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Beiträge von Laverdalothar

    Generelle Dinge können sein und würde ich prüfen:

    -Spritversorgung des Vergasers: Benzinfilter dicht? Eventuell Benzinhahn verstopft oder Filter im Tank zugesetzt (falls die das hat)? Wieviel Sprit läuft pro Minute in einen Auffangbehälter?

    -Luftfilter: wie schaut der aus? Ölig, sauber/trocken?

    -Hebt sich der Schieber beim Gas aufziehen? Sonst ist eventuell ein Unterdruck-Schlauch defekt/undicht oder ab?

    -Schwimmer richtig eingestellt?

    -Schwimmernadelventil schließt vollständig??

    -Wie verhält sich der Lauf, wenn Du kurzfristig ohne Luftfilter fährst bzw. im Stand Gas gibst?

    -Kaltstart-Kabel vergessen oder eventuell E-Choke defekt?

    Das wären mal die ersten Dinge, die ich prüfen würde. Viel Erfolg!!

    Hab ne RD250 LC gehabt, die fuhr sich unter 6.000 völlig normal, wenn auch nicht unbedingt leistungsorientiert. Ab 6.000 dann wie von der Zwille geschossen... Hatte ne GT200 (Suzuki), sehr ähnlich. Selbst die DT125 Scrambler die ich mal hatte fuhr sich völlig normal an.

    Wenn also keiner an den Steuerzeiten rumgefräst hat, sollte auch eine moderne 125er (oder was das ist) untenrum normal anfahrbar sein. Sonst mal im Aprilia Forum nachfragen, da weiß man sicher mehr

    kann mir nicht vorstellen, dass das serienmäßig so ist, dass die erst ab 6.000U/min zu fahren ist. Klar sind 2-Takter eher Drehzahl-orientiert. Dennoch sollte sie werksseitig so ausgelegt sein, dass ein normaler Fahrer im Stadtverkehr nicht ständig über 6.000 drehen muss... würde meinen, da stimmt was nicht...

    OK - da würde ich auch erst mal nach dem Vergaser schauen. Polradschraube ist festgezogen? Wenn die Gänge sich normal schalten lassen, würde ich erst mal schauen warum sie im Leerlauf nicht läuft. Vergaser & Luft, danach Zündung - in der Reihenfolge checken. Wenn sie wieder vernünftig läuft, kann man weiter schauen. Getriebe hat ja nix mit dem Leerlauf zu tun würde ich meinen, Kupplung auch nur bedingt.

    Wieviel KM hat die runter? Kann es eventuell das Schaltkreutz sein? (Meine das Teil, dass die Gänge ineinander zieht).

    Zum Verständnis: Läuft nicht im Standgas, springt aber gut an, heißt: Du kannst sie ankicken/starten, musst sie aber mit Gas bei Laune halten? Motor hat keine Leistung bzw. beim Versuch, aus dem ersten zu beschleunigen geht sie aus? Bist Du sicher, dass der erste drin ist und nicht der 2.? Gänge lassen sich sonst normal schalten, rauf wie runter?

    Sollte man natürlich nur mit einer Mutter und Schraube/Stehbolzen machen, die für mehr als 50Nm ausgelegt sind. Deswegen der Hinweis auf "entsprechende Schraube" (war aber nicht ganz klar, gebe ich zu. Daher danke für Deine Ergänzungen!!)

    Hy Leute, leider hat der neue ansaugstutzen auch nichts gebracht, er zieht zumindest keine falsch luft mehr klingt schon viel besser aber wenn ich sie zum laufen bekomme stottert sie vor sich hin beim ersten starten hab ich bremsreiniger benutzt dann lief sie richtig gut aber auf einmal stotterte sie bei vollgas vor sich hin und bei der gasabnahme gieng sie aus.

    Deutet das auf benzinmangel hin? Den schwimmer habe ich auf die 17mm eingestellt also daran sollte es nicht liegen. Sonst noch jemand eine idee?

    Ja - klingt schwer danach... Würde Dir anbieten, den Gaser Ultraschall zu reinigen, aber ganz ehrlich - bei den geringen Preisen für nen neuen, würde ich nicht weiter darüber nachdenken... Versand hin und her plus Dichtsatz und ggf. neue Düsen - da kommst Du auf den gleichen preis wie ein neuer Versager...

    Könnte man in der Tat mal messen, zumindest annäherungsweise:

    Drehmoment am Schlagschrauber auf z.B. 50Nm einstellen und eine entsprechende Schraube damit anziehen und Position der Mutter markieren. Dann Mutter lösen und mit ebenfalls 50Nm mit dem DMS festziehen und schauen, ob die Mutter wieder mit der Markierung an der gleichen Stelle rauskommt.

    Wäre aber höchstens was für Radschrauben am PKW, die mit 120Nm oder mehr angezogen werden. Da sind 5% Abweichung kein großes Problem...

