SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Vespa Cosa 125 geht während der Fahrt aus

  • Hallo zusammen, hier ist das Messlabor. Wechselspannung von der ZGP/Lima: drehzahlabhängig bis ca. 40 V. Bei mehr Gas und höherer Drehzahl höhere Spannung. Die funktioniert also.

    Vor dem Hupengleichrichter kommen mit höher werdender Drehzahl 10,8 V Wechselspannung an. Wobei: bei wenig Drehzahl und Standgas komme ich sogar auf 11,3 V.

    Die Gleichspannungsmessung ergibt nach dem SIP Gleichrichter zwischen den grün-schwarzen Kabeln (weiss und rot-schwarz nach der Steckverbindung 4V. Der scheint also in den Fritten zu sein.

    Direkt am Regler bekomme ich merkwürdige Werte, die nicht sein können, weil am grauen Kabel vorm Hupengleichrichter ja immerhin 10,8V ankommen: Das sind am Regler bei den beiden gelb markierten Flachzungen (abgesteckt) dort steckt jeweils grau drauf) und Masse gerade Mal 6 Volt. Gleicher Effekt: die Spannung ist sogar bei Standgas am höchsten. Das kann eigentlich nicht sein. Es sei denn, das Messen am Regler bringt keine zuverlässigen Werte und ich brauche dafür ein Oszilloskop. Fakt ist: ziehe ich das graue Kabel vorm Gleichrichter ab, funzt Licht, Blinker etc. und leuchtet ordentlich.

    Spontan würde ich sagen: SIP Gleichrichter bestellen und schauen, ob's funktioniert. Denn 10,8 V können den Gleichrichter nicht killen.

    Ansonsten habe ich diesen Regler mit 4 Pins gefunden. Der ist zumindest noch preislich im Rahmen: https://www.scooter-center.com/spannungsregle…ie/p-39997.html

    Bin fast geneigt, den auch noch zu wechseln.

    Besten Gruß,

    Georg

  • Wenn der Rest der Wechselspannungelektrik funktioniert (Blinker, Fahrlicht, etc.), würde ich den Regler zunächst mal nicht verdächtigen und einen neuen Hupengleichrichter einsetzen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.