Beiträge von snoogle

    naja, aber ich find bei mobile oder autoscout.de absolut nichts.....außerdem wäre sie noch 100 Euro billiger und die Ersatzteile die noch dabei sind würden ja wahrscheinlich auch noch ein wenig Geld bringen...wenn ihr bessere Angebote habt---immer her damit :-6


    Ersatzteile sind schön und gut... sie sollten es aber Wert sein... das teuerste am Roller dürften die Motorhälften und die Zündung sein...(ca. 200-300 Euro), Danach kommen Zylinder und Auspuff (um die 100 €). Die meisten Kleinteile gibt's unter 10 Euro...


    Selbst das komplette Neulagern eines Motors dürfte (wenn man es selbst macht) nicht mehr als 80 Euro kosten. Kurbelwelle für die 50er liegt etwa bei 50 Euro... 50er Zylinder bei eta 70 Euro...


    Nur mal so als Anhalt...


    Und übrigens: Gebraucht bekommst Du die Teile bei Ebay nachgeschmissen... selbst einen kompletter Ersatzmotor ist schon ab 100 Euro drin

    Jupsi! Niemals Öl oder Fett! Alles eher klinisch rein machen! Dirko o. Hylomar sind nette Helfer.


    LG


    Marcus


    obwohl ich euch sehr schätze: Aber warum steht dann in der Vespabibel "...mit Öl/Fett benetzen" und warum sagt ein alter Motorradmechhaniker, der das sein ganzes Leben gemacht hat "FETT"?


    Ganz trocken würde für mich bedeuten, es müßte erstmal etwas Öl durchsickern, damit die Dichtung richtig aufquillt und dichtet...


    Warum also nicht fetten oder ölen und dann direkt zusammenschrauben. Dann quillte es auch gleich und ist sofort dicht... ganz nebenbei geht die Dichtung hinterher wieder sehr gut runter....


    Und schließlich: Mein Motor wurde jetzt das erste mal geöffnet und diese 32 Jahre alten Dichtungen waren definitiv geölt oder gefettet...


    Nix für Ungut... :-2

    @ snoogle


    das wird ohne schweißen schlecht gehen. Das ist ein M8 und "Fleisch" für Helicoil ist nicht vorhanden.
    Da ich in der 2. September-Woche bei einem Schlosser was Aluschweißen lassen will, könntest Du Dich dranhängen.
    Das wäre in Hohenbrunn.


    Hm. Gute Idee. Hätte da sowieso noch die LüRa-Befestigung zu schweißen. Lass uns mal per PN die Kontaktdaten austauschen

    Mein 81-Jahre alter Nachbar war früher Motorrad-Mechaniker und ist mir immer eine echte Hilfe.


    Er riet mit neulich, die Dichtungen mit Schmierfett zu benetzen, was ich auch gemacht habe. Ging perfekt und der große Vorteil: Bei der Montage klebt die Dichtung da, wo sie hin soll.

    gut... helicoil ist also nix für laien? Wo zieht ihr da die Grenze? Zumindest habe ich die Vespa mitterweile schon einmal komplett zerlegt und ohne Anleitung wieder zusammenbekommen. Oder geht um das fachliche Wissen rund ums Gewindeschneiden.


    Will damit sagen: Wenn es nicht komplizierter ist, wie alles andere an der Vespa, würde ich mir das zutrauen. Wenn aber Fachwissen (wie z. B. beim Schweißen) nötig ist, würde ich eher die Finger davon lassen...


    Aber nochmal zurück zum Ausgangspunkt: Kann man noch irgendwas machen, wenn die Gewinde noch nciht durch sind, man aber merkt, dass sie kurz davor sind?

    Ich habe in Ermangelung eines ordentlichen Drehmomentschlüssels eine der drei Stehbolzen an der Befestigung der hinteren Bremsankerplatte überdreht bzw. überbeansprucht.


    Ich weiß zwar, dass sich der Bolzen nicht mitdreht, aber im Gegensatz zu den anderen beiden Muttern, läßt sich diese nicht ordentlich festziehen, d. h. sie dreht sich zu lecht.


    Ich kann nun leider nciht beurteilen, ob sich der Stehbolzen mitgedreht und damit das Gewinde ausgedreht hat, oder ob das Gewinde im Motorblock durch den Zug der Mutter ausgerissen ist oder ob das Gewinde des Stehbolzen kaputt ist.


    Aktuell greift die Schraube noch einigermaßen, aber ich befürchte, eine weitere Umdrehung und sie geht leer durch.


    Deshalb meine erste Frage: Kann ich das noch irgendwie retten?


    Zweite Frage: Wenn das Gewinde tatsächlich durch ist, würde ich einen Helicoil-Einsatz reinmachen. Die Frage ist nur, wie kann ich den Stehbolzen ohne Beschädigung rausschrauben? Kann ich ihn wiederverwenden? Woher bekomme ich ggf. einen neuen Stehbolzen?


    Letzte Frage: Eignen sich die Helicoil-Einsätze auch für die beiden Getriebeöl-Schrauben?

    Die Probleme nehmen kein Ende. Nachdem nun die Kurbelwelle neu gelagert und gedichtet ist, die Zündung optimal auf 17° eingestellt und abgeblitzt wurde, läuft die Vespa nun ziemlich bissig, absolut rund. Eigentlich genau so wie es sein soll...


