SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Laverdalothar

    ..., da es sich so schlecht aus- und einbauen lässt und lieber das nur halb so teure Lager vom Erstausrüster Nadella "schlachten".

    Oder kennt jemand ne bessere Lösung?

    Ich hab die Kurbelwelle in den Froster gelegt über Nacht, dann den Lagerring in heißem Öl erhitzt auf - ich meine - 120° (Wasser geht ja nur bis 100°...). Vorher mir ein Rohr gesucht, dass halbwegs stabil ist und so gerade über die KW geht, mit dem ich den Ring "nachsetzen"kann.

    Wichtig: 1mm Spiel zwischen Kurbelwange und Ring!! Hab mir aus einem 1mm Blech 2 Blechstreifen geschnitten, die man als Unterlage/Distanz links und rechts des Kurbelwellenstumpfs nutzen kann. Des weiteren habe ich die KW mit Keilen so gestützt, dass beim drauf schlagen nicht der Hubzapfen oder die Wangen verbiegen.

    Dann mit der Zange den Ring aus dem Öl gefischt und auf den Stumpf gesetzt, Rohr drüber und mit dem Kunststoff-Hammer nach unten geschlagen (eher "getappt"). Mit der richtigen Vorbereitung ist das beim ersten Versuch sofort geglückt!

    Drauf achten, dass sich die Blechstreifen nicht verschieben. Eventuell mit Klebeband gegeneinander und zur Kurbelwellenwange hin sichern.

    viel Erfolg!!

    Wenn's Südseite ist und etwas abhängig von Deinem Nachtverbrauch, würde ich die 2 Module auf jeden Fall noch einbauen, wenn das Geld vorhanden ist. Ärgere mich, dass ich bei meiner 9,6kWp-Anlage nur 10kW Speicher habe. Nachbar hat eine 14kWp-Anlage verbaut mit einem - halt Dich fest... - 34kW Speicher und Notstrom-Schaltung (im Jahr zuvor hatten wir hier mal einen 8 Stunden Strom-Ausfall...). Der lädt abends sein Auto aus dem Speicher nach und verdient damit sogar Geld, da seine Firma das Laden zuhause mit 30 Cent/kWh bezahlt (ist ein Firmenwagen)...

    Puh - das kann viele Ursachen haben. Zunächst mal: Wenn Du sagst "läuft sie wieder" meinst Du, Du kannst wieder fahren oder bezieht sich das auf "laufen im Standgas"?

    Wenn unter dem Fahren sie ausgeht, dann nach einiger Zeit wieder anspringt kann es z.B. als einfaches die Tankbelüftung sein. Kenne mich bei der Corsa nicht so aus, weiß nicht, ob die über den Tankdeckel oder über eine separate Öffung belüftet?!? Wenn die Tankbelüftung verstopft ist, entsteht im Tank ein Unterdruck und weniger Sprit (oder gar keiner) kommt mehr zum Vergaser => sie geht aus.

    Falls ein Benzinfilter verbaut ist, den mal kontrollieren sowie die Filtersiebe am Benzinhahn (von oben in den Tank schauen). Auch mal im Tank mit einer Taschenlampe schauen, ob sich am Boden so "Fettaugen" zeigen, vor allem, wenn Du die Vespa mal etwas schüttelst. Das wäre dann Wasser... ab einem gewissen Pegel (Wasser ist schwerer als Sprit und lagert sich daher unten ab) kann das dazu führen, dass kaum noch Sprit durch den Benzinhahn kommt. Kann man auch in der Schwimmerkammer meist dann sehen (sieht wirklich aus wie Fettaugen, nur halt unten im Benzin).

    Kerze mal anschauen wenn sie ausgeht und am besten ein Foto einstellen. Wie alt ist die?

    Weitere Möglichkeit ist, dass der Schwimmer im Vergaser falsch eingestellt ist oder "hängt" oder dass der Benzinschlauch irgendwo geknickt ist, so dass zu wenig Sprit am Motor ankommt, die Schwimmerkammer läuft irgendwann leer => Motor geht aus

    Sonst bleiben noch Zündung oder elektro-Kabel. Bei meiner PX waren alle Isolierungen der Kable im "Rattennest" auf dem Motor (die kleine schwarze Box, in der alle Kabel von der Zündung, Lima etc. verbunden sind) völlig hin und haben sporadische Kurzschlüsse verursacht. Auch da mal nachschauen, die Cosa hat da u.U. ne andere Lösung für die Verkabelung. dennoch mal schauen...

    Sonst blieb noch Zündschloss-Wackelkontakt - einfach mal eins nach dem anderen prüfen. Meist sind es die einfachen Dinge...

