1. Vespa Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Galerie
    1. Alben
    2. Karte
  4. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Vespa Forum: VespaOnline Vespa Forum: VespaOnline
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Galerie
  • Lexikon
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Vespa Forum: VespaOnline - Entdecke die Welt der klassischen Vespa-Roller und teile deine Leidenschaft
  2. Scharnhorst

Beiträge von Scharnhorst

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 7, 2025 at 13:33

    Jetzt bin ich gespannt, was rauskommt...

    Gruß Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 6, 2025 at 20:54

    Respekt vor deinem Tempo! Willst du sie vor dem Baumfest unbedingt auf der Straße haben?

    Die Wespe sieht gut aus. Bin gespannt, wie sie läuft.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 6, 2025 at 16:47

    Grazie ragazzi,

    Das mit der Kurbelwelle hat auch einen Vorteil. Ich muß mir die Zeit totschlagen mit Dingen, die eher in die Kathegorie "an Schönheit sterben" fallen.

    Ich hatte es ja angekündigt, mit der Lüfterabdeckung war ja noch was anhängig. Den Übergang von einer modernen Lüfterabdeckung für die hohen Schaufeln zur Zylinderhaube hatte ich ja schon gemacht.

    Was aber gefehlt hat, war das neue Schraubauge an der neuen Lüfterabdeckung. Der Polini kommt ja wegen dem 105er Pleuel 8 mm höher.

    Die Haube selber hatte ich ja schon passend dazu geschweißt, aber es war ja noch das Problem:

    Auf dem Bild ist schon eine neue Abdeckung, bisher hatte ich ja die Gebrauchte von Fantine für die Bastelarbeiten verwendet. Aber der Motor soll ja in neuem Glanz erstrahlen und außerdem schweißt sich alter Kunststoff schlechter, trotz entfernen der Oxydschicht. Also mal in den Fragmenten aus meinem Haubengebastel was rausgesucht:

    Daraus habe ich mir ein Stück rausgeschnitten und an die Abdeckung angepaßt, geheftet und mal ein Stück angeschweißt:

    Danach konnten die Kabelbinder und der Zahnstocher weg und ich habe nach links ebenfalls geschweißt:

    Dann innen eine Naht gezogen:

    Nach dem Schließen der Originalbohrung und etwas Auftragschweißen mit anschließenden Überfräsen sa es dann so aus:

    Dann mal die neue Bohrung gesetzt:

    Zum Schluß die Kontur gemacht, alles etwas verschliffen und mit der Heißluftpistole etwas geglättet, damit die Schleif- und Frässpuren etwas egalisiert sind:

    Mit Haube paßt das dann jetzt schon und alles sitzt satt:

    Nochmal zum Vergleich der Unterschied zwischen Original und neu für Polini plus 8 mm:

    Langsam macht das richtig Spaß, das Kunststoffschweißen...klatschen-)

    Naja, dann aus Langeweile den Einlaß an den neuen ASS von der AUßenseite her grob angepaßt:

    Im Dichtflächenbereich ist der Einlaß ja noch original. Das Fenster will ich erst dann auf der Fräsmaschine erweitern, wenn eine Kurbelwelle da ist. Welche es auch immer wird.

    Das Drehschieberfenster wird dann eine etwas größere Regelgeometrie, die dann in den Freiformbereich verzogen werden muß.

    Von SIP noch keine Nachricht, weder für die DRT, noch für die angekündigte Eigenkreation von SIP mit ebenfalls 53/105 und ETS-Stumpf.

    Die SIP ist für Januar angekündigt, die DRT eigentlich überfällig.

    Die 3 Italienerinnen (Fabbri, W1R und Benelli) sind nach wie vor verfügbar bei 10Pollici, aber die haben längere Einlaßzeiten und einen normalen 20er Stumpf.

    Ich könnte einen von denen nehmen, aber der ETS-Stumpf wäre mir lieber. Das schmalere Lager würde es vereinfachen, den zündungseitigen Wedi-Sitz mit einer einfachen Buchse wieder herzustellen.

