Welches Lager war das nochmal?
Lagerhersteller haben in der Regel die Lagerringe auch einzeln, wenn es kein Sonderlager ist.
Die Dinger heißen dann "IR 25" oder so für "Innenring 25 mm" bei SKF oder FAG.
Gruß Paddy.
Welches Lager war das nochmal?
Lagerhersteller haben in der Regel die Lagerringe auch einzeln, wenn es kein Sonderlager ist.
Die Dinger heißen dann "IR 25" oder so für "Innenring 25 mm" bei SKF oder FAG.
Gruß Paddy.
Ja sehr schön!
Gruß Paddy.
Hier bei uns gibt es eigentlich nicht nennenswerte Beiträge zum Egig 170.
Was nicht heißen soll, daß es auch welche hier gibt, die damit Erfahrung haben.
Im GSF gibt es einen ellenlangen Thread zu dem Zylinder, den Erich nicht ganz uneigennützig gestartet hat, als der Zylinder noch in der "Entwicklungsphase" war.
Es braucht Zeit, den zu lesen und es ist nicht immer unanstrengend, aber du wirst wohl kaum irgendwo mehr zu dem Zylinder zu lesen finden als dort.
Ob danach alle Fragen beantwortet sind, weiß ich nicht. Aber gerade so Dinge um den Zylinder drum herum werden da auch viel diskutiert. Welcher Auspuff, welcher Gaser, welche Änderungen an der Karrosse, ggf. Stoßdämpferversatz, usw.
Nimm dir ein paar Abende Zeit und lies einfach mal durch.
Erfahrungen zu Scheibenbremsen findest du auch hier.
Gruß Paddy.
Ich lese mit und bin gespannt.
Gruß Paddy.
P.S.: Meine Ape hat 5 Kubik mehr...![]()
Ich bin gestern mal mit dem einen Spiegel unter dem Lenker gefahren und ich finde, es geht einigermaßen.
Es ist schon etwas seltsam, wenn man so nach schräg unten kucken muß, aber es war noch ganz OK.
Während der Testfahrt habe ich dann spaßeshalber immer mal wieder nach noch weiter unten geschaut zu der Stelle, wo TOMV50 seine so schön umgesetzten Varianten befestigt hat.
Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, mir war immer der linke Haxen im Weg. Ich hätte das Bein wegdrehen müssen, um überhaupt Sicht an die Stelle zu haben, wo bei Tom die Spiegel sind.
Vermutlich sieht es ohnehin ziemlich dämlich aus, wie ich auf einer Wespe sitze...![]()
Ich denke, ich werde mir für die beiden V50 doch eher was für unter den Lenker überlegen, meine Stelzen sind einfach zu lang für einen Spiegel am Beinschild...
Gruß Paddy.
Vielen Dank, liebe Kollegen!
So, heute morgen bei Zeit aufgestanden und nach dem Frühstück zur Ape. Zug rein gemacht, befüllt und entlüftet.
Der Zug liegt jetzt wie schon angedeutet ein einem schönen Bogen vor der Lenkstange um 180 Grad vom Radhaus hoch zum rechten Lenkerende:
Den Zug habe ich mal lang gelassen und um die Bremspumpe der Cosa gelegt:
Lustigerweise paßt durch den schrägen Angang jetzt doch wieder mein Heizungsschlauch hoch zur Scheibendüse:
Wenn ich die Bremse ziehe, berührt der Edelstahlhebel den Schlauch leicht, aber kein wirkliches Problem.
Tja auf dem nächsten Bild ist es jetzt so, wie ich es mir gewünscht habe. Man sieht nix. Das liegt zum einem an der zu dunklen Aufnahme und zum anderen, daß das ganze Konstrukt schön mit dem normalen Originalhebel der Ape auskommt:
Schon bevor die Box und die Bienen wieder in der Ape waren, habe ich ein Probefahrt ohne Kotflügel vorne gemacht. Zu Beginn war die Bremswirkung beschissen. Ich dachte schon, Oh Gott, das kann ich wieder zurück bauen.
Aber nach ein paar Bremsungen wurde es besser und die neuen Beläge haben sich so langsam an die Trommel angelegt.
