Beiträge von Scharnhorst

    Hat der Sachs nicht so einen Bing, bei dem der Schwimmerkasten an der Seite hängt?

    Hört sich jetzt doof an, aber schau mal, ob es dafür einen Überholsatz mit neuem Schwimmer und Dichtungen gibt.

    Der Gaser hängt ohne Isolierglied direkt am Motor und wenn der Gaser warm wird, passieren da lustige Dinge, wenn da nicht mehr alles so ist, wie es sein soll. Da kann der Gaser vermeintlich im Stand machen, was er soll.

    Nur mal so als Tip.

    Andere Welt, die alten deutschen Motoren und ihre Gaser, besonders wenn die thermische Kopplung zum Zylinder so hervorragend ist.


    Gruß Paddy.

    Also Männer,


    womit ich jetzt gerade echt ein bißchen hadere, ist die doch schon sehr lange Gesamtübersetzung der PK 125er. Das macht mich irgendwie fertig...


    Die Werte (mal unabhängig Schlupf hin oder her) aus Marios Handbuch sind ja nicht von der Hand zu weisen.

    Die Sekundärübersetzung mit 4,76 zähle ich ja 1:1 aus dem seltenen Getriebe, das er mir lieberweise zur Verfügung gestellt hat.

    Jetzt lassen wir mal völlig dahingestellt, wieviel Schlupf so ein Wandler hat, jetzt betrachten wir mal die Gesamtübersetzung.


    Wie wir gelernt haben, hat die PK 125 bis zum Hinterrad 5,66.


    Eine 125er Sfera Falschtakt ist mit 7,44 angegeben (Angaben aus dem Netz). Das Sekundärgetriebe hat 9,4 oder so, habe ich selbst nachgezählt an dem, das mir vorliegt. Gepaart mit einem modernen Wandler, der geometrisch einfach mal länger übersetzt wie der einer Automatik-Wespe könnte das schon hinhauen.


    Jetzt lassen wir mal die Kommastellen außer Acht, betrachten nur die Größenordnung:


    Eine Zweitakt 125er PK Automatik ist deutlich länger übersetzt als eine Falschtakt 125er Sfera!


    Das Gleiche gilt für die Angaben aus dem Netz für eine 50er Sfera und meinen gemessenen und gezählten Daten für die 50er PK Automatik, und zwar in einem ähnlichen Verhältnis.


    Heißt, auch eine 50er PK hat eine deutlich längere Gesamtübersetzung als eine Sfera 50.


    Widerum ist das Verhältnis zwischen 50er PK und 125er PK ähnlich dem Verhältnis zwischen 50er Scooter und 125er Scooter.


    Vielleicht war mein erster Ansatz auf Seite 5 oder so gar nicht mal so schlecht, im ersten Schritt mal einfach die Durchmesserverhältnisse von meiner Original 50er Vario zu der meiner Scootervario zu vergleichen, die mir ja bei gleichbleibendem Sekundärstirnradgetriebe (und vergleichbarem Schlupf, wie groß der auch immer ist) eine 25% längere Gesamtübersetzung garantieren rein geometrisch gesehen.

    Das 125er PK-Getriebe hätte ich dann sozusagen als Backup, falls der ganze Käse dann doch zu kurz wird, allerding schon mit einem gewaltigen Sprung.


    Wenn ich es mir richtig überlege, so nach Tacho lief meine 50er Sfera (nach ein paar Maßnahmen der alten Schule, keine Stöpseleien aus dem Katalog) damals ungefähr so wie meine Wespe heute, aber mit höherer Drehzahl.

    Die sang regelrecht bei 65, also würde das mal so gefühlt passen mit dem Unterschied PK zu Scooter.

    Meine Wespe hört sich bei 65 laut Tacho deutlich entspannter an als meine Sfera damals.