    Mit einem normalen 47/20/14-Lager ginge das auch, würde aber meine Wedi-Buchse etwas komplizierter und am Bund filigraner machen. Und Spindeln müßte ich auch nochmal.

    Wobei ich ja ohnehin die kleine Hälfte noch im Kurbelhaus ausspindeln muß. Die zündungsseitige Kurbelwange ist bei allen der in Summe 5 möglichen Kurbelwellen etwas zu groß. Das wäre dann eine Aufspannung auf der Fräsmaschine.

    Ich denke, ich warte mal bis Januar. Bis dahin gibt es nicht mehr viel zu tun. Vielleicht bestelle ich mal Primär und PK-Getriebe und sonst noch ein bißchen Zeug, mal sehen.

    Dann könnte ich schonmal das Getriebe ausdistanzieren und je nach Primärritzel am Gehäuse etwas ausspindeln.

    Wir werden sehen...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 5, 2025 at 21:01

    Danke Jörg.

    Lustigerweise hat irgendwann ihn mal der Lehrmeister aus der Lehrwerkstatt gefragt, wie es bei uns ist.

    Der Lehrling hat ihm geantwortet, daß er gerade neu drehen und fräsen lernt...:)

    Wir machen halt die etwas anderen Sachen in der Entwicklung und man nimmt auch nicht für jede Kleinigkeit die CNC. Da muß man auch mal mit den alten konventionellen Maschinen ein Bauteil umgestalten, daß es paßt...klatschen-)

    Da wird man kreativ, was das Spannen und Bearbeiten von Werkstücken angeht...

    Er hat wirklich was mitgenommen und er hatte Spaß...:)

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 5, 2025 at 20:07

    Hallo Kollegen,

    vielen Dank!

    So heute habe ich mal meine Lagerdummys etwas nachgearbeitet. Die waren zu genau. Ich habe sie ausgerichtet im 4-Backenfutter und innen auf plus 0,08 ausgedreht und die Fase am Innendurchmesser etwas vergrößert. Jetzt läuft auch die Kurbelwelle:

    Kugellager haben halt einfach etwas Luft und machen auch eine kleine Schrägstellung mit. Wenn du so Dinger aus Messing außen sehr genau drehst und innen auf Plus 0,02 machst, geht das einfach nicht...

    Der Lehrling ist im Dezember in einer anderen Abteilung, jetzt habe ich mal das Zeug mitgenommen, daß er für mich gemacht hat:

    Einen Satz Deckel für das Differential mit einer Nut für einen O-Ring. Der steht 0,5 über und wenn man die 4 Schrauben fest zieht, kommt kein Öl raus und kein Dreck rein:

    Das braucht kein Mensch, aber er hat gern gerne am Teilapparat gearbeitet und mit den zwei Deckeln war alles dabei. Erst drehen, dann Teilapparat und im Anschluß ein Vierkant abstechen und überdrehen. Mir gefällt's und er hatte Spaß.

    Die Dummy-Kurbelwelle und die 3 Pleuel in 97, 100 und 105. Final gestrahlt:

    Dann hatte ich ihm noch etwas modelliert, bei dem er sein Hirn etwas anstrengen mußte. Ich habe ihm natürlich etwas geholfen aber letztlich hat er dann die Bearbeitungsstufen alleine gemacht. Dazu hat er einen Rundtisch verwenden müssen:

    Da war alles dabei. Die Kontur aus einem 6 mm Alu-Material rauskurbeln, die Bohrungen setzen und die Gewinde schneiden.

    Die beiden Zeiger sind ebenfalls auf dem Rundtisch entstanden. Ich hatte es so modelliert, daß alles mit Schwenken, Verfahren der Achsen an bestimmten Koordinaten möglich war.

    Die Grundplatte kann man mit Senkschrauben in die Gewinde für die Lüfterabdeckung schrauben und sie liegt dann konzentrisch zur Kurbelwelle.

    Die Skala habe ich ihn absetzen lassen und mit verschiedenen Sticheln hat er dann die Grad-Striche reingefräst. Anschließend auslackiert und wieder überfräst. Dann Klarlack zur Fixierung im Skalabereich.