    Schlagschrauber nutze ich nur zum lösen, nicht zum Festziehen - logisch, oder? ;)

    Automaticadett Ich glaube wir meinen das gleiche, reden aber etwas aneinander vorbei: 2-4% Abweichung sind sicher kein Problem, immerhin sind 4% bei 20 Nm gerade mal 0,8Nm - vernachlässigbar.

    ich hatte aber DMS, die in dem Bereich mal eben 30 - 40 % Abweichung hatten, also bei 20Nm eingestellt mit weit über 26Nm angezogen haben. Das ist im Zweifel zu viel. Die stärkste Abweichung hatte ich bei einem DMS eines Nachbarn, der über 100Nm abwich.

    Deswegen stell ich persönlich in kritischen Bereichen das Drehmoment ein, prüfe es am Prüfgerät und ziehe dann erst an. Ist bei Stahlschrauben mit 8.8er oder höher weniger kritisch als bei Stehbolzen in weichem Alu-Guss.

    Nach fest kommt manchmal schon lose, nicht erst nach ganz fest... hab genug Stehbolzen oder Gewinde zerstört in meinem Leben, muss nicht mehr sein...

    Stimmt, es muss keiner für 300€ sein. Gedore z.B. bietet da recht gute Teile für um die 120 - 150€ an, die auch im Bereich von 2% Abweichung arbeiten. Ja, Stehbolzen in Alu sind ein Problem, vor allem wenn es Sandguss mit Legierungen aus den 60/70er Jahren ist. Die sind "butterweich" und ein Stehbolzen schnell mal gezogen, inklusive Gewinde... Deswegen mein Hinweis, im unteren Bereich möglichst präzise zu arbeiten. Hab selbst schon mir Stehbolzen gezogen, weil ich es nicht besser wusste und versucht hab, mit einem billigen DMS der völlig unpräzise war, Zylinderkopf-Muttern bei einem Motorrad anzuziehen. Ich schwitze jedes mal, wenn ich da dran gehe seit dem und ziehe die immer stufenweise an; die mit dem geringsten Anpressdruck haben 22Nm, die mit dem höchsten 34Nm. 3 Nm zu viel und Du ziehst den Stehbolzen wie gesagt...

    Radmuttern bei der PX haben übrigens auch 24Nm. Ich sag nicht, dass die nicht auch 3 Nm mehr könnten, ich will es aber auch nicht testen.

    Proxxon hab ich noch keinen getestet. Gerade im unteren Bereich sind aber manchmal 2Nm zu viel schon kritisch, daher würde ich gerade im unteren Bereich zu Marken-DMS raten.

    und kleiner Tipp: bald ist wieder Weihnachten... Als Vater von erwachsenen Söhnen der am Ende seines Berufslebens steht, hat man eigentlich ja immer schon alles. Man braucht da weder die 8. Flasche Schnaps im Regal, den eh keiner Trinkt, noch SOS-Geschenke (Schlips, Oberhemd, Socken) etc.

    Die Söhne sind da ganz froh, wenn ich ihnen mal einen Tipp gebe, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Ähnlich wird's bei Ehefrau, Eltern etc. sein. Wenn die Unsicher sind, einfach einen Amazon Gutschein schenken lassen (oder halt mehrere von verschiedenen Leuten). Dann kann man selber kaufen, was man will.

    Für den umgekehrten Fall hab ich übrigens noch einen Tipp: Lidl Online bietet einen sehr guten und extrem kräftigen Schlagschrauber an. Motor ist ohne Kohlen => hält länger. Hab den vor einiger Zeit gekauft und bin immer wieder begeistert... Lässt sich sogar per App einstellen aufs gewünschte Drehmoment (oder 3 Stufen am Gerät selber).

    Löst auch die festesten Radmuttern auf Stufe 2, Stufe 3 hab ich noch nie genutzt:

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    www.lidl.de


    Ein Akku reicht, außer, Ihr betreibt ne Profi-Radwechsel-Werkstatt...

    Italien ist nicht mehr günstig, seid der Euro eingeführt wurde. Zudem fangen sie seit ein paar Jahren an, selbst eine Oldtimer-Scene zu entwickeln und schätzen ihre alten Gefährte wieder. Zeit lang ging alles Richtung ausländischer Bikes, da bis in die 90er alles über 250ccm aus dem Ausland mit 100% Luxus-Steuer belegt wurde; nachdem das gefallen war, gab es einen gigantischen Nachholbedarf und alle Italiener verkauften ihre italienischen Kisten zum Spotpreis, um sich Japaner oder deutsche Bikes zu holen, von denen sie Jahrzehnte lang geträumt hatten.

    Mein Bruder hat in den 90er über 100 Motorräder aus Italien importiert und in Deutschland teuer weiter verkauft mit deutschen Papieren. Ducati, Laverda, Guzzi. Eine Zeit lang auch Fiat 500, da seine damalige Freundin in Italien direkt über eine Werkstatt wohnte, die die Büchsen für nen Appel und 'n Ei komplett restauriert haben. Da kostete ein Fiat 500 restauriert mit neu gemachtem Motor, Lack und Interieur damals fertig verzollt was um die 3.500DM. In Deutschland easy für das doppelte bis dreifache zu verkaufen...

    Inzwischen kaufen die Italiener aus dem Ausland zurück, die Preise sind - je nach Modell - teils deutlich über dem deutschen Markt...