Beiträge von Duddi

    Also ich fahre einen vernünftig abgestimmten DR75 und kann nur Gutes dazu sagen. Klar geht immer mehr, aber mit passender Bedüsung / Abstimmung läuft das ganz gut. Die Endgeschwindigkeit steigt nur unwesentlich, in meinem Fall auf so ca. 60 km/h bei originaler Übersetzung. Dafür ist der Durchzug echt gut. Alleine fahre ich bei gut 90 kg Lebendgewicht auch mit 50 im vierten Bergauf. Zu Zweit kann ich leider nicht sagen, da ich den Roller nur alleine bewege.

    Um den Zylinder zu entdecken müsste man schon die Abdeckung öffnen und die Zylinderhaube entfernen. Das wir wohl so schnell niemand machen.

    So...Problem gelöst. Ich habe allerdings keine Ahnung warum und wie. Ich habe die Kupplung noch einmal ausgebaut, zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Nun geht alles. Ich konnte allerdings keinen Fehler finden. Die Beläge waren in der Flucht und sahen fast aus wie neu. Nirgends waren Schleifspuren. Alle Federn waren in Position und ganz. Im Grunde habe ich einfach alles nochmal ein und ausgebaut und das war es. Was auffällt ist, das die benötigte Handkraft ( die auch vorher schon nicht hoch war) zum Bedienen der Kupplung nun nochmals geringer ausfällt. Tut mir leid Euch hier nun eigentlich umsonst beschäftigt zu haben, sorry.Habe mal ein Bild vom Gehäuse beigepackt mehr hatte ich leider nicht gemacht...und ja ich muss den Motor mal säubern :-(

    Danke für die Hinweise,

    den Kupplungskorb habe ich nicht erneuert. Der sah für mich unbeschädigt aus und hatte weder Schleif- noch Anlaufspuren.

    Wenn dir die Funktion der Kupplung ( Trennen bzw. Unterbrechen des Kraftschlusses durch Ziehen des Hebels ) klar ist, müsste dir auch klar sein, dass eine Verringerung der Zugspannung niemals zu verstärkten Rutschen führen kann.


    Es dürfte dich auch nicht beunruhigen, dass such der Motor bei ausgehängtem Kupplungszug mit dem Kicker starten lässt.

    Aber das ist genau mein Problem. Die Kupplung rutscht mehr bei entspanntem Zug als bei leichtem erhöhen der Spannung. Dazwischen gibt es halt nen minimalen Bereich in dem die Kupplung nicht perfekt aber ich sage mal in Ordnung funktioniert.

    Das der Motor sich mit Kickstarter bei ausgehängtem Zug starten lässt war mir klar und hat mich nicht beunruhigt :-). Ich hab das lediglich geschrieben, weil die Reibung offensichtlich für das Starten ausreicht, aber eben im Fahrbetrieb zum Rutschen führt. Bei leicht erhöhter Spannung rutscht es halt dann weniger, auch wenn das eigentlich nicht sein kann, sorry.

    Hallo, die Kupplung trennt ja beim Ziehen des Hebels. Auch trennt sie besser je mehr ich den Zug spanne. Soweit ist das auch klar. Seltsam ist halt, dass sie anfängt zu rutschen wenn ich die Zugspannung reduziere. Es gibt halt nur einen kleinen Korridor in dem sie relativ einwandfrei funktioniert. Mit dem Öl ist schon klar. Trotzdem hat der Ölwechsel obwohl das Öl erst ca. 300km drin war eine Verbesserung gebracht. (Trotz gleicher Spezifikation)

    Hallo und danke für die Antwort, den Kupplungszug habe ich grade erst ausgehängt und wegen meines Schaltpunktproblems getauscht. ( ist seitdem wesentlich besser) Da war es trotzdem möglich den Motor anzutreten, was dafür spricht, dass die Kupplung zumindest nicht vollständig trennt. Ich habe bis eben das normale Runge Sae30 gefahren und grade mal gegen das BGM Öl getauscht. Seitdem ist es gefühlt schon deutlich besser. Der Punkt zwischen rutscht und trennt nicht sauber scheint mir irgendwie am Zug sehr klein zu sein. Fakt ist aber wenn ich den Zug vollständig rein drehe ( habe ich auf Druckpunkt festgestellt) rutscht die Kupplung mehr, als wenn ich ein Stück raus drehe. Ich muss ca. 3-4 Gewindegänge rausdrehen damit die Kupplung sauber trennt. 1 Umdrehung mehr wäre super für das Trennen, eine weniger rutscht mehr. Das kann man kaum erklären ;-) total seltsam. Kupplungspilz scheint auch okay zu sein. Schleifspuren sehe ich zumindest im Deckelbereich der Kupplung nicht. Andruckplatte??? Kann man da erkennen ob die noch okay ist?