Ich habe dann wie ein Depp außerhalb vom Dorf im 3. Gang immer wieder bis 50 beschleunigt (eigentlich lustig, so viele Api gibt es nicht, mit denen man bequem im 3 Gang bis 50 beschleunigt...
) und nur mit der Vorderbremse abgebremst. Schritt für Schritt wurde es besser.
Als die Ape wieder komplett beisammen war, habe ich das wiederholt. Ob ich nun das Maximum erreicht habe, weiß ich nicht, zum Schluß bin ich dann einigermaßen normal gefahren und habe immer weniger gebremst.
Also, an der Scheibe klebt man nicht, das kann ich auf jeden Fall sagen. Sie bremst besser als vorher, aber das ist kein Quantensprung. Alles andere wäre gelogen. Ich hätte mal gesagt so um 30-50 % besser als mit der kleinen Trommel. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob ich das nicht auch mit hochwertigen Bremsbelägen, die es in allen Farben für die V50 gibt, nicht auch erreicht hätte. Ich hatte nie so Malossi oder Newfren für 30 Euro montiert. Zu solchen Bremsbelägen fehlt mir der Vergleich.
Das Problem ist halt der große Weg, den die Bremsbacken in der Trommel machen müssen. Für den Weg geht mir halt Weg am Bremshebel am Lenker verloren, den ich eigentlich für eine bessere Übersetzung nutzen könnte, wenn der Leerweg der Beläge nur ein paar Zehntel wären wie bei einer Scheibenbremse.
Man merkt schon, daß die Bremse eigentlich für ein Fußpedal ausgelegt ist.
Aber was ein deutlicher Fortschritt ist, die Bremse erlahmt nicht mehr wie die alte V50 Bremse. Wenn man an der mehrmals stark gezogen hatte, ließ das echt deutlich nach. Die war und ist mit dem großen Gewicht der Ape einfach überfordert.
Die neue Bremse hat einfach mehr thermische Masse und steckt wiederholte Bremsungen deutlich besser weg.
Jetzt mal kucken, ich bremse das jetzt noch eine Weile ein und dann stelle ich die Koppelstange noch etwas kürzer, um einen größeren "Kniehebeleffekt" zu kriegen. Das macht aber nur Sinn, wenn die Backen komplette anliegen.
So, die große Frage, hat es sich gelohnt?
Naja, der Spaß hat jetzt dann doch 900 Euro oder so in Summe gekostet. Für das mehr an Bremsleistung ist das viel Geld. Also wirklich gelohnt hat es sich nicht, aber es fühlt sich besser und solider an und ich habe immerhin ein fast neuwertiges Steuerrohr.
Und das Gebastel hat Spaß gemacht und ich habe wieder was dazu gelernt.
Ich habe jetzt ein altes Steuerrohr übrig zum Basteln. Da kann ich mal ein Winterprojekt draus machen und mir doch noch das Thema "Bremsscheibe" anschauen. Die TPH-Bremspumpe habe ich ja noch (deren Hub sollte für eine Scheibenbremse reichen).
Bis dahin lasse ich das so und freu mich über das neue Steuerrohr und die doch um einiges angenehmere Bremse.
Gruß Paddy.
Hallo liebe Kollegen,
ich konnte heute erst gegen halb drei anfangen, deshalb wurde es nicht ganz fertig. Hat sich alles etwas gezogen. Zuerst habe ich den Kotflügel abgenommen und mal den Dreck etwas rausgespritzt:
Etwas in die Jahre gekommen und das untere Gummi vom Stoßdämpfer ist auch ziemlich ausgenudelt. Hier mal der Blick auf den etwas "ursprünglichen" Lenker der Ape:
Bei dem neuen Steuerrohr war ja die untere Lagerschale dabei, die wollte ich dann gleich mit tauschen. Dazu zwei kleine Druckstücke gedreht, das obere mit M10 Gewinde, das untere mit Durchgangsbohrung:
Nach dem Rausnehmen des alten Steuerrohrs dann gleich die neue Schale eingezogen:
Im Stall dann mal beide Steuerrohre nebeneinander. Der Trommeldurchmesser des Alten ist echt albern....Sieht man da nicht, ist auf der Rückseite:
Dann an das Rad den neuen Adapter geschraubt und Probe gesteckt:
Mit haufenweise neuem Fett dann die 20 8 mm Kugeln unten und oben die kleineren Kugeln (28 St.) eingesetzt und montiert:
Dann hatte ich noch ein elendes Gefummel mit der Stahflexleitung, hab noch einen Fitting kaputt gemacht, weil ich vergessen hatte, daß der auch schon geklebt war und naja, mich auch teilweise etwas doof angestellt mit dem Hydraulikscheiß...
