Beiträge von Labelsucker

    Nachdem ich mit´m Kumpel (dem gehört die weiße GTS 300 mit Malossi und pipapo und die Verde Mela mit Quattrini m1 56l) ein wenig rum gealbert habe, stellte sich raus dass meine GS doch nicht soooo gut geht mit knapp 29PS. Vor allem hatte ich dann mega Kupplungsprobleme. Mir drückt es, wie im PX Motor Thread, bei hoher Drehzahl auch das Motoröl über die Entlüfterschraube raus. Somit zu wenig Öl irgendwann und schlecht bis nicht mehr trennende Kupplung.





    Da das dann fast nicht mehr Fahrbar war mit der Kupplung, habe ich diese ausgebaut. Und siehe da, die BGM hat es sauber an den Laschen verbogen. Da ich noch eine Packung da habe kamen die nun wieder rein. Aber in naher Zukunft werde ich wohl auf die bearbeiteten CR80 Beläge umsteigen. Hört man ja nur Gutes von.


    Da ich vor kurzem mit nem Kumpel schrieb und wir drauf gekommen sind wegen der Quetschspalte, haben wir gemerkt dass ich von 1.2mm auf 1.0mm gehen kann/soll. Gesagt, getan,... die 2.5mm Kopfdichung ausgebaut und nach einer Stunde schleifen (zum Schluss mit 2400 Naßschleifpapier) die Dichtung auf 2.3mm runter geschliffen. Noch ein wenig am Vergaser gestellt und zack geht das Ding bei Reso wieder steil nach vorne, und wenn man nicht aufpasst natürlich auch nach oben....



    Dadurch dass es wie o.g. mir auch Öl rausdrückt, habe ich es mit der Festo Lösung hoffentlich gut gelöst. Ein Standartfestoteil mit 5mm Gewinde und 4mm Schnellkupplung in den Deckel. Auf die andere Seite ein einstellbares SMC Drosselventil, welches in eine Richtung mehr Luft durchlässt. Das Ventil habe ich mittels Festo Schlauch nach oben zum Vergaser gelegt. Beim Ölbefüllen hat man schön gehört wie die Luft raus gedrückt wird. Schauen wir mal was die ersten Testläufe auf der Straße dann so bringen.

    Nun habe ich zu den XL2 Federn von Worb noch 6 Cosa XL Kupplungsfedern dazu. Das Paket zieht sich nun amtlich Stramm. Die paar meter wo ich wegen dem Wetter nur Testen konnte fuhr es sich aber gut, aber wir werden sehen wenn ich mal im Dritten wieder Gas gebe ob die Kupplung dann weiterhin rutscht. Neue Beläge und vor allem Reibscheiben kamen auch rein.


    Und weil ich wieder im Bastelfieber war ging es dem Tacho auch an den Kragen. Die hässliche Carbonfolie innen und das getönte Glas entfernt. Dafür mit Glanzschwarz foliert und ein neues klares Glas spendiert.


    Und weil ich auch noch Absageschichten aufgrund der aktuellen Situation habe, mussten von beiden Reusen der Auspuff mumifiziert werden damit es sich ein wenig Dumpfer anhört. Und zum look der Smallframe passt es auch finde ich.

    Alles ist nun wieder an Ort und Stelle, verkabelt und in Betrieb genommen. Einzigst meinen Tacho muss ich ändern, da muss ich mir etwas einfallen lassen weil ja nun die Hydraulikleitung auch noch drin ist und das geht sich sonst Platzmäßig nicht aus.


    Auch die Kupplung muss noch nach gestellt werden, ansonsten waren das nun ein paar witzige Probe-Runden die Straße hoch und runter.


    Schlag auf schlag....


    heute kam zu meinem Überraschen um 09:00Uhr mein Motor wieder vom schweißen und planen.

    Saubere Sache. :love:


    Da ich eh schon Hummeln im Allerwertesten hatte, und alles vorbereitet lag war die ganze Sache in 5 Stunden (inkl. Mittagessen) zusammengebaut und bereit für den First Kick. Die ganze Sache hört sich nun viel giftiger an. Am Montag kommt der Motor wieder in die Karosse und dann gibts hoffentlich die ersten Meter auf dem Gerät. Bin gespannt was das Popometer sagt.