    Das Ding kann ich jetzt für alles Mögliche verwenden, Steuerzeiten, ZZP und zum Spielen.

    Braucht man eigentlich auch nicht, aber ich finde es cool und er hatte mal gesehen, was man mit einer 50 Jahre alten FP2 und einem Rundtisch so alles machen kann...klatschen-)

    Bin ganz froh, daß er weg ist, mir gingen langsam die Ideen aus...lmao

    Morgen möchte ich die neue Lüfterabdeckung noch etwas umschweißen, damit sie zum erhöhten Zylinder paßt. Ich hoffe, das klappt ähnlich gut wie die Zylinderhaube und ich hätte dann die ganzen Abdeckungen vom Motor fertig.

    Schauen wir mal....

    Gruß Paddy.

  • Vespa N 50 komisches Anspringverhalten

    • Scharnhorst
    • December 5, 2025 at 14:13

    Dann bin ich echt mal gespannt, ob es der Kondensator war...

    So gaaanz 100% bin ich noch nicht überzeugt, wobei mir bei der Sachlage auch nix besseres einfällt, muß ich zugeben...

    Gruß Paddy.

  • V5B3T als Bausatz

    • Scharnhorst
    • December 4, 2025 at 23:12

    Und bei dem Stöbern hast du nur einen kleinen Teil entdeckt...:)

    Ich entdecke immer wieder mal etwas, was mich erstaunt...

    Blätter mal zum Spaß bei 10pollici nur durch die Kurbelwellen (albero motore) der Smallframe...lmao

    In Deutschland kriegst du dann davon einige nicht, dafür andere sehr wohl...

    Und wir reden jetzt nur von Kurbelwellen...

    Gruß Paddy.

  • V5B3T als Bausatz

    • Scharnhorst
    • December 4, 2025 at 12:35

    Jaa. da gibt es nahezu unendliche Möglichkeiten.

    Für jeden was dabei von drauf stöpseln ohne Änderung bis zu Gebastel ohne Ende...

    Viel Spaß beim Stöbern und bei der Entscheidungsfindung.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 3, 2025 at 20:17

    Vermutlich würde beim Ausbilder meine Argumentation nicht verfangen....:)

    So Männer,

    heute war Endspurt beim Diff, das es in dieser Ausführungsform mit seinen Details wohl nicht so oft gibt in der Ape 50.

    Ich habe natürlich die zweite Buchse dann abgestochen und beide an der Abstechseite noch überdreht und angefast. Dann waren die Hülsen fertig:

    Ich habe sie dann mit einem 2-K Kleber eingeklebt, weil ich bei meinem anderen Differential vor einigen Jahren mit Loctite Welle/Nabe etwas ins Schwitzen gekommen bin damals.

    Der Klebespalt ist ja nur 3-4 Hundertstel oder so und da fängt der Loctite schnell an zu beißen. Eine Buchse ist mir damals kurz festgefroren und ich sah mich schon, sie mit dem Heißluftfönn wieder zu lösen. Es ging damals noch gut, heute wollte ich es entspannter.

    Beide eingeklebt und im Ofen ausgehärtet. Hatte den Nachteil, daß sie 1-2 Hundertstel enger geworden sind, weil der Klebstoff bei 80 Grad etwas quillt. Ein Wellenende mußte ich danach mit der Leinwand auf der Drehbank nochmal etwas abziehen, aber jetzt paßt es. Fast ein Tick zu satt...

    Dann habe ich tatsächlich noch Muttern und Schrauben in 12.9 gefunden. Die Schrauben mußte ich auf 22 abdrehen, dann war es perfekt:

    Den Zahnkranz habe ich mit etwas Welle/Nabe geklebt vor dem Schrauben. Die entfetteten Schrauben und Muttern dann noch mit Loctite Gewindesicherung hochfest. Damit sollte das halten.

    Alex (Toni Alessandro) hat mal in einem seiner Filmchen auf YT ein mit einem Dexter-Zahnkranz ertüchtigtes Hauptzahnrad verbaut und da haben dann die Schrauben an einer Rippe im Diff angeschlagen.

