Wenn von dem ganzen Zeug garnix paßt, frag mal Rita, was du brauchst.
Gruß Pady.
Wenn von dem ganzen Zeug garnix paßt, frag mal Rita, was du brauchst.
Gruß Pady.
Du bist schon auf der richtigen Spur. Mario hat mir gestern abend per SMS auch noch den Hinweis gegeben, es nicht so genau zu nehmen und auch mal einen Lagersitz abzuschmirgeln.
Ob er jetzt die beiden gemeint hat, an denen ich jetzt tatsächlich rummache, weiß ich nicht, aber sieht es ähnlich wie du.
Einfach alles zu sehr Maschinenbau, und das gepaart mit dem ganzen Geschweiße, das kann nicht funktionieren.
Ich muß das Ganze einfach etwas "landwirtschaftlicher" machen, dann wird das.
Und den Rest machen sicht die Lager frei. Ist ja auch normal, daß ein Lager mehr Luft kriegt, sonst müßte man es nicht irgendwann tauschen.
Ich schau mal, wo ich mit den beiden Sitzen ablanden und dann kann ich die immer noch einlaufen lassen mit der Bohrmaschine.
Das große Lager, das ich aus dem Motor rausgebaut habe vor dem Umbau, hat eine schöne Lagerluft (nicht zu viel) und würde an der Stelle wahrscheinlich mit dem etwas geänderten Sitz auf Anhieb funktionieren.
Ich hatte mal wieder eine schwarze Wolke, wie meine Frau das immer nennt, und es löst sich dann auf, das Problem.
Das Lager versetze wird wahrscheinlich nicht mehr notwendig, eher eine Vergrößerung der Gleitlagerluft, wie schon beschrieben.
Fett in einem Getriebe reduziert den Radau, aber ist eigentlich eher als akkustische Maßnahme zu sehen als eine technische.
Öl ist mir lieber, weil das den Abrieb wegschwemmt.
Nur das eine Kugellager an der KW wird fettgeschmiert sein und das Lager an der Antriebswelle.
Das wird in meinem Falle von zwei Wedis eingesperrt sein mit Fettfüllung.
Das kam auch so in einem SMS-Plausch mit Mario raus....Einfach ein toller Mentor für das Projekt, mein lieber Freund Mario. Bei nahezu jedem SMS-Plausch kommt etwas raus...:-)
Fast wie in einem Werkstattgespräch...
Gruß Paddy.
Hallo Volker,
ich habe vorhin noch etwas rumgspielt.
Es gibt zwei Probleme, die ich jetzt als erstes angehe.
Die Zwischenwelle läuft bei mir riemenseitig nicht mehr in einder Nadelbuchse, sondern in einem Kuellager. Das läßt keine wirkliche Schiefstellung zu.
Ich habe den Lagersitz etwas abgeschmiergelt (ein bis zwei Hundertstel) auf der Fräsmaschine in der Spannzange:
Dann war es an dieser Stelle schonmal deutlich besser und die Zwischenwelle richtet sich etwas aus. Das Lager geht jetzt schön schiebend drauf.
Das nächste Problem ist das Eingangsrad. Das Lager ist neu, hat einen festen Sitz am Außenring und ebenso (technisch totaler Blödsinn, aber ich stelle nicht immer sofort Piaggio-Konstruktionen in Frage) am Innenring.
Was zur Folge hat, daß dem neuen Lager, das ohnehin im Neuzustand wenig Lagerluft hat, die restliche Luft auch genommen wird.
Den Sitz werde ich jetzt auch zu einem Schiebesitz umarbeiten. Nur war es da schon neun Uhr und ich wollte da nicht mehr die Maho anschmeißen.
Der Effekt an dieser Stelle ist viell schhlimmer. Die Ausrichtung des Eingangsrad ist sowas von festgetackert.
Ich bin gespannt, wie sich das morgen gibt das Ganze, wenn die Sitze Innenring zu Lagerzapfen an den beiden Kugellagern lockerer sind und eine gewisse Schiefstellung zulassen.
Ich berichte,
Gruß Paddy.
P.S.: SO kann man eine Fräsmaschine auch mißbrauchen. Kopf auf 90 grad stellen und das zu bearbeitende Teil in die Spannzange nehmen.
Zumindest Lagersitze mit der Leinwand abnehmen geht einwandfrei...:-)
Also nicht nur als Meßmaschine geeignet...
Mit dem Offroad hast du es schon, Creutzi, oder?
Hast du eigentlich auch eine Offroad-Wespe?
Gruß Paddy.
