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Beiträge von Scharnhorst

    Als Test-Spannungsquelle sollte so ziemlich alles funktionieren, solange es nicht signifikant über 12 Volt bzw. maximale Reglerspannung von runden 14,5 Volt liefert, denke ich.

    Selbst ein 9 Volt Block sollte gehen. Je geringer die Spannung, desto schwerer tun sich die Spulen halt, die etwaig gestiegene Reibung in der Nadellagerung zu überwinden.

    Wenn der Tacho jetzt schon so offen ist, bin ich mir sicher, du kriegst die Ursache raus.

    Für detailliertere Messungen mußt du halt weiter zerlegen, um an das Meßwerk zu kommen.

    Gruß Paddy.


    Edit sieht gerade, das ist ja schon zerlegt...perfekt!

    Die Diode interpretiere ich als "Bodensatz-Gleichrichter" für die Verwendung bei einer Kiste ohne Batterie.

    So habe ich das in dem Beitrag im GSF rausgelesen, daß es die ja auch gibt.

    Da dein Meßgerät nichts anderes ist als eine Gleichspannungsquelle, pol mal deine Meßstrippen um.

    Gruß Paddy.

    Ich habe es vielleicht etwas kompliziert erklärt, aber der Hinweis war in dem von ezio_auditore verlinkten GSF-Beitrag.

    Dort ist das Anschlußschema abgebildet in einem Bild.

    Eine Spule hängt direkt an Plus und Masse, eine Spule hängt an Plus und mit dem dazwischen geschaltetem Poti aus der Tankanzeige an Masse.

    Zur Erklärung kuck dir mal das Schaltbild aus diesem Beitrag an, linkes Schaltbild "kreuzspul_poti"

    https://www.mikrocontroller.net/topic/322356

    Wenn dein Tankgeber auf "voll" steht, werden beide Spulen durch den vollen Strom durchflossen. Durch die geometrische Anordnung von Spulen und dem Dauermagnet an der Nadel sollte dann die Nadel auf "voll" stehen.

    Wenn der Poti im Tankgeber den Strom durch die eine Spule begrenzt, zeigt die Nadel weniger an, weil das Instrument eigentlich eine Stromdifferenz misst. Das macht sie unempfindlich auf Bordspannungsschwankungen, weil es ja nur die Differenz misst und nicht einen Betrag.

    Das war ja der Fehler in meiner ersten Annahme.

    Klemm also an der Uhr Plus an Plus, Minus an Minus und an den Anschluß für den Geber ebenfalls Minus. Dann solltest du "Tank voll" sehen können.

    Hängst du zwischen Geberanschluß der Uhr und Masse noch den Tankgeber, kannst du zwischen "voll" und "leer" hin und her regeln.

    Ob du nun 10, 12 oder 14 Volt anschließt, sollte wurscht sein. Nur nix signifikant drüber.

    Gruß Paddy.

    Danke ezio_auditore und Asche auf mein Haupt...

    Na denn, silent_guy , es ist ein Kreuzspuleninstrument und eine Spule kriegt direkt die Bordspannung, die andere bekommt nur das Plus und das fließt dann über den Tankgeber ab.

    Wenn der Zeiger garnix mehr macht, dann werden die Spule(n) entweder nicht mehr von Strom durchflossen, und/oder die Lagerung der Nadel ist fest.

    Wenn du an die Anzeige Plus an Plus anschließt und an Masse und den Signaleingang jeweils Masse, dann sollte Vollausschlag sein.

    Solange du nicht was ganz Wildes jenseits der 20 Volt anlegst, passiert da nix. Die Spulen regeln sich den Strom selber auf eine nicht schädliche Größe bei entsprechend sinnhafter Spannung.

    Das war's.

    Bin gespannt, was du rausfindest.

    Gruß Paddy.

    Ich würde gerne fundiert eine Antwort geben, aber ich habe nichts gefunden, daß mich absolut sicher macht.

    Aber ich gehe davon aus, daß der Tankgeber lediglich ein Spannungsteiler ist und daß die Tankanzeige nur ein Voltmeter von 0 auf 12 Volt ist.

