in mehreren Motoren verbaut und sowas übersteht auch ein paar Monate ohne Nachladen.


    Gruß Robert

    Also wenn Du elektrisch nicht so fit bist, würde ich erstmal nur den Schalter tauschen, ohne mir den Kabelbaum anzutun. Meine ist auch 36 Jahre alt, die Isolation der Kabel machte bislang keine Probleme. Es sind halt die Verbindungen und Übergangsstellen mit Unterbrechung oder Spannungsabfall. Wenn was scheuert. Oder korrodiert, wie ein Sicherungshalter. Aber sowas kannst Du einkreisen (Durchgangsprüfer...) und abstellen.


    Aber wenn du das ganze Gestrüpp rausreißen und tauschen möchtest, ohne Dich im Schaltplan zurechtzufinden, dann schaffst du Dir eventuell die Probleme erst an, die Du vermeiden wolltest... Den Blinker kriegst du einfacher auf die Reihe.


    Aber das machst, wiest magst. Nur meine Meinung.


    Gruß Robert

    Nochmal zu Verbindungen: Wenn nicht anders möglich: Löten. In dem Fall sollte die Verbindung mit Schrumpfschlauch überzogen und fixiert werden.


    Da Du ja schon ein Multimeter bei der Hand hast empfiehlt es sich, die Leitungswege bei abgeklemmter Batterie mit dem piepsenden Durchgangsprüfer zu verfolgen und aufzuklären. So vermeidest Du Kurzschlüsse und die Piepserei beschäftigt die Lauscher und lenkt die Augen nicht von der Prüfstelle ab.

    Gruß Robert

    Löten ist nicht gut. Bei Vibration bricht es gerne am Übergang von der Lötstelle ins freie Kabel. Deswegen findest du auch fast keine Lötverbindungen in der KFZ-Elektrik. Also klemmen, schrauben oder crimpen.

    Gruß Robert

    Also, bei mir wars exakt genauso.

    Ich habe mich dann von "oben nach unten" durchgearbeitet: Zunächst Gummidichtung im Sprithahn getauscht. Da mußte ich etwas rumprobieren, bis ich die richtige Einstellung zwischen zu lose -Sprit sickert- und zu fest gefunden hatte.

    Ursache war recht eigentlich wohl nicht die Dichtung, sondern ein ausgerissenes Gewinde im Spritzgußteil. Ich hab dann eine M3 Gewindestange mit 2 Komponentenkleber reingeklebt und konnte dann statt mit der Schraube mit einer Mutter die Haltescheibe (??) fixieren.

    Außerdem Benzinleitung getauscht. "Tolle" Erfahrung dabei: Ich hatte sie erst großzügig lang bemessen, Resultat: kein Durchfluß, da geknickt. Man lernt nie aus...

    Das hat zwar was geholfen, das wars aber noch nicht...


    Nachdem ich einen Viertelliter Sprit aus dem Auspuff rausholen durfte, habe ich dann nochmal den Vergaser vorgenommen. Das Schwimmernadelventil sah zwar takko aus und schien gut, aber ich hab dann den Spaco-Schwimmerkammerdeckel genommen mit dem größeren Nadelventil und der gefederten Nadel.

    Das wars, jetzt kommt sie auf den zweiten Tritt.
    Viel Erfolg!!