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Beiträge von silent_guy

    Freunde der Tacho ist bis auf das Bördeln soweit fertig, Ring und Glas sind heute angekommen.

    Das mit dem Bördeln erweist sich als echte Schwierigkeit.
    Die Kante genau winkelig zu knicken ohne es Blank zu kratzen oder zu beschädigen, da fällt mir keine Methode ein wo ich wüsste das das vernünfig klapplt.
    Hat jemand einen Tip wie das funktioniert oder kann etwas dazu sagen?
    Wie bördelt man das sauber?

    Ja, da hast du recht.
    Deswegen hat die Hupe ja noch einen Gleichrichter und wahrscheinlich noch die Elektronik im Blinkrelais für den Taktgeber (Vermutung).
    Stimmt, dann ist auf der Tankuhr und den Kontrollleuchten auch eine Wechselspannung.

    Bei meiner XL2 hatte ich mal den Versuch gewagt, hier LED-Leuchtmittel einzusetzen.

    Kein LED Umbau, es soll schon original bleiben und original waren 1,2W Glühlampen drin.

    nach Graetz das Problem einer Überspannung in der Spitze.

    die du einfach mit einem normalen Widerstand kompensieren könntest

    Somit muss auch noch ein Spannungregler zum Einsatz kommen und wenn ich damit anfange kann ich auch die Restwelligkeiten im Strom mit Kondensatoren ausbügeln.

    Nicht nötig, die Gleichrichtung ist doch schon im Spannungsregler!

    Aber egal, ich will nicht auf LED Umbau hinaus, einfach nur das Leuchtmittel ersetzen wenn es defekt ist, bzw. vorsorlich erneuern damit es wieder ne Weile funktioniert und der Tacho nicht wieder deshalb raus muss.
    Denn sowas nervt dann.

    Also ich kenne das so, daß die Birnen 1,2 Watt mit dem T5 Sockel einfach in den Halter gesteckt werden und dort jeweils zwei Blechzungen auf die herausgelegten Fadenhalter drücken.

    Mag sein, daß das bei den Autobeleuchtungen anders war, aber T5 kenne ich nur gesteckt.

    Ja, was meinst du mit T5, das ist keine gängige Bezeichung für diese Sockel.
    Zumindest sagt es mir nichts.
    So ist es aber bei diesem Tacho eben nicht, da sind Birnen drin die nicht gesteckt im Sockel sondern mit den Kontakten punktverschweißt sind und das dann in den Sockel eingeclipst wird, somit kann man die Birne nicht mehr einzeln ohne den Sockel tauschen sondern nur als Einheit.

    Und dafür suche ich jetzt Ersatz, einmal alle vier neu, dann ist erstmal Ruhe damit.

    Im KFZ Bereich sind es meist BX8,4D, die passen nicht.
    Wir brauchen im grunde nur die Sockel, ich meine bei der XL2 habe ich die Lampen auch alle erneuert und das war kein Thema die zu tauschen, die habe ich einfach beim Großhandel zum Cent Preis besorgt.
    Aber wahrscheinlich waren die gesockelt, das weiß ich nicht mehr.

    Kombiinstrumenten von 70er-80er Jahre Autos von VW, Opel & weiteren. Oft auch als Beleuchtung für diverse Schalter.

    Sollte man meinen.
    Ich habe viel an Opel und VW der 80er und 90er geschraubt, und das sind andere Sockel.
    So einfach scheint es leider nicht zu sein.

    Sowas hatte ich immer in meiner Werkzeugkiste als Autos noch für Hobbyschrauber reparabel konstruiert waren und es in jedem etwas größeren Ort noch einen freundlichen Schrottplatz gab.

    Das dachte ich auch, aber offenbar ist es wirklich spezieller.
    Es sei denn du hast da andere Infos, dann hau raus!

    : )

    Daß habe ich nur die ersten 2 Mal gemacht, denn die Abwärme der Lampe mit den Vibrationen hat die Lötstelle nicht lange mitgemacht. Ein passendes Punktschweißgerät kannte ich in den 80ern noch nicht.

    Ganze genau und das ist das Problem.
    Das Zinn hält sehr schlecht an den Drähten, eben wegen der Punktverschweißung.
    Man müsste das Material blank schleifen, oder mit Lötfett arbeiten.
    Das ist mir zuviel gepfusche, da bezahl ich lieber die vier Euro für eine Einzelne.
    Aber wie teilweise angeboten 17€ für eine Birne das wäre mir zu blöd, dann löte ich das lieber.

    Ich habe leider keine Alternative zum Originalteil gefunden.
    Die sind wirklich selten, ich habe jetzt nur die eine Birne neu gemacht.
    Einfach bei ebay eine einzelne bestellt.
    https://www.ebay.de/itm/920007475456


    Die anderen waren noch klar (kein Ruß auf dem Glaskolben) und mal logisch betrachtet hat ja nur die grüne Glühlampe rel. lange geleuchtet. Fernlicht wird nicht oft an sein, Reserve wahrscheinlich auch nicht und Blinker auch eher weniger.

    ich meine bei der XL2 waren die gesockelt und konnten durch einfache Glassockellampen ersetzt werden.

