Und ich meinte mit "unbedarften Interessenten" genau das: Bisschen umschauen, Preise vergleichen und dann günstig kaufen, aber sich eben nicht damit auseinandergesetzt, was so eine Vespa ausmacht, welche Fehler wie häufig auftreten, was eine saubere Restaurierung ist, wie man das feststellen kann, welchen Ruf einschlägige Händler in der Community haben etc. Halt mehr ... nun ja ... konsumorientert. Ist ja nicht persönlich gemeint, sondern nur ein Zeichen, dass es langsam auf den Sommer zugeht. 
Wie Du Dich jetzt am besten weiter verhältst, kann Dir mit Sicherheit nur Dein Anwalt sagen. Der Versuch des Rücktritts vom Vertrag ist vielleicht ein erster Schritt, hängt aber von der Kulanz des Verkäufers ab. Falls das nichts hilft, gibt es jede Menge andere Optionen. Problematisch dürfte sein, dass im Vertrag wahrscheinlich keine genaue Aufstellung der durchzuführenden Arbeiten erfolgt ist, was Widersprüche, Nachbesserungsforderungen etc. zumindest schwierig macht. Aber wenn Du über 2000 € für die Vespa zahlen kannst, sind 40 € für eine Erstberatung bei einem Oldtimer-erfahrenen Anwalt ja vielleicht auch noch drin.