Beiträge von SilverGroover

    Ach ja, mir ist gerade noch was aufgefallen: Du sagst, das Standgas ist 1a. Na dann - das bedeutet ja nichts anderes, als dass die Einstellungen bzw. Düsen im Vergaser, die diesen Bereich vorrangig regeln, okay sind.
    Also: Standgaseinstellung i.O. (zunächst mal), ND okay. Mit anderen Worten: NO TOUCH!
    Und was kommt beim Gasgeben zum Eingriff? Teil- und Vollast werden in zunehmenden Masse von der HD bestimmt... und natürlich von der Gemischeinstellschraube, wenn ich das Verhalten meines Vergasers richtig interpretiere...


    *wedeln mit dem grossen rot blinkenden Pfeil*



    Aber die Schlussfolgerung ist natürlich eine Interpretationsfrage. :thumbsup:

    Also das Dichtproblem ist nicht so schwer... sorge einfach dafür, dass alle Dichtungen da sind wo sie hingehören, d.h. du nimmst den Ansaugstutzen ab und baust eine neue Papierdichtung rein (mit Dichtmasse).... dann nimmst Du den Vergaser ab und checkst den Filzring. Das wars schon vor dem Zylinder. Als nächstes würde ich mich fragen, ob der Zylinderfuss dicht ist - und dann, ob der Auspuff schön dran ist. Wenn alles ordnungsgemäss und serienmässig mit Dichtungen versehen und auch angezogen ist, dann würde ich sagen: Dicht! Mehrmuss normal nicht sein, um die Mühle zum Laufen zu bringen.

    Na, immer noch am putzen? :)
    Vielleicht probierst Du nochmal das "Herbert-Prinzip" :D


    Im Ernst - die Idee mit dem Abdichten ist nicht schlecht. Logisch vorgegangen können doch nur zwei Dinge schiefgehen: Zündung und Gemisch.
    Ich bin der Meinung, die Zündung kannst Du so ziemlich ausklammern, wenn die vor kurzem noch klaglos gelaufen ist und Du nichts dran gemacht hast. Das wäre schon ein großer Zufall, wenn sie gerade in dem Moment kaputtgeht, wenn Du einen neuen Zylinder draufschraubst, oder?
    Also Gemisch... völlig richtiges Vorgehen, Vergaser ist sauber und ich nehme mal an, auch vernünftig zusammengebaut. Hast Du den gesamten Gasfluß von vorn bis hinten gecheckt? Der Motor läuft nur richtig, wenn da alles schön sitzt und dicht ist. Vom Vergaser über den Ansaugstutzen bis zum Auspuff. Wenn das okay ist, dann mach n Haken dran und fang nicht immer wieder von vorn an. Dann kannst du abstimmen.


    Und ich sags nochmal: wenn Du alle 0815 Lösungen ausprobiert hast, dann mußt Du wohl manchmal auch ein bißchen unkonventionell sein. Ich habe im Übrigen genau den gleichen Vergaser... 16/16 mit Nebendüse 42... ich habe so einige HDs probiert... und auch die NDs mal getauscht. Eine 38ger war echt lustig. Absolut uneinstellbar... naja.
    Ich hab wohl auch keinen neuen Tipp :rolleyes:

    achso und nochwas:
    Wenn ich noch die Kupplungsbeläge tauschen will, dann brauch ich ja auch noch einen Kupplingskompressor.
    Brauch ich dafür den 10mm oder den 12mm?

    oder


    Hi WIN,


    ich hatte dasselbe Problem - so wie ich das verstanden habe, sind bei den neueren Modellen eher die 12mm angesagt. Wo die Grenze ist, kann ich Dir aber nicht sagen.
    Meine V50 ist glaube ich von 1981. Es kommt auf die Schwungscheibe bzw. den Durchmesser des Gewindes für den Abzieher an. Vielleicht kann man den auch ausmessen???
    Ich hab damals zuerst den kleinen gekauft...


    Viel Erfolg

    Och doch, das ist schon mein Ernst.
    Herbert hat wohl übersehen, dass man die Sache möglichst mit ein bisschen Umsicht und langsam angehen lassen sollte. :)
    Wenn man dazu nicht fähig ist, gut... dann hilft vieleicht auch eine 80ger Düse - wenn die Karre dann überhaupt noch geht.
    Wie gesagt, und ich glaube nicht, dass ich in einer anderen Realität lebe oder sowas - bei mir war (bzw. ist) eine andere Bedüsung notwendig, bei 72 läuft alles nur noch Scheisse. Warum das so ist, weiss ich nicht. Vielleicht ist mein Vergaser irgendwie... anders :) ... oder hinüber.
    Mich nervt es bloss, immer die Standardsprüche zu hören... kann gar nicht sein... bist Du verrückt... usw....
    Im KfZ-Business gibt es irgendwie jede Menge solcher Typen, die einem immer nur klar machen wollen, dass man das Problem, das man hat, gar nicht haben kann.
    Ich habe meinen Vergaser auch erstmal viermal saubergemacht, bis ich beschlossen habe, dass es das wohl nicht ist - und einfach mal den Kopf angeschaltet habe.
    Es geht eben nichts über "selber denken".
    Business Reengineering sozusagen :) Aber da habe ich dann auch Mut zur Lücke, also bitte... vielleicht hast Du Recht :)

