Beiträge von Se7entySix

    Nachdem ich mich viel zu lange mit den originalen Plastikquadraten rumgeärgert hatte, gönnte ich mir und Vespa diesen Sommer neue, runde Chromspiegel mit längeren Armen. Da ich „Gebastel“ vermeiden und ich kein Risiko bezüglich Vibrationen im Spiegelbild eingehen wollte, habe ich sie wieder in die originalen Befestigungen im Lenker montiert. Ihr wisst schon, die Konstruktion, für die der zuständige Ingenieuer immer noch jeden Morgen gesteinigt werden sollte. Bis letzte Woche ging das auch noch gut. Jetzt verdreht sich der rechte Spiegel samt Arm beim Fahren. Gestern habe ich mit viel Arbeit den Lenker demontiert - eigentlich wollte ich nur die Überwurfmutter nachziehen, aber dem zu steinigenden Ingenieur ist sowas wohl zu simpel - die Spiegel frisch befestigt und heute verdreht sich der rechte Spiegel wieder.


    Schnauze voll!
    Ich werde auf die klassischen Spiegelhalter zum Unterschrauben umsteigen. Gibt es welche, die vibrationsfrei sind?

    Auch wenn es Dich bedrückt, mach langsam mit zu vielen Problemschilderungen in einem Thread, das verwirrt. Eröffne doch für die Kupplung einen neuen, sonst wird hier nix außer Chaos bei rauskommen.


    Der Verbrauch von 3,6 l/100km ist realistisch.
    Vmax lt 85 Tacho aber eher am unteren Rand der Möglichkeiten einer originalen 125er.
    Kerzenelektrode weiß und Gedenksekunde beim Beschleunigen deuten auf zu mageres Gemisch.


    Mike: "Die Gedenksekunde ist mit reindrehen der LLG Schraube weg."
    Dann geht sie aber im Stand aus, bzw. braucht viel Standgas zum weiterlaufen?


    Hast Du mal die Düsen gereinigt? Auch wenn sie eigentlich sauber aussehen. In Benzin einweichen und mit Drucklauft durchblasen. Bremsenreiniger funktionert auch.


    Hast mal das Getriebeöl geprüft? Noch genug drin? Riecht es nach Sprit?

    Die Bedüsung ist die originale, hat z.B. meine 125er PX auch.


    Was Chup4 schreibt, klingt vernünftig, ist aber mit gewissem Aufwand verbunden. Bevor Du Dich da in die Tiefen des Motors stürzt, mal noch ein paar einfache Fragen:


    Was verbraucht denn Deine Vespa so auf 100km?


    Wie sieht denn die Zündkerze aus, wenn Du sie nach dem Absterben des Motors ausbaust, ohne erneute Startversuche?


    Funktioniert denn der Choke(zug) richtig?


    Wenn ich das richtig lese, ist Dein Grundproblem die Gedenksekunde bei der Gasannahme? Das Absterben kam erst nach den Vergaserarbeiten hinzu?

    Das mit den Leistungsschüben ist sicher eine Erwartungs- bzw. Empfindungssache.


    Aber Dein Tip klingt interessant, noch dazu scheinst Du ja zu wissen, was Du schreibst. Ich als Tuninglaie bin davon ausgegangen, dass ein Tuningzylinder mit dem originalen Auspuff 'erstickt'.


    Insgesamt geht es mir darum, mit wenig Aufwand dafür zu sorgen, dass die Vespa etwas durchzugsstärker wird und zuverlässig die 90 km/h auch mit Jacke an erreicht. 100 Sachen sind ja wohl schon mit gößerem Aufwand verbunden.

    Hörensagen - ja so ähnlich. Hatte in bisschen in Foren gelesen. Die Beiträge sind gut ein Jahr alt und auf dem Stand "Habe den Puff grad druntergeschraubt und macht Spaß." So weit so gut. Es hatte mich intersessiert ob mittlerweile tiefergehende Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Immerhin, solange niemand meckert scheint ja alles okay zu sein. ^^


    Und in Sachen Bedüsung wird es sinnvoll sein, Polinis Empfehlung mal zu folgen und sich an das Optimum heranzutasten.

    Hallo zusammen,


    hat jemand Erfahrungen mit der Polini 200.2018 Box machen können und möchte da was drüber erzählen?
    Passgenauigkeit, Verarbeitung / Haltbarkeit, Leistungsverhalten, Lautstärke / Klang, usw.


    Wie sieht es mit der Düsenabstimmung aus? Polini gibt nur an, bei einer Katalysator-Vespa die Hauptdüse gegen eine 100 (125er PX) bzw. 102 (150er PX) zu tauschen. Bleiben die Nebendüse, Mischrohr original erhalten? Meine PX ist Bj.1997, als weit weg von Katalysator etc. und noch original.


    Danke schon mal. :)

    Moin,


    wird der Michlin SM100 nicht mehr hergestellt? Auf der Homepage von Michelin ist er zwar noch zu finden, aber nicht mehr mit Größenangaben.


    Danke und Grüße

    Hallo miteinander,


    etwas voreilig habe ich für meine PX einen gebrauchten Tank gekauft. Der aktuell eingebaute ist gar nicht so schlecht wie ich dachte. Jetzt möchte ich den "neuen" Tank einlagern. Wie am besten, dass er innen nicht rostet?


    - Nein, ich werde ihn nicht mit Bezin, Diesel oder ähnlichem füllen, wie oft im Netz zu lesen ist.
    - Auf eine Beschichtung möchte ich auch verzichten.


