Beiträge von Scharnhorst

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    Die Luft, die es schafft, sich vom Öltank durch die Schläuche und die Pumpe da durch zu schlängeln, bringen dein Gemisch sicher nicht signifikant durcheinander.

    Vielleicht geht es noch eleganter, ist mir aber zu müßig.

    Bei mir ist auch einfach der Tank leer angeschlossen und ich tanke Mischung, deaktiviert habe ich nix.

    Wüsste auch nicht, warum das von Nöten sein sollte.

    Mein Problem war, daß bei längerer Standzeit und vollem Öltank das Öl durch die Pumpe durchgesickert ist und den Ansaugtrakt gefüllt hat.

    Die Sauerei hat nun ein Ende. Einfach Mischung wie meine Ape, so wie Gott das wollte.

    Fertig.

    Auf ein mechanisches Teil wie die Ölpumpe, dessen Funktion man nicht ohne weiteres kontrollieren kann, aber wichtig ist für das Überleben des Motors, verzichte ich gerne, wenn es anders geht.

    Außerdem ist mir was fettiges eh lieber in einem Blechtank.

    Ich mische auch wegen dem niedrigen Ethanolgehalt nur Super-Plus. Ein Grünspananfall im Tank reicht mir.


    Gruß Paddy.

    Ich fasse mal zusammen:


    Du fährst ein mittlerweile seltenes Ding.

    Dafür gibt es nicht mehr alle Teile, weil die Nachfrage zu klein/gering ist.

    Geistig orientierst du dich vermutlich an den Schleuderpreisen, die für normale Vespa-Teile aufgerufen werden, die tatsächlich ja schon fast unverschämt günstig sind.

    Du empörst dich über den Preis 65 Euro für einen neuen Kolben für ein seltenes Stück Geschichte aus Pontedera (keine Ahnung, ob du diesmal den richtigen ausgesucht hast, es ging ja schonmal im Sparwahn schief).


    Was soll man dazu sagen....


    Meine Meinung:


    Zahl den Preis, solange es überhaupt noch Teile gibt für das Ding oder verkaufe es an jemand, der die Automatik schätzt und nicht bloß billig fahren will und schau dir nach einer billigen Plastikkiste.


    Sorry. 65 Euro für einen Kolben, scheiß drauf...Mir sind meine investierten Euros in die einzige Wespe aus Blech mit Automatk wert. Ich weiß, was ich habe. Wenn ich mir einen Exoten-Oldtimer nicht leisten kann und will, kaufe ich Plastik.


    Die Vespa-Automaten sind keine Kisten für Sparfüchse. Punkt.


    Gruß Paddy.

    Du hast da was vertauscht mit den Zügen.

    Die Drosselklappe öffnet wie schon gesagt über das Gestänge, das unter dem Getriebe angesteuert wird.

    Da hängt noch die beknackte Ölpumpe dran.

    Und sich selber Regeln tut die Klappe so oder so nicht. Der Motor ist doch kein Falschtakter von Briggs und Stratton.


    Gruß Paddy.

    Ich würde mal eine Automatik nicht deshalb verschmähen, weil der Besitzer Mischung tankt.

    Piaggio hat mit der Automatik das Neuland Getrenntschmierung begangen.

    Ich hatte auch mal eine Sfera. Die blubbert Öl direkt in den Gaser. Die Automatik blubbert das irgendwo in das Kurbelgehäuse oder den Ansaugstutzen, keine Ahnung, wo genau. Meine Möhre hat dann immer gesifft, weil die Schwerkraft irgendwann gewonnen hat nach längerer Standzeit und es stand Öl im ASS.

    Und wenn mal alles voller Öl ist, siehst du nicht mehr, wo es herkommt.

    Ich habe den Öltank geleert und tanke Mischung. Fertig.

    Nix deaktiviert. Ich brauche nix aktiv deaktivieren, das eh nur Öl Tröpfchenweise irgendwohin blubbert.