    Danke, ich denke die sind noch in Ordnung.
    Habe die grüne ein wenig aufgefrischt.
    Ich habe heute mal den Geber durchgemessen und konnte so nichts außergewöhnliches feststellen.
    Muss mal schauen wann ich weiter messe und nach dem Fehler suche, vielleicht mal den Kabelbaum durchwalken während der messung, das alles mal in Bewegung bringen. Irgendwo muss ja die Ursache sein.
    Auch was ich mit dem Tacho mache, das Glas muss neu, ist zersprungen.
    Habe vorhin gesehen das ich die Ersatzteile in meiner anderen Wohnung gelassen habe nicht hier in der WG.
    Muss die erst holen, dann entweder alten den Ring anschleifen, neu schwarz matt lackieren und es nochmal mit der alten Bördelung versuchen oder beide neuen Teile und den Tacho zu sucram schicken und bördeln lassen.
    Dicht sollte es schon sein, die Dichtung sieht aber top aus, habe sie mit etwas Hirschtalg gefettet.
    Ich werde berichten wie es weiter geht.
    sucram: ich schicke dir ne PN wenns los geht.
    Kannst mir ja mal schreiben was du dafür haben möchtest inklusive Rückversand.
    Der Tacho ist soweit fertig, nur einmal bördeln, bitte. : )
    Danke, Jungens.

    Wenn die 9V Batterie den Zeiger durchzieht, kannst du dabei bleiben als Spannungsquelle.

    Am halbvollentank mit Spannung rumfummeln, da bin ich ein bisschen vorsichtig.
    Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber nicht mir das Ding noch um die Ohren fliegt

    lso Geber an Geberanschluß von der Uhr und Masse am Geber auf Minus.

    Bestimmt Kabelbaum.

    .S.: Die Lagerung des Zeigers scheint ja frei zu sein, schonmal gut!

    ja, das auf jeden Fall.

    Ich habe nochmal von Anschluss Plus nach Minus gemessen, bei Widerstandsmessung liegt der Widerstand im M ohm bereich, aber auf Diodenprüfung ist durchgang mit 0,6V (durchlassspannung) könnte also doch in Ordnung sein. ja, ich brauche ne Spannungsquelle, komm sonst nicht dahinter.

    Danke dir, Paddy.

    Grüße, Martin

    p.s.: jetzt funktioniert sie ganz normal.
    Keine Ahnung...

    Na denn, silent_guy , es ist ein Kreuzspuleninstrument und eine Spule kriegt direkt die Bordspannung, die andere bekommt nur das Plus und das fließt dann über den Tankgeber ab.

    Wenn der Poti im Tankgeber den Strom durch die eine Spule begrenzt, zeigt die Nadel weniger an, weil das Instrument eigentlich eine Stromdifferenz misst. Das macht sie unempfindlich auf Bordspannungsschwankungen, weil es ja nur die Differenz misst und nicht einen Betrag.

    sehr gut erklärt, danke.

    Wenn der Zeiger garnix mehr macht, dann werden die Spule(n) entweder nicht mehr von Strom durchflossen, und/oder die Lagerung der Nadel ist fest.

    Ich habe leider kein Netzteil grade zum Ausprobieren da, aber was mir auffällt ist, das an dem Anschluss oben rechts kein Widerstand zu einem anderen Pin messbar ist, und der oben rechts ist auf der Leiterfolie angeschlossen an Spannung, der müsste also Widerstand über die Spule gegen unten links haben.
    Das lässt vermuten die Tankuhr ist kaputt.

    Irgendwo ist aber auch ne Diode drin, ich muss nochmal in Ruhe schauen.

    Ich möchte echt nicht frech sein, aber das kann man alles finden wenn man will...

    ich möchte auch nicht frech werden, aber darum geht es nicht, das sehe ich auch im Schaltplan.
    Das einer ein Poti nach Masse ist und der Kontakt der Lampe nach Masse schaltet.
    Nur wie ist die Spule im Instrument angeschlosse?

    Idealerweise macht man das mit nem regelbaren Netzteil und dreht die Strombegrenzung komplett z

    Strombegrenzung runter ist ein guter Tip, ich habe erstmal nur den Widerstand gemessen.
    Es wäre super wenn einer was zu den Ohmschen Werten sagen könnte.

    Meint ihr mal nen Spritzer Silikonspray hier ins Uhrwerk, vielleicht auch in die Mechanik der Tankuhr?
    Oder lieber so lassen?
    Wäre natürlich toll wenn es in Zukunft lange hält und funktioniert.

    P.s.: und als Tip falls andere hier auch mal an den Tacho müssen: die Leiterfolie hinten auf dem Bild rechts immer besser einfach dran lassen am Gehäuse. Wenn ihr die runter nehmt entstehen schnell Haarisse und die Elektrik funktioniert dann später nicht mehr. Wenn ihr pech habt, sicherer ist es die einfach drauf zu lassen und das Gehäuse nur grob von innen zu reinigen.

    Alles in Allem ist das schon ne kleine handwerkliche Herausforderung.
    Sicher nichts für Grobmotoriker oder Leute mit schwachen Nerven.

    was genau mit der Tankuhr ist, das muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen und durch den Kopf gehen lassen.
    Auf jeden fall war innen alles voll Spinnweben.

    - Die Vorspannung der Nadel liegt haargenau auf dem Pin, oder?
    - kann jemand was zu den elektrischen Widerstandwerten sagen die auf dem Zettel sind (das ist von hiten gesehen wenn du an den Bolzen der Tankuhr misst)
    - sollte man die Feinmechanik mit was speziellem reinigen oder neu fetten?

    Grüße, Martin

    Nur nochmal zur Absicherung: die Tankuhr hat drei Anschlüsse, an Spule Eingang lege ich +12VDC an Spule Ausgang Minus und Mitte auf Minus = Vollauschlag, Mitte auf Plus = Zeiger auf 0? Sollte man so ausrpobieren können, oder?

    Kann vielleicht hierzu jemand nochmal ne kurze Rückmeldung geben. ob das so korrekt ist?
    Eben weil´s nicht so einfach ist....
    Nicht das die Spule dann durchzischt :D