    Nach langen probieren endlich ein Meilenstein. Die Bremse funktioniert :-4

    Der Bremssattel himself war fest. Habe das ganze ausgebaut, zerlegt und wieder gangbar gemacht und siehe da, nach ein paar mal Pumpen und Unterdruck mit der 100ml Spritze zog es, ach was sag ich, schoß es Bremsflüssigkeit durch und Bremspukt ist vorhanden.

    Leider habe ich vom zerlegen keine Fotos gemacht, aber ist ja auch kein Hexenwerk. Einfach nur sauber arbeiten und nichts zerkratzen.


    Da es aber leider nur ein Teilerfolg ist heisst es wieder weiter warten, denn meine Motorhälften sind immer noch nicht vom planen und aufschweissen zurück.


    p.s. muss noch den Laufrichtungspfeil auf der Felge für den Reifenmonteur wieder weg machen lmao

    Angeblich soll Anfang kommender Woche meine Motorhälften wieder bei mir sein.


    Um die Zeit zu vertreiben habe ich mich Kleinigkeiten gewidmet:


    Entfernung der Verbrennungsrückstände am Kolben und Zylinderkopf.



    Hierzu lies ich meine polierwut an den nochmals bearbeiteten ÜS und Auslass aus.





    Und die abgebrochene Ecke der Kaskade habe ich im Frankensteinverfahren mit dem Lötkolben "repariert" (ging erstaunlich einwandfrei und hält wie Bolle)





    Für die Bremse ist es mir aktuell zu kalt in der Garage :wacko:

    Hab nun alles zusammengebaut und da fällt mir auf dass ich garkeine Bremsflüssigkeit durch den Bremssattel trotz Stahlbus entlüftungsnippel ziehen kann. Bremsflüssigkeit steht nun bis zum Bremssattel an, beim lösen der Verbindung kommt beim Pumpen Flüssigkeit raus, aber keines oben am Entlüfternippel und Druck baut sich eh keiner auf. Hat vorher alles funktioniert mit der Teilhydraulik.


    Wie gesagt hat ja beim Motorrad und bei der GS alles geklappt, mach nun ja auch nichts anders... :-1



    Meine Motorhälften sind auch noch nicht vom planen zurück, und der Typ der mit die Fußdichtung schicken sollte war krank und kam nicht zur Post, habe ich auch erst nach Nachfragen erfahren :-8


    Damit hier nicht alles umsonst ist hab ich mich beim Zylinder am Ein und Auslass noch ein wenig gespielt und die Schaltklaue welche noch die erste von 1980 war getauscht.




    Auch meine alten Reifen mussten vorne und hinten dem Heidenau K80SR weichen.




    Nun wartet das ganze Chaos nach dem groben Reinigen hier auf die Hälften und eine fuktionierende Bremse

    So habe nun mal wieder den Bremszylinder ausgebaut um diesen in der Werkstatt zu testen.


    Der neue macht genau das gleiche wie der alte Bremszylinder.


    Also ich schließ den Grimeca Bremsflüssigkeitsbehälter ohne Deckel an, fülle Bremsflüssigkeit ein und diese läuft sofort durch den Zylinder am Anschluss der Bremsleitung raus. Denke da passt so.


    Mach ich den Deckel auf den Behälter, so entsteht ja durch die Dichtung unterdruck und die Flüssigkeit fließt nicht von selbst mehr. Dann kann ich ein zwei mal pumpen und Bremsflüssigkeit kommt aus der Öffnung für die Leitung. Danach kommt dann nichts mehr, erst wenn ich wieder den Deckel öffne.

    Passt da irgendwas mit dem Rücklauf nicht? Dichtungen beim Neuen sind i.O. Schafft auch leichten Überdruck wenn man den Finger drauf hält und pumpt. Bin mit meinem Latein am Ende.


    Bei der GS hat das so schön geklappt mit der Bremse und Vollhydraulik

    Die Pechsträhne will nun aber auch nicht enden. Hab noch am Zylinder viel Material in den Überströmern gehabt und diese ausgefräst. Damit natürlich alles passt habe ich die ÜS auf die Motorhälften übertragen. Und zack bin ich auf der großen Motorhälfte durchgebrochen :-4

    Die kleine Hälfte war zum Glück schon damals aufgeschweisst.



