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Beiträge von prometheus0815

    Ich dachte, das Problem mit YSS Pro-X auf V50/PV/ET3 vorne sei bei neueren Chargen behoben. Bin mir aber nicht vollkommen sicher. Lieber nochmal recherchieren. Auch, ob der SIP Performance wirklich dreimal so gut wie die Low-End-Sportdämpfer à la bgm ist, wage ich zu bezweifeln. Und das müsste er ja sein, um ein besseres Preis/Leistungsverhältnis zu haben. Die Carbone sollen extrem hart sein, was bei der elenden Kinematik der ollen Gabelkontruktion (a) ein bisschen gegen das Eintauchen beim Bremsen hilft, aber (b) die Ursache, nämlich blöd gewählte Bremsmomentabstützung, auch nicht beseitigt.

    In der unteren Preisklasse würde ich wahrscheinlich die YSS Pro-X verbauen, da ging irgendwas zu tricksen, glaube ich mich zu erinnern. Ist für mich persönlich aber eh egal, weil ich gute, fast neue Sebac bekommen konnte. Schmeiß auch mal die Suchfunktion an, es gibt hier etliche Erfahrungsberichte zu allen möglichen Dämpfern. Und bedenke, wie gesagt, dass das Eintauchen der Gabel größtenteils konstruktionsbedingt und nicht wirklich zu beheben ist ... außer mit einer PK-Gabel, die auf der V50 entweder bescheiden aussieht oder recht aufwändig umgearbeitet werden muss.

    Bei welcher Motordrehzahl hast Du denn die Spannung gemessen?

    Die 6V-50N hat ja keinen Spannungsregler, sondern ein selbstregelndes System. Die von der/den Spule(n) abgegebene Spannung ist deutlich höher als 6V, und nur durch die Last der Verbraucher pendelt sich die Bordspannung irgendwo um 6V ein. Das ist auch der Grund, warum nach dem Durchbrennen einer Birne oft sehr schnell noch weitere in den Tod gerissen werden bzw. warum Übergangswiderstände an einer Stelle (sind ja auch Verbraucher, die elektrische Energie in Wärme umsetzen) die gesamte Bordspannung einbrechen lassen können anstatt nur die auf dem betroffenen Zweig.

    Bei 6V-Systemen sollte man grundsätzlich alle Übergangswiderstände minimieren, also alle Kabel- und Massekontakte metallisch blank machen, mit Batteriepolfett konservieren, Kabel durchmessen (können fast durch sein, aber gerade noch mit 1-2 Litzen leiten) usw. Bei selbstregelnden Systemen gilt das umso mehr.

    Wenn Du den O-Lack gar nicht haben willst, wieso dann überhaupt das ganze Acetongehampel? Hättest doch einfach schleifen können.

    Vorschlag: Frier das ein bis kommenden Winter ... und dann entscheide Dich für eine komplette O-Lack-Freilegung. ;) Scheint bei Deinem Roller ja einigermaßen leicht möglich zu sein. Wenn's am Ende gar zu ranzig aussieht, kannst Du immer noch strahlen und lackieren lassen. Dann weißt Du aber wenigstens, dass es die richtige Entscheidung war. Lass Dir dies von gebranntem Kind gesagt sein. :+4

    1l gleich mal zw. 60 und 80 € erscheint mir etwas teuer :)


    So viel kostet Autolack nun mal, erst recht, wenn er extra für Dich angemischt wird. Vielleicht findest Du im Internet einen Billigversender, der es etwas günstiger macht.

    Leg doch erstmal den O-Lack richtig frei, und wenn Du den Zustand richtig beurteilen kannst, entscheide über das weitere Vorgehen. Dazu (besser noch: vorher!) solltest Du unbedingt das O-Lack-Topic im GSF lesen ... und bei längerem Arbeiten mit Aceton geeigneten Atemschutz tragen, Deiner Leber zuliebe.

    Suchst Du einfach einen Ersatz für das Originalteil oder möchtest Du irgendwas spezielles damit erreichen? Wirkliche Mehrleistung wirst Du nur aufgrund eines Tuningauspuffs nicht bekommen. Da lohnt sich das Draufstecken eines 133-cm³-Zylinders von DR nebst Anpassung der Vergaser-Hauptdüe deutlich mehr, auch und gerade mit dem Originalauspuff. Wenn Du beides möchtest, Hubraumerweiterung und Auspuff, bietet sich die Replika der originalen ETS-Banane an (nicht ET3). Da Deine PK 80 schon die Kurbelwelle mit mehr Hub hat, passt auch der Krümmer ohne Änderungen.

