SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    ...ja dafür ist es eigentlich von mir auch gedacht gewesen, aber ich habe da so meine Bedenken, wenn ich mir die
    Smarty - Generation so anschaue....
    ...und Schriftsteller wollte ich auch nie werden, da sind die meisten auch nur beim Schreiben kreativ und sonst für
    nicht´s zu gebrauchen, daher auch nicht meins..

    aber weil mich einige bezüglich Hebebühne und meiner Freunde beneidet haben, gleiche schenken einen auch so etwas:
    habe ich bekommen aufgrund meiner defensiven Fahrweise, anlässlich einer gemeinsamen Ausfahrt

    ..möchte ich aber auch nicht mehr missen, leistet momentan hervorragende Dienste und wer weiß was später mal die
    Krankenkassen noch an Heilbehelfen alles zahlen werden. Ich habe ihn schon ;)

    ...so gestern habe ich mich dem Polrad gewidmet.
    Das Polrad der Vjatkas wurden auf zwei Arten gesichert. Entweder die von unseren Oldies bekannte Art &Weise mit dem
    Seegering und der Kragenmutter (= integrierter Abzieher), oder durch das Einschrauben einer zusätzlichen Mutter
    mit Schlitz , wie es bei mir der Fall ist.

    Daher musste ich mir erstmal ein Werkzeug basteln. In meinem Fall ein alter Kerzenschlüssel, der passend gesägt wurde
    um schlussendlich zwei Stege zum Ansetzen zu haben. Polrad habe ich dann in meinem Falle mit einer Schraubenzwinge
    fixiert und mittels umgebastelten Kerzenschlüssel die Mutter gelöst. Das Polrad sollte sich aber auch mit einem Ölfilter
    schlüssel (für d=150mm) ohne weiteres fixieren lassen. Davor habe ich die Mutter bereits über einen längeren Zeitraum
    ständig mit WD40 behandelt.

    Nachdem ich keinen passenden Abzieher hatte, wurde das Polrad von mir dann mit einem 2 Arm Abzieher abgezogen.
    Auch da gilt wieder mit Vorsicht, die Teile sind in der Regel angerostet und sitzen dadurch streng, also auf Spannung
    gehen und ggf. mit einem Schonhammer ein paar gezielte und dezente Schläge im Konusbereich und anschließend die
    Spannung erhöhen und ggf. nachklopfen. Dezent u.a. deshalb, weil auch die Dauermagneten keine übermäßigen Erschütterungen
    mögen, kann in weiterer Folge zur Schwächung der Magneten führen.Gleiches gilt bei extremer Wärmezufuhr.
    Sollte wer mit Wärme arbeiten, dann möge er auch bedenken,
    dahinter befinden sich elektrotechnische Bauteile, die auf Hitze sehr empfindlich reagieren können, daher ist auch da Vorsicht geboten.
    Von Methoden über Hebeln das Polrad runter zu bekommen, rate ich eigentlich ab. Es mag zwar stimmen, dass es bei
    dem einen oder anderen zum Erfolg geführt hat, ich kenne leider nur die Motoren wo das Ganze dann in ausgebrochene
    Gehäusehälften geendet hat und das hätte mit ein wenig Gefühl und Hausverstand vermieden werden können.

    Dim. Abzieher: meine Messung ergab ein M27*1,00 Rechtsgewinde und da wäre von Buzetti der M27P1 am Markt bzw.
    der Abzieher der Vespatronic hätte die gleiche Dimension, kostet aber das Doppelte.

    so und da wären wir dann auch schon bei der Zündung:

    gleicher Aufbau wie bei allen Kontaktzündungen diese Types, netterweise ist auch die Werksmarkierung von 29° Vorzündung
    bereits angegeben.
    natürlich kann man auch wie es normal üblich ist,wenn alles funktioniert bzw. nicht festgegammelt ist, das Polrad mittels Polradhalter am Lüfterkanal fixieren und dann die Schraube lösen und mittels Abzieher dann das Polrad abnehmen. In meinem Fall war aber Vorsicht geboten,
    der aufgesetzte Luftkanal scheint nicht all zu viel Druck zu vertragen und auch das Alu - Lüfterrad hat schon zwei beleidigte Schaufeln, da ist
    Vorsicht geboten, kann leicht sein, dass da bei der herkömmlichen Art ,sich der eine oder andere Flügel verabschiedet bzw. gar der Kranz im
    Bereich der Befestigungslöcher für die Polradabdeckung bricht, daher wahrscheinlich geschickter das "wirkliche robuste Polrad zu fixieren und
    den peripheren Rest davor zu demontieren, ist zwar mehr Arbeit, aber dafür bleibt alles heil.


