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Lüfterrad in Standbohrmaschine zwecks abdrehen einspannen

  • Ich wollte mein Elestart Lüfterrad seines Kranzes entledigen, und noch ein kleines bisschen erleichtern.
    Ich möchte dafür die große Standbohrmaschine nutzen. Es ist kein Problem, den Dremel zu befestigen, da ich verschiedene Aufsätze für den Bohrteller habe, mit denen man z.B. den Dremel befestigen kann.
    Nur wie Spanne ich am Besten das Polrad schön zentriert ein?
    Leistung und Größe der Maschine sollten kein Problem sein. Auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht ganz so genau wird, wie auf der Drehbank, man kanns ja immernoch auswuchten, und dann kleine Ausgleichsbohrungen setzen.

    Weiß einer, wie ich da am besten vorgehe?

    Zitat Vechs:
    Karl, Westsider... hauptsache Italien

  • Nimm doch das abziehwerkzeug und dreh es ins Polrad dann haste nur noch die schraube die ins Werkzeug passt die solte doch reingehen ins Bohrfutter oder ?

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Ich glaub nicht, dass man das mit ner Bohrmaschine und einer improvisierten Einspannvorrichtung plan hinkriegt, aber ich lass mich auch gerne belehren. Die Welt braucht Pioniere!^^

    Den Kranz kriegst du aber leicht auch so runter. Einfach mit nem Hammer runterklopfen... Das Ding ist nur aufgepresst.

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?

  • Ja Kranz ist nicht das Problem. Wichtig ist eben, dass das ordentlich in der Maschine laufen soll.
    Habe aber auch noch ne andere idee. Fräskopf in die Maschine einspannen, und das Polrad exakt drehbar aufm Bohrteller festmachen.
    Naja, bisschen was wird schon irgendwie gehen. Wollte halt wissen, ob sich da schonmal einer Gedanken drüber gemacht hat.

    Zitat Vechs:
    Karl, Westsider... hauptsache Italien

  • Kann ich auch nur bestätigen.
    Kobold nimmt fürs Abdrehen und Wuchten 40 Euro. Dazu kommt noch Versand.

    Soviel Material, wie er da runter kriegt, schaffst du nie und dann noch Wuchten? Selber machen ist cool. Aber nur wenn man das passende Werkzeug hat.

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?

  • Naja, machen lassen könnte ich das auch bei Scooterclassicparts hier in Erkelenz, afaik sogar noch billiger.
    Frage ist halt, wieviel Gewicht bei der O-80er am besten ist. Zu leicht solls ja auch nicht sein.

    Zitat Vechs:
    Karl, Westsider... hauptsache Italien

  • ich glaube dass du mit einem Aufsatz grösseren Durchmessers besser beraten wärst, also z.B. Fächerscheibe
    Also Bohrmaschine mit Fächer arretieren und das zentrierte Lüra von Hand drehen.
    Die Drmelfräser werden bei dem weichen Alu schnell zu gehen

  • Naja, machen lassen könnte ich das auch bei Scooterclassicparts hier in Erkelenz, afaik sogar noch billiger.
    Frage ist halt, wieviel Gewicht bei der O-80er am besten ist. Zu leicht solls ja auch nicht sein.

    Naja, das ist eigentlih nicht die Frage.
    Kobold macht dein Lüra zu nem 1500gr Leichtgewicht. Mehr geht nicht.
    Und das Teil ist super smooth fahrbar. Es schwerer zu lassen, hieße Leistung und komfort verschenken.

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?

  • Klar.

    Ich kenne logischerweise das Ori-Lüra. Dann hab ich ne Zeit lang ein Hp4 drauf gehabt und nun und auch endgültig das abgedrehte Ori-Lüra von Kobold.
    Hp4 dreht schon beeindruckend schnell hoch, geht aber genauso beeindruckend extrem zulasten der Kupplung und - was man ständig merkt - der Schaltbarkeit. Ist zum rumfahren einfach totale Scheiße.
    Mit dem abgedrehten Lüra gibt diese Nachteile nicht, aber die Gasannahme ist trotzdem deutlich besser und spontaner. Ein immense Verbesserung zum Original und zum Hp4 sowieso.

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?