    Jetzt mache ich mal das Getriebegehäuse fertig, richte die Lagerungen auf die neuen axialen Positionen der Stirnräder. Was ich zum Schluß dann reinsetze, ist ja wegen der Austauschbarkeit zwischen 125er Getriebe und 50er Getriebe mal wurscht.

    Bis dahin mache ich mal nix falsch...


    Hoffentlich nimmt mir Mario meine ganzen Gedankenschwankungen und viele Fragen nicht krumm...:-)


    Liebe Grüße,


    Paddy.

    Mario, mir fällt gerade noch etwas ein, was auch helfen könnte.

    Ich habe die Spreizung der Vario rein über die Durchmesser ja an meiner Wespe mal gemessen.

    Dort geht das Übersetzungverhältnis der Vario rein auf die Durchmesser bezogen von 1.0 bis 2.2.


    Wenn du im Gegensatz zu mir (ich habe ja nur die von der PK S Automatik) auch solche Angaben hast wie von der 125er für 50er XL, dann könnte ich das mit meinen an der 50er gemessenen ins Verhältnis setzen.

    Das wäre auch schon ein gewaltiger Fortschritt.


    Gruß Paddy.

    O.K., schonmal vielen Dank, Mario.


    Bei den Daten, die du genannt hast, reden wir da jetzt von einer 125er PK, damit wir den Bogen zu den 1,18 aus deiner Bedienungsanleitung spannen können? Ich selbst habe zum Vergleich ja nur die 50er Variomatik, die aktuell auf dem Originalmotor drauf ist zusammen mit dem 15x621 Riemen.

    Und die geht bei maxiamler Übersetzung mit eben diesem Riemen aktuell lediglich auf ca. 90 mm und der Riemen ist dann bündig mit dem Außendurchmesser der äußeren Riemenscheibe vor der Vario.


    Du weißt nicht zufällig den Durchmesser bei den von dir gemessenen 97 vorne den zugehörigen Durchmesser hinten am Wandler?

    Wenn wir den hätten, wäre das im Prinzip der Korrekturfaktor für den Schlupf, den ich bei meiner Variosimulationsvorrichtung miteinbeziehen müßte.

    Alles vorrausgesetzt natürlich, die 97mm sind von einer 125er.


    Wenn ich meine Motordrehzahl bei Vmax wüßte, könnte ich die Durchmesser meiner Garnitur nehmen und so rückwärts rechnen, aber die Drehzahl weiß ich leider nicht.


    Ich befürchte, ich muß einfach einen Korrekturfaktor für den Schlupf schätzen...


    Gruß Paddy.

    Ergänzend noch,


    im Prinzip war ich relativ blauäugig, aber wie ich eingangs schon geschrieben habe, es werden Höhen und Tiefen berichtet.

    Im Prinzip hänge ich gerade etwas in den Seilen.

    Mit dem Derbyriemen und der 50er Sekundär käme ich ja theoretisch auf die paarundsiebzig Sachen. Das wäre in Ordnung.

    Durch den großen Sprung zwischen em Sekundär der 50er und der 125er bin ich ja stutzig geworden, als das Getriebe so vor mir lag.


    Ich meine, es kann keine Punktlandung geben und ich tendiere dazu, das 125er Getriebe zu verbauen in der Hoffnung, mit den verschiedenen Riemen dann in Summe (mathematisch eigentlich eher ein Produkt) auf eine einigermaßen opportune Übersetzung zu kommen.

    Zu lang soll es ja nicht werden, die Kiste soll ja nachher nicht fliegen bzw. soll dem DR 130 nicht die Puste ausgehen.

    Wenn einer für einen Traktormotor geeignet ist, ist es der DR, aber auch der hat seine Grenzen.

    Wenn dann mal übertrieben bei 60 Sachen 3000 1/Min auf der Uhr stehen, wird das nix....

    Umgekehrt kann es mit entsprechendem Schlupf bei dem 50er Getriebe dazu kommen, daß ich bei 7500 gerade mal 50 fahre, wer weiß. Auch Käse.

