Beiträge von Scharnhorst

    Wenn sie anspringt und einigermassen läuft, kuck echt mal nach den zwei beschriebenen Dingen:

    Schau dir den Riemen an und kontrolliere die Vario. Sind die Rollen noch sauber rund, wie sehen die Variogleitfächen aus? Ist dein Riemen hart wie ein Stahlseil?

    Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die Möhre nur deshalb nicht auf Touren kommt, weil etwas mit deinem Variogetriebe nicht stimmt.

    Das wirkt oft Wunder.

    Aber 8 Umdrehungen an der Gemischschraube sind echt viel, aber wie die Vorredner schon schrieben, ist das nur für den Leerlauf zuständig.

    Mein war grausam zu fahren, kam nicht auf Touren, hatte so "statische" Übersetzungsverhältnisse, die immer in einem Drehzahloch des Motors lagen.

    Riemen neu und neue Gewichte, alles gereinigt, dann lief sie.

    Halt in ihren bescheidenen Grenzen, wie eine Blechwespe mit Vario halt so ist. Und womit, mit Recht.

    Sonst wäre sie ja aus Plastik :-).


    Gruß Paddy.


    P.S.: Den alten Riemen habe ich noch. Der hat noch heute nach 10 Jahren des Wechsels ungefähr die Form, als wäre er verbaut...Gummi ist wie wir, wird nicht jünger.

    Achso, und brenn den Auspuff nicht aus. Bei meinem war danach die Dämmung abgekokelt und er war als Babyrassel der Hit!

    Länge 15, Durchmesser 15. Bohrung 7 oder 8, je nach Bedarf.

    Meine haben glaube ich 7, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

    Danach ist alles wieder Bella. Selbst kleine Abplattungen an den Hülsen sorgen für Ärger bei der Vespa.

    Eine Plastikmöhre kann das irgendwie leichter kaschieren mit ihrer Kupplung.

    Wir haben ja mehr so eine Anfahrhilfe, ab Schluß zählt der Variator mit seiner Übersetzung und hält mit platten Rollen die Drehzahl garantiert da, wo dein Motor kein Drehmoment bringt.

    Am besten, du kaufst echt Teflon-Rundmaterial und suchst dir jemand, der eine Drehbank hat.

    Dann würde sich ein etwas größerer Durchmesser anbieten und den dann sauber auf 15 runterdrehen.

    Manchmal ist die Oberfäche auf den Stäben etwas landwirtschaftlich und der Durchmesser stimmt nicht ganz genau.

    Dann schön anfasen und die Bohrung zentrisch auf der Drehbank und auch da zarte Fase mit dem Senker. Gleich zwei Sätze mit 7er und 8er Bohrung, dann kannst du spielen.

    Fertig. Seit dem läuft mein Variator top!


    Gruß Paddy.

    Naja, wenn der Ansaugschlauch durch ist, läuft sie grundsätzlich etwas zu mager. Die Luft muß in diesem Fall nicht den Umweg von unterm Sitz nehmen. Wieviel das ausmacht, man weiß es nicht.

    Die gesamte Gemischaufbereitung der Automatik ist nicht mit einem normalen Moped mit Zylinderschiebervergaser und Düsennadel zu vergleichen.

    Zu fett fühlt sich am Gasgriff wie gewohnt an, zu mager weiß ich nicht.

    Bei zu mager würgt ein Motor beim Gasgeben rum. Wie stark, hängt von wieviel zu mager ab.

    Könnte also schon sein. Den Schlauch kannst du tauschen, ohne den Motor raus zu nehmen.

    Der Vergaserkasten muß ab und dann würgst du den Schlauch in die Karosse. Zug und Schläuche natürlich einfädeln.

    Dann kommt der Gaserkasten wieder drauf und der Schlauch muß auf seinen Stutzen gewürgt werden.

    Insgesamt sehr angenehm zu machen.

    Wem die Finger nachher nicht wehtun, hat es drauf.


    Gruß Paddy.

    Ich habe zwei Schaltzüge an meiner XL1, da ist es recht definiert, du ja wohl nur einen bei der XL2.

