SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von ezio_auditore

    Ich habe mir auf eBay einen Mitutoyo-Messschieber gekauft. Vorher habe ich den Verkäufer kontaktiert und gefragt, ob er echt ist. Er meinte, er habe ihn geschenkt bekommen und wisse daher nicht zu 100 %, ob es ein Original ist.

    Ich habe ihm dann gesagt, dass ich ihn wahrscheinlich kaufen werde, ihn aber zurückschicke, falls er sich als Fälschung herausstellt.

    Am Ende war es tatsächlich ein China-Fake. Allerdings war er schon ziemlich gut gemacht. Es gibt genügend Merkmale, an denen man eine Fälschung erkennen kann. In diesem Video werden einige davon gezeigt und mit einem Original verglichen.

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    Das Problem an der Sache ist allerdings, dass die Chinesen diese Videos ebenfalls sehen und entsprechend nachbessern. Viele der Merkmale, die im Video als Indikatoren für eine Fälschung genannt werden, haben sie inzwischen angepasst, damit das Produkt wie ein Original aussieht.

    Schon krass, wie gut die Fälschungen mittlerweile geworden sind.

    Aber was erwartet man auch bei 71,50€. Bis jetzt zeigt sich der Verkäufer kooperativ, habe eine Rückabwicklung angefragt.

    ("Absolut" nicht scharfkantig. Seriennummer andere Buchstaben und off. Feststellschraube lässt sich komplett rausdrehen)

    Warum du dir das antust? Weil es nicht sein kann, dass Paddy der Einzige ist, der uns solchen „content“ liefert. 😆

    So kann man es natürlich auch sehen. Danke für die Blumen :-2

    Sauber! So gefällt mir das!

    Und das letzte Bild ist aus Catia, gell?:thumbup:

    Gruß Paddy.

    Jau, ist Catia. Ich kann nichts anderes und habe auch keinen Bock mehr, noch etwas Neues zu lernen, auch wenn andere Programme oft coolere Funktionen haben.

    Hab es auch schon gedruckt. Theoretisch sollte das damit gehen, weil die Kurbelwelle ohnehin ins Eisfach kommt und die Gehäusehälften erwärmt werden. Kurz nachdem der Block zusammengeschoben ist, würde man diesen Konus wieder herausnehmen. Es geht ja nur darum, dass die Dichtlippe nicht gegen die Kante schlägt. Ansonsten lasse ich mir die Teile einfach drehen. Eine Drehmaschine fehlt mir noch, aber die kaufe ich mir zu gegebener Zeit auch noch und ich PLATZ gemacht habe. Es ist einfach zu voll aktuell.

    Die neue Maschine durfte direkt ran. Nachdem ich versucht habe, den Lenkkopf zu montieren, habe ich festgestellt, dass er an einer der Lagerschalen klemmt. Diese hat wohl einen größeren Durchmesser, als sie haben sollte. Also habe ich den Lenkkopf kurzerhand ausgespindelt. Außerdem habe ich noch etwas Patina draufgezaubert.

    Auch den neuen, alten, anderen Zylinder (150 ccm) habe ich angepasst. Der Zylinderfuß war rund 15 mm zu lang. Die Fase habe ich gleich mit neu gemacht. Jetzt passt's.

    Jetzt muss ich noch zwei Werkzeuge bauen bzw. anpassen.

    Das erste ist für die Antriebsachse. Ich möchte sie nicht einschlagen, wie es die meisten machen, sondern sauber einziehen, ohne irgendwo mit dem Hammer daraufzuhauen. Eigentlich habe ich dafür schon alles da, nur ein Gewinde passt nicht. Deshalb habe ich noch einen passenden Gewindebohrer und ein entsprechendes Präzisionsrohr bestellt.

    Das zweite Werkzeug ist eine konische Hülse für die Kurbelwelle. Sie soll verhindern, dass die Kante der Kurbelwelle beim Montieren am Simmerring hängen bleibt und diesen beschädigt.