    Daran habe ich mich erinnert und ich habe mir das angeschaut:

    Knappe Kiste. Bei mir hat es nur deshalb nicht gehakt, weil meine Schrauben ja exakt auf Maß abgedreht sind. Wenn man ein fertiges Hauptrad mit Dexter-Kranz kauft, sind die Schrauben von der Stange und etwas länger.

    Ich wollte trotzdem etwas Platz schaffen. Gehäuse auf die Fräsmaschine und die Rippe mit einem Radiusfräser etwas zurückgesetzt:

    Jetzt sind 4 mm Platz zwischen Schrauben und Rippe, so schläft es sich besser.

    Dann kam noch ein Detail, das ich in meinem verbauten Differential nicht gemacht habe. Das Hauptzahnrad hat an den Lagerflächen kleine Schlüsselflächen, die das Öl im Lagerspalt verteilen sollen. Irgendwo auf den bisherigen Bildern sieht man die.

    Nur sollte dahin halt auch Öl kommen. Im Gehäuse gibt es dazu Ausnehmungen im Alu. Die sind mit meinen neuen Bronzelagern halt verdeckt.

    Also habe ich beide Gehäusehälften auf die Fräsmaschine genommen, grob ausgerichtet und mit einem langen Hartmetall 6er Fräser ebenfalls Ausnehmungen in die Hülsen gefräst.

    Die tiefe Hälfte hat zwei Felder:

    War eine knappe Kiste trotz lang ausgespanntem Fräser und ausgefahrener Spindel:

    Dann etwas entspannter die andere Hälfte:

    Jetzt kann das Öl nachfließen. Ob es notwendig ist, kann ich euch sagen, wenn ich den neuen Motor in die Ape baue. Dort haben die Bronzelager seit 2020 ca. 4000 km gesehen, bin schon gespannt auf deren Verschleiß.

    Dann war alles soweit fertig:

    Ich bin zufrieden. War zwar jetzt echt etwas länglich das Ganze und es waren ein paar nervige Details dabei, aber jetzt gefällt mir das Ganze ziemlich gut und ich denke, das Differential ist mit diesen Modifikationen ganz gut geeignet, ein paar Pferde mehr zu verarbeiten.

    Schlechter als die Originalausführung ist es sicher nicht.

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 3, 2025 at 19:50

    Da lese ich gerne mit, hab ja erst dieses Jahr eine XL2 für den Ex-Schwager fertig gemacht und das Modell ist mir etwas ans Herz gewachsen.

    Gruß Paddy.

  • V5B3T als Bausatz

    • Scharnhorst
    • December 3, 2025 at 19:48

    Ich lese gerne mit und bin gespannt!

    Gruß Paddy.

  • Vespa VNB1T aus dem Jahr 1960

    • Scharnhorst
    • December 2, 2025 at 21:52

    Ah, OK.

    Danke. Irgendwann mal läuft mir meine Traum-LF Sprint mit Trapezlenker mal über den Weg, dann blick ich da auch etwas besser durch.

    Wieder was gelernt.

    Gruß Paddy.

  • Vespa VNB1T aus dem Jahr 1960

    • Scharnhorst
    • December 2, 2025 at 21:41

    :)

    Ich frage deshalb, weil ich zwar etwas mitgelesen habe die Diskussion über den "Fuß abdrehen ja/nein", aber keine Ahnung von den LF und den Zylindern habe.

    Da gibt es tatsächlich gängige (nicht exotische) Zylinder, die gerade mal einen Millimeter größer sind als das Gehäuse?

    Ich glaube, so ein Pendant gibt es bei SF nicht...Deshalb habe ich verwundert gefragt. Bei SF ist ja eher so, entweder paßt es oder du mußt ziemlich viel auf den Kopf stellen. Dazwischen gibt es eher nix.

    Danke,

    Gruß Paddy.

  • Vespa VNB1T aus dem Jahr 1960

    • Scharnhorst
    • December 2, 2025 at 21:13

    Wieviel hat den da jetzt gefehlt im Durchmesser?

    Gruß Paddy.

