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Beiträge von biene1909

    Merkliches Spiel oder Laufgeräusche hab ich jetzt nicht feststellen können.

    Muss mich korrigieren. Nachdem ich die Zahnräder abgenommen habe, das Lager wieder zurück an seinen Bestimmungsort mit Hilfe des alten Lagers gebracht und die Welle mittels Radnabe mit der Mutter eingezogen habe (bis Anschlag Lager), sodann die Zahnräder wieder montiert habe, ist Spiel der gesamten Einheit feststellbar und an einer Stelle ein Schleifgeräusch hörbar. Sobald ich die Radnabe montiere (dadurch wird die Welle anscheinend etwas besser zentriert und ausgerichtet), wird das Schleifgeräusch leiser und weniger und es verschwindet, wenn ich die Welle auf der Seite der Zahnräder etwas in Richtung Kurbelwelle drücke. Was mich auch noch verwundert ist, nachdem ich die beiden Motorhälften mal zusammengesteckt und mit zwei Muttern etwas zusammengezogen habe, war wieder die Schwergängigkeit der Hauptwelle da. Sie lies sich nur noch mit der Radnabe drehen?

    Also das einpassen der Lager wurde mit kalten Lagern und erwärmten Gehäuse relativ Problemlos erledigt. Und wenn noch etwas "Nachhilfe" nötig war, wurde das mit dem alten Lager erledigt. Die einzige Beanspruchung des Innenringes war beim einpassen der Hauptwelle und da hab ich nicht aufgepasst und es hat das Lager wieder etwas herausgetrieben und jetzt beim trennen, da wurde die Hauptwelle, Nebenwelle und Kurbelwelle mit leichten Schlägen bearbeitet, damit die beiden Hälften wieder auseinandergehen. Merkliches Spiel oder Laufgeräusche hab ich jetzt nicht feststellen können.

    Motor wieder gespalten, zwei Fehler entdeckt: Simmering Kurbelwelle auf der Kulu-Seite falsch herum eingepresst und beim einpassen der Hauptwelle nix untergelegt und das Lager etwas herausgetrieben. Lehrgeld halt. Neuer Simmering ist klar, Frage meinerseits wäre, sind die beiden beschriebenen Lager auch wieder zu erneuern oder sogar alle Lager neu zu machen?

    Heute ist der erste Versuch des Zusammenbauens der beiden Motorhälften kläglich gescheitert. Die Kurbelwelle lässt sich nur noch sehr schwer drehen und die Hauptwelle ebenso. Nur der Kupplungskorb lässt sich leichtgängig drehen. Beide Motorhälften sind passgenau aufeinander, also müssten auch alle Wellen in den jeweiligen Lagern stecken - warum dann diese Schwergängigkeit? Bin für jede Unterstützung und Lösungsansatz dankbar.

    Für mich ist das Forum hier mein "Vespa-Google", dachte ich jedenfalls. Ich kann auch keinen tieferen Sinn darin verstehen, jemanden der hier im Forum nach Rat sucht, aufwendig auf Google zu verweisen anstatt kurz und bündig sein vorhandenes Wissen zu teilen. Sorry, ich versteh`s halt nicht.

    Google hat es mir nicht geliefert, ich bin auf der Seite eines Händlers fündig geworden und teile es auch gerne anderen Suchenden mit:

    Gewinde lichtmaschinenseitig:M12x1,25 Rechtsgewinde
    Gewinde antriebsseitig:M10x1,5 Rechtsgewinde

    Weshalb habe ich die Angaben gesucht? Ich bin am Zusammenbau des Motors angelangt und habe bammel, dass ich was falsch mache. Aktueller Stand ist der, dass ich soweit bin die Hälften wieder zusammen zu schrauben, aber die Kurbelwelle ist noch nirgends eingepasst. In das Lager auf der Lima-Seite passt sie super rein und geht auch wieder raus. Deshalb wäre es für mich logischer, sie erst in das Lager auf der Kulu-Seite einzupassen und dann die andere Hälfte des Motors darauf zu stecken. Meine angedachte Vorgehensweise wäre: Kurbelwelle liegt aktuell im Gefrierfach, ich mache den Innenring des Lagers mit dem Heißluftföhn heiß, presse dann den Simmerring rein, holde die Kurbelwelle aus dem Gefrierfach und passe sie durch den Simmerring in das Lager ein. So ok? Muss sie bis zum Anschlag rein? Muss ich sonst noch was beachten? Was ist, wenn ich sie nicht ganz reinbekomme?

    Mir kommt das auch etwas komisch vor. Es ist aber immer nur eine Seite, die so dünn mit Kork belegt ist, dass in den Zwischenräumen das blanke Metall hervorschaut, die andere Seite ist dicker belegt. Ich war der Meinung, dass die Belastung beim Kuppeln auf beiden Seiten gleich groß ist, oder täusche ich mich und muss die Teile nur "richtig rum" einlegen?

    Heute hab ich die neuen Sicherungsringe bekommen und gleich mal den Zusammenbau probiert. Ergebnis: Wenn ich beide neuen Sicherungsringe einbaue, kann ich die Zahnräder nicht mehr drehen, so stramm werden die aufeinandergepresst. Hab die Distanzringe gemessen, 1mm jeder für sich. Hab die neuen Sicherungsringe gemessen, auf jedenfalls stärker als die alten, wieviel auf den hundertstel Millimeter kann ich nicht sagen, da ich nur eine einfache Schieblehre mit Millimeterskala habe. Fazit: Entweder die neuen Sicherungsringe und schwächere Distanzringe oder die alten Distanzringe und die alten Sicherungsringe. Ich tendieren zu Version 2, da ich ungern schwächere Distanzringe verbauen möchte (wegen schnellerem Verschleiß). Meinungen dazu?

    Grüße