    Eingang Voltmeter ist das grüne Kabel vom Tankgeber, das je nach Tankgeberstellung halt zwischen 0 und 12 Volt haben sollte gegen Masse.

    Zur Sicherheit messe mal an deinem Tankgeber, was an grün gegen Masse für eine Spannung anliegt und prüfe auf Plausibilität (9 Volt bei halb bis 3/4 vollem Tank oder so).

    Irgendwo im Netz hat einer eine Korrektur gemacht mit einem zusätzlichen Widerstand am Tankgeber, der relativ geräumig war, deshalb sollte es ein einfacher Spannungsteiler sein.

    Ich erwarte nicht, daß du die Tankuhr mit irgendwas kleiner 12 Volt am Eingang killst. Aber beweisen kann ich es nicht.

    Gruß Paddy.

    Aus meiner Sicht wirst du da nicht drum herum kommen.

    Dein Motor ist ja noch draußen, das ist schonmal gut. Dann kannst du dir in aller Ruhe überlegen, wo am Besten ein Entlastungsschnitt zu setzen ist, damit du die beiden Flansche zusammen ziehen kannst.

    Dann montieren, bis die Flansche zusammen und parallel sind und am Schlitz zwei- dreimal heften, so wie ich das gemacht habe.

    Im Anschluß demontieren und zu schweißen. Ist nervig, aber ist halt so. Interessant ist dann auch, wie wenig Abweichung es eigentlich braucht, damit die Flanschflächen nicht parallel sind.

    Bei der XL2 meines Schwagers war das nicht viel, wie man auf den Bildern sieht. Da braucht es nicht viel Abweichung und Verzug bei der Herstellung des Auspuffs/Krümmers in der 3. Welt, daß so ein Ergebnis zusammen kommt...

    Wenn Krümmer und Auspuff von Sito sind, ist die Wahrscheinlichkeit halt hoch, daß es nicht ganz paßt. Korrigiere das und du hast Ruhe.


    Gruß Paddy.

    Das hängt vermutlich mit den zuweilen etwas lieblos geschweißten Sito-Krümmern zusammen.

    Ich hatte das dieses Jahr bei der XL2 meines Schwagers auch:

    Da hatte ich dann den Auspuff leicht ändern müssen, damit es paßt. Ähnliche Verhältnisse wie bei dir von der Winkelabweichung an den beiden Flanschen.

    Hast du den Gußkrümmer noch? Wenn das der Ori-Puff ist, sollte das mit dem Guß-Krümmer besser passen.

    Es war nicht das erste Mal, daß ich das Sito-Zeug anpassen mußte.

    Gruß Paddy.

    Ob das jetzt tatsächlich 1:1 eine Streuscheibe für einen Glühbirnenscheinwerfer ist, weiß ich jetzt nicht.

    Was aber ganz klar gegen einen vernünftigen LED-Scheinwerfer spricht, ist schlicht der Preis.

    Es ist nicht ganz trivial, einen richtig funktionierenden Scheinwerfer zu konzipieren und herzustellen. Dazu muß eine hochwertige LED verwendet werden, die davor eine ausgeklügelte Optik gesetzt kriegt und dahinter eine funktionierende Kühlung.

    Und für den Preis gibt es halt eher cheapest chinese rubbish.

    Übrigens beeinflußt natürlich eine für eine Glühbirne vorgesehene Streuscheibe den Lichtkegel eines vernünftigen LED-Scheinwerfers schon, aber nicht zwingend so wie von Se7entySix beschrieben.

    Das was er beschrieben hat, hängt wahrscheinlich dann eher mit dem minderwertigen LED-Scheinwerfer zusammen, der einfach Käse ist und eine Streuscheibe macht das nicht besser. Ohne jetzt genau zu wissen, welches Modell er in Aktion gesehen hat. (@

    Für meine Ape habe ich einen Highsider in einen Zubehörscheinwerfer gepackt ( ezio_auditore die Ape ist natürlich auf ein Gleichspannungsbordnetz umgebaut) und dann macht die Streuscheibe daraus folgendes:

    Es bilden sich nach unten leichte Fransen, nach oben bleibt es scharf abgeschnitten. Auf der Straße sieht man vertikal schon leichte Beeinträchtigungen, spurlos geht der etwas eigenwillig gestaltete Lichtkegel (ungewöhnlich breit) des Highsiders natürlich nicht durch:

    Was dann aber so ein richtiger Scheinwerfer Platz nach hinten braucht für seine Komponenten und Kühlung, sieht man hier:

    Der Scheinwerfer aus dem Ebay-Link kann eigentlich nix taugen, einfach wegen Preis und Geometrie.

