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Beiträge von Scharnhorst

    Großer Gott,

    wie soll man denn auf so einen Scheiß kommen? Und ich kuck das Bild sogar noch ein paar Minuten an und hirne, was das an einer Schaltwespe so sein könnte so als Automatik und Apefahrer...Seit meinem 15. Lebensjahr hatte ich Gottseidank keine Verwendung mehr für ein Fahrrad.

    Na wenigstens der Fragesteller offenbar auch nicht...Ich hau mich weg...

    Gruß Paddy.

    Also ich habe da jetzt echt lange mitgelesen und nach dem deutlich besseren Bild habe ich meine Meinung dazu, wenn mich das Bild nicht trügt.

    Das Ende des Gewindes ist soo verdengelt, daß der sich ergebende Durchmesser am Gewindeende (oder Anfang, wie man es nimmt) größer ist als der Kerndurchmesser des Gewindes.

    Dann kann dein Schneideisen nicht drauf finden.

    Feil mal ringsum eine Fase mit 45 Grad dran, die dann an der Stirnseite um die 6 mm Durchmesser hat.

    Wenn es dann nicht geht, hast du vermutlich noch nie ein Aussengewinde geschnitten.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Schraub zum Drauffinden die beiden Griffe aus dem Schneideisenhalter, dann hast du mehr Gefühl zum Reinfinden in den Gang.

    Irgendwie gehen wird es vermutlich auch ohne. In der 3. Welt würde das auch sicher niemand kümmern.

    Gegenfrage: Würde es dich nicht stören, wissend so herumzufahren?

    Und allzu sehr solltest du die Schraube später nicht mehr festziehen, dem Schraubauge fehlt ja jetzt die Auflage/Gegenlager, sonst kommt das als nächstes und wird unter Umständen nicht so glimpflich abreissen...

    Meine Meinung: Ich würde das abgefallene Teil anschweißen lassen, vor allem, wenn du es noch hast. Dann ist das sauber und fertig.

    Gruß Paddy.

    Ich habe schon öfters mal gelesen, daß man "ordentlich" deaktivieren sollte.

    Ob das jetzt ein Weltuntergang ist, wenn man einfach kein Öl reinleert in den Öltank, kann ich jetzt nicht beurteilen.

    Solange keine Falschluft gezogen wird, denke ich, ist das Problem überschaubar. Aber da ja alles noch so ist wie bisher, kommt da sicher keine Falschluft ins Kurbelgehäuse. Bisher ist bei mir nichts gewesen und ich fahre jetzt ca. 1000 km einfach so.

    Ich hebe mir eine sinnhafte Deaktivierung für den nächsten Motorausbau auf, wenn ich vernünftig dran komme. Wegen Mischung tanken bau ich den Motor nicht aus.

    Und wenn mein Motorumbau klappt, kommt der mit Getrenntschmierung ohnehin auf Lager wie er ist.

    Gruß Paddy.

    Ich habe meine von 2009 bis 2013 gefahren und habe sie dann bis Anfang 2019 nicht mehr bewegt, sie stand nur bei mir in der Werkstatt im Warmen.

    Als meine Tochter gemeint hat, sie würde gerne auch mal mit der Vespa mitfahren und nicht nur Ape, habe ich gemerkt, daß ziemlich viel Öl über den Luftfilter rausgelaufen war. Öltank ist dicht.

    Dann habe ich mich garnicht mehr darum gekümmert, den Öltank vollend geleert und tanke seit dem nur noch Mischung, ohne eine wirklich saubere Deaktivierung der Ölpumpe.

    Ob das jetzt das Problem war, das Mario geschildert hat oder etwas anderes, keine Ahnung.

    Ich dachte nur, bei der sporadischen Nutzung der Wespe wird das nicht besser Dauer und auf Fehlersuche hatte ich keine Lust.

    Die Ape braucht ohnehin Mischung, also habe ich einen großen Kanister für beide. Gefehlt hat mir bisher nichts, wobei Getrenntschmierung im Prinzip natürlich schon bequemer ist, wenn man viel fährt und öfters tanken muß.

    Ist bei mir aber nicht der Fall, obwohl sie säuft wie ein Fimschauspieler mit meinem Gaser...:-)

    Gruß Paddy.

