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Beiträge von Scharnhorst

    Also Männer,

    das wird jetzt eine Tüftelei und Rechnerei am Montag:

    Auf dem Bild seht ihr die beiden ZGPs. Die ohne Kabel ist die defekte und die war meine Basis für die ganze Auslegung.

    Die andere ist die, die verbaut werden soll und warscheinlich mit ihren Toleranzen so ziemlich am Maximum ist.

    Innen sieht man die drei höheren Nietköpfe. Bei der linken ist eine Niet extrem hoch, 0,6 höher als bei der anderen ZGP.

    Da stößt meine Lagerhülse des PX-Lagers an. So.

    Meine Lagerhülse steht nur an der äußeren Hälfte des Kopfes an. Das die ZGP gerade frei ist an dem höchsten Nietkopf, müßte ich sie mit 0,7 mm unterlegen. Mit einem 1 mm den ZGP Adapter unterlegt (Standarddicke 5er Unterlagscheibe) und die KW um 0,9 unterlegt, lagen die Schraubenkopf mit etwas Druck am Pickup an.

    Jetzt werde ich mal im Geschäft Montagabend die ZGP auf dem Teilapparat mit einem 2,5er Fräser durchkurbeln und an der höchsten Niet etwas holen. Wieviel, entscheide ich an der Maschine.

    Alles, was ich da holen kann, muß ich an der ZGP weniger unterlegen.

    Ich rechne mal mit 0,2.

    So, jetzt mal rechnen. Durch 0,7 anstatt 1,0 unter dem ZGP-Adapter gewinne ich schonmal 0,3 mm.

    offnungsvoll die 0,2 an der Niet macht 0,5 mm Gewinn gegenüber dem Klemmen kurz vor dem Spiel Deutschland-Portugal.

    An der KW kann ich nochmal 0,3 holen, dann hätte ich 0,7.

    Zuguterletzt kann ich am Pickup noch 2-3 Zehntel am Gehäuse abfräsen.

    Macht in Summe 1 mm Gewinn unterm Strich und das Polrad müßte genug Luft haben.

    Ich sage doch, das ist eine Enge Kiste. Ich weiß noch genau, wie ich überlegt hatte, als ich die Bohrungen für die 12 Flanschkopfschrauben in den Polradtopf gesetzt hatte, wie ich überlegte, ob ich die um 0,5 mm versenken sollte.

    Der einzige Grund, warum ich es nicht getan habe war, weil ein normaler Zapfensenker für M5 nicht ausreicht im Durchmesser für den Flanschkopf der Schrauben.

    Die Alternative, es mit einem Zweischneider-Fräser zu machen, dessen Durchmesser ich ja hätte wählen können, war, daß der keine ebene Fläche macht und der Schraubenkopf nicht plan anliegt.

    Das wollte ich nicht, weil die Verschraubung ja ohnehin eine ordentliche Last trägt.

    Heute würde ich das Risiko gehen.

    Es ist immer noch meine letzte Option, aber damit zögere ich im Moment noch. Den halben Millimeter habe ich noch im Köcher, wenn der finale Knetabdruck mir nicht reicht.

    Aber es, wie ich schon vorher mal geschrieben habe. er Motor ist eigentlich ein Prototyp. Es kommen hier Komponenten zusammen, die eigentlich nicht zusammen gehören.

    An dieser Stelle hat ein PX-Lager eigentlich nichts verloren. Ein Rillenkugellager wegen der radialen Belastung durch die Vario auch nicht und es gibt keine Kurbelwelle für einen normalen Schalter, der an dieser Stelle einen Lagersitz für das kleinere Nadellager der PK-Automatik hat.

    Den Polradtopf wollte ich Belastungsbedingt von innen verschrauben und habe schon die am wenigsten aufbauende Schraubenart gewählt.

    So kommt eins zum anderen.

    Was mich etwas irritiert ist die Lagerung im PX-Lager, aber das ist wohl so. Für meinen Geschmack hat es mehr Radialspiel, als ich erwartet hatte.

    Ich glaube zwar nicht, daß das schlimm ist und an der Stelle ist ausnahmsweise meine Konstruktion nicht schuld, weil es exakt so verbaut ist wie in einer PX.

    Aber gut, wird schon halten...

    Am Montag sehen wir weiter, was ich rausholen kann. Wenn die KW sich dann dreht, kann ich weiter machen.

    Der Probelauf verzögert sich...:-)

    Gruß Paddy.

    Ooh Volker,

    ich bau halt einfach einen Prototyp zusammen, das kann man echt so sagen... 8o

    Ich hatte vor geraumer Zeit noch um 0,8 mm den Polradtopf in Richtung Vario verschoben durch abdrehen der Anlageschulter an meinem selber gemachten Konus.