    Gruß Paddy.

    Edit sagt noch, der kleine Highsider hat nur die eine Abblendlicht-LED mit putzigen 8 Watt.

    P.S.: Das Einauge mit Highsider war ein Quantensprung und die Ape muß ja nicht zum TÜV...lmao

    Ich drehe Bremstrommel auch gerne aus, wenn die mal in die Jahre gekommen sind und Riefen haben ggf. sich ungleich abgenutzt haben.

    Man muß halt etwas Sorgfalt walten lassen beim Spannen, daß das auch konzentrisch läuft danach.

    Die Nuten von ezio_auditore würde ich mich jetzt nicht trauen, wobei ich das jetzt nicht mal wirklich begründen könnte, warum nicht.

    Wahrscheinlich weil mir das Material an der Trommel zu kostbar wäre und es ja Beläge mit solchen Nuten gibt, wenn man sowas will.

    Gibt es dafür Beispiele an anderen Trommelbremsen als Stand der Technik, daß solche Nuten in die Trommel eingearbeitet sind anstatt in die Beläge?

    Das wäre interessant.


    Gruß Paddy.

    Hier bei uns gibt es eigentlich nicht nennenswerte Beiträge zum Egig 170.

    Was nicht heißen soll, daß es auch welche hier gibt, die damit Erfahrung haben.

    Im GSF gibt es einen ellenlangen Thread zu dem Zylinder, den Erich nicht ganz uneigennützig gestartet hat, als der Zylinder noch in der "Entwicklungsphase" war.

    Es braucht Zeit, den zu lesen und es ist nicht immer unanstrengend, aber du wirst wohl kaum irgendwo mehr zu dem Zylinder zu lesen finden als dort.

    Ob danach alle Fragen beantwortet sind, weiß ich nicht. Aber gerade so Dinge um den Zylinder drum herum werden da auch viel diskutiert. Welcher Auspuff, welcher Gaser, welche Änderungen an der Karrosse, ggf. Stoßdämpferversatz, usw.

    Nimm dir ein paar Abende Zeit und lies einfach mal durch.

    Erfahrungen zu Scheibenbremsen findest du auch hier.

    Gruß Paddy.

    Ich bin gestern mal mit dem einen Spiegel unter dem Lenker gefahren und ich finde, es geht einigermaßen.

    Es ist schon etwas seltsam, wenn man so nach schräg unten kucken muß, aber es war noch ganz OK.

    Während der Testfahrt habe ich dann spaßeshalber immer mal wieder nach noch weiter unten geschaut zu der Stelle, wo TOMV50 seine so schön umgesetzten Varianten befestigt hat.

    Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, mir war immer der linke Haxen im Weg. Ich hätte das Bein wegdrehen müssen, um überhaupt Sicht an die Stelle zu haben, wo bei Tom die Spiegel sind.

    Vermutlich sieht es ohnehin ziemlich dämlich aus, wie ich auf einer Wespe sitze...lmao

    Ich denke, ich werde mir für die beiden V50 doch eher was für unter den Lenker überlegen, meine Stelzen sind einfach zu lang für einen Spiegel am Beinschild...

    Gruß Paddy.

    Vielen Dank, liebe Kollegen!

    So, heute morgen bei Zeit aufgestanden und nach dem Frühstück zur Ape. Zug rein gemacht, befüllt und entlüftet.

    Der Zug liegt jetzt wie schon angedeutet ein einem schönen Bogen vor der Lenkstange um 180 Grad vom Radhaus hoch zum rechten Lenkerende:

    Den Zug habe ich mal lang gelassen und um die Bremspumpe der Cosa gelegt:

    Lustigerweise paßt durch den schrägen Angang jetzt doch wieder mein Heizungsschlauch hoch zur Scheibendüse:

    Wenn ich die Bremse ziehe, berührt der Edelstahlhebel den Schlauch leicht, aber kein wirkliches Problem.