    Das steck ich weg...:-)

    Gott, ich weiß noch, wie ich ohne Ahnung vor 12 Jahren bei Ebay auf dieses italienische Puzzle in Einzelteilen so aus Jux geboten habe und es auch noch gekriegt habe.

    Gleich im Anschluß habe ich mal gegoogelt, was ich jetzt da eigentlich habe und mich hat der Schlag getroffen, was ich 2009 im Internet über die Automatik gelesen habe....

    Heute wird sie ja etwas milder behandelt in den Foren als noch damals...

    Aber dann habe ich mir gesagt, jetzt erst recht. Jetzt gehört sie mir, schrullig und unbeliebt wie sie ist und ich werde dabei bleiben, egal was kommt...:-). Zum Schalten kaufe ich mir bei Gelegenheit eine Ape (2011 war es dann soweit), Vespa wird Automatik gefahren, basta.. :love:

    Als ich damals dann das Puzzle vor der Haustür ausgeladen habe, fragt mein Nachbar, was das werden soll.

    Ich sagte: "Den Teilehaufen hier habe ich bei ebay ersteigert, offenbar gibt es kaum Ersatzteile dafür. Jetzt kucken wir mal, ob alles dabei ist und ob es läuft. Schlimmstenfalls muß ich mir was einfallen lassen, wenn ich keine Ersatzteile mehr bekomme..."

    Ja, das war 2009. Und jetzt ist mir kein Aufwand zu gering, eben diese Kleine auf Teufel komm raus über die Zeit zu retten und euch nebenbei mit meinen Geschichten und Bildern zu unterhalten, hehe...:-).

    Jetzt schauen wir als nächstes, daß das Getriebegehäuse wieder solide und dicht wird und ob ich meine alten "Schweißkünste" in WIG nach der langen Zeit wieder einigermaßen abrufen kann.

    Diese Woche lasse ich noch einen netten Kollegen die Positionen der drei Lagersitze im Getriebedeckel auf der Koordinatenmeßmaschine messen, er weiß schon bescheid.

    Da ich ja den Lagersitz der Zwischenwelle am Samstag gekillt habe, fehlt mir jetzt etwas der Ansatzpunkt, dort wieder an der richtigen Stelle für einen neuen Sitz zu sorgen.

    Dann grüble ich noch etwas am Wochendende, welche Zahnrädchen in Frage kommen könnten, vielleicht ändert sich die Position der Zwischenwelle ja komplett. Mal sehen.

    Für die Wiederherstellung des Gehäuses brauche ich ja sicher die nächsten zwei Samstage, also habe ich noch etwas Zeit...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Bin mittlerweile auch eher auf dem Trip, einen Scootergaser zu nehmen, Mario. Alleine schon wegen dem Choke. Aber das ist liegt ja noch etwas in der Zukunft.

    Heute habe ich ein WIG-Gerät ausgeliehen und mal Zusatz AlSi5 in 2,4 mm und ein paar Wolfram-Elektroden bestellt.

    Die Aluglocke drehe ich morgen etwas ab, damit sie schonmal bündig ist und mach gleich eine Fase dran.

    Am Gehäuse selber mache ich die Fase doch lieber von Hand.

    Mit dem unterbrochenen Schnitt ist mir das zu heiß mit einem 45° Meißel mit dem Ausdrehkopf mit der Schneidenbreite da drauf zu dengeln.

    Wenn ich da in Z zustelle, wird der Span immer breiter und der Schlag immer heftiger. Das lasse ich lieber wegen einer halben Stunde Zeitersparnis im Vergleich zum Dremel.

    Dann kann ich am Samstag nach 28 Jahren mal wieder etwas in das WIG-Schweißen in Alu einsteigen an dem Sfera 125 Kurbelgehäuse zur Probe.

    Das WIG-Gerät bringt alle Voraussetzungen mit, jetzt muß ich halt mal schauen, wie das klappt.

    Ich berichte dann, wenn ich mich für das Ergebnis nicht schämen muß, harhar...:-)

    Wird schon gehen, ich bin da mal zuversichtlich. WIG Alu ist vielleicht nicht wie Fahrradfahren, aber es ging ja schonmal, auch wenn es eine ganze Weile her ist...