Jetzt ist unten mein Alternativfitting dran, der um ein paar Grad geneigt von der Trommel weg steht. Nicht so ideal, aber jetzt muß das erstmal funktionieren.
Innen blieb es beim alten, die Druckleitung paßt von der Länge:
Und draußen habe ich den Schlauch halt einigermaßen so verlegt, daß er nirgends hängen bleibt:
Viele TL6T wird es nicht geben mit so einem Steuerrohr aus der C81, irgendwie cool.
Morgen werde ich mal den Zug einbauen und befüllen/entlüften. Wenn es dann hoffentlich genauso funktioniert wie an der Werkbank, dann sollte es einigermaßen bremsen.
Ich berichte,
Gruß Paddy.
Diese Lösung von dir habe ich auch schon auf Bildern von dir gesehen, Tom TOMV50 und es hat mir technisch besser gefallen als die Klemmversion.
Ich werde mir mal mit einem Provisorium einen Spiegel aus meinem Fundus an die Stelle der Orange klemmen und schauen, wie ich mit der Position zurecht komme. Letztlich sollte ich an den beiden anderen Kisten auch was haben.
Danke für die Bilder mit den verschiedenen Ausführungen als Ideengeber!![]()
Viele Grüße,
Paddy.
Ach Jörg, ich weiß eigentlich auch nicht, warum ich in Bezug auf Spiegel an einer Vespa so komisch und schwierig bin.
Die Schwarze Automatik war ja meine erste Vespa und als ich sie zusammen gebaut hatte damals, war der alte originale XL1 Spiegel von ihr übrig und war ziemlich ramponiert. Alles andere war ja fertig lackiert.
Dann habe ich ihn einfach im ersten Schritt weg gelassen und es kam nie wieder ein Spiegel dran, weil ich mir irgendwann mal die Optik nicht mehr mit Spiegel vorstellen konnte.
Irgendwann habe ich dann die originale, ebenfalls neu lackierte Oberschale des Lenkers mit den Löchern gegen eine neue ohne Löcher getauscht,
So blieb das die ganze Zeit über. Alles oberhalb vom Lenker bei einer Vespa kommt mir wie ein Fremdkörper vor.
Eigentlich komplett dämlich, ich weiß.
Jetzt ist das halt der Kompromiß. Komplett schwarz seidenmatt wie die ganze PK und unterhalb meiner persönlichen Tabu-Zone...
Und so blieben dann auch die Orange und die Olive ohne Spiegel.
Jetzt fahr ich mal damit und wer weiß, vielleicht kriegen die beiden V50 dann auch noch etwas unter den Lenker. Oberhalb eher nicht...
Gruß Paddy.
Hallo Kollegen,
nach all den Jahren wurde das Problem wieder aktuell für die Automatik.
Der Fahrlehrer meiner Tochter hat vor zwei drei Wochen mitbekommen, daß ich Vespas habe und gemeint, ich soll mit der Tochter ruhig die Übungen machen, das spart mir Geld und ihm Nerven...![]()
Da die beiden Special nicht in Frage kommen mit ihren über 100 Kubik, war die Automatik natürlich im Rennen, der Fahrschulroller ist ja auch Automatik, halt aus Plastik.
Die lief dieses Jahr noch überhaupt nicht, Batterie platt. Aber für die ersten Übungen auf dem Feldweg hat es gereicht. Da sich die Aprilia jetzt nicht wirklich als Anfänger-Kiste gleich ab Erhalt des Führerscheins qualifiziert hat, wird sie wohl auch mit der Schwarzen fahren zu Beginn, bis die Aprilia sitzt.