    ..es folgt Zündung überholen..

    sei aber vorsichtig, mit der Methode gab es neben abgebrochenen Polradschaufeln auch schon zerstörte Gehäusehälften.
    Der Aluguss im Bereich des Lüfterkanals hält nur wenig Druck aus (vor allem im Bereich der Bohrungen für die Befestigung
    der Lüfterradabdeckung)

    ....und ich glaube bei Mr. Kobold aus dem GSF, sind beim ALU Schweißen momentan auch lange Wartezeiten einzuplanen!

    ....mal anders aufgesattelt:
    Wenn die aus dem Nachlass deines Vaters ist, eventuell auch noch Erstbesitz, wäre es für mich vollkommen egal was die aktuelle
    Marktlage dazu sagt (außer du brauchst einen Wert zur Nachlassregelung), es sollte Dir eigentlich ein Anliegen sein,(außer du
    hast mit Roller nichts am Hut und brauchst das Geld)die selber weiter zu fahren.

    überlege Dir das nochmals mit dem Verkauf!

    ...und Semmering ist der Hausberg der Wiener ;)

    ...jetzt wo du es sagst, muss ich doch glatt im Keller nach meiner V-Tronic für die LU suchen.

    Der LF-Motor stirbt mit Sicherheit nicht, aber ich kenne mich in Zwischenzeit so gut, dass mir klar ist, dass ich mich nicht
    einfach zufrieden gebe mit meiner Ansage der Motor muss nur die Typisierung überstehen, sonder der muss auch ordentlich
    laufen......und ja, das bedeutet notfalls der Motor wird zerrissen und neu aufgebaut. In wie weit ich mich dann ins Thema
    O-Tuning vertiefe, hängt davon ab wie locker mir mein Geldbeutel sitzt.

    Ich muss aber wirklich zugeben, die zwei Fahrzeuge vom Sonntag haben es mir angetan, weil einfach auch die äußere Optik
    gewahrt blieb und je nachdem welche Variante der Auspuffanlage gewählt wird, dass Tuning von außen nicht wirklich erkennbar
    bzw. sichtbar ist.
    Allerdings für die, die ebenfalls so etwas in Erwägung ziehen, wir reden hier von Teilen die über den Daumen gerechnet so ca. € 1.500.--
    (aufwärts) kosten bzw. wenn der Motor kompl. durch eine Wkst aufgebaut wird von knapp €2.500.-- (ebenfalls aufwärts).
    Jetzt wird der eine oder andere wieder schreien, ohh das ist aber teuer, nein das kostet es halt wenn qualitativ hochwertige
    Teile verbaut werden und das Ganze von Leuten gemacht wird, die einen Tau von der Sache haben. Nebenbei bemerkt, dass auch
    bei diesen Leuten viel Eigenengagement und Freizeit in dieses Vorhaben eingeflossen ist.

    .....so habe heute auch noch zwei Teile ins Endfinish gebracht (Zylinderhaube und Polradabdeckung)
    wurden noch mit hitzebeständigen Klarlack versiegelt, der schützt zwar nicht wirklich (aber die Teile haben ein Recht, weiter in Würde altern zu dürfen..oder zu rosten)
    Soll vorübergehend konservieren und ich wollte da die Verfärbungen diverser anderer Mittel vermeiden....

