SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Se7entySix

    Kennt jemand diesen LED Scheinwerfer oder hat Erfahrung damit? Für GL, Sprint etc.

    https://www.ebay.de/itm/237062963289


    Da wurde in ein klassisches Siem-Gehäuse ein LED-Scheinwerfer gezimmert. Ergebnis: Die LED-Lichtoptik strahlt durch eine Lichtscheibe, die für eine Glühbirne vor einem konkaven Reflektorspiegel konstruiert wurde.

    Scheinbare Vorteile: Sieht ein bissel klassisch aus. Irgendwie. „Echte“ Zulassungsnummern, die sich aber auf einen Glühlampenscheinwerfer beziehen und somit ungültig sind. Also keine Betriebserlaubnis.

    Definitive Nachteile: Das spektakulär helle Licht wird von der ungeeigneten Streuscheibe so ungünstig verteilt, dass am Boden nur ein seltsam flauer, indifferenter Lichtschein übrig bleibt, mit dem man weniger als mit einem alten PX-Scheinwerfer sieht. Es ist ein bissel als würde man über seine Kontaktlisen noch eine Brille aufsetzen.
    Ich durfte mir das vor ein paar Wochen nachts auf nem Treffen anschauen.

    BTW: Nur weil LED irgendwo drin ist, muss kein gescheites Licht bei rauskommen. Wenn die Lichtfarbe bzw. der Farbwiedergabeindex der LED ungünstig ist, strahlt der Scheinwerfer zwar hell, aber man sieht trotzdem schlecht, weil alles zu einer konstrastarmen „Suppe“ verschwimmt.

    Passende Lagerringe gibt es nicht. Habe mir heute ein Nadella Lager bestellt. Und werde ausprobieren, ob das nun funktioniert. Zumindest kostet das Lager nur halb so viel wie das SIP- Premium Dings. Falls ich fröhlich Lagerringe tauschen muss, ist das finanziell weniger schmerzhaft.

    Da geht es auch um Lagerluft, daher würde ich nicht mischen. Das SIP Premiumlager könnte - ohne Gewähr - aber auch ein gelabeltes Nadella sein, weil die da eh nur günstig von irgendwelchen Herstellern zukaufen und dann auch noch Standardbezeichnungen weglassen und ihre Bestellnummer auflasern lassen. Man munkelt manche Lager kämen von Koyo, das wäre dann auch ein renommierter Hersteller.

    […]

    Das Label Premium ist - meine ganz persönliche Meinung - lächerlich, mein SIP Premium Lager bei der PX auf der Kupplungsseite hat leichtes Untermaß gegenüber dem PFI. Lange gehalten hat’s auch nicht, wer weiß was mit nem SIP Standard los wäre. Aber die Läden müssen ja fancy Bezeichner (pro, premium - oem, spareparts) nehmen, damit das Marketing seine Berechtigung hat 😂

    Das SIP-Premium-Lager hat 24 statt 23 Rollen wie die Standardlager wie Nadella oder Piaggio und wird als verstärkt bezeichnet.


    Letztes Jahr habe ich bei der PX das SIP-Lagerset genommen, da ich einerseits fürchte, dass die originalen Piaggio Lager indische Qualitätsware sind, ich aber andererseits Fehler beim Selbstzusammensuchen vermeiden wollte.


    Nach der Erfahrung jetzt mit dem Lagerring würde ich das nicht mehr so machen, sondern tatsächlich die Lager einzeln von namhaften Herstellern kaufen und nicht irgendwelches Specialzeugs für meinen Standardroller. Ich denke, die Damen und Herren SKF, FAG, Nadella, Torrington und wie sie alle heißen, wissen wie man gute Lager baut.

    Im Prinzip hab ich es so bei der PX und bei der PK gemacht, nur nicht im Ölbad sondern mit Heißluft, was bei der PX auch gut funktioniert hat. Bei der PK hatte ich aus Dummheit zur Lötlampe gegriffen, das war halt ein Griff ins Klo.
    Statt Keile hab ich einen Schraubenschlüssel genommen, der klemmt spielfrei zwischen den Kurbelwangen.

    Danke, den Erfolg kann ich brauchen! :)

    Hmm, von meiner PX habe ich noch den alten Lagerring des originalen Lagers. 25 x 29 x 15 mm sind dessen Dimension. Das habe ich bisher noch nirgends gefunden. Ich bin gespannt, was die Vermessung des SIP-Lagerrings ergibt. Leider hab ich ihn nicht bei mir.

    Lagerhersteller haben in der Regel die Lagerringe auch einzeln, wenn es kein Sonderlager ist.

    Die Dinger heißen dann "IR 25" oder so für "Innenring 25 mm" bei SKF oder FAG.