    Kurz und gut, eine Automatik, die nur mit Mischung betankt wird, würde ich nicht per se ausschließen. Die Dinger sind nicht geläufig und einen Blick wert.

    Wenn es eine PK 2 ist, aus meiner Sicht weniger. Designunfall.


    Gruß Paddy.

    Der egal hat schon recht. Es sind zwei komplett getrennte Vorgänge.

    Erst wenn die Kupplung anfängt zu schließen, wird der Variator wirksam.

    Der Gesamtvorgang ist halt so schwammig, daß man als Laie die beiden Vorgänge subjektiv nicht trennen kann. Schwere Gewichte würgen beim Anfahren die Drehzahl etwas runter, es stellt sich zu Beginn unter Umständen etwas Schlupf in der Kupplung ein.

    Wenn man es nicht übertreibt, hast du recht. Die Drehzahl ist während des Verstellvorgang höher, aber die Gewichte kommen an einen Anschlag und die Endübersetzung bleibt gleich, auch die End-V-max.

    Hatte auch mal eine Sfera, die ja eigentlich einer der ersten Scooter ist.

    Rein technisch ist es dasselbe wie eine Automatik-Wespe, aber sei vorsichtig mit Erfahrungsübertragung von Sfera zu Vespa. Die Wespe bleibt der erste Gehversuch von Piaggio auf dem Variofeld und im Detail doch deutlich von den neuen Weisheiten weg.

    Für das Ding muß man ein Gefühl entwickeln. Scooter kann jeder, Wespe Automatik ist eine recht robuste Diva.

    Ich glaube, das beschreibt das ganz gut...


    Gruß Paddy.

    Naja,


    die Vierkantmutter und die Lagerwalze sagen mir jetzt nix.

    Aber deine Kunststoffhülsen haben Platten. Das macht den etwas komisch ausgelegten Variator der Pluri nicht besser.

    Mess mal den Durchmesser deiner Walzen inklusive Hülsen und die Länge.

    Das sollte zumindest die Frage beantworten, warum es die billigen nicht sein sollten, mal abgesehen von der Stückzahl.


    Gruß Paddy.

    Danke für den Hinweis, ich halte mal ein Auge offen nach einem Vergaser von den Großen Automatica.

    Parallel kann ich ja den Kleinen mal bestellen, so teuer ist das ja nicht, wenn man sonst keine Hobbies hat. Ist ja zur Unterhaltung.

    Was ist eigentlich auf dem dritten Bild zu sehen, das kriege ich nicht zusammen.


    Gruß Paddy.

    Probiers aus, Versuch macht kluch.

    Ich weiß nicht genau, was die Originalen wiegen. Ich habe nach dem grauenhaften Anzug mir 2009 die aus Teflon gemacht gemäß Anleitung. Dann war es gut für mein Dafürhalten.

    Aber jeder muß selber probieren, meine Rollen sind sicher nicht der Wahrheit letzter Schluß.

    Schön, daß du geantwortet hast und hoffentlich weiter berichtest.

    Wir werden alle nur schlauer dadurch.


    Viel Grüße,


    Paddy.

    Nachtrag, Wärmetauscher ist fertig für die Ape und heizt wie Sau, Wespe steht jetzt zur Winterruhe bei mir in der beheizten Werkstatt.

    Jetzt habe ich Zeit für Spielereien.

    Werde mir wohl die Tage einen neuen Gaser bestellen und mal kucken, was da geht. Ich werde mal die Wandstärken vermessen, damit ich mich rantasten kann.

    Drosselklappe kann ich ja dann im Anschluß drahtschneiden lassen.

    Den Umbau auf einen Schaltvespa-Gaser schiebe ich mal, das ist mehr Aufwand.

    Ich berichte...

    Herrliche Spielerei, ich freu mich schon...

    Gruß Paddy.

    Aber jetzt nochmal ganz neutral zum Erfahrungsbericht.

    Ich bin echt gespannt, ob du, Tom, einen Unterschied bemerkst zwischen den Vollrollen POM und Teflon.