    Nur so ein Gedanke, kann man nach Aushängen des Schaltzuges den Gang 1 auch manuell einlegen, um auszuschließen, daß nach der Schrauberei du irgenwie zwischen den Zahnrädern hängen bleibst, weil sich etwas an der Schaltzuglänge verändert hat?


    Gruß Paddy.

    Sorry for the late answer.

    Maybe now it is obsolet, but there are 3 things, which have to come into the carb box out of the frame, passing the air rubber tube.

    The both tubes, gasoline and oil and the choke cable.

    In my opinion you have to ensure first a smooth way for the choke cable, then you have to decide, which way for the both tubes (oil and gasoline) is the way you prefer.

    It depends a bit on the stiffness of the tubes.

    I don't really know, wether there is a real fixed way to do it. Pretty sure for the choke cable, but for the tubes? It should depend a bit on your feeling, what is right.


    Best regards,


    Paddy.

    Aber zurück zur Frage,


    ich weiß es nicht mehr, als ich meine Wespe zusammengebaut habe, habe ich nicht darauf geachtet, wie die Züge am Schaltrohr oben aussahen.

    Kuck, wie die Aufnahme am Lenkrohr aussieht, da muß das obere Ende der Züge passen. Unten sind wie du schon beschrieben hast normale Schraubnippel und Einstellschrauben.

    Gefühlt müssten einfach Schaltzüge einer PK-Schaltkiste passen.

    Vergiss das mit dem einen Schaltzug zwingend in der Kombination mit VA52T.

    Es wird gerne vergessen, daß es eine kurze Zwischenzeit zwischen der XL1 mit der hydraulischen Automatik und dem Designunfall XL2 mit der Variomatik gab, der den idealen Kompromiss zwischen Technik und Aussehen gab.

    Du Glücklicher hast anscheinend ein Mädchen wie ich.


    Gruß Paddy.

    Langsam, es gibt VA52T mit zwei Schaltzügen. Die glücklichen nämlich, deren Lenker noch nicht scheiße aussieht und die schon eine relativ normale Vario haben.

    Um die Bj. 90 rum.

    Ich habe nämlich so eine Dame.

    Alles nicht so einfach bei der Automatik...


    Gruß Paddy.

    Also ich muß eins sagen.

    Als ich meine Wespe als teilrestaurierten Einzelteilhaufen gekauft habe, lief das Ding nach den restlichen Arbeiten und dem Zusammenbau ähnlich, damals noch mit dem Originalzylinder.

    Ich komme aus der Ecke mit Zylinderschieber-Gasern und mir fehlte das Gefühl für einen Drosselklappenvergaser, aber irgendwas sagte mir, daß die Gemischaufbereitung nicht stimmte, und zwar, daß die Kiste zu fett läuft.

    Ich habe bemerkt, daß an dem Gaser schon etwas gebastelt wurde (Drosselklappe, Blechwinkel, etc.).

    Mir wurde das irgenwann zu Blöd. Rechnerisch war das ganze zwar nicht komplett verkehrt, gefühlt aber war das, wie wenn man in einen 14er Bing eine 112er Düse geschraubt hätte.

    Dann habe ich einfach mal auf Verdacht einen neuen Gaser gekauft und siehe da, sie lief einwandfrei (abgesehen von den Automatik-Typischen Einschränkungen).

    Es gab einfach ein paar Indizien, daß mal einer mit wenig Fachwissen sich an der Kiste versucht hat.

    Man sieht ja auch nicht jedes Detail. Vielleicht hat das Hirn auch im Steigrohr rumgebohrt, was weiß ich.

    Deshalb mein Tip, sofern dir jemand einen Gaser ausleihen kann, probier einen neuen Gaser. Oder bestell einen bei SIP. Ist dann nur ein 16.12, aber was soll's. Kosten glaub heute um die 100 Taler.


    Gruß Paddy.

    War nur so eine Idee.

    Wenn ich meine 74er Wespe mal finde, schraub ich das trotzdem zum Spaß mal drauf. Das will ich einfach wissen, wie das ist. Kostet ja nicht die Welt, wenn es für eine Wespe und meine Vorstellungen nicht so zielführend ist.

    Übrigens war der Tenor in einem Apeforum ähnlich, daß es keinen Sinn macht.

    Vergesst es einfach und zerbrecht euch keinen Kopf mehr.

    Ich muß erst mal eine vernünftige Blechdame meines Jahrgangs finden.

    Wenn das geschafft ist und sie dann nach meinem Gusto gerichtet ist, probiere ich es aus und berichte.

    Ansonsten kommen die Teile in Halle 3 zu den ganzen anderen Italoblechteilen, hehe.


    Gruß Paddy.

    Konnte man mit dem Ding eigentlich vorher fahren? Aus der Beschreibung ging das nicht eindeutig hervor.

    Oder verhielt sie sich genau gleich, nur mit 25 Kubik weniger Hubraum.

    Eine Originale ist keine Rakete, aber fahrbar schon. Eigentlich nicht mal so schlecht, wenn man von dem Hänger zwischen 20 und 30 mal absieht.


    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,


    nur so als Info für euch Schaltwespenfahrer. Ich selbst habe ja eine Automatik, aber dafür eine TL6T.

    Für die habe ich nach längerem Vergleich die für eine Ape ideale Kombi gefunden, die ein top Drehmoment aus dem Keller erzeugt, aber nicht viel schneller läuft.

    Falls jemand sowas als Intention hat bei einer Schaltwespe, kann ich den Malossi 112 empfehlen, der Rest aber Original inklusive Ritzel und Gaser. Auf der Ape habe ich den fast originalen Sito, keine Banane oder ähnliches.

    Meine Ape fährt sich jetzt wie ein Traktor und ist schön leise.

    Zugegebenermaßen ist das bei einer Wespe nicht so wichtig, aber wem es gefällt.

    Der Malossi hat sehr moderate Steuerzeiten im Original und kommt mit einem Sito blendend zurecht. Schnürt aber recht schnell oben zu.

    Also wer es traktormäßig mag, ohne Blick auf Vmax, sehr zu empfehlen.

    Ich fände es interessant auf einer Schaltwespe, passt leider halt nicht auf die Automatik. Vmax juckt mich nicht, ich mag Schub.

    Wenn mein Traum in Erfüllung geht und ich eine adequate Special meines Jahrgangs erwische, kommt das drauf.


    Gruß Paddy.

    Naja,


    dann gehe am besten nach deinem Gefühl, daß du vorher etwas einnordest.

    Gute Blech-Vespas unter 1000, fahrbereit, technisch i.O. und mit Papieren kriegt man selten.

    So. Dann wäre echt ganz wichtig, daß es dir wert ist, eine alte Dame zu kaufen, besitzen und auch im Ernstfall etwas investieren zu wollen, falls es kein absoluter Glücksfall ist. Denn das, kann dir ja wie gesagt bei einer so alten Dame immer passieren.

    Versuche den Verkäufer für dich zu beurteilen. Gehe freundlich hin und sei offen. Mein Verkäufer war ein junger, ganz liebenswerter Kerl, dem du angemerkt hast, daß er sie am liebsten behalten würde. Deshalb war mir damals irgendwann klar, daß er mich nicht bescheißen will. Lieber eine Stunde mit dem Käufer reden, als 10 Minuten, da spürt man viel. Ich habe leider seine Kontaktdaten nicht mehr, ich hätte ihm gerne noch erzählt, wie gut es seiner Dame geht.

    Ich habe vor Ort dann keinen Kassensturz gemacht, ob wirklich alles dabei ist, ich habe es geglaubt. Zu recht.

    Wenn der Mann in 10 Minuten zum Punkt kommen will, lass es.

    Aber selbst dann kann es passieren, daß trotzdem noch ein paar Mark fällig werden.

    Italienisches Blech bleibt ein teures Hobby, wenn man Pech hat, aber gibt auch sehr viel zurück.

    Frag mich und meine zwei Insekten, die Wespe und vielmehr die Ape...


    Gruß Paddy.

    Hallo liebe Kollegen,


    ich brauche etwas Input von euch.

    Zunächst zum Hintergrund. Ich habe vor knapp zehn Jahren eine angefangene Restauration gekauft. PK50 XL, alle Blechteile schwarz seidenmatt pulverbeschichtet. Dann habe ich die Kiste vollends fertig gemacht, sie steht seit 2010 fertig da und ich habe bei ihr analog zu meinem Oldtimer DKW RT 250 H die Spiegel weg gelassen, weil dir mir an manchen Fahrzeugen einfach nicht gefallen.

    Nun habe ich auf Drängen meiner kleinen Tochter die Wespe wieder reaktiviert und seit sie mit mir mitfährt, habe ich nun doch das Verlangen nach Rückspiegel. Der Schulterblick ist halt etwas blöd, wenn die Kleine sich an einem festklammert.

    Ich fahre hier eh nur in der 30er Zone und auf befestigten Feldwegen.

    Hab jetzt mal Standardspiegel bestellt und montiert und geht gar nicht. Selbst meine Tochter hat ihr Mißfallen bekundet. Das Ding sieht aus schlimmer als jedes Insekt.

    Hat mir jemand einen Tip. Beinschildspiegel mag ich nicht und es sollte dezent sein und zu dem mattschwarzen Kunstwerk passen.

    Schonmal vielen Dank,


    Gruß Paddy.

    Reinsehen tut man in die Kiste nicht und wie ein Vorredner schon schrieb, original ist sie auch nicht, zumindest optisch hat sich jemand mal etwas daran vergriffen.

    Wenn es die Vespa deines Herzens ist, nimm jemand mit, der sich mit der Automatik auskennt und am Besten selber eine fährt, die richtigen Fragen stellt und vielleicht noch hilft, den Preis etwas zu drücken.

    XL2 ist natürlich Geschmacksache, aber gut.

    Wichtig ist, technisch in Ordnung, ansonsten halte ich die Kisten für haltbar, wenn man nach ihnen schaut.

    Ist ja nicht viel dran an einer Automatik.

    Bei meiner war der Gaser und Lufi verbastelt, der Rest absolut original. Zerlegt und Blechteile neu pulverbeschichtet für 550, allerdings Juli 2009. Ich fand den Preis OK.

    Noch 500 reingesteckt damals und sie stand da wie neu. Also auch über 1000.

    Mein Gott, kauf mal eine Ape. Da bleibt immer übrig, was ist es dir wert und rechne damit, daß noch was kommt. Wenn nicht, hast du Glück gehabt.

    Bei über 25 Jahre alten Kisten kann man Glück oder Pech haben. Für Kaufen, Draufsitzen und jahrelang nur Tanken gibt es kein Gewähr.


    Gruß Paddy.

    OK, alles klar. Kann mich zwar nur daran erinnern, daß der Winkelnippel bei der Sfera nur in ein Loch mündete, das direkt in den Luftkanal ging, vor oder hinter dem Steigrohr weiß ich nicht mehr (ich meine nach) und daß bei jedem Kick eine kleine Wallung rauskam. Ein Rückschagventil wäre mir nicht mehr bewusst und den Gaser hatte ich oft genug auseinander. Egal.

    Aber trotzdem fehlt umso mehr jede Kontrolle, ob der ganze Käse funktioniert bei der XL1.

    Sie hat sich jetzt den Bodensatz aus dem Öltank vollends in die Pumpe geschnorchelt, der Schlauch ist gefüllt. Nun gibt es nur noch Öl per Benzin.

    Ich denke, das sollte tun. Und volllaufen tut jetzt auch nix mehr.

    Problem ist, daß die Möhre bei mir nur sehr wenig bewegt wird. Da will ich mich nicht auf Dinge verlassen, die auch mal anfangen nach langem Stehen zu verkleben.

    Bin gebranntes Kind. Wegen einem Streik der Ölpumpe ging mir mal meine zauberhafte originale 76er RD250 aus erster Hand fest. Seit dem stellen sich mir die Haare etwas bei Getrenntschmierung bei sproradischer Nutzung.


    Gruß Paddy.

    Faro, ganze ehrlich,

    die 70er für Luftdurchmesser 14 mm ist in meiner Welt wie gesagt an der unteren Toleranzgrenze, aber entspricht noch den 0,05 mal D-Luft.