    Warum ich mir das jetzt antue mit den ganzen Spezialwerkzeug? Ich habe ja noch eine GS3 die nicht fährt und wo der Motor gemacht werden muss 2-)

    Vor Wochen hatte ich noch eine Bridgeport-Fräsmaschine.

    Diese habe ich, wenn es hochkommt, in fast zehn Jahren keine zehnmal benutzt. Warum? Weil das Ungetüm einfach völlig ausgelutscht war und es jedes Mal ein Heidenaufwand war, sie einzurichten. Dazu kam, dass die Ersatzteilversorgung für'n Arsch war. Das hat mir einfach keine Freude bereitet. Ergo habe ich sie noch gewinnbringend verkaufen können.

    Mir war aber klar, dass ich mir irgendwann wieder eine kleine, solide Fräse zulegen würde. Ich bin unter anderem gelernter Werkzeugmechaniker und habe an solchen Maschinen gelernt. Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann kommt am Ende so etwas dabei heraus wie bei Scharnhorst und seinen Umbauten. 😁

    Also habe ich mir eine gebrauchte Emco F3 samt Zubehör gekauft und sie vor ein paar Tagen abgeholt.

    Die Maschine stammt aus erster Hand und wurde mit dem originalen Zubehör verkauft, das damals mitgekauft wurde. Teilweise wurden einige Sachen gar nicht benutzt. Das Backenfutter und das Gewindeschneidfutter sind praktisch neu und unbenutzt. Die originalen Maschinendokumente sind ebenfalls dabei. Laut Verkäufer wurde mit der Maschine ausschließlich Aluminium für seine Vorrichtungen bearbeitet.

    Abladen musste ich den ganzen Bums natürlich auch noch. Dabei musste ich teilweise etwas kreativ werden, da kein Stapler vorhanden war. Creutzfeld wollte leider nicht mit seinem Stapler vorbeikommen. 😁

    Dann stand sie natürlich erst einmal in der Werkstatt – allerdings noch auf der Palette. Kein Deckenkran vorhanden und für den Regalhubwagen hatte ich keine flachen Gabeln. Also war erneut etwas Improvisationstalent gefragt.

    Ab hier sind es KI Bilder lmao

    Ich habe sie dann erst einmal grob an ihren Platz gestellt. Das Abladen hat ohnehin schon deutlich länger gedauert als gedacht – für „mal eben schnell“ war das Ganze dann doch etwas zu aufwendig.

    Was ich jetzt definitiv machen werde: Für meine Maschinen Untergestelle bauen, damit ich überall mit dem Hubwagen drunterkomme. Die Fräse zum Beispiel ist nahezu genauso breit wie ein Hubwagen. Da sie keine nach außen stehenden Füße hat, kommt man so schlicht nicht darunter. Bei der Bandsäge und der Abkantbank ist es genau das gleiche Spiel. Von meine Standbohrmaschine fange ich garnicht erst an.

    Eventuell verbaue ich direkt diese umschaltbaren Rollen, bei denen die Maschine im Normalbetrieb auf Standfüßen steht und zum Rangieren angehoben werden kann. Dann lässt sich das Ganze bei Bedarf problemlos verschieben. Das muss ich mir noch überlegen – in vernünftiger Qualität sind die Teile allerdings nicht ganz günstig. 8o

    Kurzes schnelles Update:

    Gabel ist drin Räder sind montiert:

    Bowdenzüge und Kabelbaum sind verbaut.

    Die Farbe wurde gescannt und damit wurde der Lenkkopf lackiert:. Wird noch Patiniert ;)

    Fassung für die Nummernschildbeleuchtung und für das Bremslicht was nachgerüstet wird. Für die Nummernschildbeleuchtung hab ich auch noch ein Abschirmung gebaut, damit man das Bremslicht besser sieht.

    Und noch das Emblem und Schriftzug montiert.