    Du fährst ja mehr wie ich. Bei der kurzen Zeit, in der deine Teflonrollen abgebaut haben, solltes du ja nächstes Frühjahr sagen können, was besser ist im direkten Vergleich.

    Die Herkunft meines Teflons kann ich nicht mehr nachvollziehen, aber definitiv ein Großhersteller/-händler von industriellen Kunststoffen. Sorry, Herkunft unbekannt.

    Aber sicher kein Scheiß, wenn es für Gleitlager gekauft wurde. Eher nicht die Stange für 8 Euro bei Ebay.

    Ob es besser ist, keine Ahnung. Ich habe das Material selber verarbeitet, es ist wirklich solide.

    Bin gespannt auf deine Erfahrungen.

    Aber ich denke, mit der Schmierung und den Oberfächen hat man auch großen Einfluß auf die Haltbarkeit. Und die tatsächlichen Verhältnisse im Variator kann man hier im Forum wahrscheinlich nie vergleichen.


    Gruß Paddy.

    tom, ich mach mich schlau, ist von der Arbeit logischerweise, sowas hat nicht jeder zuhause.

    Aber sicher von einem Großhändler für technische Kunststoffe. Wir haben eine relativ große Auswahl an Durchmessern, früher wurde das mehr verbraucht, heute eher nicht mehr soviel. Deshalb hat es noch einiges da. Im schlimmsten Fall ist es nicht mehr nachvollziehbar, wer der Lieferant ist.

    Vermutlich wäre Stangenmaterial der Firma IGUS das beste. Ich hatte mal einen Vertreter da, die habe da tolle Materialmischungen für Gleitlager auch als Halbzeuge. Aber vermutlich recht teuer und kaum beziehbar als Privatmann.

    Sieben bis acht Kilometer mache ich beileibe nicht, ist ein Spaßmoped für die Saison hier so ums Dorf und Umgebung.

    Aber das verwendete Teflon ist tatsächlich in den mechanischen Eigenschaften vergleichbar zu POM. Das gibt es bei uns auch, deshalb weiß das ich da.


    Volker: Hast ja recht, habe ich mir zu Herzen genommen etwas.

    Aber sei doch mal ehrlich. Wir Ersatzteilleidgeplagte versuchen uns auszutauschen, dann schreibt einer (aus meiner sicht echt abfallend, und der Gute hat das im Automatikforum schon mehrmals getan, wohl immer, wenn ihm langweilig ist gerade nichts adequates aus seinem Bereich dabei oder das Nummernschild seiner Harley mal wieder weggefallen und er gefrustet ist), der diese Probleme nicht hat, seinen unqualifizierten Senf dazu. Dann soll er bitte sich raushalten, deshalb gibt es ja Gottseidank ein Extra-Forum für uns Automatikfahrer. Da muss er sich ja nicht beteiligen, wenn es unter seiner Würde ist.

    Sonst fallen mir noch mehr Kommentare zur seinem Profil und seinen Kommentaren ein, die ich mir bei jedem stets verkneifen würde, weil jeder, sofern er respektvoll mit Forumskollegen umgeht, auch Respekt verdient.


    Und von Mario war ich bloß etwas enttäuscht, weil er sonst immer eine gute Hilfe ist für uns Automaten.

    Ich bin mir auch sicher, daß er auch gute Tips hat, warum er sie für sich behalten hat, weiß ich noch nicht.

    Er wird sich melden, bin ich mir fast sicher.


    Naja, genug gejammert, Ich freue mich auf den Erfahrungsbericht von Tom, wir werden nur schlauer dadurch und ich kuck mal nach der Spezifikation von meinem Teflon.


    Gruß Paddy.

    Tom,


    vielen Dank nochmal für den Erfahrungsbericht, bin gespannt, ob es haltbarer wird.

    Berichte bitte über Neuigkeiten. Wenn nicht wegen mir mit meinen wenigen Kilometern im Jahr, aber für die, die unsere geliebte Automatik täglich nutzen und solche Hinweise brauchen.