    Ziel war, etwas Raum zu schaffen, damit ich die ZGP notfalls durch unterlegen hinter her zu schieben.

    Das war alles basierend auf einer kaputten ZGP aus der Ape.

    Eingeplant zum Einbau war eine relativ junge ZGP ebenfalls aus der Ape, die ich durch eine Cros-Lima ersetzt habe.

    Naja, man kann sagen, daß die kaputte ZGP ihre Toleranzen komplett ins Minus ausgenutzt hat und die zum Einbau vorgesehen so ziemlich jede Dimenson ins Plus.

    Als erstes daß sie auf der Edelstahllagerhülse des PX-Lagers auf. Dann habe ich sie etwas frei gemacht, es reicht aber noch nicht. Jetzt sitzt sie mit den Nieten auf.

    Probehalber mal die Adapterplatte mit einem Millimeter unterlegt. Das ist etwas mehr, als es muß. Dann streifen meine Flanschkopfschrauben, mit denen der Polradtopf am Konus verschraubt ist.

    Ich habe dann mal mit Knet geschaut, wie weit ich die KW noch verschieben kann (2 Scheiben mit 0,3mm sind schon zwischen KW und Lager).

    Gehen nochmal 0,6, aber ich hatte nur noch eine Scheibe und es reicht immer noch nicht.

    Also, was heißt das jetzt. Ich werde mir am Montag verschiedene Scheiben machen, um den ZGP-Adapter zu unterlegen, was, weiß ich noch nicht, werde ich heute abend noch ermitteln. Eventuell reicht auch nur eine 0,5 mm Scheibe komplett unter die ZGP selber, davon habe ich mir mal 4 Stück gemacht für die Ape.

    Das werde ich heute abend noch erfahren.

    Dann werde ich mir nochmal eine Scheibe mit 0,3 mm machen oder gleich eine mit 1,1 bis 1,2, um die KW noch etwas zu verschieben.

    Die Schraubenköpfe im Polradtopf könnte ich auch noch versenken, habe sie aber schon mit Schraubensicherung eingeklebt. Das ist dann die letzte Option.

    Den Polradtopf selber nochmals verschieben auf dem Konus will ich nicht, dabei geht mir Schraublänge der Flanschkopfschrauben verloren.

    Es ist einfach ein Prototyp und in diesem Bereich eine extrem enge Kiste, das war von Anfang an klar, wenn man die ersten Seiten des Beitrags liest.

    Ich hatte das ja vorhergesagt.

    Naja, also es war kein großer Montage-Samstag, sondern eher ein Herantasten.

    Wer weiß, was noch kommt, der 9 Juli ist jetzt nicht sooo optimistisch. Sein kann noch einiges.

    Warten wir es ab...

    ABer gelohnt hat sich der aufwendige Motorständer in jedem Falle schon. Ich habe den Motor heute ständig zum Messen hin und her gedreht. Nur so auf der Werkbank wäre ich heute verzweifelt. Bin ich ohnehin schon... lmao

    Gruß Paddy.

    Ich werde auch noch

    Naja,

    und etwas nervös bin ich ja auch. Es sind doch viele Details, die ich gemacht habe und die nicht von der Stange sind und von Haus aus passen müssen.

    Ich werde die KW morgen nochmal nachmessen, ob sie wirklich in der Mitte läuft mit meinen 2 mal 0,3 unterlegt.

    Kuck nochmal genau hin, ob mein Pickup tatsächlich dort läuft, wo es soll. Ich muß das ganze Polrad noch entsprechend mit Schraubensicherung montieren und noch ein paar Späne rauspuhlen von der Bearbeitung. Die Wedis noch reinmachen, auf den PX-Wedi bin ich gespannt.

    Und meine etwas eigenwillige, aber alternativlose Umleitung der Sickerbohrung zum PX-Lager und Wedi ist ja auch noch eine Unbekannte.

    Es gibt schon ein paar Details, die mich leicht nervös machen.

    Da aber seit vorhin irgendwo mein Krümmer am Ori-Motor undicht ist (nach zwei Jahren, auch seltsam...) und ich eigentlich keine Lust mehr habe, danach zu schauen, habe ich schon die Motivation, den Motor zeitnah einzupflanzen.

    Ein Vorteil ist auf jeden Fall, daß man das gute Stück schrittweise in Betrieb nehmen kann. Ich brauche ja zunächst nur mal die KW, Zylinder und Polrad montieren. Das Getriebe kann ja offen bleiben, weil es ein abgeschlossenes System für sich ist. Lediglich den Wedi für die Wandlerwelle werde ich noch montieren, solange das Gehäuse noch blank ist, aber ansonsten lasse ich das Getriebe außen vor erst mal.

    Wenn der Motor selber läuft und abgeblitzt ist, kommt dann das Getriebe in aller Ruhe.

