Beiträge von Käpt'n

    Ich will nicht unhöflich klingen, aber per Ferndiagnose wird dir niemand helfen können.


    Aber da so ein Vespa-Tank ja nur einfachsten physikalischen Gesetzen unterliegt, solltest du es auch selbst mit wenigen Test rauskriegen. Es kann nur am Benzinhahn oder am Schlauch liegen. Tank-Entlüftung hast du ja schon ausgeschlossen. Also erstmal den Schlauch abnehmen und den Tank über einen Kanister halten. Wenn du den Hahn öffnest, sollte der Sprit fließen. Wenn nicht, stimmt was mit dem Hahn nicht. Wenn ja, testest du das Ganze eben mit Schlauch. Wenn es dann geht und nach dem Einbau Probleme gibt, kann es nur an der Schlauchführung liegen (wie schon mehrfach geschrieben abgeknickt oder gequetscht).


    Ich gehe mal davon aus, dass der Tank von innen sauber und mindestens halb voll ist und es sich beim Hahn und korrekt eingebaute Neuware handelt.

    Hi,


    witzigerweise stehe ich derzeit vor demselben Problem mit einer weißen PX - allerdings von 1982. Der laut Vespa-Farben-Seiten eigentliche passende Farbton ist viel zu dunkel und zu gelblich. Ich bin darauf hin zu einem Farbenhändler gefahren, der so ziemlich alle gängigen KFZ-Farben im Regal stehen hat als 400 ml Spraydosen. Ich glaube es waren alleine 30 Weißtöne. Ich habe eine Seitenbacke mitgenommen und so lange verglichen, bis ich eine passende Farbe gefunden habe (nach Farbmuster auf dem Deckel). Nun habe ich festgestellt, dass diese Farbe immer noch einen Hauch zu dunkel ist (ist bei weiß wirklich sehr schwer). Darum fahre ich morgen noch mal hin und nehme eine Nuance heller und hoffe, dass es dann zu 99 Prozent passt. Die Dose hat 15 Euro gekostet.


    Vielleicht findest du bei dir in der Nähe auch einen Händler, der so ein Sortiment hat. Wäre einfacher als sich im Internet tot zu suchen, angemischten Lack zu bestellen und dann hinterher festzustellen, dass er doch nicht passt.


    Gruß,
    Jan

    Hi Mike,


    die Nummern von Motor und Rahmen müssen nicht übereinstimmen. Aber die Nummer auf dem Typenschild am Tunnel und die eingeschlagene Nummer hinten unter der Backe im Blech sollten schon gleich sein. Das ist die Fahrgestellnummer, die erstmal nix mit dem Motor zu tun hat. Interessiert auch niemanden soweit ich weiß, solange Hubraum, Leistung etc. den im Fahrzeugschein eingetragenen Daten entsprechen.


    Dass die Gänge schwer reingehen, kann mehrere Ursachen haben. Wie du schon sagst, können es die Seilzüge sein. Wenn du die erneuert hast, müssen sie sauber eingestellt sein. Also nicht zu viel und nicht zu wenig Spannung. Das musste du ein wenig nach Gefühl machen. Wenn du eh schon dabei bist, kannst du auch gleich die Schaltraste (wo die Seilzüge unten am Motor enden) ordentlich fetten. Wenn das erstmal keine Besserung bringt, solltest du mal die Schaltraste wechseln. Ist nicht teuer und schnell gemacht. Sollte es immer noch nicht gut sein, wird wohl das Schaltkreuz ausgenudelt sein. Das sitzt allerdings im Motor und dafür muss er raus und geteilt werden. Das wäre dann eine größere Operation, weil man in dem Zuge sinvollerweise auch die Simmeringe und alle Dichtungen sowie je nach Laufleistung auch andere Verschleißteile (Lager) wechselt.


    Gruß,
    Jan

    Moin Sandstein,
    ich habe bei meinen bisher drei Vespas noch nie erlebt, dass da im kalten Zustand (selbst kurz nach Motorüberholung) absolut kein Spiel vorhanden ist. Bei deinem Modell ist ein C4-Lager verbaut, also ist eine gewisse Lagerluft gewollt, damit das Ganze bei Betriebstemperatur optimal läuft. Google mal nach "Lagerluft" oder "Kugellager C4", dann findest du, was das bedeutet.


    Aber mal eine andere Frage: Ist das deine erste Vespa? Du darfst nicht vergessen, dass das uralte italienische Konstruktionen sind - die können vieles nicht besser und sind nicht mit modernen Rollern vergleichbar. Die kleinen Räder, die Schwinge vorne - das arbeitet alles während der Fahrt und dann kann es schon mal etwas "eierig" werden. Ich persönlich würde mir da überhaupt keine Gedanken machen.


    Gruß,
    Jan

    Hi Fynn,


    Edit: hab mich verlesen. Wenn du jetzt einen Zündfunken hast, wird es an meiner Vermutung nicht liegen... Dann bleibt wohl nur Vergaser abnehmen und mal reinigen, gucken ob genug Sprit aus dem Tank kommt (das Sieb im Tank kann verdreckt sein) und so weiter.


    Gruß,
    Jan

    Ganz ehrlich: Willst du allen Ernstes erzählen, dass du nicht weißt, was die beiden Schrauben bewirken, nachdem du den kompletten Motor zerlegt hast? Das ergibt sich mit etwas Nachdenken doch schon von ganz alleine, wenn man den Vergaser in der Hand hält. Abgesehen davon gibt es bereits zig sehr gute Themen zu diesem Thema im Forum und überall anders.