Neue Batterie usw. und dann kam das Spiegelthema wieder auf. Wieder geschaut, und dann habe ich einfach mal einen runden Highsider bestellt mit dem Ziel, den so ähnlich unter den Lenker zu bringen wie Frank Kawitzi .
Der Highsider Montana ist recht kurz und ich hatte keinen Schimmer, wie ich das am Besten mache. Als er da war, habe ich mal eine kleine Testplatte aus Kunststoff gefräst mit einem Langloch und mehreren der M10x1,25 Gewinde, um das Ding einfach mal zu befestigen und meine Tochter kucken zu lassen:
Habe dann viel rumgespielt und irgendwann mit hin und her drehen, verlängern, etc. kam ich dann drauf, wie es sinnvoll wäre.
Da ich ganz vergessen hatte, daß ich euch vor Jahren mal um Rat gefragt habe, habe ich keine Bilder von der Anfertigung der Halter gemacht. Hier das Endergebnis:
Die Dinger sind aus Aluminium. Im Grund genommen ist das ein quadratisches Profil mit 20 mm, das um 60 Grad abknickt und dann am freien Ende eine Bohrung mit dem M10x1,25 Gewinde hat.
Ich habe das im CAD aufgerissen und die umhüllende Aluplatte war so 60x90 groß. In meinem Falle 25 mm dick.
Zwei Platten mit 60x90x20 formatiert und die beiden Schraublöcher als Passung 8F8 ausgeführt. Dadurch konnte ich beide Platten verstiften und zusammen fräsen. War recht aufwendig, zum Schluß noch mit 3 verschiedenen Radiusfräsern abgerundet, Übergänge gefeilt, an der Flieswalze gebürsten, gesandstrahlt und lackiert.
Die VA-Schrauben habe angepaßt auf Länge und den Kopf auf 11,8 überdreht, damit ich mit einer 12 mm Senkung auskomme anstatt 13 mm.
Die Schrauben habe ich nach dem Anziehen noch auf der Innenseite mit einer Stoppmutter gekontert:
Dann sah das so aus:
Obwohl ich nur einen Spiegel bestellt hatte, habe ich zwei symmetrische Halter gemacht und den rechten gleich mit angeschraubt. Gestern abend habe ich dann noch einen zweiten bestellt, sie bekommt rechts auch noch einen.
Mir und meiner Tochter gefällt es ganz gut, die Halter sind unheimlich solide:
Das schwarz matte paßt zu der matten Pulverbeschichtung. Ich bin ehrlich, ganz so ideal finde ich es nicht, wenn man den Blick so nach unten richten muß, aber ich bin jetzt froh, daß die Wespe Spiegel hat und meine Tochter fahren kann. Und es sieht nicht ganz verkehrt aus.
Die Spiegel haben Zulassung und kosten um die 55 Euro einer. Das ist ganz OK, die Verarbeitung finde ich wertig.
Jetzt mal schauen, wenn der zweite Spiegel auch da ist, gehen wir wieder auf die Piste und testen.
Sie liebt übrigens die Schwarze Automatik. Neben der Aprilia noch ein Fahrzeug, das stark von den ganzen Kisten ihrer Schulkameraden abweicht.
Und nebenbei hat die Vespa mit dem 75er Sinalco auch noch einen ganz guten Antritt im Vergleich zu den 45 km/h Plastik-Automaten...
Gruß Paddy.
Abmodellieren von einer gut erhaltenen Vario. Das ist wohl das einzige, was da bleibt.
Gruß Paddy.
Ja, schauen wir mal, was ich mit der Aprilia noch erreiche. Fahrprüfungstermin war nächste Woche keiner mehr frei, sie ist zum 16.09 angemeldet.
Bis dahin habe ich noch Zeit und zuerst wird sie mit der PK Automatik fahren. Mit der mache ich mit ihr auch die Übungen auf dem Feldweg und mit der kommt sie gut zurecht. Dann wird abends Aprilia geübt, das ist schon noch eine andere Hausnummer.