    Irgendwas dazwischen wäre der Renner (wie die von mir fälschlicherweise angenommen 7,14).

    Aber jetzt muß ich halt das Beste draus machen.


    Ich habe gestern noch lange im Netz gesucht, aber nichts gefunden, aus denen sich einigermaßen der Schlupf einer Rollervario ableiten läßt.

    Es fehlt immer eine oder andere Angabe.


    Wenn Mario anhand der Spuren an Riemenscheiben einer 125er die Durchmesser ermitteln kann, wäre das gerade mein einziger Anhaltspunkt.

    Meine Wespe bringt mich da gerade nicht weiter, ich habe keine Ahnung, wie hoch der Motor bei 60 dreht. Sonst könnte ich das als Basis nehmen.

    Die Spuren sehe ich natürlich, aber mir fehlt der Bezug zur KW-Drehzahl.

    Das Getriebe der 125er Sfera, das ich habe, zeigt ja auch Spuren und die Getriebeübersetzung kenne ich ja auch, aber auch da fehlt mir der Bezug zur Drehzahl/Geschwindigkeit bei voll geöffnetem Variator.


    Gruß Paddy.

    @Friedhelm:


    Die Angaben von Mario bezüglich Geschwindigkeit und Motordrehzahl passen zu der Angabe 1,18.


    Wenn er nun noch aus den Riemenscheiben den Durchmesser ermitteln kann, auf welchen Durchmessern der Riemen geometrisch läuft, können wir das errechnen bzw. überschlagen.


    Läuft der Riemen tatsächlich vorne und hinten auf dem gleichen Durchmesser, es stellen sich aber effektiv die 1,18 ein, kann ich zumindet eine Vorhersage treffen, was mich real an Übersetzung am Riementrieb erwartet. Auf jeden Fall mal kürzer, wieviel ungefähr wäre schon eine Riesenhilfe.


    Ich habe den Schlupf ja komplett vernachlässigt, die lange Übersetzung der 125er hat mich stutzig werden lassen.


    Gruß Paddy.

    Leute,


    der Hammer! Mario hat mein Paket gestern zur Post gebracht und heute war es da...Ohne Worte, so in ungefähr 24 h.

    Ja, das Luftleitbleich, das bei der Automatik zur richtigen Luftführung gehört ohne das ganze Geraffel für den Kickstart. An dem hängt auch die CDI dann später.

    Bevorich das strahle und neu lackiere, werde ich es wohl etwas aussparen müssen. Im Original ist da keine Standard-Wandler mit seiner Kupplungsglocke im Weg:



    Das sollte ein lösbares Problem werden. Weiter die Zylinderhaube für eine 125er PK Automatik, wunderschön:



    Ich habe noch keinen blassen Schimmer, wo da drunter der 130er DR überall anecken wird, aber da lassen wir uns mal überraschen. Ich gehe fest davon aus, daß ich an der einen oder anderen Kühlrippe etwas abfräsen muß, wenn es soweit ist.

    Die Kerzenbohrung bleib spannend, weil die nicht exakt an der richtigen Stelle sitzt, aber das wird ein lösbares Problem.

    Die Zylinderhaube ist sehr wichtig, weil sie, auch wenn ich etwas an ihr umarbeiten muß, der Garant dafür ist, daß der Motor danach in die Karosserie paßt, ohne daß ich einen Einbauversuch unternehmen muß.

    Wenn ich dann mal beim ASS und am Gaser bin, kann ich sagen, ob ich das Ori-Lufi-Gehäuse irgendwie integrieren kann, dann hätte ich die fast perfekte Ori-Optik.

    Aber das kommt später...


    Das Gehäuse habe ich nochmals gestrahlt und die Auflage im Getriebebereich auf meine eingeschweißte Aluglocke geändert. Jetzt geht es wieder auf die andere Vorrichtung.



