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Dackl´s Duden Fred, jeden Tag ein bisschen mehr Wortschatz und Grammatik ;)

  • 8o ich kenn´ diese teile als "beignet". meine ma macht diese ab und an bzw. hat diese früher öfters gemacht...
    ich muss noch mal veranlassen, dass sie uns wieder beignet backt [Blockierte Grafik: http://www.mini2.info/forum/images/smilies/icon_sabber.gif]

    ...und dann werden sie in zucker getunkt..mmmmhhhhhhhhhhhh :+7


    danke für diese eingebung daggl :love:

    gesendet von einem meiner 4 ipads.

  • 4. Februar:

    Was haben amerikanische Jeans mit einer italienischen und einer französischen Stadt zu tun?


    Von französischer Aussprache zum amerikanischen Kultobjekt

    Als Vater der Bluejeans gilt Levi Strauss, der in Kalifornien für Goldgräber ARbeitskleidung aus robustem Baumwollgewebe fertigte. Dieser BAumwollstoff wurde in der Gegend um die italienische Stadt Genua fabriziert und von dort aus nach Amerika verschifft.

    Das angelsächsische Jean geht vermutlich auf die französische Form des Städtenamens von Genua (= "Gênes") zurück. Erst in den 1920er- Jahren bürgerte sich der Begriff Bluejeans ein. Diese Hosen wurden aus Denimgewebe gefertigt, wobei Denim wiederum aus dem französischen "de Nîmes" (= [Gewebe] aus Nîmes) abgeleitet wurde.

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    Hip teens don´t wear bluejeans :D

    Dabei hab ich doch fast nur Jeans, sind taugig :)

    Gruß Mo

  • boh das wusste ich :-4
    und wisst ihr warum fast jede jeans eine kleine 5. tasche hat ?
    weil es früher (1920) noch keine serienproduzierte Männerarmbanduhren gab, denn sie galten als "fraulich" , es gab für die männer die taschenuhren
    jedoch waren sie für mansche berufe nicht geeignet z.b. piloten hatten ein relativ enges cockpit in dem es unmöglich war seine taschenuhr raus zu nehmen.

  • 5-6. Februar:

    Um des lieben Frieden willens ließ er ihr den Vortritt.

    Das "s" ist falsch am Platz.

    Sicher haben Sie es gleich bemerkt, dass hier dem Schreiber etwas passiert ist, was vermutlich noch häufiger beim Sprechen als beim Schreiben vorkommt: Das Genitiv-s ist hier ans falsche Wort gerutscht, der Satz lautet richtig: Um des lieben Friedens willen ließ er ihr den Vortritt. Der Versprecher bzw. Verschreiber geschieht, weil es das Wort "Willen" auch als beugbares Substantiv gibt, dessen Genitiv "des Willens" heißt.

    Fügungen wie um ... willen, von ... wegen, auf ... hin nennt man Zirkumpositionen und als Bestandteil einer Zirkumposition wird willen in dem Fall kleingeschrieben.

    Gruß Mo

  • Besser spät als nie...

    Wir schreiben den siebten Februar, mal sehen was uns heute so erwartet:

    DANN HEISST GEIZ [...] EBEN, CETERIS PARIBUS EIN GUT ZUM KLEINSTEN PREIS ZU ERWERBEN.

    Gleich und gleich gesellt sich gern.

    Der Satz auf der Vorderseite ist einer Diskussion um die "mikroökonomische Theorie der Pfandflaschensammler" entrissen, was schon darauf hindeutet, dass die lateinische Wendung, um die es hier geht, als Fachausdruck in der Wirtschaftstheorie gehandelt wird. Ceteris paribus bedeutet "unter (sonst) gleichen Umständen". Eine Ceteris-paribus-Annahme heißt so viel wie "unter der Annahme, dass alle außer den (vorher) genannten anderen Rahmenbedingungen (Prämissen) gleich bleiben".

    Ob Geiz nun aber darin besteht, ein Gut gar nicht zu kaufen, oder aber, wie es der Satz auf der Vorderseite definiert, es zum kleinsten Preis zu erwerben, ist uns zumindest an dieser Stelle....gleich.


    Hardcore :D Wer weiß sowas o0?

    Gruß Mo

  • 8. Februar:

    Sabine erzählt von ihrem Skiunfall: "Meine Knie haben noch drei Tage später höllisch wehgetan, frag nicht nach dem Sonnenschein."

    Meint Sabine damit,

    a) dass im Skirurlaub nie die Sonne geschienen hat,
    b) dass weiteres Nachfragen keinen Zweck hat,
    c) dass sie das jetzt nicht so weiter beschreiben möchte,
    d) dass sie das nicht so ganz ernst meint?


    Die Sonne bringt es and den Tag.

    Das geflügelte Wort dieser Überschrift besagt, dass ein Unrecht auf Daer nicht veborgen bleibt, weil das helle Licht der Sonne irgendwann alles offen und gut sichtbar für alle zutage fördert.