    Mario hat bestimmt auch noch einen Tip, der ist da durch, glaube ich zumindest.

    Sonst kämpfen wir uns da alleine durch.


    Gruß Paddy.

    Noch ergänzend, Mario,


    Tom hat uns ja einen Erfahrungsbericht freundlicherweise zur Verfügung gestellt, den gerne sicher alle Automatikfahrer aufmerksam folgen werden, weil auch sie das Problem haben, daß es keine Ersatzteile mehr gibt und platte Variatorrollen machen eben keinen Spaß in der Wespe.

    Ich habe dazu meine Erfahrung berichtet, wie ich das Ersatzteilproblem umgehe.

    Danach kam ein wenig hilfreicher Hinweis von einem Schaltvespafahrer, der offenbar keine Ahnung von unserem Problem hat und diesen Beitrag für einen für mein Dafürhalten abfälligen Rundumschlag gegen Automatikfahrer und deren Ersatzteilprobleme genutzt hat.

    Mario, du fährst doch Automatik, dann laß uns doch bitte an deiner Erfahrung teilhaben, wie du mit der Ersatzteilsituation bezüglich Variorollen umgehst.

    Für Tips sind wir alle offen und freuen uns auf jeden Input. Wer weiß, vielleicht ist Tom in einem Jahr genauso wie ich nicht mehr von unserer Lösung begeistert.

    Wer meckert, muß liefern, wie es besser ist.

    Von dem mit dem süßen "rosa Kreuzchen" auf der Backe erwarte ich nichts konstruktives in der Richtung.

    Von dir könnte was Hilfreiches kommen.


    Gruß Paddy.

    Mario,


    ich weiß nicht, was für ein Teflon du schon in den Fingern hattest, aber ich habe dafür technisches Rundmaterial verwendet, das für Lineargleitlager als Ausgangsmaterial dient. Das steht in den mechanisches Eigenschaften POM nix nach, nur kann es mehr Temperatur und gleitet besser.

    Ob die alten Kappen aus POM sind, weiß ich nicht. Aber selbst wenn, werden die Rollen aus meinem Teflon denen nix nachstehen.

    Kann ja sein, das Tom dafür irgendeinen Käse von Ebay für 8 Euro den Meter verwendet hat, womöglich noch mit der Strangpresshaut und mit der Stichsäge abgelängt.

    Meine sind wie gesagt aus Gleitlagermaterial und fein überdreht am Aussendurchmesser.

    Zu glasfaserverstärktem Duroplast an dieser Stelle sage ich mal lieber nix...


    Gruß Paddy.

    Viel fahre ich nicht, das ist schon richtig.

    Aber die Laufflächen der Originalrollen sind auch nur Kunststoff.

    Die kriegen mit der Zeit auch Platten.

    Glaube mal nicht, daß der Platten, der an meinen unweigerlich mal kommen wird, schneller von Statten geht als bei den Käppchen der Standardrollen. Und die gibt es leider nicht mehr. Und bevor ich aus einem Teflonrundstab mir Kappen drehe, dann mach ich mir lieber Rollen aus dem Material, wenn ich das Zielgewicht damit auch erreiche. Teflon kann die Temperatur ab, hat Gleiteigenschaften. Warum nur sind die Kappen im Original aus diesem Werkstoff?

    Der Fragesteller hat ja auch nicht Kunststoff per se in Frage gestellt, nur von seinem Verschleiß der ersten Variante berichtet, worauf ich nur von meiner leichteren Variante berichtet habe.

    Die in deinem Profil aufgezählten Fahrzeuge haben sicher keinen Variator, also hast du bisher das Problem nicht.

    Was würdest du denn uns Automatikfahrern als Werkstoff für die Reibpaarung an dieser ganz schön beanspruchten Stelle empfehlen? Bin mal gespannt.

    Als Automatikfahrer kann man halt nicht mal so einfach bei SIP den Einkaufswagen nach Herzenslust füllen, da gibt es einfach so gut wie nix...


    Gruß Paddy.