    Gruß Paddy.

    Ach das ist Dichtmasse. Ich kenne die PX nicht und dementsprechend die Stelle auch nicht.

    Sah so aus, wie Stuck, der von dir beim Zerlegen angeschliffen wurde.

    Nix für ungut.

    Manche lackierte Wespe ist ja ordentlich vergipst worden, deshalb dachte ich, du hast da eine Sünde freigelegt.

    Gruß Paddy.

    Ergänzend zur Frage von vespacruiser,was heißt defekt?

    Also nur ein paar Gänge vermackt oder wirklich die Gänge so am Sack oder weg, daß Nachschneiden keinen Sinn macht?

    Selbst wenn das Gewinde so am Sack ist, daß Nachschneiden nichts mehr bringt, würde ich erst probieren, den Gewindestumpf wegzufräsen und in den verbleibenden Bolzen mittig ein neues Innengewinde zu schneiden. Dann eine Gewindebolzen fertigen (im Prinzip eine Gewindestange), den mit einer ordentlichen Schraubensicherung eindrehen und verkleben und der Überstand ist dann dein neues Außengewinde.

    Dazu solltest du aber jemanden kennen, der am Besten eine Fräsmaschine hat und eventuell Hartmetallbohrer und Hartmetallgewindebohrer.

    Der Bolzen ist vermutlich nich gerade aus Trompetenblechmaterial...

    Aber wegen sowas schmeißt man keine ganze Schwinge weg...Aufgeben sind die anderen...

    Gruß Paddy.

    Liebe Kollegen,

    jetzt habe ich die Vario und den Wandler nochmal auf die Vario-Vorrichtung genommen. Längste Übersetzung eingestellt (Vario ganz zur Riemenscheibe), den Riemen parallel zur Grundplatte der Vorrichtung und ich habe eine Höhendifferenz von fester Wandlerscheibe ganz außen zu Vario ganz außen von 5 mm.

    In meine Aluglocke habe ich dann mal ein paar ausrangierte Endmaße gelegt (nutze ich als Fräsunterlagen). Die sind 9 mm dick und sollen den Abstand darstellen, den ich für etwas Luft und einem Befestigungsflansch für die Kupplungsglocke auf der Eingangswelle brauche:

    Dann die Kupplungsglocke:

    So, dann habe ich mit dem Höhenreißer gemessen und komme auf eine Höhendifferenz von 4 mm zwischen den beiden Teilen (Wandlerscheibe und Vario).

    Also muß unter die Kupplungsglocke 10 mm Platz (ist OK, sagen wir mal einen Flansch mit 7 mm und 3 mm Abstand zum Aluglockenboden, das paßt), dann haut das hin und mein Riemen fluchtet sauber.

    Also alles richtig gemacht, ich bin sehr zufrieden.

    Jetzt muß ich mal überlegen, wie ich weiter mache. Ich denke, ich mache mit dem Ausdrehkopf oben am Getriebegehäuse an dem Durchbruch noch eine Fase für die Schweißnaht und hefte die Glocke dort mit MIG mal fest mit drei kurzen Nähten.

    Dann kann ich zumindest mal den Überstand der Glocke oben und an der Öffnung in Richtung Polrad mal grob wegfräsen und mich in aller Ruhe auf das komplette Verschweißen der Glocke vorbereiten. Ob WIG, doch wieder MIG, mal egal.

    Hauptsache das Ding ist mal fest und ich kann weiter konstruieren, wenn die Überstände weg sind.

    Also lasse ich das Gehäuse noch bis morgen drauf und mach die Fase.

    Dann kann ich abnehmen und mal von innen begutachten, wie der Flurschaden meines Ausspindelns dort aussieht.

    Der Lagerdom der Abtriebswelle zum Rad ist etwas angedreht, aber das wußte ich, als ich die Maße der Glocke festgelegt hatte mit 132 mm. Ich erwarte mal keine Überraschungen.

    Wichtig ist nur, daß ich jetzt innen messen kann, wo ich mit den Zahnrädern rauskommen könnte und wie ich die gestorbene Lagerstelle der Zwischenwelle am Besten wieder herstelle.

