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Wofür ist eine Rennwelle gut?

  • Zitat aus "Vespa-Hamburg"

    "Bei einem "Membran-Motor" macht es Sinn, eine strömungsgünstige "Lippenwelle" einzusetzen. Die hat den Vorteil, dass die Wangen angeschrägt/abgerundet sind, so dass mehr Gemisch durch den aufgefrästen Einlass an der Kurbelwelle vorbei ins Kurbelgehäuse kann. Die Wange auf der Kupplungs-Seite versperrt also nicht wie ein rotierender Beton-Block den Gemischstrom. Unsinnig wäre hier daher die Vollwangenwelle."

  • Mahlzeit engl!
    Du hast da eine zienlich matschig formulierte Frage gestellt, da es im Vespamotorenbereich durchaus mehrere Alternativen gibt auf die die Beschreibung "Rennwelle" zutrifft.

    da wären:
    1. Der Klassiker
    Der Klassiker - heutzutage im SF-Bereich meist von der Firma Mazzuchelli hergestellt - ist für die Benutzung mit der Drehschiebersteuerung ausgelegt. Hier machen die bereits erwähnten längeren Steuerzeiten den großen Unterschied. Diese werden dadurch erreicht das man die Einlasszeit der Kurbelwelle verlängert.

    2. Die Vollwange
    Die Vollwange ist genau das was der Name vermuten lässt. Sie ist überhaupt nicht für die Verwendung mit dem Gehäuseeinlass geeignet, sondern für die Verwendung mit eine Zylinder mit Direkteinlass gedacht. Dabei wird eine höhere Vorverdichtung im Kurbelraum erreicht indem die Wange dem Gemisch schlicht weniger Platz lässt.

    3. Die Lippen- oder Glockenwellen
    Fertig - meines bescheidenen Wissens nach - nicht zu erwerben werden diese von ambitionierten und begabten Fräsern hergestellt um bei Verwendung des Gehäuseeinlasses mit einem Membranansaugstutzen endlich eine richtige Ansaugung zu ermöglichen. Hierbei liegen die Vorteile sowohl in der Verringerung des drehenden Gewichts, als auch in der Verbesserung der Strömungswege!

    Ich hoffe damit sind dann alle Klarheiten beseitigt!

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff