Beiträge von Scharnhorst

    So Männer,


    der ganzen Hudelei, die Special letzten Herbst unbedingt in 20 Tagen fertig zu kriegen, waren ja ein paar Lapsi geschuldet.

    Neben meiner falschen Auswahl des Kabelbaums (der paßt zwar zur deutschen Special, aber ist ungeeignet für die Nachrüstung einer Schnarre. Jetzt kenne ich die Elektrik der alten Kisten sehr genau...)

    sprang ja auch der 3. Gang unter längerer Last raus.

    Aber immer ganz sanft, eher so, als würde man die Kupplung unter Last ziehen und wieder einkuppeln.

    Aber auch nur, wenn ich längere Zeit im Dritten gefahren bin eine steile Steige mit 16 % oder so, wo der Vierte mit der 3.00 nicht mehr gereicht hat.

    Sonst zieht das Ding ja alles im Vierten hoch.


    Nachdem ich über Weihnachten irgendwie keinen Bock hatte, bin ich das heute mal angegangen. Alle Fehler sollen ja bis zum Frühjahr bereinigt sein.


    So, die Hauptwelle ist raus. Der Dritte ist wohl wenn, dann immer in Richtung Vierten rausgesprungen:



    Ausdistanziert ist nix, das Spiel liegt so bei 0,4 bis 0,5 mm.

    Aber ich muß sagen, daß eben diese Rastposition von 3 auf 4 so ziemlich die leichteste ist bei der neuen Schaltklaue. Die Klaue war nix besonderes, irgend ein Ding von SC für um die 50 Euronen.


    Aber ich habe die alte Schaltfeder drin gelassen, fragt mich bitte nicht warum.

    Bei der Ape bin ich auf eine stärkere gegangen, als ich auf DR 130 umgerüstet hatte.


    Nun muß man sagen, daß der 112er Malossi, so wie ich ihn dort einsetze mit der GBM-Welle und meiner Gehäusebarbeitung, ein Traktor vor dem Herrn ist. Der schiebt ab Standgas äußerst forsch weg.

    Für Kurzhub mit 3.00 ein Genuß, genau wie geplant. Dampf in jeder Lebenslage...


    Gut, ich werde jetzt das mal so lassen und eine stärkere Feder einsetzen. Eventuell noch etwas Spiel rausnehmen aus der Geschichte, wobei ich jetzt die 0,4 nicht dramatisch finde.

    Der Grat ist nicht soooo wild, das Rad lasse ich drin.


    Am liebsten würde ich eine BGM Schaltklaue verbauen, einfach weil ich mit jeder BGM-Komponente bisher gut gefahren bin, aber die ist gerade nicht auf Lager bei SC.


    Ich warte jetzt mal ein paar Tage, mache die Dichtflächen sauber und dann mal sehen, ob sie dann verfügbar ist.

    Mal sehen, ewig warte ich nicht auf die Klaue, dann halt nur die stärkere Feder.


    Bei der Bestellung nehme ich auch gleich einen Satz LED-Blinker dazu und versuche mal das Creutzi-Problem mit dem Nachleuchten der Blinker bei Wechselstrombetrieb zu ergründen.


    Jetzt ruht sich die Kleine halt mal eine Weile auf der Matratze aus....:-)



    Gruß Paddy.

    Also wie versprochen, schau ich mir das mal an.

    Habe gerade die Automatik rüber in die Scheune gestellt, damit ich Platz habe, den Stall gesaugt und fang jetzt an, den Motor aus der Special zu nehmen. Der 3. Gang hält ja nicht richtig.

    Bei der Gelegenheit werde ich mir dann bei der anstehenden Bestellung die LED-Blinker mitbestellen, hatte ich ja vor und bereits angekündigt.

    Dann schauen wir mal, voran das liegen könnte, bin schon selber gespannt. Da muß ja irgendein Kondensator nicht ganz leer laufen, wenn es beim ersten Mal Blinken ausgeht und danach nicht mehr.


    Ich werde den Satz mal an einem Netzteil betreiben mit Wechselstrom, dann sehen wir mal. Jetzt will ich es wissen, hehe...:-)


    Ich berichte.


    Gruß Paddy.

    Fairerweise muß man sagen, daß Fantine das auch so sieht, lediglich einen umgekehrten Einbau (Öffnung in Richtung Getriebe) als unkritisch sieht.

    Was ich ebenfalls so unterschreiben würde. Der leichte Überdruck bei moderater Vorverdichtung (kein extrem getunter Motor) wird die Lippe nicht signifikant öffnen, und wenn, bläst das über die Getriebentlüftung ab.

    Bei den extrem dynamischen Vorgängen und den moderaten Druckdifferenzen zwischen Ansaugvorgang und Vorverdichtung ist die Einbaurichtung beider Ringe an der KW wohl doch eher unter theoretischen Betrachtungen abzuleiten.

    In der Praxis bei keinem signifikantem Alterungs- oder Verschleißzustand dürfte es ziemlich egal sein...

    Wir reden hier von Druckwechseln von ca. plus/minus einem halben bar max in beiden Richtungen (immer die Vorzeichenwechselfrequenz des Druckes im Hinterkopf behalten!), ergo bleibt der Dichtungswirkungsverstärkungsansatz des Herstellers durch die Druckrichtung doch eher theoretischer Natur...