Meine Automatik ist ja wieder von dem Eigenbaumotor 130 Kubik auf den 75er Sinalco und 18er FHBB zurück gerüstet, die ist moderat und läuft so etwas über 60 mit gutem Antritt. Macht ihr auch Spaß, deutlich mehr als der Plastikeimer von der Fahrschule.
Aber, zurück zur (teil-) hydraulischen Bremse. Ich habe aus einem Messingstopfen mit Bund einen ohne gemacht und vorne eine 120 Grad Spitze angedreht. Habe dann mal tuschiert mit Edding und der Konus trägt:
Links sieht man die Ausgangsschraube, rechts mein angepaßter Stopfen:
Jetzt kann sich keine Luftblase mehr bilden und ich habe den Stopfen mit Loctite Gewindedicht eingedreht.
Dann mal im Schraubstock zwei Nuten gefräst mit 13 mm Breite, 3 mm Tiefe und 50 Länge. Magneten eingesetzt und im Ofen den 2K-Kleber ausgehärtet:
Für die dritte Nut mußte ich wieder an der Schräge anschlagen:
Wieder eingeklebt, in den Ofen und dann sah das so aus:
Ein kleines Thema hatte ich noch. In der Bremspumpe hält eine geschlitzte Scheibe den Kugelkopf der Koppelstange. Deren Innendurchmesser hat den Winkel eingegrenzt und ich habe sie um einen Millimeter ausgedreht:
Die beiden Kugellager an der Einstellschraube noch mit Loctite fixiert und mal alles kurz angeschraubt. Über die Magneten ein transparentes Isolierband. Die drei Magneten sind nicht mehr ganz so aggressiv wie der 6er Pack zusammen, aber es reicht:
Geile Sache, hält sehr gut an dem Werkzeugschrank...
Ich habe dann alles gefettet, die Staubschutzkappe wieder an die Cosa-Pumpe gemacht und dann wieder an das Steuerrohr angeschlossen, befüllt und entlüftet:
Sieht jetzt echt chic aus. Gewinnt keinen Schönheitspreis, ist aber solide und größtenteils aus Alu und VA und damit rostfrei. Das alte Blechband, das in der Ape den Behälter fixiert, habe ich etwas gereinigt und mit einer längeren Schraube gespannt.
So, jetzt zur Wirkung. Man merkt, daß die Luftblase fehlt in dem zweiten Schlauchanschluß, das war erfolgreich. Ein Teil der Elastizität ist raus.
Auch der Pfosten vom Drehpunkt und die Lagerung selber ist jetzt hart. Ich habe dann viel rumgestellt, Koppelstange verlängert, Zug eingestellt und viel hin und her gespielt.
Man kriegt Dampf auf die Backen, aber der Weg, den die Backen machen müssen in der Trommelbremse ist schon lang und der Weg des Handbremshebels ist begrenzt. Viel Vorspannen darf man nicht, sonst ist die Rücklaufbohrung zu.
Der Zug ist halt noch etwas elastisch, aber der wird ja noch kürzer, eventuell tausche ich noch gegen den dickeren Vorderradbremszug der Ape, da der ja bald frei wird.
Ich laß das jetzt so und plane mal das Wochenende für den Umbau des Steuerohrs ein.
Ich muß noch meine zwei Druckstücke für das Lenkkopflager, die ich schon gedreht habe, auf eine Gewindestange anpassen, dann sollte ich alles haben.
Wie ich die Ape vorne hoch pumpe, muß ich noch kucken. Bin schon gespannt.![]()
Gruß Paddy.
Frank, da hab ich jetzt nicht soviel Angst...Es ist schwierig, die Details aller Varianten dieser Aprilia zu finden, aber den italienischen Zylinder gab es auch so halb offen irgendwie mit 60 km/h, in der Schweiz oder was weiß ich. Es gab um die Jahrtausendwende unzählige Länderversionen der RS 50.
Da muß das auch irgendwie so gemacht worden sein. Ich bin jetzt mit dem 11er anstatt 12er Ritzel bei 70 nach Tacho angekommen.
Der originale Innendurchmesser hat 25. Vielleicht reicht eine Blende mit 20 oder so. Eine Blende direkt am Auslaß ist da glaube ich auch eher nicht das Thema, schlimmer der Temperatur wegen ist weiter hinten den Durchmesser signifikant zu verringern.
