Beiträge von Scharnhorst

    Muß grad schmunzeln. Neben mir liegt der 16.12, den ich vor 10 Jahren gekauft habe und mit dem ich bis jetzt rumgefahren bin.

    Wenn ich den anderen jetzt im Zwischenstand betrachte, sieht das schon mickrig aus.

    Im Venturibereich sind es immerhin 225 Prozent der ursprünglichen Querschnittsfläche, an der Drosselklappe immerhin dan bei 21 noch 172 Prozent. Mehr geht dort dann aber nicht, sonst wird es zu wild.

    Anbei noch der ASS. Oberfläche etwas landwirtschaftlich, aber der Querschnitt ist ganz OK.

    Membranseitig nicht ganz das Maximum, ich habe die Wand stehen lassen und nur relativ dünn gemacht. Eigentlich müsste die weg, damit ich deckungsgleich mit dem Membranblock bin.

    Aber viel macht es nicht mehr aus und ich wollte dort nicht auch noch was einkleben.




    Nervig war die Stahlscheibe auf der runden Seite, die dort mit eingegossen war...

    Luftdurchmesser vollends auf 18 ausgedreht und Lufi-Seite mit zwei Koni versehen.

    Der Kleber muss ganz zum Schluß noch weggefräst werden.



    Danach mal einen Dorn gemacht, etwas mehr als 10 Grad schräg und ein Paket aus zwei Drosselklappen überdreht auf 20 mm.



    Leider muß ich die nochmal machen, ich bin an der Stelle hinter dem Alu-Pfropfen durchgebrochen bei 20 mm. An der Stelle waren die 3 winzigen Löcher für die Spritzufuhr bei leicht geöffneter Drosselklappe.

    Jetzt muß ich dort von aussen öffen und einen Boden einsetzen, wieder mit drei kleinen Löchern.

    Dann gehe ich gleich auf 21 mm (deshalb neue Drosselklappe auch mit 21).


    Weitere Bilder folgen.


    Gruß Paddy.

    Kleines Update:


    Ich habe mir es anders überlegt und eine Aufnahme für die Drehbank gemacht. Das Versuchsobjekt ist im ersten Schritt mein vom Vorbesitzer verhunzter 16.14er aus dem Lager, aktuell ist ja ein 16.12er drauf, ein neuer 16.12 kam heute mit der Post. Der soll es final werden.


    Zuvor habe ich die dünnste Stelle ermittelt, um den maximalen Innendurchmesser im Steigrohrbereich zu ermitteln. Es ist die kleine Ausmagerung direkt hinter dem Benzinschlauchanschluß.

    Es verbleiben bei einem Innendurchmesser von 18 mm noch lokal 0,8 mm Wandstärke. Sollte reichen.

    Wichtig ist halt nur, daß auch eben dieser Bereich aufgefangen wird. Entsprechend habe ich die Aufnahme gestaltet.


    Zuerst auf einem Dorn die Planfläche zum ASS nochmal senkrecht zur Bohrung gezogen und los.

    Bei 17,5 mm habe ich gehalten. Danach Lufiseitig größer ausgedreht, damit ich eine Aluhülse einkleben kann, weil dort von dem angegossenen Rohr nix mehr bleiben wird (Marco hat den Bildern nach das problem mit einem 2K-Kitt gelöst.

    Danach will ich auf 18 fertigmachen, Lufiseitig auch planziehen und dann umspannen für die 20 auf der Drosselklappenseite.

    Das Steigrohr ist etwas tricky zu entfernen. Ich habe einen gespaltenen Kunststoffdorn gemacht, den ich mit einem Schraubenzieher spreize, nachdem der Gaser mit der Heißluftpistole durchgeglüht ist.

    Man kommt ja axial nicht ran zum auspressen.


    Da stehe ich aktuell, nächste Woche geht es weiter. Ich mache selbstverständlich nebenbei Bilder und poste die zum Schluß, für alle, die es interessiert. Auch wenn was schiefläuft :-).


    Angestrebt ist 20.18. 20 ASS-seitig, damit die Drosselklappe so groß wie möglich wird, damit der prozentuale Anteil schwindet, mit dem die Drosselklappenmechanik den Weg versperrt.


    Interessant wird die Drosselklappe selber. Die ist (wie mir vorher beim Zerlegen des neuen 16.12ers aufgefallen ist) nicht rund, sondern quasi mit "Planschlag" gespannt eliptisch überdreht.

    Da muß ich mir einen extra Dorn machen, sonst schließt sie nicht sauber.


    Ob ich das Steigrohr im Innendruchmesser prozentual zur Luftdurchlaßvergrößerung auch bearbeite, weiß ich noch nicht. Oder gar ein Neues mache. Entscheide ich zum Schluß.


    Lustiges Geschäft, man muß sich schon ein bißchen eine Strategie überlegen, die man unterwegs auch mal ändern muß. Ich berichte.


    Gruß Paddy.

    Nächstes Projekt nach der XL2, eine Sfera!

    Auch im klassischen grau der 50er und 60er!


    Wobei, handwerklich gemacht ist es glaub ganz gut.

    Einer wird aufstehen und sie kaufen...

    Damit er im klassischen grau der 50er und 60er rumfahren kann...

    Ich glaube, da ist noch viel mehr Stuck unter der Farbe, als man direkt sieht. Dein Einkaufszettel wird nicht überall mit einem Magnetpin halten :-)

    Komisch ist nur, daß den Gipser die Lust verlassen hat, als es um die Krater im Beinschild hinterm Kotflügel ging.

    Aber vielleicht war auch nur der Gips alle...

    Das Ding kann ja vielleicht trotzdem technisch in Ordnung sein, aber ein Technik-Verliebter würde keinen Nagel als Splint am Hinterrad nehmen.

    Deshalb könnte die etwas "oberflächliche" (fünf Mark in die Wortspielkasse) Behandlung des Blechkleids sich in der Technik fortsetzen.

    Alles lösbar, aber ob du das willst und kannst?


    Gruß Paddy.

    Eine Bauchtasche ist auch praktisch. Kann man alles reintun, damit es in den Hosentaschen nicht zu eng wird. Handy, Geldbeutel, Papiertaschentücher, Schlüssel, Lidschatten, etc.

    Alternativ die Männerhandtasche. Auch sehr praktisch. Kurz nach der Wende sah man das öfters bei Männern aus den neuen Bundesländern, die auf Safari hier im Westen waren...


    Aber wer lauft schon mit sowas rum? :-)


    Gruß Paddy.

    Und wenn ich es richtig sehe, hat es nicht mal 8 Euro für neue Elefantenfüße gereicht, nachdem der Ständer angemalt wurde...

    Von vorne bis hinten Pfusch, Tachostand zweifle ich an und von dem Theater mit den nicht vorhandenen deutschen Papieren mal ganz zu schweigen.


    Finger weg...