    Allerdings habe ich nun das Problem, dass es nach dem drücken des AUS-Knopfs noch mal eine NAchzündung gibt, so dass es ordentlich knallt.


    Woran liegt das nun wieder? Eigentlich ein Indiz für eine zu heiße Zündkerze, oder? Die ist aber neu und wurde extra für den verbauten D.R. 75 gekauft...

    Hab jetzt mal die Zündung abgeblitzt. Der Zündzeitpunkt passt überhaupt nicht. Was komisch ist, er passt gleich nicht um geschätzte 10-15° Grad. Wie kann das sein.


    Folgendes Vorgehen:
    1. Kolbenstopper eingedreht ==> links bis zum Anschlag ==> Markierung ==> rechts bis zum Anschlag ==> Markierung
    2. Mit Gradscheibe den Winkel gemessen und halbiert = OT
    3. Von OT aus im Uhrzeigersinn 17° mit Gradscheibe gemessen ==> Markierung
    4. Abgeblitzt ==> Abstand zwischen Zeiger und Markierung ca. 1-1,5 cm
    5. Grundplatte um ca. 1° im Uhrzeigersinn gedreht ==> kaum Besserung


    Wie kann das also sein? Den hier fehlenden Winkel kann ich nicht mal einstellen.


    Fahrverhalten ist weiterhin eher schlecht. Schlechter Durchzug, kaum Power. Je länger man fährt, desto mehr hört es sich nach Zündung an

    Mittlerweile habe ich meinen Motor gespalten, die Lager getauscht und die Simmerringe ersetzt.
    Ganze habe ich heute gewissenhaft neu Abgedichtet und die Lager ordentlich gefettet.


    Der Motor läuft nun wieder 1A; allerdings ist die Leistung nicht mehr so berauschend. Im Standgas droht die Vespa fast auszugehen. Der Anzug ist eher schlecht und Vmax ist nicht mehr 63 km/h (D.R. 75) sondern gerade mal geschätzte 57 km/h und das nach sehr langem Anlauf.


    Wenn ich bei warmem Motor während der Fahrt den Choke ziehe, passiert gar nichts...


    Falschluft möchte ich fast ausschließen. Alle Dichtungen habe ich zusätzlich mit Dichtmasse behandelt. Ansonsten ist das Setup exakt das gleiche, wie vorher. Lediglich die Lager und Simmerringe sind neu.


    Auch an den Einstellungen habe ich nichts verändert. Selbst die Zündung habe ich genauso wieder eingebaut (allerdings nicht mehr abgeblitzt).


    Zusammengefasst: Fahrverhalten gleicht in etwa einer original 50er und nicht dem verbauten D. R. 75.


    HD ist 72, Vergaser 16.16er, Drehschieber, ZZP@17° vor OT


    Wer weiß, woran es liegen könnte und wie ich zur alten Leistung komme?

    wie hast du denn das lager auf der nebenwelle und das lager der primär neu gemacht?
    des weiteren: was auseinander geht, geht auch wieder zusammen... und sicher, dass es nicht die kickstarterwelle ist, die nicht will?


    mfg


    ja. ich meine die nebenwelle. oder irre ich mich? wenn man von vorne auf den Motor draufsieht: Antriebswelle mit Getriebe. Nebenwelle, Kurbelwelle und unten rechts die Kickstarterwelle. Ich meine die Nebenwelle.


    Gewechselt habe ich beide Lager der Kurbelwelle sowie den Simmerring und den Wellendichtring. Den Rest habe ich nicht gemacht, weil ich nur wenig Zeit habe und die Vespa jetzt noch die paare Wochen fahren möchte. Im Herbst wird sie ohnehin komplett zerlegt und restauriert.


    Du mußt den sogenannten Tannenbaum in das kleine Lager stecken und dann beim zusammenstecken der hälften leicht den Kickstarter betätigen das hilft ungemein , dann sollten die Hälften so zusammenfallen ...


    Ja. Das habe ich auch auf ein paar Bildern einer Anleitung gesehen. Die Frage ist, ob die Gehäusehälfte LiMa auch so draufgeht, wenn die Nebenwelle noch im anderen Gehäuse steckt. Wenn ja wie? Wenn nein, wie baue ich die Nebenwelle aus?


    Unn noch eine Frage: Simmerring (Kupplungsseite) ==> Die Seite mit der Feder zu der Seite mit der Kurbelwelle, richtig?

    Ich hatte das unter beschriebene Problem.


    Heute habe ich den Motor teilweise zerlegt und neue Lager und Simmerringe eingebaut.


    Aktuell habe ich jedoch das Problem, dass ich die beiden Gehäusehälften nicht zusammenbekomme, weil die Nebenwelle nicht an einem Überstand im Gehäuse vorbeigeht.


    Die Nebenwelle ist noch Kupplungsseitig inkl. Getriebe eingebaut.


    Wie bekomme ich die Motorhälfte wieder drauf? Oder muss ich die Nebenwelle ausbauen und auf der anderen Seite wieder einsetzen? Wenn ja, wie bekomme ich sie raus?


    Weitere Frage: Wie fest kann ich die Gehäuseschrauben anziehen? Hab' nämlich nur einen äußerst simplen Drehmoment-Schlüssel