Ja,
mach mal ein Bild von der Situation unter deinem Getriebe, wo die ganzen Züge sind.
Die Rückholfeder für das Gasgestänge ist eigentlich eine simple Zugfeder, die auf der einen Seite an dem Anlenkhebel des Gasgestänges eingehängt ist (dort wo auch der Zug eingehänt ist) und am anderen Ende hängt die an einem Blech mit einer Bohrung.
Anhand eines Bildes können wir dich hinnavigieren.
Gruß Paddy.
Und beim Kaw wieder eine Dame im Bild....:-)
Genießt es, liebe Grüße,
Paddy.
Also, ich habe das Gehäuse auf die Fräsmaschine gespannt und die Fräsmaschine als Koordinatenmeßmaschine mißbraucht:
Ich habe die Bohrung des Eingangsrades aufgefangen und null gesetzt und dann die anderen beiden Lager.
Mit den Koordinaten bin ich dann ins CAD.
Folgendes habe ich rausgemessen:
1.: Der Achsabstand von Eingangsrad zur Zwischenwelle ist um 0,15 mm kleiner geworden.
2.: Der Achsabstand von Zwischenwelle zur Abtriebswelle ist um 0,6 mm kleiner geworden.
So. Da die Achsabstände und Koordinaten damals anhand des Deckels auf einer Zeiss Meßmaschine ermittelt wurden und ich danach das Gehäuse bearbeitet habe (Zentrum Eingangsrad war vorhanden, Lager Abtriebswelle ebenfalls), ist nun folgendes im Getriebe los.
1.: Die Verzahnungen laufen etwas enger. Die erste Verzahnung ist kein Thema, die zweite eigentlich auch nicht, weil bei der ersten die 0,15 nicht tragisch sind und bei der zweiten der Meßpunkt und die Verzahnung über 50 mm auseinander liegen und durch die Schiefstellung der tatsächliche Achsabstand in der Verzahnung nicht so klein ist.
2.: meine Wellen laufen etwas schräg. Und das ist der Grund, warum die Wellen so satt laufen. In den Lagern stehen die Zapfen etwas schief.
3.: Meine Wandlerwelle steht zwar nur minimal schief (Nachbearbeitung des Lagersitzes hätte ich gesagt nicht nötig, aber mein Gleitlager ist zu genau. Die geringe Schiefstellung verklemmt Eingangsrad zu Wandlerwelle.
So. Jetzt kann ich a) ein Riesenfaß aufmachen und alle Lager wieder rausmachen oder b) es geht mir am Arsch vorbei und die Lager sollen sich selbst etwas Luft verschaffen, wenn sie sich mal anfangen zu drehen.
Ich wähle b). Ich werde das Getriebe einfach mal fremd antreiben über eine Bohrmaschine oder so, die Lager zuvor etwas schmieren und dann gib ihm.
Danach wasche ich sie aus mit Bremsenreiniger. Wenn sie sich dann selbst etwas Lagerluft geschaffen haben, sollte das erledigt sein.
Mit der Wandlerwelle muß ich mal schauen. Theoretisch könnte ich die Bronze etwas mit einer Leinwand abziehen oder die Bronze soll sich selber einlaufen.
Wahrscheinlich werde ich sie sich auch selber einlaufen lassen.
Mal schauen. Heute abend spanne ich den Motor nochmal ab und überlege mir eine Möglichkeit, das Eingangsrad anzutreiben. Dann mache ich das mal kontrolliert auf der Werkbank am Samstag oder so und schaue was passiert.
Vielleicht montiere ich die Wandlerwelle mit und treibe das ganze Paket über die Mutter auf der Wandlerwelle an. Schön langsam mit einem Akkuschrauber. Die Wandlerwelle nimmt ja das Eingangsrad gerade mit.
Es git dann zwei Möglichkeiten:
1.: Das ganze läuft sich in kurzer Zeit ein und es sind keine Schäden festzustellen
2.: Es gibt einen Schaden und ich habe das Getriebe noch nicht fertig montiert und kann entsprechend die Schäden beseitigen.
Ich berichte,
Gruß Paddy.
Eiei, Männer, bei dem Dichtschweißen des Getriebes ist alles noch etwas gegangen.
Der erste Trieb läuft auch recht eng. Das hat man wegen dem relativ stark bremsenden großen Wedi hinter der Kupplungsbesfestigung nicht sofort gemerkt.
Ich muß mir jetzt eine Strategie überlegen, wie ich das richte.
Ich glaube, ich vermesse das Ganze nochmal etwas auf der Fräsmaschine...
