@Creutzfeld..ich mein das braucht man ja einen alten Hasen wie Dir nicht sagen, aber für so manchen der hier mitliest
sei es doch erwähnt.
Das Spielen mit einer Vjatka erfordert Geduld,Zeit und auch das notwendige Kleingeld. Die Vjatka ist sicher-
lich kein Fahrzeug, dass allzu rasch fertig gestellt ist. Der Eine oder Andere kann Euch das sicherlich aus eigener
leidvoller Erfahrung bestätigen. Man sollte die Vjatka eher als Langzeitobjekt sehen. All zu lange halt auch wieder
nicht, denn die Zulassungsbestimmungen werden sicher nicht einfacher. Bei den sogenannten "Wertevorstellungen"
unterliegt die Vjatka soviel ich es beobachtet habe, auch einem eigenen Gesetz. Bedeutet leider auch, dass unter
Umständen bei vorzeitiger Projektaufgabe du leider damit rechnen musst, dein Gefährt unter dem investierten Ausgaben
zu verkaufen. Die aufgerufenen Preise haben aber meines Erachtens durchaus ihre Berechtigung, denn die Teile-
suche bei diesen Fahrzeugen gestaltet sich schon deutlich schwieriger als bei der Vespa. Vom benötigten Zeitaufwand
mal ganz abgesehen.
In meiner Vjatka und Teilesammlung stecken zum momentanen Zeitpunkt knapp über € 3500 und ich bin noch weit
davon entfernt, dass sie einen Huster macht und zulassungsfähig ist! Seit Mitte 2014 spiele ich an dem Fahrzeug (bzw.
auch an der Zweiten) herum und bei ca. 200 aufgewendeten Arbeitsstunden habe ich aufgehört die Zeit weiter zu erfassen.
Naivität bei so einem Projekt, kann da tödlich sein. Wer sich eine Vjatka als nutzbares Alltagsfahrzeug vorstellt, sei ebenfalls
gewarnt. Ohne Modefizierung des kompletten Fahrzeuges wird da wahrscheinlich keine rechte Freude aufkommen!