    In drei Wochen habe ich Geburtstag, da soll sie laufen. Und die Woche dazu habe ich frei und Zeit für Eventualitäten.

    Also Deadline für erste Fahrt: 9. Juli....

    Gruß Paddy.

    Kucke mer mal, wie weit ich morgen komme.

    Eigentlich habe ich alles da, um die KW und den Zylinder zu montieren. Ich fange morgen mal gemütlich an und dann sehen wir...

    Nach dem halben Jahr Arbeit zelebriere ich den Schluß jetzt...:-).

    Eigentlich wollte ich ihn morgen schonmal laufen lassen, aber ich bin mir noch nicht sicher, welche Aufgaben meine Maus noch so alles für mich hat.

    Und Open End ist ja auch nicht wegen dem Spiel.

    Mal sehen... klatschen-)

    Gruß Paddy.

    P.S.: Ja zuweilen neige ich etwas zur Verspieltheit...Aber es hat unheimlich Spaß gemacht, das Ding zu bauen. Ab jetzt wird es bequem zu arbeiten... lmao

    So, fertig!

    Den Puff habe ich jetzt nicht dran, aber in der senkrechten Position paßt er rein und auf eine Seite läßt er sich sogar um 90° schwenken mit Sito. Ohne Sito beidseitig auf 90°.

    Recht stabil jetzt, überall Endkappen drauf und eine Verlängerung zum Aufstecken, damit ein Beuteltank angehängt werden kann:

    So Kaw, jetzt kommst du mit deinem "3. Welt Ständerle..." lmao

    Und wenn ich lustig bin, mache ich mir noch ein Untergestell nächste Woche mit Rollen...

    Gruß Paddy.

    Vielen Dank, lieber Menzinger!

    Mir macht es auch irgendwie Laune. Ich liebe diese Profile, da kann man fast alles damit machen! :)

    Also im Prinzip irgendwie so:

    Wenn ich das Verbindungsprofil unten aus der Mitte lege, das Querprofil dann über den Topf und dann mit kürzeren Winkeln irgendwie.

    Das Schwenksegment ist jetzt da schonmal wieder provisorisch oben, jetzt sehe ich auch, wie hoch die senkrechten Profile werden müssen.

    Dann noch ein bißchen aussteifen, dann sollte das tun. Schwenkbar muß es ja nur für die Montage sein. Für die Montage des Sitos und den Probelauf kann der Puff ja dem Schwenken im Weg sein, da wird ja dann nicht mehr geschwenkt.

    So machen wir es. Neue Bilder morgen.

    Gruß Paddy.

    Also im Prinzip ist das Ding gar nicht so schlecht, aber den Puff kriege ich so nicht drunter.

    Die beiden senkrechten Profile müssen etwas länger werden, damit ich die Schwenksegmente wieder von oben bedienen kann und vorne muß ich mir was einfallen lassen.

    Eigentlich will ich den Motor mit dem Auspuff in der richtigen Montageposition laufen lassen und nicht so beknackt nach oben wie auf den Bildern im Netz.

    Ich will ja auch merken, ob er dicht ist in der originalen Position.

    Da muß ich heute abend noch etwas tüfteln, wie die vordere Halterung aussehen muß, damit das klappt.

    Gruß Paddy.

    So Mädels,

    mal das vorläufige Endergebnis von der Resteverwertung aus dem Keller. Ich mußte noch nicht mal ein Profil neu ablängen oder stanzen:

    Jetzt ess ich mal etwas und häng dann mal das Gehäuse rein. Daß der Auspuff drunter paßt, werde ich wohl die beiden senkrechten Profile durch zwei etwas längere tauschen müssen.

    Die schwenkbaren Halterungen sind höhenverstellbar und alles ist einstellbar. SOgar Gummifüße haben die beiden Querträger.

    Ich finde das Ding eigentlich flexibler und eleganter als die kaufbaren Ständer.

    Jetzt mal sehen. Wenn ich heute abend noch Optimierungspotential finde, werde ich morgen nochmal im Keller nach ein paar Elementen suchen, die eine Verbesserung ermöglichen.

    Gruß Paddy.

    Also ich werde wohl meine Zündung im ersten Schritt versuchen müssen, fremdangetrieben abzublitzen.

    Da ich durch meinen Umbau wirklich nur sehr ungefähr das ganze ausrichten konnte, liegen bei mir locker plus minus 5 Grad drin.

    Ich werde die Kerze draußen lassen und das Polrad mit einem Akkuschrauber antreiben und schauen, was passiert.

    Ich hoffe es wird reichen, mal in die Nähe zu kommen, damit der Motor von sich aus läuft und dann mit laufendem Motor abblitzen.

    So der Plan, ob es tut, werde ich demnächst wissen.

    Gruß Paddy.