Beiträge von SilverGroover

    Joooo... hier kommen mal 2 Bilder.
    Die beiden Marken auf dem Polrad sind OT und 19° früh. Dann die Grundplatte - sieht für mich allerdings doch unverdächtig aus. Und der Roller läuft ja auch.
    Nun habe ich ein bißchen gegrübelt... vielleicht ist ja die olle Möhre von Blitzpistole das Problem. Die hatte zwar früher nie gemuckt, aber hat auch jetzt ein paar Jahre im Keller gelegen und ist vielleicht nicht mehr voll funktionsfähig. Die Blitze waren irgendwie "all over the place" und so sollte das eigentlich überhaupt nicht aussehen - das gute Laufverhalten des Motors spricht auch nicht dafür das etwas fundamental nicht stimmt. Also hab ich mir erstmal ne neue Blitzpistole bestellt. Nächste Woche kann ich das dann nochmal angehen.

    Ob die Markierungen beim OT oder UT näher zusammen liegen hängt von der eingeschraubten Länge des Stoppers ab.

    Ja nee, schon klar :) aber mit so einem gekauften, da ist das schon so. Aber gut ich guck das auch noch mal an. Könnte es evtl. sein, daß irgendein Genie in der italienischen Vergangenheit meines Rollers die Spulen falsch verkabelt hat und das Ding mirakulär mit dieser Lösung läuft?

    Genau so hab ich's gemacht. Die beiden Markierungen liegen auf der Seite des OT auch viel enger zusammen und machen das anzeichnen des OT einfacher. Und der Zündpunkt blitzt weit hinter dem Zeiger ab, d.h. er ist schon lange "durch" wenn die Zündung kommt und die Blitzlampe zündet. Wenn ich die Grundplatte maximal verdrehe, bekomme ich den OT auf den Zeiger, aber bin damit immer noch 19° hinter dem gewünschten Zündpunkt. In dieser Einstellung läuft der Motor aber auch ein bißchen komisch - wenn ich die Geschichte dagegen so einstelle wie sie war (jenseits von Gut und Böse :D ) dann geht er besser.

    hmmm na ich habe 19° auf dem Polrad markiert. Wenn ich draugucke, im Uhrzeigersinn paar Zentimeter vor der OT Markierung. Der Zeiger ist am hinteren Loch des Motorgehäuses befestigt. Logisch gesehen macht das Sinn: das Polrad dreht im Uhrzeigersinn, und die 19° Früh-Markierung kommt vor der OT-Markierung am Zeiger vorbei. Das sollte doch so passen?

    Bei 20° nach Ot bekommst du den Motor nicht an. Irgendwas machst du falsch bei der messung

    Jo. Würd ich auch sagen. Aber ich finde den Fehler nicht. Hab mit Kolbenstopper den OT ermittelt, dann 19° im Uhrzeigersinn... muß doch bei "früh"? Und diese Markierung ist jetzt meilenweit vom Zeiger entfernt im Uhrzeigersinn. Ich krieg sie nicht in Deckung mit dem Zeiger. Ich kapiers nicht.
    Und ich erinnere mich, ich hatte das Ding so mal bei einer Schrauberwerkstatt zum einstellen (nachdem ich den PV-Motor da reingehängt hatte). Der Typ meinte damals was von "total verdreht, aber läuft jetzt". Ich glaube, ich weiß jetzt was er meint. :D

    Halihalo!
    Long time no see. Ich habe bei meiner V50 (mit Primavera Motor) neulich den Zündkontakt gewechselt - dann waren natürlich im Anschluß auch die Einstellarbeiten notwendig. Der Kontaktabstand war kein Problem, aber beim Zündzeitpunkt ist es alles schon sehr merkwürdig.
    Wenn ich abblitze, ist die Markierung sehr rechts (im Uhrzeigersinn weg) von dem Zeiger zu sehen (wenn man auf den Motor guckt). Nun müßte ich ja eigentlich die Grundplatte solang gegen den Uhrzeigersinn verdrehen, bis sie an der richtigen Stelle abblitzt. Nun ist es aber so, daß ich nicht in der Lage bin, soweit zu verdrehen, da erstens das Langloch in der Grundplatte zuende ist, und zweitens die eine Spule an die Gehäusemutter anstößt wie an einen Anschlag.
    Die Einstellung wie sie war, stand auf "spät" und liegt bei etwa 20° nach OT, wenn ich das richtig einschätze. Läuft trotzdem, und noch nicht mal schlecht - fährt auch schnell ohne zu mucken. Die ganze Sache könnte daran liegen, daß ich Lüfterrad und Grundplatte von meinem V50 Motor genommen hab. Ist das so? Haben die Primaveras evtl. ein anderes Motorgehäuse?