    Ein Kollege ist mit seinem Lackanalysegerät vorbeigekommen und konnte den Farbton relativ gut treffen. Dementsprechend ist das Thema erst mal durch. Hätte ich mal früher dran denken sollen …

    Die letzte Farbe, die ich bestellt habe und die falsch ist, versuche ich gerade noch zurückzugeben. Der Service von denen ist echt nicht gut – sie antworten gefühlt nur alle drei Tage und dann doppelt und unterschiedlich. Da weiß wohl der eine nicht, was der andere macht.

    Zur Beruhigung: Von oben sieht man davon überhaupt nichts :) (Ist auch alles mit Wachs versiegelt.)

    Die Gabel ist jetzt komplett fertig – bis auf Felge, Schlauch, Gummi, Bremszug und Lenkkopflager.


    Den Hauptständer habe ich noch mal ein bisschen aufgearbeitet. Die Anschläge sahen da nicht mehr so gut aus.

    Vorher:

    Nachher:


    Dann schon mal angefangen, den Stoßdämpfer zu montieren, und durfte dabei feststellen, dass ich die Traversenschrauben nicht habe …

    M9 … Ein Maß, das kein normaler Mensch zu Hause hat. Habe kurzerhand die M10-Sicherungsscheiben genommen und umgebogen. Die Enden so angepasst, dass diese beim Verschrauben nicht kollidieren, und auf einfache Art und Weise daraus M9-Sicherungsscheiben gemacht. Anschließend noch patiniert.

    Hab hier so ein Kit, mit dem man Bremslichtschalter nachrüsten kann. Entweder habe ich das falsch angewendet oder das passt nicht.

    Hab es dann kurzerhand mit einem weiteren Bauteil so hinbekommen, dass es jetzt richtig funktioniert. Vorher war das Bremslicht sozusagen schon gedrückt, obwohl man nichts gemacht hat. Jetzt geht es erst an, wenn man wirklich die Bremse betätigt. (Ein "Zugschalter")

    Gestern noch ein paar Trittleisten montiert und die Gummis zurechtgeschnitten. Eine richtige Kackarbeit.

    Das ist uns auch aufgefallen. Hatte wohl ein bisschen Glück :)

    Aber der wurde vor dem Kauf von meinem Bruder, der KFZ-Mechaniker ist, durchgecheckt.

    Mein Bruder meinte damals beim Check auch: „Wenn du den nicht nimmst, nehme ich den.“ ^^
    Der ärgert sich jetzt ein bisschen :)

    Gestern war ich in einer Werkstatt unterwegs – diesmal nicht in meiner – und haben das Schwungrad am VW T5 gewechselt. Das Teil hat schon lange Geräusche gemacht, also war der Tausch dringend nötig. Dafür mussten erst die Achse raus, das Wasser abgelassen und das Getriebe ausgebaut werden. Beim DSG-Getriebe bekam der rostige Deckel direkt auch einen neuen. Danach wurde alles wieder zusammengebaut und frisches Öl eingefüllt. Jetzt läuft der Bus wieder sauber.

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    Der T5 hat inzwischen rund ca 345.000 km runter und ist dafür echt noch in einem richtig guten Zustand. Wenig rost, viel getauscht worden von den Vorbesitzern. Eigentlich fehlen nur noch der neu Auspuff (Schon unterwegs) und eine neue Batterie. Auspuff muss ich machen weil der in zwei Monaten zum TÜV muss. Da wird der aber ohne Probleme schaffen.

    So doof ist das gar nicht, was Luki schreibt. Bei einem Kollegen war das schon mal so: Als die Freundin mitgefahren ist (war ein bisschen mehr Volumen als 65 kg), wurde die Hinterradbremse betätigt, weil der Bowdenzug falsch oder nicht richtig verlegt war. Dadurch hat er sich die Trommel heiß gefahren. War ne PX die hat bisschen mehr Leistung wo das nicht so direkt aufgefallen ist. Bei einer Smallframe fällt das schneller auf.