    ....so endlich geht es vom Putzen langsam aber sicher ins Technische..

    zu den Teilen der Zündung:


    Zündkerze: Original A11Y (M14*1,25) allerdings Schlüsselweite 22 sollte ungefähr
    der NGK B7HS entsprechen (SW 21)

    Kondensator 0,34 mF und Unterbrecher lange Ausführung (genauen Abmessungen gebe ich noch bekannt)
    Zündspule: russisches Produkt da gibt es aber Nachbauten bzw. sollten die der 6 Volt Ural, Jawas ebenfalls passen zur Not gehen
    sicher auch die länglichen Lambretta Ducati Zündspulen (sind von den Abmessungen her fast ident) oder auch die Zündspule der V50.
    Die Klemmverschraubungen der Elektrik am Gehäuse können ebenfalls von der Vespa übernommen werden.
    (einmal Ausführung mit 2 fach Verschraubung und einmal die mit dreifach bzw. auch der Masseanschluss am Block)
    Leider ist mir gestern beim Versuch ein Flacheisen zum Lösen der Sicherungsmutter, passend zu machen gleich mal der Schraubstock
    um die Ohren geflogen somit wird es noch dauern um an die ZGP zu kommen.

    Nachdem aber gewährleistet sein soll, dass die Karre auch anspringt und ich nicht viel Lust habe, da ggf. beim Alten Fehler und
    Schwächen zu suchen, werde ich einen Polini CP 21 Vergaser verbauen.

    gibt es von Gr. 17 bis 23

    Zu dem "relativ" neu am Markt befindlichen Vergaser ist aber folgendes zu bemerken um die problemlos in kolbengesteuerte Motoren verbauen
    zu können, muss der Gasschieber angepasst werden und man sollte mit dem Vergaser abdüsen nicht auf Kriegsfuß sein.
    Also genau einmal nicht meins, aber da muss ich durch.
    Ansaugstutzen können bei den kleinen CP Modellen,die der 125er Modelle verwendet werden (entfernen der Verjüngung dann passen die Durchmesser
    für die Gummimanschette) bei den größeren Modellen muss das Ansaugrohr passend gemacht werden.
    Mehrleistung ist in meinen Fall nicht zu erwarten, es geht lediglich darum ein ordentlich funktionierenden Vergaser am Motor zu haben.
    Einen SHB Vergaser habe ich bereits mal bei einer ACMA verbaut (19er), nur davor wurde mir abgeraten da bei diesen Vergasertyp aufgrund
    der mangelhaften Befestigungsmöglichkeit immer wieder mit Falschluftproblemen zu rechnen ist.
    Nachdem die Vergaser auch über einen Chokeknopf verfügen sind somit keine Abänderungen am Fahrzeug erforderlich um eine
    Chokevorrichtung nach zu rüsten.

    ..ein kleines Detail am Rande,für die, die gerne den Originalmotor fahren möchten aufgrund der Optik.
    Wie dem einen oder anderen bekannt ist, befasst sich seit geraumer Zeit eine Truppe im GSF mit dem Thema
    Wideframe Motoren tunen. Ich habe am Sonntag beim Abrollern der Vespa Oldtimer Freunde München das Vergnügen
    gehabt, zwei von diesen Fahrzeugen zu begutachten (1* Acma und eine Hoffmann LU) und muss zugeben, ich war
    sichtlich beeindruckt. Die Fahrzeuge schaffen mit veränderten Komponenten locker die 100 km/h und ließen die
    mitfahrende GS alt ausschauen bzw. musste ich mit meinen Touren Set Up (Polini 177) auch aufpassen, dass ich
    nicht aus dem Windschatten heraus überrascht werde. Die beiden Fahrzeuge gingen wie die Feuerwehr und
    sind absolut Vollgas fest.
    Die ACMA wurde von einem Mitglied der Alpen Schalter (und auch VOFM) in Eigenregie mit viel Zeitaufwand auf Leistung getrimmt.
    beim Hoffmann Roller wurden (VOFM) die Dienste eines Rollershops in Oberösterreich in Anspruch genommen.
    Beide Fahrzeuge eine wirkliche Augenweide im Straßenverkehr!!!

    zugegeben für die Marek´s unter uns wahrscheinlich keine Option

    ...hmm, eher Igor der Schreckliche!

    Zwischenzeitlich auch die 4 Kreuzschrauben des Lüfterkranzes gelöst, ich staune über mich selbst nur knapp 40 Minuten gebraucht und
    es ist der erste sichtbare Schaden zu erkennen. Der Unterbrecher hat keine Funktion, Unterbrechernocken hat sich verabschiedet und beim
    Kondensator scheint es auch, als ob das eine Kabel Kontakt zur Gehäusemasse hat. Ansonsten aber alles optisch Tip-Top und auch der Wellendichtring scheint (noch) dicht zu sein, zumindest feuchtelt es nicht.

