Beiträge von 125vnb6

    ....ist meines Erachtens selbsterklärend, dass bei größeren Innendurchmesser der Bremstrommel auch zwangsläufig die Bremsbeläge einen anderer Radius haben müssen damit sie halbwegs flächig aufliegen.


    Anhand von bingele´s Foto ist eindeutig ersichtlich, dass es sich um die schwächeren Bremsbeläge für die Bremsankerplatte vorne mit nur einem Aufnahmebolzen handelt (die sind zueinander abgesetzt damit sie auf den selben Bolzen passen). Das war der Nachteil der V50 Bremsanlage vorne. Bei den späteren Modellen PK waren dann ebenfalls zwei Aufnahmebolzen (außer die ersten Serien der österreichischen PK´s, die hatten ebenfalls die V50 Bremserei verbaut).


    Breite der Beläge sind ca. 18mm



    Die hinteren Bremsbeläge werden auf je einem Bolzen einzeln montiert, also Bremsankerplatte mit zwei Aufnahmen. Das sind dann die Bolzenaufnahmen nicht abgesetzt, sondern im Vollem.



    Breite der Beläge sind ca. 24mm


    Bei den noch älteren Modellen gab es aber ebenfalls Modelle spez. bei den 8" Ausführungen wo vorne und hinten nur eine Aufnahme war und auch die Trommeln identisch. Da hatte man zweimal identische Beläge zum Montieren.

    Daher gerne die Beschreibung "für vorne und hinten" .Gleiches gilt dann für die späteren Modellen wie PK und PX, da werden ebenfalls die gleichen Beläge vorne und hinten verwendet.

    Soviel mir bekannt ist, überholt er auch die komplette Zündung inkl. Überprüfung auf Funktion. Macht er im übrigen relativ rasch zumindest die Kapelpeitschen hatte ich spätestens nach 2-3 Tagen im Briefkasten liegen.

    Wie ist es denn um die Magnetisierung deines Polrades bestellt?

    Kannst du damit ohne Probleme einen 22er Maulschlüssel anheben oder fällt der ab?


    Auf jeden Fall auch den Schmierfilz erneuern, der ist bei dir erledigt!


    Soweit ich erkennen kann ist das einer mit Befestigung und du bräuchtest die gesteckte Variante.


    Da wäre z.B. deiner in NOS

    https://www.ebay.de/itm/224139868462

    Die Aktion mit dem zusätzlichen und augenscheinlich doch zu großen durchsichtigen Bougier- bzw. Isolierschlauch hätte ich mir gespart.

    Viel wichtiger aufgrund der räumlichen Enge zw. ZGP und Polrad ist, dass die Kabeln ordentlich und eng (möglichst nahe an den Spulenkörpern verlegt werden. Bei deiner Ausführung besteht die Gefahr, dass es zur Berührungen mit dem Polrad kommt und dann hast am Funken ggf. nur kurze Freunde.


    Anbei ein Bild von SIP , wo erkennbar ist wie die Kabeln liegen sollten.

    Das wäre im übrigen die Version für JulesSimeon die als Alternative in Frage käme bei außenliegender Zündspule, wenn die komplette ZGP getauscht werden soll.

    (Anschlüsse müssten ggf. gegen die Rundvariante getauscht werden, da du mit ziemlicher Sicherheit kein Steckkabelkästchen sondern die Schraubvariante hast)

    5.) Welche neuen Kabel kann ich an die Spule braten? Kann ich dazu einfach eine alte Deckenlampe schlachten?


    Bilder sind beigefügt.


    Merci!

    Nein, dafür gibt es spezielle Kabeln die Temperatur und Öl beständig sind.


    User "Friedi" aus dem GSF bietet die in perfekter Qualität und in der richtigen Länge an.


    https://www.germanscooterforum…Cr-z%C3%BCndgrundplatten/


    Bei der Überholung von Zündgrundplatten werden bei mir immer die sogenannten Verschleißkomponenten Unterbrecher, Kondensator und Schmierfilz gewechselt. Bei Bedarf natürlich auch die Kabeln!

    Vereinfacht beschrieben:

    Unterbrecher und Kondensator sind parallel geschalten und in den meisten Fällen wird durch die Beschädigung eines dieser beiden Teile zwangsläufig der andere Bauteil in Mitleidenschaft gezogen. Der parallel geschaltete Kondensator löscht den Lichtbogen am Unterbrecherkontakt. Wenn der Kondensator dabei schwächelt kommt es zu einem erhöhten Verschleiß an den Kontakten (Abbrennen durch Kontaktfeuer). Umgekehrt kann Spannungs- und Temperaturstress den Kapazitätswert des Kondensators beeinflussen (bzw. das Dielektrikum beschädigt werden).