    Nunja, dann geht der Motor eben zum Kobold aus dem GSF (habe ich heute weg geschickt) zum Loch verschließen und ÜS aufschweissen an der großen Hälfte und komplett 1,5mm planen an der Zylinderdichtfläche um mehr Dichtfläche zu erhalten. Schau ma mal wie es aussieht wenns zurück kommt.



    Die Übersetzung ist heute auch gekommen, gleich mal das PLC Repkit implantiert.



    Die Teile vom FalkR ausm GSF sind auch gekommen. Von ihm habe ich mir den vollgummierten Wellendichtring NBR passend für ETS-Kurbelwelle in V50/PK Motorgehäuse und die Auslassflanschdichtungen aus Frenzelit novamica®THERMEX passend für den Malossi 136 gegönnt.





    Und auf die anderen Teile wie Bremspumpe warte ich noch, aktuell mal wieder ein Faß ohne Boden die Geschichte. Aber so geht der Winter auch vorbei :+3



    In diesem Sinne gönne ich mir nun mal vier Tage auszeit vom Schrauben und fahr zum Boarden nach Österreich mit der Frau:+8

    Ohja, mein Motto "viel hilft viel" beim Kupplungskompressor. :-3


    Nun ging es zwei Schritte vorwärts und wieder einen zurück.


    Das Banjo wurde beim Louis endlich gefunden, lag bei einer Bestellung eines anderen Kunden mit dabei :-4

    Voller Tatendrang das Ding verbaut und mit Schrecken fest gestellt dass keine Bremsflüssigkeit gepumpt wird, und wenn dann nur ab und zu mal ein Sprutz.

    Mal den Zylinder zerlegt und gesehen dass die Dichtungen der Bremspumpe bessere Zeiten schon sahen, diese haben Macken und sind dadurch undicht... "wer billig kauft, kauft zwei mal" :-1. Dichtsatz zu einem angenehmen Preis scheint es keinen zu geben, und wenn ich was finde dann kosten die zwei Ringe 39€ =O




    Na zumindest ist heute schon der kurze 4. Gang gekommen, fehlt nur noch die Übersetzung, in der Hoffnung dass sie der Verkäufer am Wochenende findet :/. Hierfür liegt schon das PLC Rep-Kit bereit


    Feil ich so schlimm die Gänge rein, oder sind die BGM Beläge einfach so weich an den Flanken? Edit: Mein PLC Repkit war nicht ganz zusammen geschraubt (Asche über mein Haupt), denke davon kommt das?





    Und da ich immer noch auf das Banjo warte, um meinen Bremshydraulikumbau ab zu schließen, habe ich kurzerhand den Motor raus gerissen und zerlegt.

    Dort kommt endlich mal die schrägverzahnte 2.86 Übersetzung raus und eine gerade 2.56 Surflex und kurzen vierter Gang von BGM rein. Bin gespannt wie sich das fahren lässt.

    Aber da gefühlt jeder bei 130ccm die Kombi fährt kanns wohl nicht so falsch sein



    Wenn du jetzt statt des Kugelkopfes am Pumpenhebel ein " U " mit passendem Gewinde im Bogen des U's nehmen würdest, wäre der recht steile Winkel schon mal flacher. Oder da, wo der Kugelkopf jetzt durch den Pumpenhebel geht, zuschweissen und ein Gewinde von vorne reinschneiden ...

    Deine Idee mit dem Kugelkopf vorne hat mir keine Ruhe gelassen, da ich die Idee genial und einfach fand. 2-)

    Gesagt getan. Hebel passend zugeschnitten, Loch gebohrt und M6 Gewinde geschnitten.




    Weil nun der Geber ein wenig anders Sitzt konnte/musste ich die Kopplung auf beiden Seiten um 6mm kürzen. So sieht das final aus.




    Die Gabel habe ich beilackiert weil vom Teilhydraulikgeber der Lack abgeplatzt war an der Stelle.

    Dazu habe ich noch die Durchführung im Lenker vergrößert wo das Kabel vom Schalter durchgeht, damit die Bremsleitung (welche hoffentlich bald kommt) mit durchpasst.