    P.S.: Die ETS-Repro-Banane kommt sogar mit zugespachtelter Piaggio-Prägung, die man für den Fall einer Verkehrskontrolle freilegen kann. ;)

    Den Mehrpreis des Quattrini kann ich aber mit 5-10 Stunden Eigenleistung aufrechnen. Wenn es mir um das Selbst-gemacht-Gefühl geht, spare ich also 300 €, wenn ich es mir mit dem Malossi hole. Klar kommt am meisten rum, wenn ich Eigenleistung und Quattrini-Mehrpreis kombiniere, aber darum ging es hier ja ursprünglich nicht, sondern um ent oder weder. ;)

    Das wollte ich mit meinem Kommentar oben auch ausdrücken. Eine PK ist ein Kind der 1980er Jahre und sieht eben auch so aus. Diesen Look kann man mögen oder auch nicht, aber der krampfhafte Versuch, einen Oldie draus zu machen, scheitert immer. Es gibt mehr als genug Leute, die es versucht haben, und nicht einem ist es gelungen. Am Ende beleidigt man damit sowohl die PK als auch den Oldie-Look. Wenn Du einen Oldie willst, kauf Dir einen, wenn Du eine 80er-Jahre-Vespa willst, fahr PK.

    Du solltest mit möglichst milden Mitteln anfangen und bei Bedarf sukzessive zu härterem Zeug greifen. Also z.B. erst Nitroverdünnung, wenn das nicht hilft, Aceton etc. Wenn rubbeln allein nicht reicht, kannst Du auch einen Lappen auflegen und diesen ständig mit dem Lösungsmittel feucht halten. Dann aber unbedingt sehr oft prüfen, ob die Wirkung auf den Ü-Lack bereits ausreicht, damit nicht aus Versehen der O-Lack angegriffen wird. Blanke Stellen, solche mit Flugrost und Falze o.ä. mit Owatrol oder Oxyblock behandeln. Normaler Klarlack ist wasserdampfdurchlässig, darunter rostet es also wieder.

    Ich hoffe man kann sich das ganze auch ohne Foto halbwegs vorstellen


    Ja, leider. :wacko:

    Mal im Ernst: Nun mach doch erstmal den Lappen, such Dir in Ruhe eine Vespa und fahr eine Weile damit rum. Die Umbauten, die Du planst, sind ja nicht ganz ohne. Einfach schlampig drangespaxt wird's noch elender ausschauen als eh schon.

    Vollwangenwelle taugt nur als Basis für einen Umbau. Das Gemisch muss ja trotz Membraneinlass nach wie vor zwischen den Kurbelwangen hindurch. Infrage kommen also Pilz- oder Membranlippenwelle. Im Gegensatz zur Membranlippenwelle hat eine Drehschieber-Lippenwelle noch eine Fläche, die gegen den Drehschiebereinlass im Gehäuse abdichten kann. Bei der Membranlippenwelle kann an dieser Stelle weitergelippt sein, ebenso wie ja hoffentlich das Gegenstück in Deinem Gehäuse entfernt wurde.

    Auf dem Tunnel evtl. einfach geeignete Blechschrauben verwenden? Musst die Leisten halt vorher anpassen. Vor dem Anschrauben von oben ein bisschen von dem Hohlraumschutz auftragen, den Du am Schluss auch innen im Tunnel einsetzen willst, fertig.

    Der Papierfitzel im Vergaserraum trägt -so denn noch vorhanden- nicht die Farbnummer. Das ist ein Irrglauben.


    Ich meinte mich zu erinnern, dass bei meiner Spezial dort das FIN-Prefix (V5B3T) und der Farbcode (919) stand. Den Zettel gibt es aber schon lange nicht mehr ... da habe ich mich wohl falsch erinnert. :-3

    Die Kaskade war nie lackiert. Bei der ersten Serie der Spezial war sie aus schwarzem Kunststoff, danach aus grauem.

    Die Karosserie-Farbnummer findest Du evtl. noch auf einem kleinen Papieretikett im Vergaserraum unter Tank und Werkzeugfach. Ansonsten anschleifen und nachschauen. ;)

    P.S.: Wenn Du auf Originalität Wert legst, würde ich die Befestigungslöcher der Vierfachblinker nicht fest verschließen, sondern nach der Lackierung mit kleinen Stöpselchen abdecken, damit man ggf. zurückrüsten kann.

    P.P.S.: Falls Du die originale Betriebserlaubnis noch hast, sollte auch dort die Farbnummer verzeichnet sein. Im Bereich "nichtamtliche [lexicon='Eintragungen',''][/lexicon]" oder so findet sich dann ein sechsstelliger Code, dessen zweite Hälfte der Lackcode ist.