    Es mag durchaus richtig sein, dass in den meisten Fällen nicht wirklich der Kondensator, sondern der Unterbrecher die Ursache ist, aber wenn die Zündung schon mal überholt wird, dann sollte es kompromisslos erfolgen.


    In deinem Fall:

    1.) neue Kabeln

    2.) Unterbrecher und Kondensator (wenn möglich aus NOS Bestand) neu

    3.) Schmierfilz erneuern

    4.) Spulen bei Bedarf (deine ist eine 6 Volt Zündung)

    Wobei die Spulen durchmessen ein eigenes Kapitel ist.


    Unterbrechernocken und auch der Schmierfilz sind bei Dir extrem abgenudelt. Beim Schmierfilz musst kreativ sein, die Ausführung gibt es nicht mehr im Handel. Daher wirst den Filz umsetzen müssen. Entweder von einem neuerer Bauart lösen und neu vernieten, oder du besorgst dir ein Stück Filz in der gleichen Stärke und befestigst es mit Hohlnieten (oder auch kleben).


    Beim "gesteckten" Kondensator wäre es von Vorteil, wenn du ein NOS Teil verbaust (Artikel Nr. Piaggio 098061). Bei den in den Shops erhältlichen Kondensatoren, kann es sein, dass die nicht in die Öffnung der ZGP passen (Presspassung). Wird aber immer wieder mal angeboten (momentan zwei auf e-bay)


    Kabelpeitsche Zündung von Friedi

    Kondensator NOS aus dem Jahre 1984


    ...und kontrolliere die Auflagefläche des Unterbrechernockens auf der Innenseite des Polrades. Kann mir vorstellen, dass man dort ggf. auch noch Einlaufspuren glätten bzw. raus polieren sollte.

    Vielleicht noch ergänzend zur Zündung!

    Ist der Unterbrecherkontakt auf 0,4mm eingestellt und die Zündung auf 28° abgeblitzt? Magnetisierung des Polrades ausreichend? Wärmewert der Zündkerze der Richtige (NGKB7HS oder Bosch W5AC)?

    Abnehmerkontakt an der Zündspule ist auch ordentlich gereinigt und blank?

    Verringert mal den Abstand der Elektroden an der Zündkerze geringfügig (von 0,6 auf ca. 0,5) und schaut wie der Motor darauf reagiert.

    Hallo Julia,

    beim Dellorto TA18 C kommt es öfters vor, dass der Schwimmer (Metall) undicht wird und dann der Motor absäuft.


    Ersatzteile für diesen Vergasertyp sind bis auf die Dichtungssätze eher schwer zum Organisieren.


    Abhilfe wäre da der Umbau auf den CP Vergaser. Wobei es da in letzter Zeit auch zu massiven Abstimmungsproblemen kam, wenn nicht die Empfehlungen (Bollag,Nagy, Stoffis Garage) penibel eingehalten werden (Schieber, Düsen, Nadelstellung etc.).

    Grundsätzlich treffen da zwei Vergasertypen aufeinander. Die einen gehen den Weg mit dem Polini CP, die anderen bevorzugen den Dellorto PHB Vergaser


    Problematik bei den alten Zündungen ist, dass du ggf. Isolationsschäden an den Kabeln hast die erst im warmen Zustand auftreten (betrifft vor allem die innenliegende Zündspule) und Dir dann in Folge Zündaussetzer bescheren.


    Du musst bei Umbau auf elektronische Zündung nicht auf 12 Volt umsteigen, die Pinasco Flytec gibt es auch in der 6 Volt Ausführung.


    Was ist denn am Motor alles gemacht worden?

    bingele28

    Genau so ist es.

    Was mich aber manchmal wundert ist wer sich nach und nach als unbewaffnet herausstellt.

    Da gebe ich Dir recht!

    ......merke ich gerade in meinem familiären Umfeld Da frage ich mich auch seit geraumer Zeit, wie man mit solch begrenzten Horizont zu akademischen Würden kommt.


    Muss mal bei Gelegenheit nachfragen, ob da Ghostwriter im Hintergrund aktiv waren;).