    Mich wundert es nicht, daß es funktioniert. Deshalb wundern mich eher diese relativ großen Düsendurchmesser für diese Drosselklappen-Automatikvergaser.

    Und die Luft hat auch keine so unbeschwerten Weg bis zum Steigrohr, wobei ich immer noch der Meinung bin, grundsätzlich ist, egal welcher Hubraum oder welcher Filter, das Gemisch macht D-Luft/D-Benzin.

    Ich bin immer noch der Meinung, daß ich mit der 74er deutlich zu fett für den 12er Gaser zu unterwegs bin. Aber das tut dem neuen Zylinder ja ganz gut und er bleibt kühler.

    Aber die ganzen Kollegen hier haben sehr viel Erfahrung, die ich ehrlich nicht habe. Ich weiß nicht, wer hier schonmal ein Hitzeproblem mit einer Kombi wie du gehabt hat. Im Forum habe ich noc nix gefunden.

    Was ich mir aber zutraue, ist die Düse am Gasgriff in den unteren Drehzahlen zu beurteilen, wenn ich dann bei hoher Drehzahl die Entwicklung des Drehmoments und der Drehzahlentfaltung vergleiche dazu, sofern die Einlaßsteuerzeit nicht deutlich erhöht wurde, und da läuft meine trotz 74er noch zu fett.


    Naja, Schaun wir mal.


    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,


    nur zum Erfahrungsaustausch. Ich habe bei meiner Reaktivierung meiner kleinen XL1 auf Geschmischschmierung umgestellt.

    Zuerst habe ich nur einen Liter vom Sprit meiner Ape in den Tank geleert, damit die Pumpe in aller Ruhe sich das Öl aus dem Tank holen kann.

    Dann habe ich mich daran erinnert, daß sie während ihrer 6 Jahre langen Standzeit Mischöl in aller Ruhe durch den unteren Kanal des Ansaugstutzen verloren hat und mir mein zweites Wohnzimmer voll siffte. Weiter hat mich genervt, daß ich beim Ausbau des Öltanks eine Sauererei hatte, weil der Öltank ja keinen Hahnen zum Verschließen hat.

    Zusätzlich hat der blöde Sprit im Tank ohne jedes Öl jede kupferhaltige Legierung im Tank bis hin zum Gaser in den 6 Jahren angegriffen. Ich betone 6 Jahre, keine 60. Selbst die Zahl auf der HD wahr nicht mehr zu lesen. Lieber löse ich mal bissle "Mischölhonig" wieder auf, als daß mir der Mist wegen dem hygroskopischem Ethanolsprit korrodiert.

    Deshalb habe ich beschlossen, den Öltank wieder inklusive Schlauch, aber leer, einzubauen.

    Heißt, wenn ich künftig die Tanks rausnehmen muß, habe ich kein Problem mehr mit einen mehr oder minder vollen Tank, den ich rausnehmen muß und ich bin mir sicher, daß immer Öl da ist. Es fehlt ja auch jede Möglichkeit der Kontrolle, ob die Pumpe funktioniert.

    Ich hatte vor fast 20 Jahren mal eine Sfera, da hast du den Stöpsel am Gaser abgezogen und dreimal gekickt, dann hast du gesehen, ob Öl gefordert wird. Bei der Automatik ist das bloßes Vertrauen.

    Jetzt habe ich eine einheitliche Treibstofflogistik für TL6T und Vespa. Und ich stelle um auf Sprit mit kleinstmöglichem Ethanolanteil, der Preis ist mir egal nach der Sauerei im Tank und Gaser. Öl rein, fertig.

    Die Pumpe hat sich jetzt den letzten Rest aus dem Tank in den Schlauch gesaugt und gut ist.

    Schade eigentlich, Getrenntschmierung ist bequem, aber die Mixerei bin ich ja von der Ape gewöhnt.

    Und mal unter uns, getrennt fahren ist ja schon bissle Plastikrollermäßig. Auch wenn unsere Wespe schon ein bißchen ein Tech-Versuchsballon für Piaggio war (Getrenntschmierung, Reedventil)


    Gruß Paddy.