    ...bevor es aber an die Zündung ging, habe ich mir auch mal die Motorenbefestigung und den Auspuff genauer betrachtet.
    Nachdem die Vjatka jahrelang am Seitenständer stand, ist anscheinend der rechte Silentgummi kompl. hinüber (Hinterrad ist
    schief und bei der Befestigungstraverse sieht man es auch ganz gut. Ansonsten ist auch im Radkasten soweit alles in Ordnung
    und nach ein wenig säubern ist auch dort der O-Lack wieder sichtbar.

    Silentgummis etc. mache ich, wenn ich den Motor dann komplett aushänge, jetzt werden mal alle Arbeiten erledigt die ich von Außen
    ohne Ausbau bewerkstelligen kann. Noch habe ich auch die Hoffnung, dass ich ohne Motor spalten über die Runden komme. Der Motor
    soll ja eigentlich nur die techn. Abnahme überleben, von daher bin ich mal vorsichtig optimistisch.

    Beim Auspuff sanieren, verhält es sich ähnlich wie beim Tank, den gibt es um schmales Geld gebraucht oder im Nachbau. Aber auch da wollte
    ich es wissen und habe einiges an Zeit investiert und den entrostet und auch ausgebrannt. (250ml Pelox sicher 15* aufgetragen und ein
    wirken lassen). Strahlen wollte ich nicht, da bei so starker Verrostung nur mit scharfkantigen groben Korn gestrahlt wird und Strahlen dann
    immer mit Materialabtrag verbunden ist, wenn aber so "große Teile" mit Säure entrostet werden ist es doch relativ mühsam vor allem wenn
    nicht vollständig getaucht werden kann.
    Ausbrennen ist auch so eine Sache, nachdem das Ganze nicht wirklich umweltfreundlich ist, nicht
    unbedingt zu empfehlen, wer es trotzdem versucht, sollte aber dann wirklich schauen, dass andere nicht beeinträchtigt sind...
    In meinem Fall ein Heißluftfön über 600° C, der richtige Wind und knapp 30 Minuten Einsatzdauer. Normalerweise brennt man das Ganze
    mittels Schweißbrenner und einblasen von Druckluft aus, dabei besteht allerdings die Gefahr, dass das komplette Innenleben des Auspuffes
    aufgrund der deutlich höheren Temperatur zerstört wird. Der Vorteil des Föns ist, du kannst die Aktion jederzeit abbrechen, ohne das es jetzt
    großartig nachnebelt und du den Innenaufbau nicht beschädigst, allerdings hast auch nicht wirklich die Gewähr, dass alles vollständig ausge-
    brannnt ist.

    wie gesagt, beim Auspuff - Ausbrennen gibt es sicher gesündere Alternativen die zu Bevorzugen sind!

    ....endlich wieder ein wenig weiter machen können.
    Nach der Zitronensäure (war eine Woche im Tank) und ordentlicher Reinigung ging es heute ans Versiegeln des Tankes.
    Wie gesagt, nochmals möchte ich das Ganze nicht mehr machen, da die Kosten und der Zeitaufwand in keiner Relation
    zu einem gebrauchten Tank stehen. Aber mir war es ein Anliegen das Ganze mal zu probieren und glaube ich habe es ge-
    schafft. Wie gesagt der Tank war 1 Woche absolut dicht in der Entrostungsphase und das funktioniert auch mit der Zitrone-
    säure ganz gut. Beim anschließenden Versiegeln mit Por 15 ist unbedingt darauf zu achten, dass der Tank absolut trocken, sauber
    und kein Rost vorhanden ist. Wenn mit Säuren auf Phosphorbasis gearbeitet wird (Fedox etc.) dann wirklich schauen, dass gründlichst
    gespült wird. Bei mir ging die Zitronensäure bis aufs Blech und es war alles blank, daher habe ich mir ein zusätzliches Säurebad er
    spart. Das Ausschwenken des Versiegelungslackes ist mühsam, da es relativ gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum erfolgen
    soll. Ich habe heute so knapp 1,5 Std geschwenkt (leider wird in der Beschreibung keine genaue Zeitangabe gemacht).
    Austrocknen des Lackes mindesten 48 Std. (bei mir wird es länger) unter geringer Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankung
    (dadurch könnten Risse entstehen)