    Lieben Dank für die ausführliche Erklärung. Ich hatte den Schaltdraht bereits entsprechend einer Anleitung hier im Forum sowohl auf Gang 1, als auch Leerlauf eingestellt. Das Ergebnis war jeweils unverändert. Die Schaltung ist nicht hakelig nur das Rasten der Gänge beim Raufschalten fehlt halt leider. Ich habe den Mechanismus der Schaltraste sowie die Züge übrigens gereinigt bzw. wo möglich gefettet. Das unterschiedliche Schaltgefühl erklärt sich ja dann wohl wirklich mit der anderen Mechanik.

    LG

    Stefan

    Hallo zusammen,

    Ich habe kürzlich die Kupplung an meiner PK50 XL2 getauscht. (Auch dank netter Hilfe hier aus dem Forum) Seitdem lassen sich die Gänge grundsätzlich sehr leicht schalten und bleiben auch drin, so wie es sein soll. Auch rutscht nichts mehr.

    Allerdings ist mir in direktem Vergleich beim Fahren mit der PK XL1 eines Freundes aufgefallen, dass die Einrastpositionen bei mir kaum vorhanden sind. Das gilt allerdings nur für das Raufschalten. Beim Runterschalten kann man die Gänge sauber fühlen. Könnte das an einer verschlissenen Schaltraste liegen? Hat jemand eine Idee. Ich möchte ungern auf Verdacht den Motor auseinander nehmen, da sonst alles top läuft. Kommt eine andere Sache als Fehlerquelle in Frage oder ist das ggf. sogar normal?

    Viele Grüße

    Stefan

    Genau das hatte ich gemeint :-) bei vielen Dingen gibt es einen Punkt an dem die Leute keinen Wert mehr z.B. in der Schwalbe sehen und Jahre später entsteht plötzlich durch Nachfrage, Nostalgie oder was auch immer ein Boom der die Preise stark erhöht.

    Hallo zusammen, habe mir vor kurzem auch eine XL 2 inkl. Versicherung für 1100€ gekauft. Nachdem ich länger nach einer XL oder XL 2 in der Region Aachen +50/60km gesucht hatte. Zumindest hier gab es um die 1000€ +/- 100 € nur Bastelbuden. Wichtig war mir am Ende weil ich ungeduldig wurde lediglich wenig Rost und grob fahrbereit.

    Die Zeiten in denen man für 700€ ne tolle XL oder XL 2 bekommt sind zumindest hier in der Ecke wohl vorbei.

    Bekommen habe ich für den Preis eine schwarze XL 2 aus 1991 mit einem fast neuen DR75 und passender Bedüsung, verschlissener Kupplung, teils unlackierten oder matt lackierten teilen, wenig Rost, Riss in der Sitzbank, Sitzbankrahmen gebrochen, verstellter Schaltung, defekter Hupe und und und.....

    Insgesamt habe ich nochmal rund 300€ in die Hand nehmen müssen um die Gute in einen ansehnlichen und technisch gut fahrbaren Zustand zu bringen. Letztlich wollte ich aber auch basteln und hatte zumindest vor etwa 25 Jahren einige Erfahrung mit Vespas und Schwalben sammeln können. Für meine damaligen Schwalben habe ich übrigens in Top Zustand 50 Mark bezahlt .....für beide zusammen übrigens. Die Nachfrage regelt halt immer den Preis. Was man am Ende bereit ist für den Spaß zu zahlen muss dann jeder selbst entscheiden.

    Gruß

    Stefan

    So Beläge und Federn sind getauscht. War wirklich kein Hexenwerk und in etwas über eine Stunde erledigt. Innen sah bis auf die Dichtung der Bremsankerplatte alles gut aus. Schien noch nie offen gewesen zu sein. Jetzt packt die Kupplung wieder super.

    Ich musste allerdings die Zugspannung doch deutlich mit der Einstellschraube erhöhen, da die Gänge teils nur noch mit Gewalt rein gingen. ( schien nicht sauber zu trennen), das ist jetzt aber okay. Allerdings ist der Kupplungsweg sehr gering. Heisst die Kupplung kommt mega früh. Kann man das irgendwie beeinflussen. LG Stefan

    Lieben Dank für die Tips,

    kriege im den nächsten Tagen die Teile und werde berichten. Habe eine komplettes 3 Scheiben Paket ( also Beläge und Stahlscheiben) mit den verstärkten BGM Federn bestellt.

    Viele Grüße

    Stefan

    Ich hole mir am Montag erstmal Kupplungs- und Stahlscheiben mit neuen Federn. Kostet ja nicht die Welt. Werkzeug ist vorhanden, danke für den Hinweis. Wechselt ihr die Beläge eigentlich nur mit Kupplungshalter oder auch mit Kolbenstopper?