    Die Versicherung zahlt immer... bitte Porni, so naiv kennt man dich ja gar nicht ;) Aber selbst 5000 Euro sind doch ne Stange Geld. Eintragen ist sicher günstiger.
    BTW: Versicherungsbetrug ist es trotzdem.

    Naja ich sag mal so. Etwas Uneingetragenes zu fahren, ist kein Problem. Damit kontrolliert zu werden in den meisten Fällen sicherlich auch nicht, weil es (gerade bei Tuning-Kurbelwellen, anderen Zylindern oder größeren Vergasern) kaum einer merkt. Aber was macht man denn, wenn man einen Unfall verschuldet. Mit großem Blech- und vielleicht sogar Personenschaden? Dann liegt man womöglich im Krankenhaus und der Gutachter kontrolliert in aller Ruhe, womit man da eigentlich unterwegs war. Und dann? Also ich denke, die Versicherung zahlt nicht mehr. Daher sollte jeder selber wissen, ob er seine Tuningmaßnahmen einträgt oder nicht. Faktisch erlischt bei jeder Art von Tuning sofort die Betriebserlaubnis des Rollers. Das weiß man doch oder?


    Aber davon abgesehen: Warum fragst du nicht einfach mal bei deinem Tüv nach? Was man so liest, wird das eh nicht überall gleich gehandhabt.

    Ist es so ein drehzahlabhängiges, aber nicht Kupplungs- oder Gang-abhängiges, relativ hochfrequentes Rasseln? Dann tippe ich mal auch leichtes Kolbenkippeln. Ist zumindest beim 135er DR bekannt. Hatte ich auch. Testweise anderen DR drauf - weg wars.


    Bei mir klang es übrigens so:




    Soll angeblich unbedenklich sein!

    Du kannst bei fast keinem Fahrzeug schalten, wenn das Getriebe nicht dreht (durch Motor oder drehen der Räder)


    Ob die Kupplung richtig trennt, findest du raus, indem du einen Gang einlegst, dann das Hinterrad drehst und die Kupplung währenddessen langsam loslässt, bis der Punkt kommt, an dem du das Rad mit der gleichen Kraft nicht mehr drehen kannst. An diesem Punkt ist eingekuppelt und der Punkt sollte grob in der Mitte des Hebelwegs liegen. Die Feineinstellung kommt dann erst während der Fahrt je nach deinen Vorlieben. Wenn die Kupplung zu früh trennt, musst du die Anschlagshülse rein schrauben.


    Die Schaltzüge stelle ich zunächst im Leerlauf "handlocker" so ein, dass die beiden Leerlaufmarkierungen am Lenker übereinstimmen. Danach drehe ich die Anschlagshülsen an der Schaltraste langsam beide gleichmäßig raus, bis die Gänge schön knackig einrasten. Ist aber auch Geschmackssache ein bisschen.

    Aluspäne sind wohl durch das Überdrehen abgeschert. Schön ist anders. Und sei vorsichtig mit der längeren Schraube. Ich weiß nicht wie es mit deinem Motor ist, aber bei der PX darf die Ablassschraube auch nicht zu lang sein, weil sie sonst gegen die Hauptwelle schlägt. Also stell erstmal sicher, dass es auch funktioniert. Schließlich haben sich die Italiener schon was dabei gedacht, die Schraube mit einer bestimmten Länge zu nehmen.

    standgas runterstellen ist doch schnell gemacht?!!


    nebenbei: die gänge müssen reinknallen. das ist normal. der motor wird so wie er in der px drin ist, fast unverändert seit ende 1957 gebaut...

    Ja Standgas hat er ja schon runtergestellt. Nur ich würde trotzdem nicht an einem Neufahrzeug Hand anlegen wenn ich nicht 100% wüsste, was ich tue. Mit ner falschen Vergaserabstimmung kann man nunmal viel kaputt machen. Gerade wenn der Motor noch nicht mal richtig eingefahren ist.

    Hatte neulich das gleiche Problem nur mit der Ablasschaube. Einkleben solltest du sie auf keinen Fall. Wie soll denn sonst neues Öl reinkommen?


    Ich habe eine neues Gewinde reingeschnitten, ist die einzig vernünftige Lösung. Wenn die längere Schraube hält, ist vielleicht noch 1 Gewindegang halbwegs in Ordnung. Aber auf Dauer wird dir das auch nicht viel bringen. Fahr doch erstmal so und beobachte regelmäßig, ob die Schraube noch gut sitzt. Ansonsten kannst du es mal mit Teflonband um das Gewinde versuchen, soll auch manchmal helfen.


    Wo kommst du eigentlich her?


    Gruß,
    Jan

    Nagut, wenn du unbedingt an einem Neufahrzeug rumschrauben willst, dann tu es. Dass die Gewährleistung sofort erlischt, dürfte dir ja bekannt sein.


    Dass ein Standardmotor mit Standardbedüsng manchmal eine kleine Anfarschwächr hat, ist nicht unbedingt ungewöhnlich und wird oft unter dem Stichwort Falschluft abgestempelt. Dabei läuft die Karre oftmals nur einen Ticken zu mager unten rum. Also versuch es mal mit einer fetteren Leerlaufdüse. Bei mir hat's geholfen.