Und eins darf man nicht vergessen, Alu wassergekühlt. Das ist schon nochmal etwas anderes wie unsere luftgekühlten Kisten...
Mal kucken. Die Kleine hat jetzt doch erst am 16.9. einen Fahrprüfungstermin bekommen, ich habe noch Zeit zum Spielen...
Sonst bleibt sie halt jetzt so und sie muß sich zusammen reißen und öfters mal in den Rückspiegel schauen...![]()
Die Mama muß es ja nicht wissen, wie die Kiste läuft...
Gruß Paddy.
Danke liebe Kollegen!
So, ich glaube, einen wesentlichen Teil der Elastizität kann ich rausnehmen. Ich habe doch erzählt, daß ich den hinteren Hydraulikanschluß an der Cosa-Pumpe nur mit einem provisorischen Stopfen auf die Schnelle abgedichtet hatte und da noch eine kleine Menge Luft drin verbleiben wird, die ich nicht rausbekomme. Das war mir klar, aber ich hatte ja noch keine Zeit einen angepaßten Stopfen mit M10x1 zu machen.
Hier ist die Bohrung in der Pumpe mit dem kegelförmigen Abschluß des Bohrers und der 3 mm Bohrung:
Das war der schnelle Hydraulik-Stopfen mit Bund und Dichtung:
Ich habe mir mal den Spaß gemacht in der Mittagspause und habe im CAD aufgerissen, welcher Raum da oberhalb der 3 mm Bohrung bleibt. Das ist dann so ein kurzer Zylinder mit 60 Grad Fase, abgeschnitten unterhalb der Oberkante Bohrung 3 mm.
Was mir da das CAD angezeigt hat an Kubikmillimeter ist umgerechnet eine kugelförmige Luftblase mit 5,5 mm Durchmesser. Das ist jetzt nicht wenig.
Hab dann heute einen fertigen Messingstopfen aus der Pneumatik vorne mit den 120 Grad angedreht und wollte ihn zur Probe einschrauben, um das Tragbild vorne am Konus zu betrachten, ob er wirklich bündig zum Liegen kommt, habe dann aber festgestellt, daß das Gewinde irgendein Zoll-Scheiß ist, der sehr nahe am 10x1 ist. Aber halt nur fast. Muß morgen was anderes machen.
Dafür habe ich den neuen Pfosten für den Drehpunkt und das Gleitlager aus Bronze fertig gemacht. Jetzt ist das solide. Links neuer Pfosten mit 8er Zapfen, Gewinde Scheibe und Stopmutter, rechts der alte Pfosten mit der gehärteten 6er Paßschraube für die Nadelhülse:
Montiert dann:
Jetzt ist das solide.
Ich habe die ganze Zeit überlegt, wie ich die Platte in der Ape fest mache und wollte eigentlich so ein doppelseitigen Band nehmen, das in der Mitte so leicht geschäumt ist und hält wie Gift, aber dann hatte ich eine bessere Idee.
Im Geschäft habe ich noch so Neodym-Muster-Magneten gefunden, die sind abartig:
Die sind so 12,5 mm breit und, keine Ahnung, 50 mm lang, 3 mm dick. Die sind krass. Wenn man dieses 6er Paket auf dem Alu hin- und her schiebt, geht die Aluplatte mit, weil man im Alu Wirbelströme induziert...![]()
Da der Bereich, auf dem die Platte zu liegen kommt, eben ist, werde ich in die Platte an drei Stellen Nuten fräsen und 3 so Dinger einlassen mit 2K-Kleber. Darüber mache ich dann noch eine Schicht nicht-metallisches, um die Haftung etwas zu verringern. So irgendwie.
Ich fräse das morgen mal ein. So kann ich die Platte immer mit einem Kunststoffkeil abheben und entnehmen. Besser als mit Klebeband.
Morgen geht es weiter,
Gruß Paddy.
Vielleicht kannst du ja mal vorsichtig mit Aceton an einer Stelle, wo es nicht so auffällt, versuchen, zumindest zu klären, was denn nun für ein O-Lack da drunter ist. Unteres Drittel vom Beinschild oder hintere Seite des Kotflügels.