    Naja... also die Banana könnte schon was dazu beitragen, dass Du von "hoffnungslos überfetted" nach "nur ein bisschen zu fett" kommst, getreu der Maxime "ein bisschen mehr Durchzug im System = magerer bei gleicher Auslegung". Aber ich würde echt nochmals stark empfehlen, düsenmässig runterzugehen. Ich habe einen 75ger Polini und sonst so wie Du im Moment... und fahre eine 68ger Hauptdüse (bei über 70 würde bei mir kaum noch was gehen). Die ist meiner Meinung nach aber immer noch ein kleines bisschen zu fett (habe allerdings im Moment keine Zeit für Feintuning).
    Ansonste gute Idee, auch gleich noch alles neu abzudichten. Dichtigkeit im gesamten System von vorn bis hinten ist ja sowieso das A und O...

    machs wie mchuhn sagt...
    ich glaube, daß in der Regel und im allgemeinen viel zu vorsichtig mit der Hauptdüse dosiert wird. Probier doch mal eine 64 - das wird dir schon nicht gleich den Zylinder zerlegen. Aber es wird bestimmt ein aha-Erlebnis - Kerzenbild checken natürlich nicht vergessen.
    Ist doch typisch, daß sich zu fettes Gemisch beim warmen Motor wie eine 1a-Drossel auswirkt.

    Neeee.... Rita meint doch nur beim TÜV :)
    Wenn man alles richtig tun will und außerdem in den Himmel kommen will denkt man natürlich auch an den "Schadensfall"...
    Also worst case: ich ramme mit meiner getunten Vespa einen Bus voller behinderter Kinder und beschädige ihn damit so schwer, daß es zu 20 Todesopfern kommt... oder sagen wir, ich dränge ihn bei einem waghalsigen Überholmanöver über eine Klippe - alle tot.
    Dann möchte ich natürlich nicht, das jemand meinen DR 50 ccm findet und sagt: "Also bei der technischen Aufrüstung können wir den durch Sie verusachten Schaden leider nicht decken..."

    Legales Tuning - vielleicht so: möglichst lange (Serien)-Primär (16 Zähne)... dann hat man statt 4,6 4,25 auf der Primärübersetzung und ist absolut original 50ger Moped-Vespa - natürlich eintragen gemäß Rita. Und dann... vielleicht mit einem anderen Kolben unauffällig für eine etwas höhere Verdichtung sorgen? Gut, streng genommen ist da schon wieder Schluß... aber ich weiß ja nicht, ob man da nicht päpstlicher denkt als der Papst. Es kann doch nicht immer heißen entweder 133 Polini oder 40 km/h....

    Meeeeeensch.... törlich muß er :)
    Versicherungskennzeichen gibts nur für Mopeds bis 50 km/h.
    Deswegen hatten die SS/SRs ja auch so einen durchschlagenden Erfolg auf dem Deutschen Markt...
    Ich hatte vor kurzem ein ähnliches Problem mit meinem Tacho - er hat nur noch gekreischt und dabei den Roller locker übertönt :D
    auch nach viel Fett an die Welle hat sich das nicht geändert. Ich hab mir jetzt einen hoffentlich noch funktionsfähigen Ersatztacho geordert.
    Da wirst Du wohl auch nicht darumherum kommen.
    Viel Erfolg!

    nää näää.... auf keinen Fall mit Originalzylinder :)
    Dafür gibt es doch viel zu interessante Optionen auf dem Markt. Interessanterweise hatte das Fahrzeug, in dem das Teil verbaut war,
    einen 50ger ss Zylinder. Also es scheint doch irgendwie zu gehen.
    Ich dachte eher daran, das Getriebe mit einer 4,25 italienischer Standardprimär zu kombinieren. Und dann irgendsoein Polossi 75ger Ding dran.
    Bei der letzten Ebay-Versteigerung eines langen Getriebes meine ich mich auch an 75 € erinnern zu können.
    Danke für die Info - noch jemand mit einem Tipp?

    Mit Einstellung meinst Du wohl die Stellung der Schraube an der Seite? Möglicherweise ist die Hauptdüse nicht richtig? Welche hast Du drin? Vielleicht würde es sich lohnen, wenn Du den Vergaser mal ausbauen und reinigen würdest. Wenn dann immer noch nichts läuft (wahrscheinlich ist der Hobel ja schon mit dem bestehenden Setup gelaufen) dann könnte es vielleicht sein, daß aus irgendeinem Grunde zuwenig Strom da ist, wenn die Drehzahl plötzlich abfällt - weniger Drehzahl = weniger Strom, aber immer noch relativ fettes Gemisch im Ansaugtrakt... Absterben wie mit Killschalter.


    Das habe ich immer bei Regen gehabt, mit meiner schwachbrüstigen Kontaktzündung. Solange Drehzahl anlag, ging alles noch so leidlich. Wenn ich geschaltet habe, war der Ofen aus. Lösung war bisher eine Verbesserung des Nässeschutzes an der Zündspule. Wenn Du das Setup kürzlich geändert hast, würde ich allerdings erstmal die Düsengröße testen.


    Viel Erfolg,


    Henning