Liebe Kollegen,
jetzt habe ich die Vario und den Wandler nochmal auf die Vario-Vorrichtung genommen. Längste Übersetzung eingestellt (Vario ganz zur Riemenscheibe), den Riemen parallel zur Grundplatte der Vorrichtung und ich habe eine Höhendifferenz von fester Wandlerscheibe ganz außen zu Vario ganz außen von 5 mm.
In meine Aluglocke habe ich dann mal ein paar ausrangierte Endmaße gelegt (nutze ich als Fräsunterlagen). Die sind 9 mm dick und sollen den Abstand darstellen, den ich für etwas Luft und einem Befestigungsflansch für die Kupplungsglocke auf der Eingangswelle brauche:

Dann die Kupplungsglocke:

So, dann habe ich mit dem Höhenreißer gemessen und komme auf eine Höhendifferenz von 4 mm zwischen den beiden Teilen (Wandlerscheibe und Vario).
Also muß unter die Kupplungsglocke 10 mm Platz (ist OK, sagen wir mal einen Flansch mit 7 mm und 3 mm Abstand zum Aluglockenboden, das paßt), dann haut das hin und mein Riemen fluchtet sauber.
Also alles richtig gemacht, ich bin sehr zufrieden.
Jetzt muß ich mal überlegen, wie ich weiter mache. Ich denke, ich mache mit dem Ausdrehkopf oben am Getriebegehäuse an dem Durchbruch noch eine Fase für die Schweißnaht und hefte die Glocke dort mit MIG mal fest mit drei kurzen Nähten.
Dann kann ich zumindest mal den Überstand der Glocke oben und an der Öffnung in Richtung Polrad mal grob wegfräsen und mich in aller Ruhe auf das komplette Verschweißen der Glocke vorbereiten. Ob WIG, doch wieder MIG, mal egal.
Hauptsache das Ding ist mal fest und ich kann weiter konstruieren, wenn die Überstände weg sind.
Also lasse ich das Gehäuse noch bis morgen drauf und mach die Fase.
Dann kann ich abnehmen und mal von innen begutachten, wie der Flurschaden meines Ausspindelns dort aussieht.
Der Lagerdom der Abtriebswelle zum Rad ist etwas angedreht, aber das wußte ich, als ich die Maße der Glocke festgelegt hatte mit 132 mm. Ich erwarte mal keine Überraschungen.
Wichtig ist nur, daß ich jetzt innen messen kann, wo ich mit den Zahnrädern rauskommen könnte und wie ich die gestorbene Lagerstelle der Zwischenwelle am Besten wieder herstelle.
Ein paar Ideen habe ich schon, weiß aber noch nicht, ob das so hinhaut.
Aber, Tagesziel erreicht, es geht jetzt endlich mit dem Getriebe weiter. Und das Beste ist, wie erwartet geht die Riemenabdeckung auch über den Wandler. An einer Rippe muß ich vielleicht ein klein wenig wegmachen aber ansonsten perfekt.


Also wäre an dieser Front mal mein großes Ziel erreicht. Die etwas schrullige Gesamtoptik der Automatik bleibt mal weitestgehen nach außen hin erhalten.
Mario schaut gerade nach einer Zylinderhaube der 125er PK Automatik und nach dem ich nenne es mal Luftleitblech, das noch über das Polrad kommt.
Vielleicht hate er mir noch ein Luftfiltergehäuse, das ich dann auch irgendwie an den anderen Gaser und ASS ranbasteln könnte und das Ding sieht nachher fast aus wie original.
Zum Verständnis, ich hätte das gerne von außen so unbelassen wie nur möglich nicht wegen dem Tuning, das bei dem Umbau so als Abfallprodukt dazu kommt, sondern weil ich es einfach so gerne mag.
Das mache ich bei der Ape exakt gleich. Gerne eine andere Technik wie mein Voll-LED Scheinwerfer von Higsider, aber bitte im Originalgehäuse verbaut, daß von außen alles aussieht wie es halt bei einem Einauge von 94 aussieht.
Ist so ein Tick von mir, muß man nicht verstehen....:-)
Ich hoffe mal, es hat bis hierhin Spaß gemacht meine extreme "Verunstaltung" des Getriebegehäuses...:-).
Jetzt muß ich den Scheiß halt irgendwie wieder richten, damit das Gehäuse nicht auseinanderfällt bei Belastung. So ist es etwas fragil im Moment, besonders an der Stoßdämpferaufnahme...:-).
Aber es kommt ja ein recht stabiler Alutopf mit 6 mm Wandstärke in das Loch und wird verschweißt. Das sollte die (Star Trek Terminologie) "strukturelle Integrität" wieder herstellen...:-)
Viele Grüße,
Paddy.