SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts
  • Schönen Guten Morgen zusammen,

    Mittlerweile sitzt der Frust immer tiefer. Vor kurzen habe ich wiederholt versucht der Undichtigkeit an meiner Vespa Herr zu werden. Ich habe den Benzinhahn getauscht (2x) dann habe ich den Vergaser ausgebaut, gereinigt und neu Dichtungen eingebaut. Nach der Probefahrt war noch alles bestens. Eine Woche später musste ich feststellen, dass das alte Luder (Vespa 50 N) wieder Sprit verliert.

    Nun meine Frage:
    Kann es sein, dass mein Vergaser einfach seine Dichtigkeit verliert? Welche Dichtungen kann ich in einem 16.10 Vergaser überhaupt tauschen? Kann es an dem Filzring im Ansaugstutzen liegen?

    Über jede Hilfe wäre ich sehr dankbar.
    Schöne Grüße
    Philipp

  • Ich tippe mal auf ein undichtes Schwimmernadelventil im Vergaser ...

    sollte zwar war ungewöhnlich sein wenn der Benzinhahn wirklich schon neu und dicht ist !

    Schliesst Du auch den Hahn nach jeder Fahrt ? Es soll ja welche geben die das nicht machen ...

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Ich dachte eigentlich schon geantwortet zu haben. Der Schlauch sitz nach dem Tausch der befestigungsschelle wieder streng auf dem Vergaser. In den letzten Jahren hat das Material leider etwas gelitten. Den Benzinhahn schließe ich regelmäßig nach dem fahren. Meine Frau macht das hoffentlich auch . Das Ventil hab ich noch nicht getauscht. Dafür 2 oder 3 Dichtungen aus dem Dichtkid. Leider sind mir einige übrig geblieben. Beim ikea Schrank geht's mir meist ähnlich.
    Habt ihr sonst noch Anregungen?
    schöne Grüße
    philipp

  • Als aller erstes: schwimmernadel checken und ggf.Tauschen. Bei mir hat mal eine minimale Beschädigung des Gummis zum siffen geführt.

    dichtgummis bleiben beim Set eigentlich immer über. Wichtigster dürfte der von der schwimmerkammer sein.

    Einmal editiert, zuletzt von mucmuc (August 12, 2014 at 18:11)

  • Schönen Guten Abend zusammen,
    besten Dank für die Hilfe. Das mit den kleinen Beschädigungen am Schwimmerventil mit den großen Auswirkungen habe ich auch schon gelesen. Das hatte ich beim letzten mal auch geprüft und nichts festgestellt. Die Vespa hat ja schon vor dem auseinanderbauen des Vergasers gesifft. Sicher habe ich die papierdichtung zwischen Glaszug und Vergaser getauscht und die rautenähnlcihe am Schwimmer. Vielleicht sollte ich mir einfach einen neuen Vergaser bestellen und aus die Maus. Am besten Tank und Tankhahn dazu und so einen blöden Schlauch.
    Beim hochschieben des Schlauchs auf den Tank bzw den Vergaser muss ich mich ordentlich plagen. Ist beschädige ständig die Innenseite des Schlauchs. Vielleicht ist da der Hund begraben.

  • Hoffe nicht das dein tank irgendwo durchgerostet ist. Kannst du nicht mit viel zeit und geduld beobachten wo es tropft bzw. Von wo es kommt ? Eventuell mit einem taschenspiegel unter dem vergaser und taschenlampe. So viele möglichkeiten wo es tropft gibt es ja eigentlich nicht. Es sei denn der vergase hat irgendwo einen haarriss. Hatte ich mal beim mofa am deckel der schwimmerkammer. Die war aus plastik aber man hat den riss mit bloßem auge kaum gesehen.

    Und wenn der Schwimmer im vergaser irgendwo defekt ist und voll sprit läuft, kann er auch nichtmehr dafür sorgen das die nadel das füllen der schwimmerkammer verhindert. Hatte ich auch schonmal am mofa. Prinzip ist ja das selbe.

    Eine idee die vll etwas komisch klingt, aber auch einen versuch wert ist. Mache den vergaser von außen mit bremsenreiniger ect. Penibel sauber, gut trocknen lassen und dann den ganzen vergaser mit z.b schwarzem sprühdosenlack lackieren. Irgendwo müsste soch ja dann zeigen wo sich der lack durch das benzin auflöst.wenn du die problemstelle dann gefunden hast bekommste den vergaser mit aceton oder bremsenreiniger auch wieder schön sauber. Meistens ist sprühdosenlack ja nicht das langlebigste ;)

  • Besten Dank für die lange Antwort. Das mit dem Spiegel werde ich mal testen. Nachdem ich den Vergaser das letzte mal gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen hatte, habe ich eine längere Probefahrt gemacht. Ca. 20 km. Dann hab ich die Vespa in die Garage gestellt. Da ist nichts ausgelaufen. Am nächsten Tag bin ich wieder 20 km gefahren und hab sie wieder abgestellt. Da hat sie auch nicht gesifft. Nach 1 Woche geh ich wieder in die Garage und dann hat sie gesifft. Das auch nicht gerade unerheblich.eigentlich würde ich vermuten das mehr als 50 ccm ausgelaufen sind. Das könnte aber nur sein, wenn der Hahn ständig Sprit zuführt.
    Der ist aber neu und abgedreht. Vielleicht ist auch im Schlauch und im Vergaser noch so viel gewesen, dass sich die "größere" Menge ergibt . Vielleicht sind es mehrere Probleme gleichzeitig. Der Tank sieht eigentlich gut aus. Vor 3 Jahren würde die alte Dame Komplet neu aufgebaut. Gesandstrahlt und lackiert. Ist es möglich das ich durch meine Reperaturverucheden Fehler kurzzeitig behebe und er dann durch das ruckeln beim fahren wieder auftritt?
    weiterhin bin ich für jeden Tipp dankbar und wünsche euch vorerst einen äußerst entspannten Tag.

  • Wenn Du den Tank und Vergaser im ausgebauten Zustand mit Drähten so aufhängst, dass der Vergaser aufrecht, also so, wie er im Vergaserinnenraum auch steht, hängt, kannst Du von aussen sehen, wo es sifft.

  • Neuen Benzinhahn richtig eingebaut? Den Verschluss kann man auf zwei Arten fest schrauben und nur die eine ist die Richtige. War bei mir auch schon der Fall. Zusammenbau: Benzinhahn mit Dichtung ( drei Löcher, dann den Drehschieber mit der Aussparung innen (Nierenförmig) der die drei Löcher schließt oder öffnet ( geschlossen, offen,reserve) fest am Tank, für die Mutter innen im Tank brauchst du ein Spezialwerkzeug, dann den Geschwungenen Sprengring und zuletzt den Ring für die beiden Schrauben, diese jedoch nicht zu Fest anziehen. Dies kann die Dichtung beschädigen und der Benzinhahn lässt sich schwer öffnen.