    Ein paar Ideen habe ich schon, weiß aber noch nicht, ob das so hinhaut.

    Aber, Tagesziel erreicht, es geht jetzt endlich mit dem Getriebe weiter. Und das Beste ist, wie erwartet geht die Riemenabdeckung auch über den Wandler. An einer Rippe muß ich vielleicht ein klein wenig wegmachen aber ansonsten perfekt.


    Also wäre an dieser Front mal mein großes Ziel erreicht. Die etwas schrullige Gesamtoptik der Automatik bleibt mal weitestgehen nach außen hin erhalten.

    Mario schaut gerade nach einer Zylinderhaube der 125er PK Automatik und nach dem ich nenne es mal Luftleitblech, das noch über das Polrad kommt.

    Vielleicht hate er mir noch ein Luftfiltergehäuse, das ich dann auch irgendwie an den anderen Gaser und ASS ranbasteln könnte und das Ding sieht nachher fast aus wie original.

    Zum Verständnis, ich hätte das gerne von außen so unbelassen wie nur möglich nicht wegen dem Tuning, das bei dem Umbau so als Abfallprodukt dazu kommt, sondern weil ich es einfach so gerne mag.

    Das mache ich bei der Ape exakt gleich. Gerne eine andere Technik wie mein Voll-LED Scheinwerfer von Higsider, aber bitte im Originalgehäuse verbaut, daß von außen alles aussieht wie es halt bei einem Einauge von 94 aussieht.

    Ist so ein Tick von mir, muß man nicht verstehen....:-)

    Ich hoffe mal, es hat bis hierhin Spaß gemacht meine extreme "Verunstaltung" des Getriebegehäuses...:-).

    Jetzt muß ich den Scheiß halt irgendwie wieder richten, damit das Gehäuse nicht auseinanderfällt bei Belastung. So ist es etwas fragil im Moment, besonders an der Stoßdämpferaufnahme...:-).

    Aber es kommt ja ein recht stabiler Alutopf mit 6 mm Wandstärke in das Loch und wird verschweißt. Das sollte die (Star Trek Terminologie) "strukturelle Integrität" wieder herstellen...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Wenn dein ZZP hin und her eiert und die Kiste nicht richtig läuft, dann vergiß mal die HD.

    Mach das Polrad runter, kontrolliere mal die Position und bestelle schonmal ein neues Pickup. Kostet ja nicht die Welt und das Polrad muß eh runter.

    Wenn dein ZZP dann mal stimmt, dann reden wir wieder über die HD.

    So kannst du nicht abdüsen.

    Gruß Paddy.

    Nimm ein Stück Knete und drücke es auf das Pickup, so daß du nach dem Wiederabnehmen des Polrads messen kannst, wie weit es von der Mitte der beiden Zungen auf dem Pickup (die beiden Metallstreifen radial) bis zum Grund des Polrads ist.

    Dann misst du im Polrad ebenfalls von der Mitte der beiden Zungen im Polrad zum Polradgrund.

    Dann siehst du, ob Polrad und Pickup auf gleicher Höhe laufen.

    Einigermaßen klar jetzt? Ist etwas blöd zu erklären, aber wen du das Polrad abnimmst, weißt du, was ich meine.

    Gruß Paddy.

    Ja, ist kein Fehler wieder sauber einzustellen, ganz gleich kriegst du es ja nicht hin.

    Bevor du tauschst, drück spaßeshalber etwas Knet ins Polrad und mach es nochmal drauf.

    Ziel ist festzustellen, wo dein Pickup axial positioniert ist.

    Die Mitte seiner Zungen muß auf der Mitte der beiden Zungen am Polrad sein. Wenn das abweicht, kann das Pickup auch Murks an die CDI senden.

    Wenn du schon nach dem Pickup schaust, lege auch wert auf die richtige Position.

    Ich habe schon gelesen, daß manche mehrere neue Pickups verbaut haben und es erst mit dem zweiten oder dritten neuen Pickup erledigt war.

    Aus meiner Sicht waren das keine neuen Pickups, die defekt geliefert wurden sondern eine nicht ausdistanzierte ZGP. Und dann ist es Toleranzsache, ob es geht oder nicht.

    Nur so als Tip.

    Gruß Paddy.