Dann wäre das zumindest mal für einen potentiellen Käufer geklärt.
Ich schau ja gerne auf Youtube dem Künstler von CapoClassic zu und bin begeistert von seinen Fähigkeiten in Bezug auf Blech.
Diese Kiste wäre so ein schönes Projekt, wo man versuchen könnte, ein bißchen von ihm abzukucken und auszuprobieren, ohne daß jetzt eine wertvolle und seltene Vespa in Mitleidenschaft gezogen wird. Deine Kiste ist ja nur ein Volumenmodell, das halt alt ist und man an dem Rahmen ohnehin nicht mehr viel kaputt machen kann.
Ich hätte da Bock drauf, wenn die Kiste für 300 in der Nachbarschaft stehen würde und mein zunehmend begrenzter Platz nicht auch langsam von meiner Tochter okkupiert werden würde.
Aber gut, vielleicht gibt es ja noch jemand, der wie Menzinger schon geschrieben hat, ein Winterprojekt sucht.
Gruß Paddy.
Ich glaube ja eher, daß das diese Farbe ist:
Und daß das blau auch nur gejaucht ist.
Naja, für 50 Euro würde ich die auch nehmen, Kawitzi ...![]()
Ich denke schon, daß die mit deutschen Papieren ein paar Mark mehr wert ist. Aber Unsummen sicherlich nicht.
Da muß schon jemand selber Spaß am Spenglern haben, um das Ding bei einem Profi gegen Geld richten zu lassen, ist sie zu gewöhnlich, denke ich.
Aber wieviel, ich bin überfragt. 500 Vielleicht?
Gruß Paddy.
Ihr schmeichelt mir, liebe Kollegen, danke!
So, ich habe das mal auf der Werkbank aufgebaut. Natürlich habe ich so ziemlich jedes Kleinteil doppelt und dreifach irgendwo in Tütchen, nur kein zu ein rundes Zugeinhängefummel für den Kunststoff-Bremshebel einer Ape-Garnitur. Also mußte ich für den Test an der Werkbank den Bremszug an der Ape aushängen und dieses Ding verwenden.
Meinen an der Hülle etwas dünneren Testzug (hatte ich einfach mal zusätzlich zu dem PX-Bremszug dazu bestellt) in voller Länge dran gemacht und entlüftet:
Damit die Garnitur vernünftig gedrückt werden kann, habe ich ein 22er Rundmaterial als Lenker-Dummy verwendet. Der Weg war dann in dem mittleren Loch in dem Edelstahlhebel etwas zu lang. Den hatte ich ja nach ein paar hemdsärmeligen Messungen und Überschlagsrechnungen auf 33 mm Hebellänge ausgelegt. Die Bohrungen daneben sind jeweils 5 mm entfernt. Also habe ich den Hebel mal auf 28 mm verkürzt und in den Zug in die andere Bohrung gesteckt, dann hat es ganz gut hingehauen:
Was man merkt, ist meine Auslegung, daß mit zunehmenden Betätigungsweg am Zug sich die Übersetzung in Richtung kürzer verändert. Man kann das auch auf den Bildern ganz gut erkennen. Hier unbetätigt:
Hier betätigt:
Der Winkel zwischen Koppelstange und Edelstahlhebel wird zunehmend gestreckt und bekommt dann zunehmend so einen Kniehebeleffekt.
Die Bremse packt zu, wobei ich natürlich überhaupt nicht sagen kann, ob das jetzt besser oder schlechter bremst als die alte V50-Bremse. Das wird sich dann beim Fahren zeigen.
Aber ich habe noch Elastizitäten, die ich zum Teil verringern kann:
1.: Der Zug, man merkt schon, daß ich der kleine Zug mit seiner Hülle etwas weg frißt. Am Bremshebel am Lenker macht das bestimmt 3 mm aus. Mit dem PX-Zug und einer deutlich kürzeren Hülle wird das noch etwas besser werden, ganz weg wird das nie gehen. Der noch etwas kräftigere originale Vorderradbremszug aus der Ape könnte da auch noch etwas helfen, dessen Hülle und die Seele sind noch etwas kräftiger.