Dann mal sehen.
Gruß Paddy.
Noch an die Kollegen, die schon ein Automatikgetriebe offen gehabt haben:
Sieht komisch aus da drin, gell? Auf der einen Seite sind es irgendwie bekannte Teile, auf der anderen Seite fehlt einiges und es ist sehr überschaubar der Inhalt
Aber jeder, der ein Sekundärgetriebe eines modernen Scooters von innen kennt, sieht sofort die Verwandschaft. Eigentlich nur noch ein zweistufig untersetztes Stirnradgetriebe, mehr nicht.
Bei mir jetzt etwas unnötig groß, wegen der großen Wälzkreise des Automatikgetriebes.
In den Scootern sind die Wälzkreise deutlich kleiner. Mein Traum, auch an dieser Stelle auf Scooterteile zu schwenken wäre aber ein zu großer Aufwand gewesen.
Das vom Wälzkreis sehr kleine Eingangsrad eines Scootergetriebes wäre in Summe nur schwer mit einem Standardwandler zu kombinieren gewesen, der auf der falschen Seite sitzt.
Ich habe das wochenlang hin und herüberlegt und angefangen zu konstruieren, aber mir ist nichts sinnhaftes eingefallen anfang des Jahres.
Zwischenzeitlich war ich schon gedanklich bei einder ersten Stufe im Getriebe aus einer recht langen Primär aus einer Schaltkiste, die ich mit einer zweiten Stufe aus einem Scootergetriebe kombiniert hätte. Wäre auch möglich gewesen. Ich hätte halt etwas mehr Wellen drehen müssen.
Das hätte noch den Charme gehabt, mehr Zwischenstufen zu generieren in Summe.
Letztlich war es doch am Einfachsten, es so auszuführen:
-Sekundärgetriebe komplett aus der Automatik mit dem großen Eingangsrad hohlgebohrt wie im Original
-darin eine neue Wandlerwelle drehbar gelagert, die den Wandler komplett ohne Lager fest aufnimmt
Der Preis dafür war, nur zwei Alternativen für das Sekundärgetrieb zu haben, nämlich das originale aus der 50er und das Originale aus der 125er, das ich von Mario bekommen habe.
Die beiden liegen ja relativ weit auseinander und sind deshalb eine Einschränkung in gewisser Weise.
Aber unterm Strich war es der geringste Aufwand, sofern man bei dem Umbau von geringem Aufwand reden kann.
Wie schon viele Seiten vorher angekündigt, starte ich mal mit dem Fuffi-Getriebe, das letztlich durch die Malossi Multivar und dem Standardwandler in Summe um ca. 25% länger werden müßte als in meinem Originalgetriebe mit dem Originalwandler.
Unter Umständen reicht das. Wenn nicht, habe ich das kostbare 125er Getriebe in der Hinterhand, das steckbar auszutauschen ist und wir sehen weiter.
Im Übrigen habe ich noch einen kompletten zweiten Motor von Mario und ich kann auch mal in ein zwei jahren ein neues Projekt parallel aufziehen. Wer weiß...
Viele Grüße,
Paddy.
P.S.: Der Umbau war und ist echt spannend, aber ich bin jetzt aber auch froh, daß es eigentlich weitestgehend vorbei ist. Der Rest ist jetzt noch Spielerei...
Ich denke auch, daß bei den Vorraussetzungen es entweder ein Ersatzteilspender wird oder eine Basis für einen Umbau.
Das Din zu richten, um hier in Deutschland als Fuffi zu fahren, weiß nicht, ob sich das jemand antut...
Gruß Paddy.
Die Sicherung brennt durch, wenn du auf die Bremse gehst oder wenn du den Starterknopf drückst?
Der Starter selber ist ohne Sicherung an der Batterie, nur die Triggerseite des Starterrelais ist abgesichert.
Gruß Paddy.
Hallo Kollegen,
nach einer Marathonsitzung von 7:00 bis 16:00 Uhr habe ich heute mal die restlichen Lager reingemacht, den großen Wedi hinter dem Kupplungsglockenflansch und das Eingangsrad selber montiert.
Soweit alles bella, das Getriebe läuft satt. Das Flankenspiel zwischen Zwischenwelle und der Abtriebswelle ist etwas kleiner geworden, nachdem ich die Glocke außen nochmal nachgeschweißt habe, aber alle im Rahmen, ich bin sehr zufrieden.
Jetzt kommt aber das große "Aber". Sobald ich die Wandlerwelle einsetze, geht der Deckel schwer drauf und die Wandlerwelle läuft ebenfalls schwer.