    Tja auf dem nächsten Bild ist es jetzt so, wie ich es mir gewünscht habe. Man sieht nix. Das liegt zum einem an der zu dunklen Aufnahme und zum anderen, daß das ganze Konstrukt schön mit dem normalen Originalhebel der Ape auskommt:

    Schon bevor die Box und die Bienen wieder in der Ape waren, habe ich ein Probefahrt ohne Kotflügel vorne gemacht. Zu Beginn war die Bremswirkung beschissen. Ich dachte schon, Oh Gott, das kann ich wieder zurück bauen.

    Aber nach ein paar Bremsungen wurde es besser und die neuen Beläge haben sich so langsam an die Trommel angelegt.

    Ich habe dann wie ein Depp außerhalb vom Dorf im 3. Gang immer wieder bis 50 beschleunigt (eigentlich lustig, so viele Api gibt es nicht, mit denen man bequem im 3 Gang bis 50 beschleunigt...lmao) und nur mit der Vorderbremse abgebremst. Schritt für Schritt wurde es besser.

    Als die Ape wieder komplett beisammen war, habe ich das wiederholt. Ob ich nun das Maximum erreicht habe, weiß ich nicht, zum Schluß bin ich dann einigermaßen normal gefahren und habe immer weniger gebremst.

    Also, an der Scheibe klebt man nicht, das kann ich auf jeden Fall sagen. Sie bremst besser als vorher, aber das ist kein Quantensprung. Alles andere wäre gelogen. Ich hätte mal gesagt so um 30-50 % besser als mit der kleinen Trommel. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob ich das nicht auch mit hochwertigen Bremsbelägen, die es in allen Farben für die V50 gibt, nicht auch erreicht hätte. Ich hatte nie so Malossi oder Newfren für 30 Euro montiert. Zu solchen Bremsbelägen fehlt mir der Vergleich.

    Das Problem ist halt der große Weg, den die Bremsbacken in der Trommel machen müssen. Für den Weg geht mir halt Weg am Bremshebel am Lenker verloren, den ich eigentlich für eine bessere Übersetzung nutzen könnte, wenn der Leerweg der Beläge nur ein paar Zehntel wären wie bei einer Scheibenbremse.

    Man merkt schon, daß die Bremse eigentlich für ein Fußpedal ausgelegt ist.

    Aber was ein deutlicher Fortschritt ist, die Bremse erlahmt nicht mehr wie die alte V50 Bremse. Wenn man an der mehrmals stark gezogen hatte, ließ das echt deutlich nach. Die war und ist mit dem großen Gewicht der Ape einfach überfordert.

    Die neue Bremse hat einfach mehr thermische Masse und steckt wiederholte Bremsungen deutlich besser weg.

    Jetzt mal kucken, ich bremse das jetzt noch eine Weile ein und dann stelle ich die Koppelstange noch etwas kürzer, um einen größeren "Kniehebeleffekt" zu kriegen. Das macht aber nur Sinn, wenn die Backen komplette anliegen.

    So, die große Frage, hat es sich gelohnt?

    Naja, der Spaß hat jetzt dann doch 900 Euro oder so in Summe gekostet. Für das mehr an Bremsleistung ist das viel Geld. Also wirklich gelohnt hat es sich nicht, aber es fühlt sich besser und solider an und ich habe immerhin ein fast neuwertiges Steuerrohr.

    Und das Gebastel hat Spaß gemacht und ich habe wieder was dazu gelernt.

    Ich habe jetzt ein altes Steuerrohr übrig zum Basteln. Da kann ich mal ein Winterprojekt draus machen und mir doch noch das Thema "Bremsscheibe" anschauen. Die TPH-Bremspumpe habe ich ja noch (deren Hub sollte für eine Scheibenbremse reichen).

    Bis dahin lasse ich das so und freu mich über das neue Steuerrohr und die doch um einiges angenehmere Bremse.

    Gruß Paddy.