    In disem Zusammenhang ist auch die umgamgsprachliche Redewendung "Frag nicht nach Sonnenschein" zu verstehen. Die Aufforderung, eben nicht nach weiterer Aufklärung (= Erhellung = Sonnenschein) zu fragen, bedeutet c): Das möchte ich jetzt lieber gar nicht beschreiben.


    Sehr geile Redewendung...bau ich mir sofort ins Vokabular mit ein.


    Meine Fuffie nervt mich gerade, fragt nicht nach Sonnenschein!

    Gruß Mo

  • War gestern leider nicht mehr in der Lage den Dudendackelfred zu aktualisieren.

    9. Februar:

    Heißt es die Friseuse oer die Friseurin, die Masseuse oder die Masseurin?


    Eine Frage des Alters

    Jeweils beide Fromen sind laut Duden erlaubt, allerdings gibt es zumindest bei der zweiten Dienstleistung heute einen nicht unerheblichen Bedeutungsunterschied.

    Doch zunächst zur Friseuse, so die ältere Schreibwese, die eine moderne Haarschneiderin heute nicht mehr gern liest oder hört. Die deutsche Friseurin oder Frisörin legt Wert auf internationalen Stil und nennt sich deshalb auch gern Hairstylistin, Haircutterin oder Coiffeurin (schweizer. Coiffeuse). Und eine Masseurin legt noch mehr Wert auf ihren seriösen Beruf, denn eine Masseuse arbeitet als Prostituierte in einem "Massagesalon".


    Wer wusste das denn nicht?

    Wenngleich ich keinen Wert auf sonen kack lege. Mir doch egal ob mich wer Schlosser, Maschinenbauer, Motorenbauer oder schlicht Industriemechaniker (so gehörts eigentlich) nennt.

    Gruß Mo

  • wusste ich nicht habe aber nen witz dazu :D

    sagt nen junge zu seiner mutter: mama, mama wenn das jetzt nicht mehr Friseuse sonder Friesurin heist, wird dann auch möse mörin genannt?

    nicht der beste aber passt zu thema :whistling:

  • Sorry, hab gestern schon wieder nix zambracht, bin die letzten Tage immer schon gegen 8 eigepennt...bin irgendwie immer noch krank, wie gesagt mein Immunsystem ist so stabil wie ein Streichholz.

    10. Februar:

    Die Tarnkappe, die Siegfried im Nibelungenlied trägt, war gar keine Kopfbedeckung, sondern ein Mantelumhang mit Kapuze, die Cappa.

    Der Wunsch, unsichtbar zu werden

    Durch den Begriff der Tarnkappe wurde auch das Verb "tarnen", das mehrere Jahrhunderte verschollen war, zu Beginn des 19. Jahrhunderts wiederbelebt. Vor allem im Umfeld des Ersten Weltkriegs setzten sich "Tarnung", "tarnen" und "Tarnkappe" erneut im deutschen Wortschatz durch. Das mittelhochdeutsche tarnen ist abgeleitet ovn dem Adjektiv "tarni" (= heimlich, verborgen).

    Der Wunsch des Menschen, unsichtbar werden zu können ist offenbar uralt. Bereits in der griechischen Mythologie bestellt Hades bei den Zyklopen einen Tarnhelm und Perseus flieht mithilfe einer Tarnkappe vor der Medusa.
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    So ein Ding wär echt geil, ich würd zwar damit vor niemanden fliehen...jedoch so manch anderes anstellen :+7

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    11. Februar:

    Kulturpreis Deutsche Sprache


    Erbe der Brüder Grimm


    Der Bauunternehmer Eberhard Schöck richtete im Jahr 2000 gemeinsam mit dem Verein Deutsche Sprache einen jährlich vergebenen Kulturpreis (siehe ) ein. Dieser versteht sich in der Tradition der Brüder Grimm, die mit ihren zahlreichen Arbeiten zur deutschen Grammatik und zum deutschen Wörterbuch dem Erhalt der Sprache dienten.

    Der Kulturpreis besteht aus drei Teilauszeichnungen: dem Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (dotiert mit 30000Euro), dem Initiativpreis Deutsche Sprache (dotiert mit 5000 Euro) und dem Institutionenpreis Deutsche Sprache (undotiert). Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Lesen sie Näheres zu den Preisen auf den Kalenderblättern vom 24. Februar, 10 März und 22. April.

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    Na dann bin ich ja mal gespannt auf die nächsten Blätter 2-)

    Gruß Mo

  • PC tot Dackel unglücklich. Der Duden muss weiterleben.

    12/13. Februar:

    Was hat ein deutsches Reiseunternehmen, das sich Albatross-Reisen nennt, bei seiner Wortwahl übersehen?