2.: Mir hat es gestern nicht mehr gereicht, den Messingstopfen für den zweiten Anschluß an der Bremspumpe anzupassen. Es wird also noch eine kleine Luftblase da drin sein, die ich nicht rauslüften kann in diesem Zustand. Groß wird sie nicht sein, aber hat sicher einen Einfluß. Das kann ich regeln
3.: Die neuen Bremsbacken liegen noch nicht flächig auf und geben in diesem Zustand noch etwas mehr nach. Wenn die ein vollständiges Tragbild der Trommel haben, dann wird das auch noch steifer. Das wird sich rausbremsen über die Zeit und härter werden.
4.: Etwas, was ich unterschätzt habe. Der Dom, der der Drehpunkt für den Edelstahlhebel ist und die Schraube geben nach. Unter dem provisorischen Dom ist noch eine Scheibe. Selbst nach nochmaligem Anknallen der Schraube, mit dem der Dom von unten verschraubt ist, drückt es den noch ein Zehntel weg. Die gehärtete Paßschraube, auf der die Nadelhülse mal laufen soll, verbiegt es auch noch um zwei weitere Zehntel. Deren 6er Durchmesser ist wohl doch etwas zu zart.
Ich werden da wohl auf einen größeren, direkt an den Dom gedrehten Zapfen gehen und eine Bronze-Lagerbuchse drehen. Wenn der Bolzen dann 8 mm hat und aus einem Stück mit dem Dom, sollte das besser werden.
Also ist noch etwas Überarbeitung fällig nächste Woche, aber ich bin soweit zufrieden.
Nach der ganzen Testerei kam noch etwas Wichtiges. Ich habe die Trommel abgenommen und geschaut, ob die nun eingestellten Hebelverhältnisse noch ausreichen, um den Nachstellmechanismus der Bremsbacken zu bedienen. Und es reicht.
Also muß ich jetzt schauen, was ich an Elastizität noch rausnehmen kann und dann sollte das für diese doch etwas ungewöhnliche Kombination in Summe das Maximum gewesen sein. Ob das dann alles ausreicht, um deutlich besser zu bremsen wie die originale V50-Bremse, werden wir sehen.
Wenn es mal verbaut ist und zumindest nicht schlechter bremst, bleibt es drin. Aber hoffen tu ich natürlich auf mehr Bremsleistung, bin aber noch skeptisch...
Ich mache mal die Verbesserungen rein und teste nochmal an der Werkbank, bevor ich das alles einbaue.
Gruß Paddy.
Vielen Dank, liebe Kollegen!
So, heute Abend hatte ich nur kurz Zeit, etwas zu machen. Ich habe nur das Eck der Grundplatte und den Aluklotz angepaßt und die Gewinde und Bohrungen gesetzt.
Erstmal die Platte parallel zum Frästisch angeschlagen, die überstehende Ecke abgehobelt und die Auflagefläche für den Aluklotz in dessen Breite von 30 um einen Millimeter abgesetzt:
So kommt der Klotz einen Millimeter tiefer, damit die Zuglasche oberhalb etwas mehr Luft bekommt. Dann vier Gewinde gesetzt:
Auf der anderen Fräsmaschine den Klotz oben mit dem Messerkopf ebenfalls noch in dem Laschenbereich um einen Millimeter abgesetzt und die vier Bohrungen gesetzt. Dann sah das so aus:
Jetzt sieht es nicht mehr ganz so gebastelt aus und hat jetzt endgültig die Paßform für die abgesetzte Fläche auf dem Radhaus der Ape.
Morgen möchte ich den hinteren Abgang an der Bremspumpe noch mit einem besser angepaßten Stopfen verschließen, weil mit dem aktuellen könnte sich noch eine kleine Luftblase bilden. Dann mal die Kugellager einkleben am Aluklotz und wenn es klappt, am Wochenende an der Werkbank in Betrieb nehmen.
Wenn dann noch was auffällt, kann ich das nächste Woche beheben und alles hübsch machen bzw. finalisieren.
Gruß Paddy.