    Ja, und nun zum Getriebe:



    Im Bild links die Eingangsverzahnung und dann die Zwischenwelle und die Abtriebswelle. Oben 50er, unten 125er.

    Ich war etwas durch den Wind, weil die 125er nicht die 7,irgendwas hat wie in der Bedienungsanleitung sonder 4,76 in Summe.

    Das zu den 9,04 des Fuffi-Getriebes. Unabhängig von der Abweichung zur BA, die mal egal ist, ist das fast die Hälfte. Echt krass.

    Nach ein paar SMS mit Mario und ein paar Zusatzinfos von ihm übergeben für mich ein paar Überschlagsrechnungen, daß der Schlupf in der Vario deutlich größer ist, als ich vermutet hatte.

    Er ist so nett und mißt mir noch die Durchmesser, auf denen die Vario und der Wandler der 125er laufen, dann kann ich den Schlupf etwas konkreter rechnen.

    Was ich jetzt schon sicher sagen kann ist, daß meine Variosimulationsvorrichtung zwar sehr wohl ihre Daseinsberechtigung hat, um die Position des jeweiligen Riemens auf dem jeweiligen Wandler/Vario vorherzusagen, was immens wichtig für die Riemenwahl war.

    Sie taugt aber nur bedingt dafür, eine Gesamtübersetzung vorherzusagen.


    Was das jetzt genau für das Projekt heißt, kann ich im Detail noch nicht sagen.

    Worüber ich mir aber fast sicher bin ist, daß die runden 70 Sachen bei 7500 1/Min wohl nicht zugetroffen hätten sondern langsamer. Bei vermutlich irrem Vortrieb.


    Mit dem 125er Getriebe und dem Derby-Riemen wird die Kiste vermutlich deutlich länger übersetzt sein, als mir eigentlich vorschwebte.

    Backup wird wohl definitiv der XL2 Riemen auf meiner Kombi. Der macht trocken nur 0,9 anstatt 0,8 Übersetzung und damit langsamer, aber vermutlich immer noch schneller als ich urprünglich wollte.


    Naja, das kommt so raus, wenn man etwas baut, das noch keiner vorher gemacht hat...:-)


    Jetzt schauen wir mal. Mit den Angaben von Mario morgen habe ich etwas mehr Substanz bei meinen Überschlägen und vermutlich wird das 50er Getriebe einfach rausfallen.

    Der Motor bleibt eine Wundertüte, harhar...:-).


    Übrigens habe ich vorher vergleichbare Übersetzungssprünge von 50 auf 125 Kubik bei Scootern im Netz gefunden, also alles bella.

    Nur habe ich zu dieser Änderung halt noch meine andere Primär, die das noch komplizierter macht.

    Irgendwas dazwischen wäre mir lieber, aber jetzt muß ich halt damit umgehen und es bleibt spannend.

    Oh Gott, ich vermute, meine Wespe wird etwas über das Ziel hinausschießen...:-)


    Wenn alle Stricke reißen, muß ich vielleicht meine Vario etwas begrenzen, wenn es blöd läuft nochmal eine neue Malossi bestellen und die Riemenscheibe dazu nochmal drehen.

    So lernt man nie aus...


    Gruß Paddy.

    So,


    heute bin ich praktisch zu nix gekommen außer das nun geänderte Gehäuse insofern zu vermessen, inwieweit ich die Auflagen ändern muß, um es wieder von der Getriebeinnenseite auf der anderen Vorrichtung bearbeiten zu können.

    Dann räume ich mal das eine oder andere aus dem Weg, was da nun wirklich keine Funktion mehr hat.

    Dann komme ich besser zu Schweißen ran und kann mich auch langsam um die Neugestaltung des Getriebes kümmern.

    Mario hat mir ein Getriebe der 125er, daß sich offenbar nur auf der Sekundärseite von dem der 50er unterscheidet.

