Heute habe ich nahezu nix gemacht außer mal den Kfz-Stecker an den Choke und ein Kabel vorbereitet, das durch den Saugrüssel bis zum Regler reicht.
Die Chokes werden an den Lichtstromkreis Wechselstrom angeschlossen, habe ich gelesen im Netz.
Macht ja eigentlich Sinn. Dort gibt es Strom, wenn die Kiste läuft, sonst nicht. Im Batterienetz an der Zündung könnte ja die eingeschaltene Zündung den Choke langsam schließen, wenn der Motor nicht gestartet wird.
Dann habe ich noch die Motorschwinge warm gemacht mit dem Brenner und die beiden Silentgummis gezogen, Alder, das stinkt...
Was ich mir dabei aber überlegt habe, eigentlich hat die Automatik an ihrer Aufhängung eigentlich ohne Not zweimal eine flexible Aufhängung.
Erstens natürlich an der Traverse des Motorgehäuses wie jede andere auch und dann hat die Motorschwinge nochmal eine.
Schiefstehende Hinterräder sind ja nix Neues bei Vespas und immer sind die Silentgummis zuständig dafür, wenn nicht gerade die Bohrung in der Karosse ausgenudelt ist.
Jetzt hat die Automatik zwei solcher Schwachstellen und deren etwaige Schieflage addiert sich natürlich.
So ganz verstanden habe ich die Konstrukteure der Automatik in diesem Punkt noch nicht. Wer die Motorschwinge der Automatik kennt, weiß, daß sie drehbar um die Silentgummis gelagert ist und sich dann in einem Ausleger noch in einem weiteren Gumilager abstützt gegen die Karosse.
Ein Automatikmotor ist quasi doppelt und dreifach in Gummi gebettet traversenseitig.
Ich freue mich unheimlich auf die Motorschwinge von Volker und das ist unheimlich hilfsbereit von ihm, aber ich werde trotzdem parallel mal die aktuelle Schwinge parallel dazu hart mit glasfaserverstärktem Polyamid ausbüchsen. Die beiden Hülsen der Silentgummis verwende ich wieder oder mach neue, die weniger Spiel am Innendurchmesser zur Schraube haben.
Dann kann ich abwägen, ob ich quasi original bleibe mit Volkers Motorschwinge, oder mit leichtem Risiko an der Stelle die Flexibilität rausnehme und die Lagerung nur noch ein reiner Drehpunkt ist.
Im Prinzip wäre das immer noch gedämpfter durch das Lager am Ausleger wie bei einer Schalt-SF.
Original zu bleiben hat schon Charme. Wenn ich mich dagegen entscheide, schicke ich dir die Schwinge natürlich zurück, wer weiß, wann du sie für deine schöne Automatikdame brauchst.
Auf jeden Fall habe ich dann zwei Optionen.
Viel interessanter ist eigentlich, daß die Bohrung in der Karosse, obwohl nicht ausgeschlagen, offenbar auch nicht ganz stimmt. Zumindest mal optisch so von hinten durchgepeilt, wenn ich eine Gewindestange durchstecke (auch wenn das nicht gerade die beste Methode ist, aber ich richte sie so aus, daß der Bogen in Blickrichtung ist) Bei meiner Kiste addieren sich da tatsächlich wohl mehrere Dinge, alles zum Nachteil bezüglich Abstand Variomutter zu Seitendeckel.
Mal schauen, ich berichte.
Gruß Paddy.