  • Eure neuste Anschaffung

    • Scharnhorst
    • December 2, 2025 at 21:12

    Guter Kauf, bin gespannt auf Bilder im Ganzen. Glückwunsch!

    Seit ich die XL2 vom Ex-Schwager gerichtet habe, bin ich von den XL2 ganz angetan, was das Fahren angeht.

    Viele Grüße,


    Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 2, 2025 at 20:38

    Vielen Dank für die Rückmeldungen!

    So, es ging weiter. Ich habe die Breite der Lagergasse vermessen und die Schultern des Hauptrades, es waren 0,4 mm Spiel axial.

    Dann habe ich zuerst die Schultern am Hauptrad nachgesetzt, aber nicht genau den einen Millimeter pro Seite wegen der Anlaufscheiben, sondern etwas weniger.

    Dann habe ich die etwas verkorksten Lagersitze ebenfalls überdreht im Durchmesser:

    Die dunkleren Schatten auf den Lagersitzen sind härter als die hellen, ähnlich sieht es an den Lagerschultern aus.

    Wie dieser Härteverlauf zustande kommt, kapiere ich irgendwie nicht. Kohlenstoff ist genug drin, das habe ich beim Bearbeiten gemerkt. Das Ding hat überall mal härtere Stellen, mal relativ weiche. Vielleicht wurde das induktiv gehärtet, aber etwas ungenau. Das wäre eine Erklärung.

    Aufgrund dieser Härte-Melange bin ich mir nicht sicher, ob dieses Umarbeiten jetzt besonders brillant von mir ist oder ziemlich dämlich...lmao

    Auf jeden Fall gab es direkt auf der Oberfläche der von mir bearbeiteten Lagerfläche auch schon Härteunterschiede, nicht erst nach dem Abtragen des Materials.

    Es ist nicht wirklich anders jetzt. Egal, wird schon funktionieren.

    Mit den angepaßten Axialscheiben bleibt nun noch ein Axialspiel von 0,1 mm:

    Die Lagerschale aus der Hälfte, die ab Werk eine hat, habe ich entfernt und die andere Hälfte habe ich mit dem Ausdrehkopf den Durchmesser für eine Bronzeschale mit 2 mm Wandung ausgespindelt.

    Abgelichtet habe ich es erst, als ich schon abgespannt und abgesaugt hatte:

    Dann auf der großen Drehbank mit dem Lager angefangen, das in die Hälfte kommt, die bisher schon eine hatte:

    Die Buchse ist nur abgestochen, die muß ich morgen noch anfasen.

    Die Buchse für die Hälfte, die bisher keine hatte, ist vom Durchmesser her fertig, hatte nur keine Lust mehr, abzustechen:

    Alte Regel, wenn noch was eingespannt ist, ist die Maschine noch belegt. Dann mußte ich auch nicht putzen und bin wie die Sau vom Trog einfach weggelaufen...lmao

    Ich steche morgen ab und putze dann, heute war es zu spät...

    Naja, das Schlimmste habe ich mit dem Diff. Jetzt muß ich mal schauen, daß ich etwas festere Schrauben finde und dann verbinde ich Zahnkranz mit dem überdrehten Hauptrad und das Diff wäre soweit fertig.

    Ich zeige dann das Ergebnis, wenn alles gemacht ist.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 1, 2025 at 21:11

    So die Damen,


    gleich vorneweg, mein neues Hobby wird das nicht, ein verschlissenes Differentialhauptzahnrad einer Ape 50 mit dem Dexter Zahnkranz wieder zu richten...

    Nachdem ich mit ein paar verschiedenen Hartmetall-Plättchen rumprobiert habe, hatte ich eines gefunden, das schöne Späne mit dem zähen Zeug gemacht hat.