    Mit etwas Glück könnte ich dann im Getriebe das so gestalten, daß ich wahlweise die Übersetzung der 50er oder der 125er einbauen könnte.

    Gepaart mit dem zweiten möglichen Riemen aus der XL2 und dessen anders liegende Spreizung neben dem aus dem Derby habe ich dann relativ viele Kombinationsmöglichkeiten für die Gesamtübersetzung.


    Wenn dann mal alles auf dem Tisch liegt, gehe ich dann nochmal in mich.


    Die Herausforderung für das Getriebe sieht stand heute so aus:


    -die gestorbene Lagerstelle für die Zwischenwelle muß axial an anderer Position wieder hergestellt werden

    -ich brauche eine tragbare Konstruktion einer Welle und deren Lagerung auf der Eingangsseite, die den Wandler aufnimmt und drehbar innerhalb des ersten Rades liegt, das widerum im Gehäuse gelagert werden wird wie im Original

    -alle kämmenden Zahnradpaare werden sich axial an anderer Stelle finden

    -der Scheiß muß wieder dicht werden ganz zum Schluß.

    -vermutlich muß ich wegen dem ganzen Verzug die Dichtfläche des Getriebes vermittelt ausrichten und planfräsen. Ein bißchen Schleifen auf der Anreißplatte wird nicht reichen.


    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen und lasse mich dann inspirieren, wenn der Rest da ist.


    Gruß Paddy.

    Hmm, die komplette Wandlereinheit wird exakt in der Einbaulage und Drehrichtung betrieben wie in einem Scooter, also da dreht sich nachher alles so, wie in einem normalen Roller.


    Aber egal, das mit dem 125er Automatika-Getriebe hört sich gut an.

    Das mir vorliegende 50er Getriebe hat eine Übersetzung von 9,048. Laut Bedienungsanleitung der Automatica hat das Getriebe der 125er eine Übersetzung von 7,14.

    Damit hätte ich echt Auswahl zum kombinieren.


    Also das 125er-Getriebe würde mich interessieren.


    Viele Grüße,


    Paddy.

    Ja Mario, ich brauche nur das Blech ohne das Geraffel. Ich meinte, das habe ich dir geschrieben in der SMS.

    Daß das 80er Getriebe selten ist, ist natürlich ein Argument. Ich bleibe jetzt einfach bis auf weiteres auf dem alten Getriebe. Im Prinzip reichen die 9,irgendwas Übersetzung aus.

    Der Wandler, den du da auf dem Bild siehts, Mario, wird es werden. Den habe ich neu gelauft inklusive Kupplung. Es ist alles schon da in neu und die Auswahl getroffen. Lediglich die Sekundärübersetzung im Getriebe selber ist noch änderlich.

    Wenn ich mich nicht schon festgelegt hätte, hätte ich die Größe und die Position der Aluglocke ja garnicht festlegen können.

    Und den Wandler baue ich ja eigentlich nicht falsch herum ein, sondern aus Scootersicht richtig herum. Ich gehe einfach davon aus, daß die Richtung des Wendels im Wandler seine Daseinsberechtigung hat und ich die Drehrichtung nicht ändern sollte.

    Seine Lagerung wird deaktiviert und er kommt fest auf eine Welle, die sich in der Eingangswelle frei drehen kann, wie bei der normalen Automatik-Wespe. Mehr nicht.

    Letztlich wird sich das neue Getriebe konstruktiv an das Ori anlehnen vom Prinzip her. Den Wandler kann man nachher nach dem Öffnen der Mutter einfach abnehmen. Das wird schon.


    @Kaw: Der Anlasserkranz bleib mal bis auf weiteres so, er sieht auf den Bildern glaube ich schlimmer aus, als er ist.

    Und das mit dem Leck suchen ist das eine, es sind halt Stellen dabei, an die ich garnicht vernünftig rankomme zum Schweißen.