    Sturmvogel mit Sprachtücke

    Die deutsche Sprache kann manchmal gemein sein und im Fall der großen Seevögel aus der Ordnung der Röhrennasen ist sie es: Albatros spricht sich zwar am Ende wie der "Tross", wird aber nur im Plural mit Doppel-s geschrieben: Albatrosse. Und doppelt gemein und verwirrend ist das, weil sich der englische Albatros tatsächlich "albatross" schreibt.

    Über die englische Seefahrersprache gelangte der Name auch ins Deutsche, nach latein. "albus" (= weiß; wegen des weißen Gefieders) und dem span. "alcatraz", das ursprünglich große, schwarze Seevögel bezeichnete. "Alcatraz" wiederum leitete sich aus "alcaduz" (= Brunnenrohr) ab, wegen der hornigen Nasenröhre auf dem Schnabel.


    14. Februar

    Heute ist Valentinstag.

    Sprechen Sie richtig durch die Blume?

    Vielen Dank für die Blumen!

    Blumen und Musik, so heißt es, sind die schönste Sprache der Welt. Wer durch die Blume spricht, ergeht sich meist nur in Andeutungen. Aber heute am Valentinstag wollen wir Tacheles reden. Wenn Sie ihrer Liebsten rote Rosen schenken, drücken Sie damit klar ihre Liebe aus. Sie tendieren eher zu gelben Rosen? Vorsicht, denn das zeugt von Untreue oder Eifersucht. Weiße Rosen dagegen signalisieren: Ich bin dein bester Freund, rein platonisch.

    Wie wärs denn mal statt Rosen mit weißem Flieder? Der galt früher als viel diskreter und eleganter als Rosen, ist allerdings im Februar vermutlich schwer aufzutreiben, was seine Liebesbotschaften dafür umso reizvoller macht.


    Ich finde Rot und Gelb aber beide sehr schön. Gelb sogar noch ein bisschen schöner. :)

    Gruß Mo

  • Soderla, externe Festplatte gestern auch noch gestorben, 730 GB Daten futsch. Das ist eindeutig nicht mein Monat...

    15. Februar:

    Nachtrag zum Valtentinstag: Liebesredewendungen und ihre Ursprünge

    Ich fühle mich wie im siebten Himmel.

    Der Himmel hängt mir voller Geigen.

    Ich habe Schmetterlinge im Bauch.


    Durch die rosarote Brille betrachtet

    Im 18. Jahrhundert benutzte man eingefärbte Sichtgläser zur Stimmungsaufhellung - Verliebtsein hat den gleichen Effekt. Man schwebt auf rosaroten Wolken über der Erde. Und wer sich wie im siebten Himmel fühlt, kann gar nicht mehr höher hinauf, denn dort wohnt nach alter Vorstellung Gott selbst mit seinen Engeln.

    Auch die Schmetterlinge im Bauch haben etwas mit dem Fliegen zu tun, denn damit drückt man aus, dass die Muskeln im Bauch flattern wie die Flügelschläge der Falter, weil einem der Zustand des Verliebtseins den Atem raubt. Das Bild des Himmels voller Geigen geht auf alte Gemälde (z.B. von Jesu Geburt) zurück, auf denen der Himmel mit musizierenden Engeln dargestellt wird.


    Woa...ey mit nem Netbook sonen langen Text abzutippen is ma echt anstrengend..

    Gruß Mo

  • Woa...ey mit nem Netbook sonen langen Text abzutippen is ma echt anstrengend..


    Wäre eine externe Tastatur eine Option?
    Ich krampf' mir am Notebook auch die Finger ab...

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • 16. Februar:

    Fritzchen schreibt im Schulaufsatz:

    "Wenn ich jemanden in den Tod schieße, muss ich ins Gefängnis. Aber das Todschießen von Todfeinden im Krieg ist erlaubt. Das finde ich zum Todlachen."


    Erkennen Sie, wo Fritzchen in der Deutschstunde seinen toten Punkt hatte?


    Keine Todsünde...

    ... ist die Verwechslung von tod-/ tot- und Tod-/ Tot-. Denn ob Komposita mit dem Substantiv "Tod" zu tun haben und demzufolge mit "d" oder mit dem Adjektiv "tot" und dann mit "t" geschrieben werden, kann ganz schön verwirrend sein. Denn man kann tatsächlich jemanden in den Tod schießen, aber man kann nur jemanden totschießen. Man kann sich über Todfeinde totlachen, die Todsünde totschweigen, ein irrtümlich Totgesagter lebt bekanntlich besonders lange.

    Wir aber können nur hoffen, dass ihnen nach diesen Erläuterungen nicht todelend zumute ist, und fügen hinzu, dass wie im letzten Beispiel tod- geschrieben wird, wenn ein Ausdruck mit der Bedeutung "sehr, äußerst" verstärkt werden soll: todmüde, todschick, todtraurig.

    Gruß Mo