    Ich habe dann den Außendurchmesser auf das Zentriermaß des neuen Zahnkranzes überdreht und dann im Anschluß die Position hergestellt:

    Dann hat der Kranz schön gepaßt, saugend auf dem Zentrierdurchmesser:

    Dann habe ich lauter Hartmetall-Zeug zusammen gekramt für die Bohrungen, Zentrierbohrer, 4er Bohrer, 8er Bohrer und ein 14er 3-Schneider für die Senkungen. Mit dem Dorn auf den Teilapparat, Lochkreis vermessen am Dexter-Rad und los:

    4er Bohrungen, zuvor mit Zentrierbohrer:

    Dann 8er und die Schrauben konnte ich schonmal stecken:

    Dieser total krumme Teilkreisdurchmesser (den ich echt glaub viermal gemessen habe und immer wieder das gleiche krumme Maß rauskam) hat tatsächlich gepaßt.

    Dann mit dem 14er 3-Schneider die Senkungen gemacht:

    Danach mit einem Hartmetallsenker etwas die Bohrungen gesenkt und mal testweise zusammengeschraubt:

    Sieht doch schonmal so aus wie auf dem Link.

    Den Lehrling hatte ich letzte Woche an seinem letzten Tag noch einen Teller mit einem 28er Zapfen drehen lassen, damit ich mir eine Vorrichtung für die Spannzange machen kann, um die harten Scheiben innen auszudrehen. Ich habe dann den 70er Außendurchmesser eingedreht, innen etwas ausgekesselt und außen 3 Gewinde gesetzt auf dem Teilapparat, um die Scheiben spannen zu können.

    Jetzt kann ich die Scheiben schön mit vernünftigen Rundlauf innen anpassen:

    Morgen geht es weiter. Ich werde mal die Breite der Lagergasse ausmessen, damit ich festlegen kann, wieviel ich die Schultern am Hauptrad zurücksetzen muß.

    Grob gemessen hat das Hauptrad im Gehäuse zwischen 0,4 und 0,5 mm Axialspiel. Das werde ich etwas verringern, also denke ich, daß jede Schulter um ca. 0,9 mm zurückgesetzt werden muß, damit dann mit den harten Scheiben 1-2 Zehntel Spiel in Summe rauskommen. Das strebe ich mal so an aus dem Bauch raus.

    Dann Gehäusehälften ausspindeln und Gleitlager drehen. Eins nach dem anderen.

    Ich berichte,


    Gruß Paddy.

  • Günstige Vespas für Vespasucher Teil 2

    • Scharnhorst
    • November 30, 2025 at 12:54

    Wie war, bester Jahrgang 1974...:)

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • November 29, 2025 at 18:30

    War ich das etwa mit der beidseitigen Lagerung in Bronze...?:)

    Also wegen der Härte des Hauptzahnrads. Von Berufs wegen ändern wir zuweilen harte Prototypenteile mechanisch ab. Da wird auch manchmal ein Zahnrad abgeändert.

    Und ich muß sagen, ganz so weich, zumindest an der Verzahnung, ist das Ding nicht.

    Ich habe es nicht gemessen, aber so um die 500 HV hat das Ding schon, normale Verzahnungen so 700-800.

    Wie hart das Ding in dem Bereich ist, wo später die Anlaufscheiben sitzen, werde ich dann sehen, wenn ich die Sitze überdrehe.

    Nach der Verzahnungsbearbeitung kam auf jeden Fall noch eine Wärmebehandlung, bevor die Sitze bearbeitet wurden.

    Jetzt schauen wir mal, bei meiner Kilometerleistung hält das wahrscheinlich ewig. Ich kriege keine 1000 km zusammen im Jahr.

    Die Scheiben sind heute gekommen, jetzt müssen sie halt nächste Woche noch ausgedreht werden auf das finale Maß.

    Die ape-spezifischen Teile sind auch da, auch das Zahnrad.

    Wie kann es auch anders sein, der bearbeitete Zentrierdurchmesser des Radkranzes ist nicht bis zum Freistich bearbeitet, da muß ich etwas nachsetzen.

    Ansonsten habe ich mit dem Ding alle Maße und es kann losgehen nächste Woche. Ich denke, es wird eine kombinierte Verbindung, geschraubt und zusätzlich am Zentrierdurchmesser geklebt.

    Vielleicht strahle ich auch sämtliche Kontaktflächen zwischen dem überdrehten Differentialrad und dem Kranz mit Korund und es kommt überall Klebstoff hin, mal sehen. Nur auf die Verschraubung verlasse ich mich nicht.