    Aber das werden wir sehen. Jetzt strahlen wir das erstmal...


    Gruß Paddy.

    Tja, Kollegen,


    im CAD ist das einfacher...:-). Da verschneidest du zwei Körper und trimmst den Überstand weg. Bißchen Kantenverrundung und fertig.

    Das hier etwas aufwendiger...:-)


    Also, nach dem Schweißen noch die senkrechten Kanten der Glocke etwas entschärft:



    Also so in eine Ecke rein macht WIG auch nicht wirklich Spaß...Zumindest nicht bei dem Materialmix hier.


    Ich denke, ich werde das Gehäuse vor dem nächsten Schweißen einfach nochmal strahlen, damit das etwas sauberer ist. Der Wechselstrom hebt zwar die Oxidschicht aus der Schmelze, aber frisch gestrahlt geht das sicher besser.


    Auf jeden Fall sieht es jetzt schon etwas nach was aus, man kann erkennen, wie es werden soll.



    Ziemlich krank, gell?


    Hab dann mal abgespannt und von innen abgelichtet:



    Die Durchdringung nach außen:



    Das wird noch lustig. Ich gehe mal davon aus, daß das nicht zu 100% dicht zu schweißen ist, dazu kommt man teilweise schlecht ran. Ich denke mal, ich werde einfach dort schweißen, wo es geht, damit die Statik wieder einigermaßen stimmt. Vielleicht auch an ein paar Stellen mit MIG, wenn es von Vorteil ist, mal sehen.

    Aber um eine Abdichtung über irgendein 2K Flüssigmetall komme ich sicher nicht herum. Irgendwo wird das Öl durchsabbern, da bin ich mir sicher. Die Stellen sind einfach zu schlecht erreichbar.


    Was soll's. Jetzt ist das mal soweit angefangen und ein wichtiger Schritt. Ich weiß bloß noch nicht, wie ich das mache. Ich habe nur noch 60 bar auf der Flasche, heute morgen waren es noch 120. Um das fertig zu machen, wird das nicht reichen.

    Mir wird also ziemlich sicher irgendwann nächsten Samstag das Argon ausgehen und eine zweite Flasche will ich nicht anschaffen, die sind so sackteuer.


    Ich denke, ich werde einfach schauen, daß ich eine alternative Beschäftigung für den Rest vom Samstag habe (Kurbelgehäusedichtung z.B. Material ist ja gekommen). Oder was weiß ich. Man wird sehen.


    Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mir hat es das auf jeden Fall. Endlich ist diese Glocke drin und ich kann mein Getriebe von innen sehen wieder.

    Vielleicht meß ich nachher noch ein bißchen drin rum, wie ich die Zahnräder anordne. Jetzt ist es ja praktisch fix und ich muß nicht mehr über ungelegte Eier nachdenken.


    Gruß Paddy.

    Mädels,


    einen kleinen Lunker hatte ich...:-). Den habe ich gerade mit dem Dremel etwas sauber gemacht und gehe nochmal drüber.




    Wobei ich mehr erwartet hätte, aber umso besser. Es hat sich aber alles sauber verbunden, Altguß, Zusatz und die Glocke aus Stangenmaterial. Also bin ich zufrieden.

    Wie tief das jetzt reingeht, weiß ich nicht.Aber ich werde das zumindest partiell innen ja auch noch verschweißen, also sollte das halten.


    So, jetzt habe ich mal ein bißchen an der Glocke rumgehobelt:




    Jetzt genehmige ich mir nochmal ein Bleifreies, rauch eine und dann bringe ich das Gehäuse mit dem Brenner nochmal auf etwas Temperatur und versuche den Rest zu schweißen.

    Das Gehäuse ist immer noch auf der Fräsvorrichtung verschraubt. Ganz praktisch, da ich die Masseklemme einfach an die Aluplatte zwicke.


