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Motorisolierung - was und woher?

  • Hallo,
    nach einer Neulackierung würde ich gerne wieder diesen Schaumstoff zur Dämmung an meinen Hohlraumwände machen, allerdings weiß ich nicht, was ich da nehmen soll und woher.
    Hat da jemand Tipps?

    VG

    Standing by for coordinates

  • Der Schaumstoff an sich dämpft nur das Ansauggeräusch. Damit Vibrationen / Körperschall reduziert werden, sollte darunter eine Bitumenschicht sein, die aufgrund ihrer Masse Schwingungen des Blechs dämpft. Das Zeug gibt's in beiden Ausführungen selbstklebend im Autoteilehandel.

    Ich würde das bei meiner Brummsel aber nie und nimmer reinpappen. Es könnte sich darin oder darunter Feuchtigkeit sammeln, evtl. Rostansätze sind nicht erkennbar etc.

  • Der Schaumstoff an sich dämpft nur das Ansauggeräusch. Damit Vibrationen / Körperschall reduziert werden, sollte darunter eine Bitumenschicht sein, die aufgrund ihrer Masse Schwingungen des Blechs dämpft. Das Zeug gibt's in beiden Ausführungen selbstklebend im Autoteilehandel.

    Ich würde das bei meiner Brummsel aber nie und nimmer reinpappen. Es könnte sich darin oder darunter Feuchtigkeit sammeln, evtl. Rostansätze sind nicht erkennbar etc.

    Also was würdest du dann machen?

    Standing by for coordinates

  • Nur grundieren ist auch Mist. Sorry, aber laß dir das von einem Lackierermeister sagen. Grundierungen sind magere Materialien mit korrosionshemmender Eigenschaft. Da sie aber difuse und grobe Oberflächen haben (erfordrlich, das die folgende Lackscicht haftet) nehmen sie somit Feuchtigkeit auf und es gammelt weiter. Grundierung auf jeden Fall erforderlich, aber anschließend auf jeden Fall noch Lack. Ähnlich ist es mit 2K Spachtelmassen (Prestolit usw.). Da muß unbedingt sofort Lack drauf. Die saugen sich sonst voll wie ein Schwamm (da reicht schon die Luftfeuchtigkeit aus) und der Gammel geht weiter, wo sie am Metall anschließen.

    Gruß Faxe

  • Ach so, wir sprechen von Teilen, die nicht mit direktem Spritzwasser in Vebindung kommen. Dann war meine Antwort natürlich ne "Captain Schlau" Antwort. Habe jetzt mehr an die Seitenbacken von innen gedacht. Da wahr bei mir nämlich auch so`n Dämmmaterial drauf. Das war durch Spritzwasser von unten auch ständig klamm. Hab ich dann raugerissen, anstandig entrostet, grundiert und anschließend lackiert.

  • Zitat

    Nur grundieren ist auch Mist. Sorry, aber laß dir das von einem Lackierermeister sagen. Grundierungen sind magere Materialien mit korrosionshemmender Eigenschaft. Da sie aber difuse und grobe Oberflächen haben (erfordrlich, das die folgende Lackscicht haftet) nehmen sie somit Feuchtigkeit auf und es gammelt weiter.

    kann hier nicht einfach so stehen gelassen werden

    mag zwar sein das ne grundierung rauer ist als der abschließende decklack aber das hat nüsse damit zu tun bezüglich wasserdurchlässigkeit ,den die gibts bei grundierungen nicht ,( ausnahmen stellen da vielleicht billigpampe ausm Baumarkt dar),wasserdurchlässigkeit kommt nur dann zu stande wen nicht ordentlich in einer gleichmäßigen schichtdicke aufgetragen wird ---> zB steinschlag der den decklack beschädigt aber nicht die Grundierung rostet deshalb auch nicht

    Ne Grundierung hat im Prinip 2 Aufgaben

    1. Rostschutz
    2. Haftvermittlung zu schaffen zwischen dem Untergrund und den darauffolgenden weiteren schichten

    je nach verwendeter Grundierung gelten folgende Grundsätze

    reaktivprimer ist bei einer gleichmäßigen schichtstärke von 50mμ 6 monate freilagerungsbeständig --> dh so geschütze blechteile können ohne rostansatz min. 6 monate im freien lagern

    Epoxy-Grundierungen sind ab eine schichtstärke von 70mμ min 12 Monate freilagerungsbeständig

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