irgendwie fehlt Dir um Probleme zu lösen ein wenig der Killerinstinkt ![]()
Der Konsistenz nach, schaut es aber eher nach Gemisch aus (schnüffeln). Wenn du dir gedanklich eine waagrechte
Linie bildest von der Getriebeöleinfüllschraube, dann erkennst du sofort wo in etwa die kritischen Stellen fürs Getrieböl
wären. In der Regel sammelt sich das dann am tiefsten Punkt des Blockes, also bei der Ölablaßschraube. Bei dir sind
die feuchten Stellen deutlich weiter oben! Wenn jetzt nicht irgendetwas mit den Blockhälften ( bzw. dem Kupplungsdeckel)
-da wäre es rückseitig) und den Dichtungen im Argen ist, dann sollte man Getriebeöl eigentlich fast ausschließen können.
Old N°7 hat Dich ja eh schon in einem anderen Topic auf das Phänomen des Blowbacks aufmerksam
gemacht. Wenn die Flüssigkeit dünnflüssig ist und nach Sprit riecht, so wird es sich mit ziemlicher Sicherheit
ums Gemisch handeln, welches es Dir an irgendeiner Stelle rausdrückt. Höchstwahrscheinlich kommt es
aus dem Bereich der Vergaserwanne oder Zylinder und auch da kann es sowohl über die Öffnung der Leerlaufgemischschraube
nach hinten rinnen und den Stoßdämpfer entlang safteln, aber nachdem die Vergaserwanne mehrer Öffnungen hat
eben auch über den vorderen Bereich. Neben den Vergaserwannendichtungen hast eben auch den Benzinschlauch
durchführungsgummi, wenn der rissig ist dann saftelt es eben auch dort und rinnt ggf. bei eingefederten Motorblock
im Fahrbetrieb über die Vorderseite. Gleiches gilt bei undichten Vergaser oder bei Problemen in der Spritzufuhr.
Aufgrund der geposteten Fotos davor, gehe ich aber eher davon aus, dass u.a dein Zylinderfuß und ggf. auch der
Zylinderkopf nach wie vor undicht sind und blasen. Daher würde ich den mal als Verdächtigen ausschließen und
den Zylinderfuß und Kopf nochmals neu eindichten bzw. den Kopf planen. Zur Sicherheit würde ich diesmal auch
Dichtmasse verwenden. Im gleichen Zug auch nochmals einen kritischen Blick in den Vergaserwannenbereich
werfen, wenn es dort ebenfalls extrem feuchtelt, nochmals penibel alle Komponenten (Schwimmer, Nadel und Dichtungen) des Vergaser kontrollieren und ggf. tauschen (außer bei einem neuen Vergaser, da sollte eigentlich alles passen) bzw. auch die beiden Vergaserbefestigungsschrauben nochmals mit Gefühl nachziehen (besser mit Drehmoment max. 20Nm und vorallem gleichmässig!!!). Eventuell hast da bereits im Vorfeld über die Stränge geschlagen und die angeknallt und dabei den Vergaser bzw. die Wanne verzogen, dann suppt es dort auch. Verzüge in der Wanne oder am Vergaser kontrollierts am besten mit einem kleinen Geo-Dreieck und kannst versuchen sie ebenfalls wie beim Zylinderkopf auf einer Glasplatte wieder zu planen. Mit viel Pech kann es dir bei zu starkem Verzug allerdings auch blühen, dass die neu müssen.Wenn der Wannenbereich geflutet ist kann aber auch ein defekter Benzinhahn schuld daran haben, meistens in Kombi mit defekten Schwimmer bzw. Nadel.
Wie weiter oben schon beschrieben! Den 100% reinen Motor kannst eigentlich fast ausschließen wir sind schlussendlich nicht im medizinischen Bereich tätig
Was aber auch gerne vergessen wird bei einem frisch revidierten Motor, dass
ggf. signifikante Schraubverbindungen nach ca. 100-200km kontrolliert und ggf. nachgezogen werden sollten. Lager
und Dichtungen können sich im Extremfall halt leider nun mal setzen und damit lockert sich halt auch die Verbindung.
Weil es cardoc schon mal angesprochen und im letzten Foto noch immer nicht erkennbar ist. Wenn du Dir deinen Hauptständer genauer anschaust, dann wird dir recht schnell klar, welche Funktion dort die Feder erfüllt und ähnlich
verhält es sich auch mit der Feder für den Auspuff
...bzw. soll es schon Fällen gegeben haben, wo es einem beim
Überfahren des eigenen Auspuffes so auf die Pfeife gehaut, dass er garn nicht mehr fragen konnte ...."warum"