    Grüße,
    Henning

    Ums reingucken wirst Du wohl nicht herumkommen ;)
    Mein Polrad hat übrigens auch neulich blockiert, allerdings als ich es auf einem anderen Motor montieren wollte. Ich habe dann nach endlosem rumgucken gefunden, dass es an der ZGP schliff. Vielleicht bei Dir auch? Wenn sich die irgendwie losgejackelt hat, wäre das auch ein Erklärungsansatz zum nichtfunktionieren...
    Zum Abnehmen des Rades brauchst Du am besten ein Polradhaltewerkzeug (blockiert das Polrad und wird mit den Schrauben der Polradabdeckung in den für sie vorgesehenen Bohrungen befestigt) und einen Polradabzieher, der genau das tut... er reisst Dir das Rad runter :) da es bisweilen ziemlich fest auf der Kurbelwelle sitzt. Mit diesen Lösungen lässt es sich dann auch mit Sicherheit zerstörungsfrei demontieren :D

    Der ist doch noch gut! Ich glaub auch kaum, dass sich der bei den üblichen Beanspruchungen verbiegt... der ist ja schliesslich gegossen. Was Du machen kannst, ist eventuell die Schaltsteine zu tauschen. Wenn die abgenutzt sind, beeinträchtigt das Spiel die Genauigkeit der Schaltung...

    Also bei mir war der Gummihammer auch nicht immer die Lösung beim Motor demontieren. Vielleicht versuchst Du nochmal die Limarichtung, diesmal aber mit einem Schlosserhammer und einem Durchtreiber, den Du in der Vertiefung der Antriebswelle ansetzt. Manchmal brauchen die Lager wohl so einen kleinen trockenen "Kick" damit sie sich von ihren Wellen trennen.
    Wie gesagt - mit Vorsicht, nicht draufdreschen was das Zeug hält.
    Das mit dem Erwärmen würd ich auch nicht unbedingt machen.
    Viel Erfolg,


    Henning

    ja. sag ich doch :)


    Naja... wenns nicht die Ölablassschraube ist... immer wieder gern genommen und relativ aufwendig in der Reparatur ist der O-ring, der die "Schaltwelle" abdichted. Das Ding, das nach unten aus dem Motor rauskommt und an dessen Ende sich die Aufnahme der Schaltzüg(e) befindet. Da war meiner jedenfalls undicht. An Deiner Stelle würd ich den Roller mal aufrecht hinstellen, das Öl wegwischen und dann schauen, wo es sich genau sammelt. Dann kannst Du ableiten, wo es rausgekommen ist. Wenn es dann unten Tropfen an der Schaltung bildet, würde ich sagen... bingo.
    Viel Erfolg,


    Henning

    Hi Bernd,


    der Zusammenbau erfolgt wie folgt (würd ich so machen):


    Gusskappe auf den ASS, mit Ring (7) sichern
    Gummimanschette auf die Gusskappe
    Filzring auf das vergaserseitige Ende vom ASS


    Wenn Du den Vergaser aufsteckst, kommt der Filzring in einer Aussparung zwischen Gusskappe und ASS zu liegen und bildet sozusagen einen "Anschlag" für den Vergaser.
    Viel Erfolg!


    Henning

    Damit liegst Du sehr wahrscheinlich richtig - zum Abbauen des ASS mach ich das Federbein los, dann komm ich an die Stehbolzen vorn am Motor ran, so ist es.
    Keine grosse Sache. Viel Erfolg!