    Ich berichte und bringe wieder Bilder.


    Gruß Paddy.

    Hallo die Damen,


    ich mußte mich etwas finden an dem ollen Sfera-Kurbelgehäuse. Dann habe ich mit dem Dremel etwas angefast und mal losgelegt.



    Nun, jemand der das täglich macht, wird das sicher etwas schöner hinkriegen, aber ich glaube, es erfüllt seinen Zweck.

    Ich meine, 93 habe ich ja auch nicht gerade Behälterbau für die Lebensmittelindustrie gemacht.

    Also in sofern bin ich ganz zufrieden.

    Das Schweißgerät ist aber auch ganz gut und etwas umgänglich mit einem Nichtprofi.


    So, jetzt hau ich mir gerade ein Bleifreies rein für den Durst und laß das Gehäuse mit der Vorrichtung etwas abkühlen.

    Dann gehe ich mal auf die Maho und öffne die Glocke zur Kurbelwelle hin.


    Ich hoffe mal, daß ich heute mit dem Schweißen an der Außenseite fertig werde.


    Ich zeig euch später Bilder, wie es nach dem Auffräsen aussieht, kann es kaum erwarten...:-)


    Gruß Paddy.

    Da hast du vollkommen recht, wenn man voraussetzt, daß es sich bei einer Wespe um ein wertvolles historisches Gut handelt, sollte man es gar nicht anfassen.

    Das wäre das Pendant zur Archäologie. Die lassen sogar manche Dinge im Boden für unsere Nachfahren.

    So.

    Nun bewegen wir uns halt nunmal etwas dazwischen und sind in der Realität gefangen. Aktuell erscheint es absolut opportun, den Lack auf Teufel komm raus zu erhalten, aber bei der Technik ertappen wir uns dann schon, das eine oder andere der Bequemlichkeit des 21. Jahrhunderts anzupassen.

    Da wird aufgrund des O-Lacktrends das Blech nur mit rosthemmenden Ölen eingeschmiert, der Motor aber auf kontaktlose Zündung umgestellt und eventuell sogar noch stärker verändert.

    Wo ist denn da die Grenze? Schon bei einem neuen Gaszug aus dem Zubehör oder erst beim Anpassen der Überströmtaschen für einen anderen Zylinder?

    Ist eine Vespa noch original, wenn der Lack mit Museumshandschuhen angefaßt wird, aber am Motor geändert wird?

    Also aus meiner Sicht kann Volker den Lack etwas auffrischen mit 1000er Schleifpapier und polieren, jedwede Änderung an der Technik ist da eher unter Bilderstürmerei einzuordnen.

    Die stellt das Original mehr auf den Kopf als ein paar Mikrometer entfernter "O-Lack".

    Oder man bleibt pragmatisch und stellt eine alte Vespa nicht auf die gleiche Stufe mit einem Bodenfund nahe des Vesuv.

    Was ist denn mit einer Vespa, an der geschweißt werden muß? Stell ich die in die Ecke, damit der "O-Lack" durch das Schweißen nicht verbrennt, weil sie statisch nicht mehr sicher ist ohne Schweißen?


    Es bleibt letztlich jedem selber überlassen, wie er mit seiner Kiste umgeht und ich begrüße es, wenn es mit Bedacht gemacht wird.

    Aber nun den Trend "O-Lack" soweit zu überreizen, daß dessen Oberflächenbehandlung die Geister scheidet, ich weiß nicht...


    Meine Meinung.


    Gruß Paddy.

    Leute,


    ich denke ja immer etwas voraus an die nächsten Schritte.

    Gefühlt suche ich seit Wochen eine sinnhafte Lösung zur Integration von Scooter-Getrieben in meiner Spezialanfertigung.