    und nachdem ich noch Zeit hatte, auch gleich mal ein wenig um den Motor gekümmert. Da die Typisierung bzw. Zulassung eigentlich
    in meinem Fall nur über das "momentane" Beibehalten des Originalmotors erfolgen kann, muss ich da leider ein wenig mehr als ge-
    plant investieren. Heute war mal das Umfeld Zündung dran. Einziges wirkliche Manko am Fahrzeug sind die verwendeten Schrauben.
    Aufgrund des anscheinend relativ hohen Fe-Gehalt, total verrostet. Wodurch die Führungen der Kreuzschrauben beim Ansetzen eines
    Schraubendrehers sofort zerbröseln. Jede der Kreuzschrauben ein absolutes Geduldsspiel.

    ...leider auch beim Polrad sind nicht herkömmliche Muttern verwendet, sondern zur Sicherung ein Mutter mit Außengewinde
    und Schlitzführung, da muss ich mir auch erst mal ein entsprechendes Werkzeug basteln um an die ZGP zu kommen, mal schauen .......

    ...du kannst auch wunderbar mit der Stroboskoplampe optisch feststellen, ob du Zündaussetzer hast.

    Meistens wenn einer der beiden Bauteile (Unterbrecher,Kondensator) schwächelt, führt es zu Schäden am anderen Bauteil, daher
    ist meine Vorgangsweise immer: Ich wechsel beide Bauteile (und gönne ihr auch noch einen neuen gefetten Schmierfilz).
    Das ist mir die Sache einfach wert um nicht ständig an der Zündung herum fummeln zu müssen.

    Minimalisten wechseln nur einen Bauteil und wundern sich anschließend warum die Sache ebenfalls nicht läuft und schieben das
    Ganze dann auf die S.........Kontaktzündung. Weiters sollten natürlich alle Kabelverbindungen kontrolliert werden, bis hin zum
    Kerzenstecker. Wäre nicht das erste Mal das Aufgrund von Vibrationen, Kabelbrüchen oder Isolationsschäden ein Motor in den
    höheren Drehzahlbereichen Aussetzer hat. Zündspulen solange sie nicht innenliegend sind, gehen eigentlich in der Regel nicht so schnell
    kaputt, wobei das natürlich auch eintreten kann.

    ...du sollst auf den Wert [lexicon='abblitzen',''][/lexicon], den der Hersteller deines Zylinders vorgibt und nicht auf den [lexicon='Zündzeitpunkt',''][/lexicon] der
    bei diesen Modellen in der Originalausführung vorgesehen ist.
    Soweit ich informiert bin, hat der DR102 eine Vorzündung von 17° (aber auch das sollte eigentlich im beigelegten
    Datenblatt ersichtlich sein) bzw. musst dich halt schlau machen.

    ....und hoffentlich hast auch den Kondensator gleich gewechselt, denn auch der verursacht bei Defekt ähnliche Sypmtome
    Ich für mich, gehe bei den Kontaktzündungen in Kombination mit Tuningzylindern sogar soweit, dass ich den Unterbrecherkontakt
    ein wenig unter den vorgeschriebenen 0,4mm einstelle. Das mache ich aber nur bei Drehzahl orientierten Zylinder, da kann es
    schon mal vorkommen, dass der Unterbrecher sonst mech. und zeitlich bedingt nicht mehr mit der Drehzahl mit kommt.


    Die Aussage 19° bezog sich auf die momentan bei Dir eingestellte Grundeinstellung der ZGP (mit fluchten der Markierungen)

    Der Vergaser wird immer erst "fein abgestimmt", wenn alle dafür notwendigen Komponenten für eine optimale Verbrennung gewährleistet
    sind und dazu gehört nun mal auch die Zündung .