    Danke übrigens für den Hinweis. Ich war gerade bei SKF. Die Bemaßung des Lagerrrings ist ja simpel. Vielleicht kann ich ja den SIP-Premium-Lagerring durch einen SKF ersetzen. Das wäre ein Träumchen. top-)

    Dehnt sich so ein Ring wenn man ihn auf die Welle gezogen hat? Oder kann man ihn vermessen, wenn er aufgezogen ist?

    So, die Kurbelwelle war bei meinem Kumpel mit den Messuhren. Er meint, sie sei innerhalb der Toleranz von 2/100 mm Abweichung. Der Lagerring ist an einer Stelle blau angelaufen und hätte auch "leichte Macken" – was er damit meint, muss er mir noch zeigen, ich habe die Welle noch nicht wieder. Er meint mit einem neuen Lagerring sollte sie gut und rund laufen.
    (Den Lagerring habe ich beim Aufsetzen versaut: Im Zustand geistiger Umnachtung habe ich sie mit der Lötlampe statt Heißluftfön erhitzt. Wenn das Projekt eh schon nicht gut läuft, macht man es am besten noch schlimmer. :-1)

    Warum die Welle an einer Stelle klemmt, kann er sich nicht erklären. Jetzt ginge also das große Experimentieren mit neuem Lagerring, der alten Welle (braucht auch nen Lagerring) usw. los. Vermutlich werde ich mehrere Lagerringe brauchen. Die gibt es aber nicht einzeln. Ich muss also immer ein neues Lager kaufen, den Ring rausnehmen und das eigentliche Lager "wegwerfen".
    Sind die Lagerringe verschiedener Hersteller eigentlich gleich? Ich habe das Lager aus dem SIP-Lagersatz verbaut, das ist mit 30 € Einzelpreis natürlich ganz hübsch teuer. Es ist verstärkt und hat 24 statt 23 Nadeln. Ich würde gerne das neu verbaute SIP-Lager drin lassen, da es sich so schlecht aus- und einbauen lässt und lieber das nur halb so teure Lager vom Erstausrüster Nadella "schlachten".

    Oder kennt jemand ne bessere Lösung?

    Um die Story noch abzurunden die Stellungnahme des Händlers: "Vielen Dank für Ihre Information und den Hinweis zum Herstellungsdatum des Motoröls. Wir werden die Angelegenheit entsprechend prüfen. Sollte sich bestätigen, dass sich noch weitere Gebinde mit diesem alten Herstellungsdatum in unserem Bestand befinden, werden wir diese selbstverständlich aus dem Verkauf nehmen.
    [...] Vielen Dank für Ihren Hinweis und bitte entschuldigen Sie die entstandenen Umstände."

    Die letzten Flaschen hatte ich gekauft. Der online angezeigte Bestand war dann 0. Jetzt nach meiner Rückgabe sind wieder exakt so viele Flaschen im Bestand wie ich kaufte. Zu dem selben Aktionspreis.

    Ja, mein Geld habe ich anstandslos zurück bekommen. Die Sache ist für mich erledigt. Ich bin da nur durch einen Zufall drauf gestoßen.

    Was haltet ihr von Dichtmasse - zusätzlich zu den Papierdichtungen?

    Nix. Dichtungspapier ist ein seit Jahrzehnten bewährter Dichtstoff. Papierdichtungen werden trocken eingesetzt, mit dem korrekten Anziehen der Schrauben fixiert und komprimiert. Durch die Feuchtigkeit von Öl oder Wasser quillt das Dichtungspapier auf und verhindert das Auslaufen der Flüssigkeiten. Das gleiche Prinzip wie bei einem Holzfass,

    Dichtmasse ist überflüssig und kann zu Verschmutzung der abzudichtenden Gehäuse führen. Das Zeug pappt an allen Ecken und muss nach dem Öffnen eines Gehäuses entsprechend gründlich entfernt werden.

    Ein mit Dichmittel behandelter PK-Motor.

    Bei der Vespa und beim Auto habe ich bisher alle Papierdichtungen trocken eingebaut, egal ob für Öl oder Wasser. Und ja alles dicht. top-)

    Den Fred hatte ich eröffnet, weil ich keinerlei Begabung für Chemie im Allgemeinen und für Petrochemie im Speziellen habe. Mir fehlt vollkommen die Vorstellung was da so passiert — bei der Herstellung wie auch danach. Kenne aber überlagerte Fette, altes Benzin, verschmockte Vergaser etc.

    Meine Hoffnung war, dass hier auch jemand mitliest, der weiß, was es mit dem Öl so auf sich hat, aber die Erfahrungsberichte sind ja auch was wert. :thumbup:

    Getunte Vespas habe ich auch nicht. Aber wenn ich mir überlege, wie ich mich am Wochenende mit Gepäck und Gas am Anschlag durch den Schwarzwald gearbeitet habe, bin ich mir nicht sicher, ob das ein altes Öl auch mitgemacht hätte.