    Bin für gute Tips dankbar. ;)

    Das heißt, dass vielleicht eine Möglichkeit besteht, bei einer 1997/98er PX doch Leistungssteigerungen eintragen zu lassen. Der Knackpunkt ist ja das Baujahr, bzw. der Zeitpunkt der Typengenehmigung und die damit verbundene Einstufung in entsprechende Emissionsklassen. Die erste Emissionsklasse ist die Euro 1, die ab Typisierungsdatum 17.6.1999 greift. Ergo sind früher typisierte Fahrzeuge davon nicht betroffen.
    Die PX125E Typ VNX2T gab es von 1982 bis 1997. Meine PX mit der Trommelbremse ist eine VNX2T. (Ab 1998 kam der Typ ZAPM0930 mit Scheibenbremse.) Ich habe die Vermutung und Hoffnung, dass da noch nicht aller Tage Abend ist.

    Danke an dieser Stelle für eurer Antworten.


    Papiere, Unterlagen sind wohl das Stichworte, die ich vergas. Mir ist klar, dass man so einiges technisch abgenommen bekommt. Da es 1997/98 noch 200er PX gab, ist es sicher auch möglich, sich bei Piaggio eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu besorgen, die bestätigt, dass ein 200er PX-Motor ohne Gefahr für die Öffentlichkeit und den Weltfrieden in eine 125er PX verbaut werden kann. Aber darum geht es mir nicht.


    Anhand meiner bereits geschilderten Vorstellungen (mehr Durchzug und Vmax 100 km/h) ist zu ersehen, dass auch nicht allzuviel Aufwand getrieben werden muss. Einfaches "Stecktuning" mit sauberer Abstimmung sollte das gewünschte Ergebnis ja in greifbare Nähe rücken. Vielleicht auch mit einem originalen 150ccm Zylinder und Kolben mit einer guten Vergaserabstimmung?


    Mir ist klar, dass keine Motorveränderungen ohne fundiere technische Unterlagen mehr eingetragen werden. Die Gründe sind sicher diskussionswürdig, aber so leicht nicht zu ändern.
    Daher wäre es schön, wenn sich jemand findet, der da schon Erfahrungen gemacht hat und kronkretes dazu sagen kann.

    Meine PX ist nach vielen Jahren Standzeit wieder auf der Straße und läuft ganz gut aber könnte insgesamt gerne etwas kräftiger sein.


    Habe einige Zeit investiert, hier etwas herumzustöbern, habe aber nicht die Antwort gefunden, die ich gesucht habe. Häufig ist zu lesen, dass ein legales Tuning wg der Abgasvorschriften nicht möglich sei, die Abgaswerte selbst sich aber gar nicht wirklich unterscheiden.
    Insgesamt liest sich das so pauschal, dass ich es mir kaum vorstellen kann. (Kenne aus der MINI-Szene die Pauschalsprüche wie "Kauf Vergaser, bei Einspritzer kann man nix selbst machen!" Die einfach nicht wahr sind. Man muss sich nur etwas damit beschäftigen.)


    Hat da jemand andere Erfahrungen gemacht? Gibt es Mustergutachten oder ähnliches?
    Kann mir auch ein Tuning auf Basis von überarbeiteten Originalteilen vorstellen. (Wobei sich da die Legalität schnell aufweicht, ich weiß...)


    Ziel ist ein kräftigerer Durchzug und wenn sie die 100 km/h voll macht, wäre das auch sehr angenehm. Momentan läuft sie bei Vollmond und klarem Himmel 92, bei Rückenwind 94,3 km/h.


    Es handelt sich um eine PX EZ März 1998, ist aber noch ein 1997er Modell mit Trommelbremse.

    Es ist ein Elestart Motor verbaut.


    Prinzipiell ist es mir egal, ob der Motor original ist. Ich will auch über 10 Jahre nach den Reparaturen kein Fass aufmachen. Mir wäre es nur sehr lieb, wenn ich möglichst ohne großes Hin-und Hergeschicke passende Ersatzteile bestellen kann. Z.B. brauche ich ne neue Kupplung und das Getriebeöl duftet nach Sprit.


    Für mich persönlich ist es interssant zu wissen, was mit der Vespa passiert ist. Das hat aber mehr emotionalen Charakter.

    Hallo miteinander,
    bin gerade dabei meine Vespa wieder auf die Straße zu bringen. Besser gesagt ist es die Vespa meiner verstorbenen Mutter, die die Vespa im März 1998 neu gekauft hat. Zwei mal war die Vespa wegen größerer Reparaturen in der Werkstatt. Kurbelwellenlager und später Probleme mit dem Radantrieb/ Getriebe. Was genau weiß ich nicht, die Rechnungen sind nicht aufzufinden. Langer Rede kurzer Sinn, ich wollte heute nach Ersatzteilen schauen und habe mir für alle Fälle die Motornummer aufschreiben wollen. Habe an der üblichen Stelle an der Schwinge geschaut und nur *282983* gefunden. Kein Präfix wie VNX1M, der nach Papieren verbaut sein sollte.
    Gebe ich die Seriennummer bei scooterhelp.com mit VNX1M ein, spuckt das System aus, ich hätte einen 1989er(!) PX125EFL Motor in der 1998er Vespa.
    Ist da was faul, oder habe ich was nicht verstanden?


    Übrigens ist auf der hinteren Nabe eine verchromte, etwas vergnaddelte Kappe montiert, was ja auch für einen älteren Motor spricht. (Aber natürlich kein Beweis ist.)


    Edit ergänzt folgende Infos:

    • Vespa PX 125 E Lusso Elestart, EZ März 1998, Trommelbremse vorne.
    • Motornummer NICHT im Serviceheft eingetragen.
    • Suchfunktion benutzt, kein Ergebnis gefunden.