Teil 2 des NU-Lagers sitzt vermutlich noch auf dem LiMa-seitigen KW-Stumpf...
Beiträge von Fantine
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Sieht sehr nach DR85 aus. Das ist ein eher biederer " Bauernzylinder ", von dem gelegentlich gesagt wird, er sei prmär für die APE entwickelt worden. Tatsache ist, dass die Steuerzeiten ähnlich brav wie die des Originalzylinders und die Kanalquerschnitte im Verhältnis zum Hubraum ähnlich sind.
Hohe Drehzahlen kann er nicht. Ich denke, dass er mit dem 16/12er gefahren werden kann, vielleicht mit einer etwas größeren HD als 58. Allerdings habe ich keine Erfahrung mit dem 16/12er.
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Wenn du das unregelmäßig auftretende Geräusch als das " Rumpeln " meinst - das halte ich für nicht regulär, habe aber keine Vorstellung, wo es herkommt.
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Wenn ich die eingelinkten Angaben aus dem GSF als richtig unterstelle, würdest du einen leistungsstarken ALU-Zylinder gegen einer 75er Grauguss tauschen.
Ist das sinnvoll ?
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Die Kupplung ist am Ende.
Zu den anderen Fragen kann ich nicht helfen.
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habe die letzten Tage viel mit meiner HD Bedüsung rumgetestet, bin jetzt von 74 langsam runter auf 68, und überall das gleiche Problem.
Wenn ich den Choke ziehe, schiebe ich damit im Vergaser eine Hülse nach oben die eine Bohrung von Schwimmerkammer richtung Luftfilter freilegt. Diese Bohrung wird im nicht gezogenen Zustand komplett bedeckt.
Müsste beim Öffnen eig ein Unterschied wie Tag und Nacht sein.
Diese Beschreibung ist nur teilweise korrekt. Die Hülse ( Chokezylinder ) verschließt zum einen die Luftöffnung Richtung Luftfilter, zum anderen aber auch den Benzinzufluss aus der Schwimmerkammer, dessen Menge von der Chokedüse bestimmt wird. Für diesen Teil der Funktion ist die Feder wichtig, gegen deren Druck du den Chokezylinder angeben musst - und die dann beu zurückgenommenem Coke den Chokezylinder mit Druck unten in die Dichtung am Boden der Bohrung für den Chokezylinder drückt.
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Auch wenn es einiges an Mehraufwand ist - allein den Kopf abzunehmen könnte in die Irre führen. Der Motor war nach einer Abkühlpause wieder zu starten. Das spricht gegen sichtbate Beschädigungen der Zylinderlaufbahn. Die vermutliche Schadenstelle ist die Ringzone des Kolbens - und die siehst du nicht, wenn du nur den Kopf abnimmst.
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Wenn sie auch kalt mit HD68 anspringt, spricht viel dafür, dass der Choke nicht wirklich schließt, sondern anreichert.
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Mein erster Reflex: Sprit ( weil sie nach relativ kurzer Zeit wieder zu starten war ) !
Als ich dann gelesen habe, dass nach längerer Pause auch wieder weitere Strecken möglich waren, halte ich Teile der Zündanlage für wahrscheinlicher, die nach Erwärmung aussetzen und nach Abkühlung wieder scheinbar normal funktionieren, obwohl das eigentlich kein typischer Standschaden ist...
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Wie schon geschrieben - im Originalkolben Serie, aber der hat auch eine eckig gestochene Nut im Bolzenauge und der braucht diese Segerring mit eckigem Profil.
Fast alle " Tuningzylinder " haben Bolzenaugen mit rund getochenen Nuten, die in aller Regel Drahtclips mit rundem Profil haben.
Verwechslungen sind tödlich...
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Das sehe ich ähnlich, aber mit einem Magneten wirst du nicht weit kommen ( Kurbelwelle ist leider auch magnetisch ).
Druckluft ( wenn du haben solltest ) oder ein alter Staubsauger ( mit Schlauch an der Spitze animprovisiert ) sollten reichen, zumal di Gefahr von Teilen im KW-Raum bei dem Schadensbild nicht groß ist.
Verantwortlich ist derjenige, der den Clip nicht sauber in die Nut im Kolben gesetzt hat. Nach dem Einsetzen den Clip immer eine Runde drehen...
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Choke auf Funktion geprüft ? Chokedüse sauber ? Die HD-Größe - gleichgültig, ob 70er oder 80er Bereich - kann das Startverhalten sicher nicht erklären, genauso wenig wie den fehlenden Leerlauf- und Teilllastbereich...
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Du sprichst von " restauriertes Objekt " und hast eher ein Restaurationobjekt untergejubelt bekommen, Günter.
Die Suche nach dem Verkabelungsfehler oder der Kurzschlussstelle kann aufwändig werden - und wenn ich " stark verschmutzter Tank und Vergaser " lese, befürchte ich, dass das nicht alles bleiben wird...
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Öl ist sicher nicht das Frischeste, aber eher nicht die Ursache deiner Probleme. Ein Kolbenfresser würde zu einem Teil deiner Beschreibung passen ( Schieben im Leerlauf und bei gezogener Kupplung, ansomsten blockierendes Hinterrad ), aber zum sehr drehenden Polrad nicht.
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Gutes Orakel.
!Auspuff nach so kurzer Strecke dicht halte ich ohnehin für ausgeschlossen...
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Wie gesagt - den 16/10 kenne ich nicht, aber an zuviel Druck als Ursache der Rille glaube ich nicht. Für mich sieht das nicht kritisch aus...
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Drehschieber ??? Finde ich in meiner Antwort nicht...
Auch auf dem nächsten Foto kann ich nicht erkennen,ob es überhaupt eine Nut für einen O-Ring gibt . Die markierte Rille ist sicher nicht für die Aufnahme eines O-Rings da...
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Wenn der 16/10 einen O-Ring haben sollte ( was ich nicht weiß ), sitzt der - wie beim 16/15 - in der Nut, die man auf dem zweiten Foto mehr erahnen als erkennen kann, d.h., zwischen Vergaserklemmstück hinter dem geschlitzten Bereich und dem Ansaugstutzen.
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Da ich noch nie eine " Komplettkupplung " gekauft habe, kann ich dir nicht wirklich widersprehen, aber bei " werkseitig eingeölt " habe ich Zweifel.
Wenn deine VESPA trotz gezogener Kupplung " schiebt ", kann das nur an der Kupplung oder ihrer Einstellung liegen...
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" Nur das kleine Ritzel getauscht ? " Mag sein, aber das auf dem Foto ist keine 16er PINASCO - imd das Große am Kuppkungskorb auch kein 69er Original, sondern eine sehr viel längere Primärübersetzung.
Der KuLu-Korb ist aber ohne Ruckdämpfer...