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PX 200: Fragen zum Zerlegen

  • Hi,

    jetzt isses soweit meine PX200 Bj. '83 wird demontiert.

    Allerdings gibt es erste Probleme. Der Motor ist fast 'raus, nur, wie bekomme ich dieses Kästchen ab??
    In der Mitte ist eine Schraube, die ich rausgedreht habe, danach konnte ich das Kästchen öffnen aber nicht
    abnehmen. Ist der einzige Punkt weswegen ich den Motor noch nicht komplett rausnehmen kann!

    Jemand ein Idee dazu? Danke und Gruß, Reinhard

  • Die Kabel in dem Kästchen musst du schon trennen - die von der Zündgrundplatte kommenden und die aus dem Rahmen kommenden sind dort zusammengesteckt. Das Kästchen ist ins Motorgehäuse geclipt, ich wüsste aber keinen Grund, warum es für den Motorausbau zwingend weg müsste.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • Die Kabel in dem Kästchen musst du schon trennen - die von der Zündgrundplatte kommenden und die aus dem Rahmen kommenden sind dort zusammengesteckt. Das Kästchen ist ins Motorgehäuse geclipt, ich wüsste aber keinen Grund, warum es für den Motorausbau zwingend weg müsste.

    jau, hast recht, ich hatte nicht gesehen, dass man die dort auseinanderziehen kann. Motor ist jetzt frei!!! Danke!

    Kommen aber bestimmt noch weitere Anfängerfragen, da ich das Teil komplett zerlege, dann strahlen und lackieren lasse.
    Erstmal ist aber der Motor dran, "Rundum Sorglos Paket" vom PX-Tom ist bereits bestellt.

    Gruß, Reinhard

  • Mit dem SorglosPaket vom Tom kannste nichts falsch machen, hoffentlich haste auch die richtigen Siris ausgewählt!

    jau, hab ihm die Fahrgestellnummer 'gemailt und er hat's mir zusammengestellt. Sehr netter Kontakt!

  • Wahnisinn wie dreckig der Motor ist, hab' ihn erstmal grob gereinigt.
    Als ich den Auspuff abgebaut habe war ich einigermaßen überrascht,
    dass da ne Menge Benzin drin war.
    Vermutlich liegt's am Vergaser? Denke, dass ich mich um den dann auch
    mal kümmern muß...

  • Im Pott war Benzin?
    Kann natürlich sein, dass die Schwimmernadel undicht war und so Benzin in den Zyli gekommen ist und sich dann einen weg in den Pott gebahnt hat.

    ja, war sogar ziemlich viel drin... um den Vergaser habe ich mich noch nicht kümmern können.

    Stand der Dinge ist jetzt: Motor komplett auseinander, nur die Lager müssen noch 'raus.

    Primär habe ich jetzt auch offen. Die Deckel habe ich mit so ner kleinen Trennscheibe für den Dremel 'runterbekommen indem ich
    die Nietköpfe abgeflext habe. Allerdings haben mich die Nieten fast zum Wahnsinn getrieben... Einfach 'raushauen ging nicht.
    Hat mich jetzt drei Cobaltbohrer und einen Austreiber gekostet die 'rauszubekommen und es war immer noch eine Schweinearbeit.

    Eine Feder war an zwei Stellen gebrochen. Das erklärt wohl warum sie manchmal beim Anfahren ziemlich gesprungen ist, manchmal aber
    auch nicht.
    Das Reparaturkit habe ich. Mich würde interessieren, ob es einen Trick zum 'reinhauen der Nieten gibt. Zur Verfügung habe ich nur Hammer
    und Schraubstock. Kann man die Nieten irgendwie schmieren vorher, z.B. mit WD40 oder so? Oder is' das wurscht und man haut sie einfach 'rein?

    Ich weiß auch nicht mehr wie herum das Primärzahnrad drauf war. Ist das egal, sieht eigentlich ziemlich seitengleich aus?

    Freue mich auf eure Antworten, Reinhard


  • Ich weiß auch nicht mehr wie herum das Primärzahnrad drauf war. Ist das egal, sieht eigentlich ziemlich seitengleich aus?

    Ist es aber nicht....siehst du wenn du es einhängst/dehst , sollte plan sein mit der Kante in des Zahnrads. Hört sich blöd an aber wenn du es siehst verstehst du was ich meine.

  • Ist es aber nicht....siehst du wenn du es einhängst/dehst , sollte plan sein mit der Kante in des Zahnrads. Hört sich blöd an aber wenn du es siehst verstehst du was ich meine.

    tatsächlich... ist aber minimal der Unterschied. Muß sich das Zahnrad eigentlich total frei drehen lassen? Wenn ich es falschrum draufstehe hakt es ganz schön, setze ich es richtigherum
    drauf hakt es nur minimal. Scheint sich alles mit der Zeit etwas eingeschliffen zu haben...

  • ich hab's jetzt kapiert, wenn man es richtig aufsetzt dreht sich alles ganz leicht.
    Die Federn habe ich eingesetzt und die Deckel draufgenietet. Das hat wenigstens
    mal super geklappt.
    Auch das neue Lager war kein Problem. Gehäuse erwärmen, Lager mit Kältespray
    einsprühen und es fällt fast von alleine rein.

    Jetzt werd' ich die anderen Lager austauschen und mich bestimmt wieder mit Fragen
    melden. Soweit erstmal Vielen Dank!!!

  • So, gibt schlechte Neuigkeiten...

    Beim Einschlagen des Kurbelwellenlagers ist die Umrandung des Sicherungsrings
    also in der Gehäusehälfte abgebrochen. Das heißt der Sicherungsring hält nicht mehr...

    Hab' mal Fotos gemacht, man erkennt es aber nicht so gut. Also es ist nicht der Sicherungsring
    gebrochen, sondern die Führung für ihn in der Gehäusehälfte!!!

    Hat jemand Ideen dazu??

  • es ist nur ein Teil abgebrochen aber der Sicherungsring hält nicht mehr gut.
    Wär' Kaltmetall eine Lösung oder ist jetzt die Gehäusehälfte hinüber?

  • Mein Ring an meiner PX 125 ist auch nur noch 3/4 da :S Hat aber schon zwei Jahre ohne Probleme gehalten. Gab es auch einen Rep. Satz für..... Evtl Schweißen lassen ?

    Wenn du Frühstück im Bett haben willst, schlaf doch in der Küche.

  • Funktioniert auch hier der Repsatz. Einschlagen ist aber schlecht mal mit der Heiß kalt Methode probiert?!

    Ich hab' jetzt so einen Rep.Satz bei SIP bestellt.

    Ich mach' das eigentlich auch mit der heiß/kalt Methode. Beim Primär konnte ich das Lager einfach reinfallen lassen.
    Bei der Kurbelwelle habe ich wahrscheinlich zu kurz erhitzt oder das Lager zuwenig gekühlt. Dachte dann "das geht schon"
    und wollte es einschlagen.
    Naja, einschlagen hat ja auch geklappt, allerdings hat's den Lagersitz zerlegt....
    Ist mir aber eine Warnung die nächsten Sachen mit mehr Geduld anzugehen.

    Danke für die Hilfe! (Benötige demnächst bestimmt noch mehr!)