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  • Ich meine, im GSF haben die sich dem mal angenommen.

    Ich weiß jetzt nicht, welchen Polini 130 du meinst. Den VMC gibt es glaube ich mit 58 und 60 mm Bohrung.

    Ich hatte mir ein paar Grauguß-Klöpper mal so angeschaut im Netz und da habe ich auch ein bißchen über den gelesen.

    Ich habe mich für den Polini Evo 135 Grauguß entschieden.

    Der VMC ist jetzt nicht so komplett unterschiedlich zu dem Polini, wenn ich nicht irre. Große Überströmer (das heißt Gehäuse eventuell planen und die Rippe des Lüftungskanals einebnen oder mit längerem Pleuel und Spacer), großer Auslaß. Der Experte mag jetzt vielleicht noch Details finden, mit was die sich wirklich großartig unterscheiden, kochen tun sie alle nur mit Wasser.

    Details weiß ich nicht mehr, war letztes Jahr, als ich über den im GSF gelesen habe.

    Ist auf jeden Fall kein nur "Draufsteck-Zylinder", ein bißchen was muß schon abgeändert werden.

    Lies mal im GSF, die machen immer gerne zu allen möglichen Zylindern einen komplette Beitrag. So detailliert zerlegt wird hier im VO jetzt selten ein Zylinder.

    Falls der Evo 135 Polini eine Alternative wäre, im Polini-Shop Deutschland ist er einiges günstiger als bei den beiden Läden, die mit "S" anfangen.

    Da ist dann schon die Frage, ob 10 Euro mehr nicht ein Polini wert wären, aber das mußt du entscheiden.

    Falls du im GSF auch über den Beitrag zum Guß Evo stolperst, die anfänglichen Transportschäden sind behoben, der kommt heute mit dem Schutz um den Fuß, wie er im Beitrag etwas später erklärt wird. Also nicht erschrecken zu Beginn. Polini hat reagiert.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Scharnhorst (February 15, 2026 at 20:09)

  • Nachtrag, ich habe mal nach deinen Beiträgen geschaut, weil du mir irgendwie bekannt vorgekommen bist.

    Wenn ich das jetzt richtig interpretiere, war dein letzter Wunsch der Polini 130 mono. Der und der Polini 130 Racing sind Zylinder, die mehr oder weniger ohne Veränderungen auf das Motorgehäuse gesteckt werden können.

    Die Dichtfläche und die Überströmeranschlüsse sind weitestgehend an die originale Dichtfläche angelehnt. Die zeichnen sich auch durch kleinere Überströmer seitlich am Zylinder aus, was bedeutet, daß sie mit keiner Peripherie ins Gehege kommen wie Polrad, die umlaufende Dichtrippe des Polrads und ggf. einem Anlasserkranz auf dem Polrad.

    In diese Kategorie fallen einige, moderatere Langhubzylinder. Ein DR 130 z.B.. Auch ein Malossi 136 MK. Das erkennt man eigentlich recht schnell, wenn man die Überströmer und ihre Anschlüsse zum Motorgehäuse anschaut.

    Diese Machart von Zylindern ist darauf ausgelegt, daß sie einfach und unkompliziert steckbar sind.

    Dann gibt es die Kategorie von Zylindern, die etwas mehr Änderungen brauchen, ich habe es ja schon angesprochen. Da werden Änderungen am Motorgehäuse fällig.

    Die zeichnen sich dann durch ausladendere Überströmer aus, die dann mit der Peripherie kollidieren. Diese Kategorie fängt in der Regel bei 58 mm Bohrung an, gibt es aber teilweise schon mit 57er Bohrung. Nach oben geht es dann halt entsprechen weiter, bis die Bohrung langsam den Stehbolzen zu nahe kommt...lmao

    Und da gibt eben auch einen Polini 130, den EVO Alu. Deshalb habe ich so blöd gefragt.

    Zurück zu deiner Frage, falls du den Vergleich zu dem VMC 58 und dem Polini 130 mono gemeint hast, die beiden kann man eigentlich nicht vergleichen.

    Der Mono gehört zu der von mir beschriebenen "Einstiegsklasse" in die Langhubwelt, der VMC 58 gehört zu den Zylindern, die einem etwas mehr Arbeit abverlangen, die aber auch etwas mehr Erfahrung und Möglichkeiten zur Bearbeitung erfordern.

    Nicht daß ich hier der große Profi bin, sicher nicht, aber ich habe schonmal einen der einfachen Kategorie auf meine Ape gesteckt und gehe nun einfach eine Stufe weiter.

    Das ist eine Reihenfolge, die ich für sinnvoll halte. Ich denke für dich als Einsteiger wäre es auch von Vorteil, erst mal mit einem "steckbaren" der ersten Kategorie zu beginnen.

    Der Hunger nach mehr und die Fähigkeiten dazu kommen dann von alleine.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Ich hoffe, die lieben Kollegen können meine grobe Klassifizierung der Zylinderarten so mit unterschreiben. Ggf. gerne ergänzen oder korrigieren, wenn ich was vergessen oder unterschlagen habe.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.