Was ist passiert. Vermutlich ging beim letzten Schweißen die Achse des Eingangsrades etwas flöten und wurde schräg.
Für das Getriebe ist das zweitrangeig, das können die Räder ab, aber die relativ eng laufende Wandlerwelle mit ihrem Bronzelager im Eingangsrad richtet sich gnadenlos in dem Winkel aus und trifft ihr Lager nicht mehr genau:
So, jetzt habe ich etwas hin und her überlegt und weiß jetzt, was ich machen werde.
Ich zieh das Lager nochmal raus und drehe mir eine Kunststoffhülse, die satt auf den Lagersitz der Wandlerwelle geht.
An die mache ich dann 2K-Kitt oder so etwas und stöpsel mein Getrieb zusammen nur mit dem Eingangsrad und der Wandlerwelle.
Wenn der 2K-Kitt dann hart ist, kann ich das Getriebe wieder öffnen und die Kunststoffhülse klebt in dem Alusitz der Nadelhülse (die ist ja zu dem Zeitpunkt nicht mehr drin).
Dann kann ich die Mitte der Kunststoffhülse auffangen und den Alusitz größer bearbeiten, und zwar so, wie er mit der Wandlerwelle fluchtet.
Dann eine Stahlhülse mit der Nadelhülse einkleben und alles bella.
Soweit mal der Plan, aber dazu brauche ich eine Drehbank, also erst nächsten Montag wieder.
Bis dahin gehe ich mal hinter den Motor. Den könnte ich theoretisch montieren, Lager sind jetzt drin, Dichtung ist fertig.
Also ein kleiner Rückschlag, aber alles lösbar. Es geht wirklich dem Ende zu, hehe.
Mal sehen.
Gruß Paddy.
Sehr gute Einstellung! Auf jeden Fall behalten, das Ding und wieder richten.
Wir sind ja da...
Gruß Paddy.
Uih, bei der PK gibt es aber glaube ich gefühlt 38 verschiedene Schaltpläne.
Klar sieben sich da ein paar raus, aber es bleibt noch Varianz übrig.
Das Ganze dann gepaart mit einer Nachrüstlösung mit anderem Motor so aus der Ferne...
Gruß Paddy.
Ja, sonst hätte ich schon lange ein Problem.
Gruß Paddy.
Siehste, deshalb habe ich meine damals in Einzelteilen fertig pulverbeschichtet ersteigert und mußte das Puzzle nur noch zusammensetzen, ohne zu wissen, ob alles dabei ist...:-)
Und das ohne jemals zuvor an einer Vespa geschraubt zu haben....Immer nur an richtigen Mopeds.
Ist auch irgendwie gegangen.
Es war übrigens alles dabei und der Verkäufer war ein sehr lieber und ehrlicher Kerl. Es war bis zur letzten Schraube alles dabei...
Gruß Paddy.
Ja, da hat der Volker recht. Wenn man es schön macht, nimmt man den Öltank raus und verschließt die Bohrung zur Ölpumpe.
Ganz elegant wäre noch das Stillegen der Pumpe, aber habe ich auch nicht gemacht.
Gruß Paddy.
Ein Kollege von mir hat auch einen T4.
Alle zwei Jahre geht die Schweißerei für den TÜV los. Lustigerweise ist seine Kiste auch weiß.
Besonders die etwas kargen Kisten (schmale Ausstattung, eher die Handwerkerkisten, nicht die fahrenden Wohnzimmer) waren wohl nicht so sehr auf langlebig im Blechbereich getrimmt.
Aber der Rest der Technik nahezu unkaputtbar...
Viel Erfolg,
Gruß Paddy.
Gaser lackieren?
Wird die Kerze denn naß, sprich kommt auch Sprit im Gaser an? lief das Ding eigentlich problemlos, bevor du sie in die Ecke gestellt hast?
Gruß Paddy.
Ah, OK.
Muß ich mal kucken, wo ich einen Platz für die Entlüftungsglocke der Schaltkiste finde.
Ich habe gerde an meinem zweiten Motor geschaut, eventuell an dem Bleckpfropfen am obersten Punkt irgendwie.
Dahinter war irgendwie ein Labyrinth, wenn ich nicht irre...Das fiel alles der Aluglocke zum Opfer irgendwie...
Und die dunklen Flecken ist Flüssigalu, du Nase...:-)
Die habe ich doch noch an alle möglichen Pünktchen geschmiert. Schöner ist das alles nicht geworden... ![]()
Gruß Paddy.