Beiträge von Rojoko

    Kurzschlüsse in Kabelbäumen durch Widerstands- oder Durchgangsmessungen zu lokalisieren ist nicht möglich.

    Also da möchte ich widersprechen. Wenn ein Kurzschluß nach Masse vorliegt, was wohl der hauptsächliche Fall ist, dann kann man das durch Messen schon feststellen:

    Das verdächtige einzelne Kabel wird vom Speise- und Endpunkt getrennt. Und dann wird das so isolierte Kabel an einem Ende über Durchgangsprüfer an Masse gelegt. Wenn Durchgang +, dann besteht unterwegs Masseschluß. Ok, das ist nicht "lokalisiert", aber man kennt den Verursacher.


    Etwas umständlich, liefert aber eindeutige Ergebnisse.

    Wg Scheinwerfer erkundigst Dich im Schaltplan, welche Kabelfarbe das ist. Und dann misst Du die Spannung an den Verbindungen: Multimeter in V- Stellung. Dann ein Meßkabel an Masse, das andere an die Verbindungsstelle. Von der ZGP aus fortschreitend am Kabelbaum in Richtung Birne messen, Lichtschalter vorher einschalten. Wenn keine Spannung mehr angezeigt wird, liegt der Fehler im letzten Leitungsstück.
    kann man auch anderes machen, aber ich denke, für einen Beginner ist es so am besten. Viel Erfolg!

    wenn ich mir das Bild von dem Anschlußkästchen so anschaue, dann fällt mir doch auf, dass das 2. grüne Kabel von rechts sehr fragwürdig an der Klemme hängt. Bevor Du den Kabelbaum durchprüfst, schaust Dir am besten erstmal alle Verbindungen an. Daß bei dem Zustand der Kabel/Verbinder das Lichtproblem in der Speisung von der ZGP seine Ursache hat, bezweifle ich. Das mit dem Strom-Messen kannst Dir erstmal sparen, meiner Meinung nach. Zumal das Messen des Stroms einen Verbraucher verlangt. Wenn kein Strom zum Verbraucher durchkommt - mißt Du Null. Weil Null Strom fließt.

    So, der erste Versuch, das Innenrohr auszudrücken, ist erwartungsgemäß gescheitert. Das Ding sitzt fest. Ich habe es jetzt erstmal einer intensiven WD40-Behandlung ausgesetzt. Morgen folgt dann der 2. Versuch.
    Da ich grundsätzlich Pessimist bin (hat seine Vorteile; wenns eintrifft, hatte ich recht. Wenns gut geht, umso besser...) frage ich, was ich machen soll, wenn das Biest partout nicht rauswill:

    Ich könnte versuchen, die Silentblocks mit dem Bohrer soweit zu zerstören, daß ich das Rohrstück frei bekomme und schließlich rausziehen kann.
    Andererseits habe ich die vorhandenen Blöcke intensiv inspiziert und keine Risse oder sonstige Spuren von Verschleiß gesehen. Könnte sie also auch einfach drinlassen, zumal ich am Fahrverhalten nichts zu beanstanden habe. was allerdings auch am Fehlen von Vergleichsmöglichkeiten liegen kann.


    Also frage ich das VO-Orakel: was meint ihr???

    Hallo Nick,

    es wäre hilfreich -Dir und der Gemeinde- wenn Du mal aufschreibst, wie Deine alte Dame aktuell aufgestellt ist - also was für ein Zylinder, Auspuff, Vergaser etc.
    Du solltest Dir überlegen, den Motor selbst zu revidieren, so schwer ist das nicht, Du lernst eine Menge, wirst nicht beschissen und hast danach eine viel "innigere" Verbindung zu Deiner Lady. Wenn Du Dir den Lenkkopf zutraust, kannste auch Motor, denke ich...


    Zu Deiner Aufstellung kann ich aus eigener Erfahrung nur beisteuern, daß die Bosatta- Blinkergläser nicht empfehlenswert sind. Die passen nämlich nicht richtig und ohne Gewalt beim Einsetzen ging nichts. Jedenfalls bei mir.


    Beste Grüße Robert

    Guten Morgen,


    Bei meiner PX 80/135 aus 82 sind immer noch die originalen Silentblöcke fürs Schwingenlager drin. Also seit 38 Jahren...


    Bislang verspüre ich keine Probleme mit der Hinterachsführung, aber ich fahre auch recht zurückhaltend und man gewöhnt sich ja auch so an einiges, was eigentlich nicht 100%ig ist. Frage in die Runde: Austausch empfehlenswert?


    Und wenn ja: Muß ich dann den ganzen Motor ausbauen oder reichts, wenn ich den Bolzen austreibe, den Motor ohne Auspuff absenke und mich dann ans Werk mache? Was mir natürlich so lieber wäre...


    Grüße Robert

    Ach ja, ich hab noch die Stoßdämpfer getauscht, resultiert in erheblich besserem Fahrverhalten , und ihr zwei Schwingsättel verpaßt. Sieht ziemlich "stile antico" aus und ist insofern Geschmackssache - ABER man hat erheblich mehr Komfort. Und die Sozia weiß das zu schätzen...

    Ciao Galliano,-

    Oberkirch ist ein wenig "lontano da me..." Da haben wir ja so ziemlich die gleichen Maschinchen, meine ist auch PX80 aus 82 mit DR135. Die schönste Art, 70 zu fahren...


    Zu Bingeles Hinweisen möchte nur noch anfügen:


    Spendier ihr eine neue Kerze

    Die Batterie wird fertig sein, ich kann den Austausch mit einer 12V Bleigel Batterie nur empfehlen.

    Kontrollier das Getriebeöl und wechsle es nach dem ersten Warmfahren


    Tante belle cose - robert

    Es bleibt Dir nur:


    Mit einem Durchgangsprüfer -jedes neumodische Voltmeter hat dafür den "Piepser"- den Lichtstrang vom Verbraucher (Birne) bis zur ZGP abschnittsweise durchzutesten. Der ist irgendwo durch die Erschütterung unterbrochen, Kabelbruch oder Verbindung gebrochen.

    Rumsuchen bei Hup- oder Bremskontakt scheint mir nicht so sinnvoll, weil die ja nicht die Fehlerquelle sind, sondern den Kabelbruch im Lichtstrang elektrisch überbrücken und die Spannung liefern, die übers richtige Kabel nicht zur Birne gelangt.


    es dauert halt, deswegen sind Elektroprobleme ja auch soooo beliebt


    Gruß Robert