    Jau - kenn ich auch noch... aus den 80er, wo es halt nicht an jeder Ecke was gab, kein Internet und Kohle war ja auch Mangelware (mein erstes Auto hat 100DM gekostet plus 70 DM für ne neue Kupplung; mehr konnte ich mir nicht leisten, hat aber dann auch nur 3 Monate gehalten. Den Schrott hab ich für 650DM weiter verkauft und aufs nächste Auto gespart...). Eine Splintkiste hab ich erst seit ca. 15 Jahren, wird einfach nicht leer... ;)

    Krank, aber so hab ich es selbst oft genug in italien erlebt... Und vor 30 jahren sind die mit schweren Motorrädern knieschleifend über diese Pässe gefahren, teils in (Motorrad-) Jeans und T-Shirt. Helm war meist auf, aber auch nicht immer....

    Der Typ, der ständig mit dem Fuß raus um die Kurven fährt, sollte das mal sein lassen und mehr mit Sit-Off fahren. Dann würden die alle nicht ständig in Rechtskurven im Gegenverkehr landen.... Und nen PKW zu überholen, der gerade ein Fahrrad überholt, hat schon was von Todesverachtung...

    Nicht, dass ich mit 20 und ner GT200 nicht ähnlich gefahren währe, aber... =O

    Kleine Anekdote weil's gerade passt...:

    Meinem Vater haben wir vor 39 Jahren sein Jugend-Motorrad gekauft, eine BDG250H von Trimph (Nürnberg), Baujahr 1952.

    Die Kiste hatte immer wieder Kolbenklemmer, er hat daher leider bis wir sie vor ca. 4 Jahren verkauft haben gerade mal 2.000km drauf gefahren.

    Hab sie irgendwann zu mir geholt und angefangen, nach der Ursache zu forschen. Ein Symptom: die blies blau-weißen Rauch in rauen Mengen hinten raus. Anruf bei meinem Vater:
    "Der Sprit im Tank - wann hast Du den eingefüllt?"
    "Och - ca. 2 Tage bevor Du sie abgeholt hast"
    "Ah - ok... an der Tankstelle?"
    "ne - aus dem 20 Liter Kanister"
    "Oh - OK... und wie alt ist der?"
    "Mmmh - so ca. 20 Jahre...?"
    "Papa - ich mein den Sprit, nicht den Kanister selber!"
    "Ich auch"
    "ALTER!!!!!"

    =O

    Hab dann den Sprit aus dem Tank abgelassen, den Vergaser geleert, neuen Sprit von der Tanke geholt und 1:25 gemischt. Schwimmerkammer geflutet, Zündung an, Kick - pött-pött-pött - nach kurzer Zeit kein Rauch mehr!

    Dann fiel mir noch auf, dass am Krümmer Öl ausgetreten war... Krümmer und Auspuff abgebaut, alles in Diesel eingelegt und gereinigt - auf einmal ging die Kiste auch richtig gut! Vorher waren die Öffnungen des Dämpfer-Einsatzes zu 90% mit Ölschlamm und Ruß zu...

    Persönlich bin ich kein Fan von großen Kanistern. Ich hab einen 2-Takt-Öl Messbecher im Handschuhfach liegen, mit dem ich nach dem Tanken genau für die Spritmenge das Öl abmessen und beimischen kann. Damit ist immer frischer Sprit und frisches Öl im Tank.

    ALLERDINGS....: Das 2-Takt Öl ist sicherlich auch schon 20 Jahre alt... Werde ich mal tauschen.... Nicht, dass mein Vater mit MIR schimpft... ;)

    Theoretisch könnte man in den verbleibenden Kabelstumpf eine Schraube reindrehen und an die ein Kabel mit 2 Ringösen. Eine Ringöse mit der Schraube festziehen, die andere an den Motor. Müsste als "Workaround" reichen.

    Auf der anderen Seite kosten die Dinge nicht die Welt. Hab meine bei der Motor-Revision erneuert. Wie lange das Kabel ab war, weiß ich nicht, lief auch ohne, ohne dass ich was gemerkt habe.

    Ich hab - bisher - ganz gute Erfahrungen gemacht. Beim Motor vom Kumpel mit dem Reiniger von Globus.

    Jetzt hab ich hier leider 2 Variablen verändert.
    Reiniger vom DM und ne deutlich dickere Ölkruste. Bin diesmal noch nicht zufrieden. Woran es jetzt lag? Vermutlich zuviel Dreck der zu lange eingetrocknet ist.

    Man kann den jetzt mal halbwegs anfassen aber sauber ist anders.
    Ich geh da morgen mal mechanisch mit Bürste, Heißwasser und Reiniger ran.

    Hab bei Öl-Krusten gute Erfahrungen mit WD40 und ner Wurzelbürste gemacht. Gut einweichen, bürsten, einweichen, bürsten... Danach mit Kaltreiniger oder Bremsenreiniger abduschen. Wird super! Alternativ geht auch Diesel. Gummi-Handschuhe sind logischer Weise obligatorisch...


    Der war vorher schwarz vor Ölkruste...