    Abgesehen davon, daß es etwas schwierig ist, die Lagerstellen im Wandler so zu stricken, daß die Lager noch einigermaßen haltbar erscheinen (dafür hätte ich eine Lösung, wenn auch aufwendig) bei gleichzeitig vertretbarem Durchmesser der Getriebeeingangswelle, habe ich das Problem, daß das erste Rad eines Scootergetriebes einfach eine kleine Zähnezahl hat und dementsprechend einen kleinen Fußkreis der Verzahnung.

    Das schränkt eine vernünftige Montierbarkeit von der Getriebeseite aus deutlich ein. Die Welle müßte zwischen den Lagerstellen auf einen mickrigen Durchmesser von 12 oder so schrumpfen, mal noch nicht geklärt, wie das Rad demontierbar drehfest auf der Welle dann zum Liegen kommt.

    Andere Radpaare von der Stange, die in einer Stufe eine Übersetzung von 2,8 bis 3,4 oder so bringen und gleichzeitig einen großen Fußkreis am kleineren Rad haben, finde ich nicht wirklich.

    Ergo muß ich wohl an dieser Stelle etwas unflexibel auf die Räder aus dem PK-Automatikgetriebe zurückgreifen.

    Ich muß mal Mario fragen, ob er mir ein Getriebe aus der 80er hat, die zumindest laut Bedienungsanleitung etwas länger übersetzt ist, damit ich doch noch etwas Auswahl habe.


    Aber die Entscheidung auf das PK-Getriebe zu gehen, ändert die Konstruktion dramatisch. Ich kann durchaus wieder auf eine Konstruktion gehen, die nur bei der PK zu finden ist. Der Wandler läuft in einer Hohlwelle. Die Hohlwelle trägt auf der Außenseite die Kupplungsglocke und innen das erste Rad.

    Das macht vieles einfacher...

    Um den ganzen Scheiß mit der inneren Lagerung des Wandlers muß ich mir keine Gedanken mehr machen, ich hau die Lager raus und setze den Wandler auf der Welle fest.

    Hohlwelle zu Wandlerwelle muß ich halt entsprechend abdichten zueinander.


    Alles in Allem erscheint mir das als beste Lösung unter den gegebenen Umständen und ich sehe Licht am Ende des Tunnels.


    Letztlich sind diese ganzen Schwierigkeiten einfach dem geschuldet wie vieles bei dem Projekt, daß das ganze Vario-Gelumpe bei Scootern links sitzt und bei der PK rechts.

    Die verbesserte Konstruktion der Eingangswelle ab Ende der Neunziger bei den Scootern ist genial und hat vieles verbessert, aber es spuckt mir bei der Verwendung der Teile auf der rechten Seite des Motors unheimlich in die Suppe.

    Aber einfach die Lager rausklopfen und gut ist eine vertretbare Modifikation an Standardkomponenten.

    Bin noch auf Kurs.


    Morgen Schweißversuche,


    Gruß Paddy.

    Sehr schön, bin gespannt und freue mich auf das Ergebnis!


    Und wegen dem Lack aufrischen. Ich denke mal, daß so oder so in einigen Jahren irgendein anderer Trend sein wird, der egal was heute mit den Kisten gemacht wird, als Sünde darstellt.


    Wie lange ist jetzt der Altlack den so richtig in? Wartet mal 10 Jahre, was dann ist. Das weiß man doch nicht wirklich...


    Aber auf jeden Fall ein schönes Mädchen, das du da hast!


    Gruß Paddy.

    Danke...:-)


    Und du mit deiner Autosignatur erkennst auf dem Bild ein Teil eines Fahrrads....Ohne Worte...


    Und komm mir jetzt nicht mit: "aber meine Kinder haben Fahrräder...".


    Vom Fahrrad meiner Tochter weiß ich nur, daß ich keinen Adapter zum Aufblasen brauche und den gleichen Reifenfüller wie für Kraftfahrzeuge brauche. Und weiß-rosa ist es glaube ich.

    Punkt.


    Gruß Paddy.