    ...ich gebe Dir da schon recht, der Dr ist ein Bauernzylinder, der durchaus eine nicht korrekte Zündeinstellung überlebt.
    Ob du aber ohne [lexicon='Abblitzen',''][/lexicon] teure Tuningskits fährst und da meine ich jetzt nicht 70 € Zylinder überlasse ich dann Dir.
    ...und im übrigen schreibst du PK S haben werkseitig 17° Vorzündung, das ist aber falsch, denn die haben 19°.
    Deine Angabe bezieht sich auf die PK XL Modelle, da wären es 17°

    Nachdem aber PKKoxi Probleme beim Abstimmen seines Motors hat, würde ich sehr wohl die Zündung überprüfen, es lässt sich dabei
    auch feststellen ob Zündaussetzer bestehen. Es kann da leicht passieren, dass aufgrund der Umbaumaßnahmen und auch Fertigung-
    toleranzen, dann keine 2° Differenz sind sondern 3-4° und dann schaut die Sache schon mal ganz anders aus. Im übrigen würde ich
    auch gleich nochmals den Unterbrecherkontakt überprüfen ob der wirklich ordentlich eingestellt ist.

    PS: den Klassiker "Polradkeil" hast aber eh schon überprüft?

    Ohne die Zündung auf ihre ordentliche Funktion überprüft zu haben, macht es für mich wenig Sinn seinen Vergaser abzustimmen, noch dazu
    kommt, dass aufgrund der eventuell "grob" verstellten Zündung dann auch noch der Wärmewert der Kerze nicht passen könnte.

    Du siehst, da summiert sich dann ggf. einiges zusammen

    gestern kamen dann auch die bestellten Zündschlüssel und einen habe ich dann mal zur Probe für den Lichtschalter passend gemacht.
    In meinem Fall wieder was von der Ural.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, eines der begehrten Ersatzteile ist eben dieser Zündschlüssel, der allerdings bei den meisten Fahrzeugen
    fehlt. Diese Schlüsssel gehen, was ich verfolgen konnte zw. €100 und €150 über den Ladentisch. Da mir der Preis deutlich zu hoch ist, habe ich
    mich nach einer Alternative umgesehen (aus der Ukraine um knapp € 4 / Stk bei heimischen Ostblock-Teile Händler wird er um das doppelte aufwärts gehandelt bei gleichen Versandkosten). Der Schlüssel ist relativ wuchtig von daher musste ich ihn ein wenig bearbeiten, mehr geht leider nicht, da er nicht voll gegossen ist sondern mit Hohlraum.

    Original (gab es in mehreren Farben)

    Nachbau Ural (da werde ich mich aber noch umschauen ob was schmäleres passend gemacht werden kann)
    Funktion ist aber gegeben

    gleichzeitig auch zum Versperren des Seitendeckel

    @ aarwespe :......nicht neidig sein, du hast dafür die schöneren Frauen und schnelleren Moped´s (oder auch umgekehrt) und somit
    gleicht sich doch im Leben alles wieder aus!

    aber zurück zum Thema !

    heute kam mein Tacho, leider habe ich mich zu früh gefreut die Serie die ich erstanden habe (Bez. 1578-65) für die Typen
    M-72, K750, MW, Dnepr, Ural sind leider zu groß. Es muss hier wirklich ein (original Tacho) mit der Bezeichnung (1578-52)
    verbaut werden...also einer mit knapp 70mm Durchmesser (Chromring ca. 78mm).Ist aber weiter nicht dramatisch um €20
    kommt er in meine Tachosammlung

    (Tacho Ural mit Tachobeleuchtung)

    dafür habe ich einen PAL Tacho von einer JAWA ausfindig machen können, der würde mir auch gefallen

    die Tachos sind jetzt nur mal für die Zukunftsversion, wenn das Moperl über 100km/h rennen soll (wird), damit
    nicht ständig dann auf Tachoanschlag gefahren wird (der Originale funktioniert)

    ...Danke, mal sehen.....
    Ein rotes Minus - Strichlein habe ich mir allerdings heute auch schon geholt, beim Citrusfrische besorgen, da wurde ich gleich mal in einer 30er Zone geblitzt.


    aber dafür wurde ich heute auch schon belohnt.
    Ein Freund aus Wien, kann mein "herumzangeln" am Boden in meinem Alter nicht wirklich sehen und
    hat mir eine kleine Hebebühne geschenkt und die wurde heute als Überraschung geliefert.

    ...man wir echt zum Kind mit solchen Spielsachen, habe den Roller garantiert 10* rauf und runter fahren lassen