    Wobei ich das so einen 2K-Kleber hätte, bei dem ohne Schrauben wahrscheinlich halten würde, der ist der Hammer.


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • November 27, 2025 at 22:28

    Hallo liebe Kollegen,


    endlich habe ich mal mit etwas angefangen, was ich schon etwas vor mir hergeschoben habe.

    Erstmal habe ich das Motor- und das Differentialgehäuse endlich mal gestrahlt.

    Dann habe ich mir das Differentialhauptrad vorgenommen.

    Von Fantine habe ich ja zu dem Motor damals ein komplettes Differential bekommen, nur das Hauptrad war etwas angenagt an der Verzahnung, die Hauptlagerstellen etwas angefressen.

    Zu dem Hauptrad in der Ape muß man sagen, daß es wohl etwas weicher ist wie die üblichen Verzahnungen (man merkt es auch beim Bearbeiten) und wenn dann der Rückwärtsgang mit einer nicht ganz trennenden Kupplung eingelegt wird, leidet das als schwächstes Glied in der Kette.

    Nun gibt es von Dexter runderneuerte Haupträder mit einem adaptierten neuen Zahnkranz. Das kostet dann ungefähr soviel wie ein neues Originales (was dann auch etwas weicher ist).

    Das sieht dann so aus:

    Verstärktes Differentialhauptzahnrad "Rebuilt" - italobee Shop, 230,00 €
    italobee Shop Verstärktes Differentialhauptzahnrad "Rebuilt" in Getriebe & Übersetzung, Tuning, Ape 50, Ersatzteile & Zubehör
    www.italobee.de

    Der Kranz ist wohl aus etwas besser gehärtetem Stahl.

    Man kann den Kranz aber auch einzeln bestellen, was ich gestern gemacht habe. Kostet dann so 150 Euro. Da ich das Hauptrad ja selber bearbeiten kann und ich ohnehin ein paar Dinge verbessern will, gehe ich diesen Weg.

    Also heute mal eine alten Dorn für die Spannzange umgearbeitet, damit ich das Hauptrad aufnehmen kann:

    Die Hauptsitze links und recht laufen auf 3 Hundertstel, das ist OK. Wie man sieht, ist die Verzahnung etwas angekaut:

    Dann habe ich mal schrittweise die Verzahnung abgedreht und das war mal der Stand soweit:

    Jetzt muß ich warten, bist der Dexter-Verzahnungskranz kommt, damit ich das Hauptrad entsprechend anpassen kann.

    Auf dem Dorn kann ich dann die Sitze nochmal etwas überdrehen, weil die auch nicht mehr die Schönsten sind.

    Dadurch muß ich natürlich die Gleitlagerung im Gehäuse auch neu machen. Eine Seite läuft in einem Gleitlager, die andere Seite direkt im Alu.

    Beide Seiten werden wie mein anderes, verbautes Differential auf Maß angefertigte Bronze-Buchsen bekommen. Dazu muß ich das Gehäuse auch ausspindeln, zumindest auf der Seite, die noch keine Gleitlagerungsbuchse hat.

    Das werde ich dann natürlich bebildert berichten.

    Was ich heute noch bestellt habe, sind Axialscheiben als Normteil. Die sind hart und 1 mm dick.

    Bei der Ape läuft in Kurven das Hauptrad axial immer gegen das Alugehäuse. Da mache ich jetzt die Scheiben dazwischen, weil mir das als Ingenieur einfach weh tut. Dazu muß ich die Anlaufschultern am Hauptrad ebenfalls etwas nachsetzen, aber das geht auf dem Dorn relativ einfach.

    Ich werde also wohl die kommende Woche dazu nutzen, sofern ich mir abends die Zeit immer nehmen kann, das Differential auf einen richtig schönen technischen Stand zu bringen, der so nicht üblich ist.

    Bis dann, Kollegen,

    Gruß Paddy.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt
  4. Geschichte der Vespa bei Wikipedia
  5. Nutzungsbedingungen
Made with ♥ in Bavaria
Community-Software: WoltLab Suite™