    Wie auch immer, das alte Öl habe ich reklamiert, man hat sich entschuldigt und den kostenlosen Rücksendeschein habe ich schon. top-)

    Es handelt sich um eni i-Ride Scooter 2T. Im letzten Jahr habe ich gute acht Liter Zweitaktöl verfeuert, da schaue ich schon mal ein wenig auf den Preis, zumal ich leider nicht im Geld schwimme.

    Was mich noch mehr als das Alter des Öls an sich ärgert, ist, dass ich vor der Bestellung in dem Laden angerufen und gefragt hatte, wie alt das Öl ist, da auf dem Produktbild eine Flasche zu sehen ist, die seit zehn Jahren nicht mehr verwendet wird. Der Mann am Telefon antwortete, dass er mir es nicht sagen könne, da er nicht ins Lager gehen könne, das Öl aber laut Computer gut verkauft würde und Produktbilder im Onlineshop nicht immer aktuell seien.

    Immerhin ist das ein Motorradteile- und Zubehörhändler, spezialisiert auf italienische Bikes, mit einem gewissen Renommee. Bei einem Resteverkäufer in der Bucht hätte ich das Öl nicht gekauft — eben aus genannten Gründen.

    Danke für eure Antworten.
    Dass Viertaktöl nach ca. 5 Jahren überlagert ist, wusste ich. Und schließlich wird es durch seinen Verbleib im Motor und dessen Schmierkreislauf ja auch immer wieder belastet und muss trotzdem Schmutz und Hitze aufnehmen.
    Da Zweitaktöl durch die Verlustschmierung ständig „erneuert“ und weniger umfassend belastet wird, dachte ich, dass es vielleicht länger haltbar ist. Aber wohl eben nicht.

    Dann wird das Zeug zurückgeschickt. Was für ne Zeitverschwendung.

    Hallo miteinander,

    eben hat mir der Paketbote mein frisch bestelltes Zweitaktöl gebracht. Ich habe es bei einem Motorradshop online bestellt, es war ein preisgünstiges Sonderangebot. Jetzt weiß ich wo der Preis herkommt. Das Öl hat das Herstellungsdatum 24. Oktober 2016.

    Es handelt sich um teilsynthetisches Öl. Es ist kein Verfallsdatum auf der Flasche, aber 10 Jahre ist für Öl schon ein wenig antik, oder? Kann man das noch verwenden? Oder schicke ich es besser zurück?

    Edith möchte noch ergänzen, dass das Herstellungsdatum nur auf einer von drei Flaschen steht. Ich vermute, die anderen sind noch älter.

    Danke für eure hilfreichen Tipps!

    Der Einsteller des Gaszugs war auf „0“ gestellt, also ganz reingeschraubt. (Ob ich den mal vergessen habe oder das schon immer so war, kann ich nicht sagen.) Der Gaszug hatte entsprechend viel Spiel und mit geringem Aufwand konnte man die Hülle aus dem Einsteller ziehen und so auf dessen Kante stellen, dass der Gasschieber ein Stück weit offen blieb.

    Den Einsteller habe ich so weit rausgedreht, dass der Gaszug gerade nicht gespannt ist und so sind am Gasgriff ca. 2 bis 3 mm Leerweg. Das fühlt sich auch viel besser an. 😎

    Hallo zusammen,

    eben war ich mit der Vespa (PX 125 E Lusso original) einen Freund besuchen. Auf dem Hinweg hatte die Vespa an einer Kreuzung plötzlich aus dem Nichts recht hohen Leerlauf beim Abbiegen. Es war beim Runterschalten, ich musste nicht anhalten. Auf der folgenden Strecke von ein paar hundert Metern hatte ich den Eindruck, die Vespa schwimmt nahezu ohne Gasgeben im Verkehr (ca. 40 km/h) mit. Sicher war ich mir nicht, da die Straße ziemlich hoppelig war. An der nächsten Kreuzung drehte der Motor von alleine recht hoch im Leerlauf und ich versuchte ihn mit Kupplung und erstem Gang abzufangen. Allerdings war so viel Dampf auf dem Kessel, dass es mich fast in den Kreuzungsverkehr schob. Danach war alles ganz normal für die restlichen drei Kilometer mit noch zwei kurzen Ampelstops.

    Zwei Stunden Stand die Vespa, startete wie immer und die 20 Kilometer nach Hause liefen problemlos. Wie immer.

    Zuerst dachte ich an ein Falschluftproblem, aber zum Einen warum so plötzlich aus dem Nichts und zum Anderen hatte die Vespa ganz schön Schmackes, als ich an der Kreuzung stand und sie abfangen wollte.

    Eher vermute ich, dass der Gasschieber plötzlich klemmte. Der Gasgriff lässt sich sauber drehen und schnalzt auch direkt in die Ruheposition zurück. Morgen werde ich mal noch unter den Vergaserdeckel schauen und den Zug prüfen.

    Hat da jemand spontan ne Idee wonach ich noch schauen könnte? Wollte morgen eigentlich auf ein Treffen fahren und bin ein bissel unter Druck. :-4