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Beiträge von Fantine

    Auch wenn du dich schon entschieden hast, Thomas:

    Volker hat auf deine Frage nach dem Riss bisher nicht geantwortet. Gesehen habe ich auf dem von Volker erwähnten Foto auch keinen Riss, aber die über die Entlüftung ausgetretene Getriebeölmenge ist schon verdächtig und für mich auch wegen der Ablaufrichtung nicht durch einen Liegendtransport zu erklären.

    Ich würde vor einer Teilebestellung die Zerlegung komplettieren und das leere Gehäuse reinigen ubd sorgfältig absuchen.

    Hast du dir das von lelox verlinkte Thema zur Drehschieberreparatur durch Kleben angeschaut ? Der Drehschieber arbeitet mit einer intakten Kurbelwelle berührungslos, will sagen, ichhalte eine Instandsetzung auf diesem Weg durchaus für möglich.

    Und zum Schluß: Verschwende deine Zeit nicht mit Dichtigkeitsprüfungen unter Einsatz unterschiedlicher viskoser Flüssigkeiten. Das Ergebnis sagt wenig aus,,,

    Manchmal kommen wir hier etwas flapsig rüber, Thomas - aber das ist meist nicht bös gemeint und oft eine Folge der Fragestellung.

    Ein Beispiel: Du fragst, ob man Späne mit Druckluft aus dem Kurbelhaus auch ohne Spaltung / Zerlegung und Ausbau der Kurbelwelle restlos entfernen kann ( meine Interprätation einer deiner Fragen ).

    Man kann - wie Jack - diese Frage als Aprilscherz einstufen, wenn man das Ausmaß der Zerstörung, die Beschädigung der Steuerwange der Kurbelwelle und deine Mitteilung berücksichtigt, dass sich die Kurbelwelle am Drehschiebereinlass verklemmt hat.

    Man kann auch - wie Volker - schreiben: Motor wieder komplett zerlegen - denn darum wirst du nach den Bildern, die eine gute Beurteilung des massiven Schadens zulassen, nicht herumkommen.

    Meine Meinung: Aus mir unbekannten Gründen hat eine Zertörung des Nadelkranzes zum Bruch des Kolbenbolzens geführt - Reihenfolge beliebig -.

    Der Kolben hat ohne OT-Limit die Kerze gestaucht, die fliegenden Teile die Restschäden an Kurbelwelle und Gehäuse verursacht.

    Die Ursache liegt weder in HD68 noch im ZZP.

    Ich halte auch das Kippspiel des Pleuels ohne jedes Stossspiel nicht für die Ursache, schließe das aber auch nicht aus.

    Die größte Wahrscheinlichkeit für mich: Verwendung gebrauchter und schon vorgeschädigter Teile und Fehler beim Zusammenbau.

    Ein Beispiel: Der gebrochene Kolbebvolzen hat im Bereich, auf dem der Nadelkranz trägt, Rattermarken, die nicht in jedem Fall sämtlich unmittelbar vor dem Bruch enstanden sein müssen.

    Wer kommt auf die Idee Zylinderfußmuttern zu lösen, um einen Auspuff zu montieren ???

    Sollte aber hier nicht die Ursache sein, ebenso wenig ein verdrehtes Polrad, wenn der Motor mit dem alten Zylinder lief und das Polrad nicht abgenommen wurde.

    Ich kenne den Olympia nicht, vermute aber, dass er als Komplettset mit Zylinderkopf, aber ohne Kopfschrauben geliefert wird.

    Ich habe schon bei DR-Produkten unterschiedlich tief gebohrte Gewinde im Zylinder gehabt. Du ziehst die Kopfschrauben dann mit Moment an; sie entwickeln aber keinen Zug und du hast keine Komprssion.

    Ja, dem widerspreche ich nicht. Ich hatte aber den Fragesteller so verstanden, dass das nicht nur einmal, sondern mehrmals passiert ist

    Und du hast sinnvollerweise sofort nachgeschaut.

    Ich bin gespannt, welche Spuren Benni findet und welchen Zylinderhersteller er verbaut hat ( RMS wird es wohl nicht sein )

    Wenn das Hinterrad blockiert hat, kann das nach deiner Beschreibung eigentlich nur ein festsitzender Kolben sein.

    Dazu passt aber nicht, dass du weiter schreibst, dass der Kolben nicht fest sitzt und der Motor sich ( sofort ? ) wieder starten lässt.

    Wie sieht es denn nach einer Übernachtung aus ? Kannst du sie dann auch nur durch Anschieben starten ?

    Wenn ja, würde ich eher davon sprechen, dass sie nur noch durch Anschieben zu starten ist - mit einer Ausnahme: Der Motor ist noch heiß ( in den ersten 20 Minuten nach dem Abstellen.

    Absaufen ist dann eher unwahrscheinlich...

    Auch wenn ich gesteinigt werde: Ich halte die komplette Garnitur für verschlissen.

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass der Fixierstift zu tief sitzt - der Kolbenring ist einfach so weit runter, dass der Stift nicht mehr wirken kann.

    Vielleicht weiß jemand, wann POLINI die Kennzeichnung PM aufgegeben hat - könnte aber schon länger zurückliegen...

    ... Die feder ist einfach durchgerostet.

    Dann kann sie doch nicht "federn", nicht mal zu schwach.

    Wie schon von anderen gesagt: Die Bilder zeigen die Feder nicht und auch mir erscheint die Position des Arms nicht korrekt.

    Ist der Kupplungszug leichtgängig ( auch ein schwergängiger Zug überfordert diese Feder schnell ) ?

    Die Funktion sollte wiederhergestellt sein.

    Wir hatten das Problem, dass wir noch eimal nacharbeiten mussten, nachdem die KW mit dem zweiten Lager plötzlich klemmte. Bis auf das nochmalige Spalten war das kein großes Prblem, da wir nicht so flächig auffüllen mussten und deshalb auch nur eine Teilfläche nacharbeiten mussten.

    Ich drück` dir die Daumen, dass dir das bei der flläcigen Auffüllung erspart bleibt.

    Halte ich für übertrieben nach der Winterpause.

    Dem schließe ich mich ebenfalls an.

    Tipp: Vor dem Einwintern volltanken und Schwimmerkammer leeren ( Leerfahren bei geschlossenem Nenzinhahn genügt völlig )..

    Anders als die kleine Menge in der Schwimmerkammer altert die volle Menge im Tank nicht über den Winter.

    Danke für eure Antworten.

    Bin nach dem Klemmer mit etwas mehr Öl im Benzin langsam wieder gefahren. ging auch gut, bis halt diese Panne kam.

    Okay, werde dann mal den Motor nach unten ablassen und mal reinschauen, wie es aussieht.

    Druck messen wird schwierig ohne Messgeräte

    Dann wirst du öffnen müssen.

    Auch eine Kompressionsmessung erspart dir das nicht, wenn keine Kompression messbar ist - und bei der Vorgeschichte gehe ich von Kompression im Bereich Null aus...