    Immer gesehen bei moderaten Motoren...


    Gruß Paddy.

    Könnte ich sein (mal abgesehen von der Automarke). Ich kann auch nicht parken...:-).

    Deshalb habe ich extra eine Bude gekauft, wo dafür soviel Platz ist, daß selbst ich einen 7,5 Tonner abstellen kann, ohne daß ich jemand störe oder fremde bzw. öffentliche Fläche belege.... lmao

    Anders ging es bei meinen Parkkünsten nicht...Landei halt...


    Gruß Paddy.

    Willkommen in der Preiswelt der Ape...:-) Nicht wirklich sooo unüblich...


    Gut, daß ich meine 6T schon habe, sie deutsche Papiere hat und technisch einwandfrei da steht.

    Heute möchte ich nur noch bedingt eine kaufen, das ist leider etwas durchgeknallt, der Markt für die Kisten...


    Gruß Paddy.

    Ich sehe das eher so, bei irgendeiner Drehzahl dröhnt die Kiste so oder so.

    Die alten Kiste hatten das nicht, ab Anfang der Achziger haben die was reingeklebt.

    Im Schallmeßraum in Pontedera hat das sicher 2 dB gebracht. Eher unter "Erzielung der Zulassung" einzuordnen oder um irgendwelche "Prospektwerte" zu erreichen.


    Gerade bei "potenten" Motoren, die aus dem manigfaltigen Portfolio des Zubehörhandels wild zusammengestöpselt werden können, schwingt da ohnehin immer etwas mit, auch mal das Beinschild.

    Da paßt doch eh nix wirklich zusammen bezüglich Massenausgleich.


    Schalldämpfung macht das Zeug nicht wirklich, dazu ist das zu dünn und Resonanzen verhindert es auch nicht wirklich, weil es zuwenig Masse hat.


    Und welchen Schall soll eigentlich eine "schalldämmende Aufbringung" unter dem Tank töten? Das Gurgeln aus dem Hahn oder dem Vergaser?


    Ein Vespamotor macht Krach aus dem Auspuff/Zylinder oder regt das Blechkleid zum Schwingen an wegen Unwucht des Motors.

    Beides verhindert Schaumstoff in diesem Bereich nicht signifikant, um einen wirklichen Nutzen daraus zu erhalten.


    So mal ganz einfach aus physikalischer Sicht.


    Gruß Paddy.

    Irgendwie habe ich so eine neu Passion entdeckt, seit ich meine TL6T reversibel auf eine Cross-Lima umgebaut habe...

    Die etwas eigenartige Piaggio-Elektrik! Deine etwas andere Elektrik als bei meiner Special (was sowas von überhaupt nicht nicht mit den moderneren wie der meiner TL6T vergleichbar ist) hat mich gereizt, sie zu verstehen...Wenn auch aus der Ferne.

    Ich habe so ein Ding noch nie angeschlossen, wie du es hast, aber wenn man mal zwei drei Eigenarten verstanden hat, geht das auch. Interveniert hat auch keiner und ich war mindestens so gespannt wie du, Marco...

    Sehr schön, daß es funktioniert!


    Gruß Paddy.

    Dann mach das mal...


    Ich bin mir halt manchmal nicht so ganz sicher, wo all die Nebenluft bei den Vespas herkommen soll, die die alten deutschen Mopeds nicht gehabt haben, wenn deren alte Wedis nicht mehr so ganz auf der Höhe waren...Für die überschaubare Leistung wohlgemerkt...

    Aber schau mal nach, vielleicht findest du irgendein "gravierendes" Loch, ansonsten bleibe ich mal vorerst dabei, daß die Möhre zu mager läuft schon bei der Gemischbildung im Gaser...


    Gruß Paddy.

    Alder, 5 Grad Celsius hin oder her, mach mal eine größere HD rein und probiere es nochmal.

    Keinen blassen Schimmer, ob deine 78er HD auch wirklich 78 hat, aber deine Anzeichen, hier im Beitrag oder in dem 75er Beitrag sprechen so aus der Ferne für eine zu magere Bedüsung, wenn du die Auswirkungen mit dem Choke kompensieren kannst.

    5 Grad Aussentemperatur haben bei der Bedüsung in den guten alten Zeiten bei Zweitaktern eine Rolle gespielt, als die Königsklassen bei Cross und Grand Prix noch Zweitakter waren...

    So ein popeliger 75er Polini oder was da drauf ist mit seinen 3,5 PS sollte über das mitteleuropäische Temperaturband einigermaßen laufen ohne Choke.

    Wenn der Hobel sich nicht irgendwo Luft zieht (was du ja so "einigermaßen" ausgeschlossen hast), läuft der zu mager. Und nicht in Nuancen. Zumindest nicht deiner Beschreibung nach.

    Wenn der Hobel mit einer deutlich größeren Düse immer noch so komisch reagiert, ist was faul.

    Sein Verhalten muß sich definitiv ändern, wobei er damit noch lange nicht abgestimmt ist...


    Gruß Paddy.