SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Käpt'n

    Aluspäne sind wohl durch das Überdrehen abgeschert. Schön ist anders. Und sei vorsichtig mit der längeren Schraube. Ich weiß nicht wie es mit deinem Motor ist, aber bei der PX darf die Ablassschraube auch nicht zu lang sein, weil sie sonst gegen die Hauptwelle schlägt. Also stell erstmal sicher, dass es auch funktioniert. Schließlich haben sich die Italiener schon was dabei gedacht, die Schraube mit einer bestimmten Länge zu nehmen.

    standgas runterstellen ist doch schnell gemacht?!!

    nebenbei: die gänge müssen reinknallen. das ist normal. der motor wird so wie er in der px drin ist, fast unverändert seit ende 1957 gebaut...

    Ja Standgas hat er ja schon runtergestellt. Nur ich würde trotzdem nicht an einem Neufahrzeug Hand anlegen wenn ich nicht 100% wüsste, was ich tue. Mit ner falschen Vergaserabstimmung kann man nunmal viel kaputt machen. Gerade wenn der Motor noch nicht mal richtig eingefahren ist.

    Hatte neulich das gleiche Problem nur mit der Ablasschaube. Einkleben solltest du sie auf keinen Fall. Wie soll denn sonst neues Öl reinkommen?

    Ich habe eine neues Gewinde reingeschnitten, ist die einzig vernünftige Lösung. Wenn die längere Schraube hält, ist vielleicht noch 1 Gewindegang halbwegs in Ordnung. Aber auf Dauer wird dir das auch nicht viel bringen. Fahr doch erstmal so und beobachte regelmäßig, ob die Schraube noch gut sitzt. Ansonsten kannst du es mal mit Teflonband um das Gewinde versuchen, soll auch manchmal helfen.

    Wo kommst du eigentlich her?

    Gruß,
    Jan

    Nagut, wenn du unbedingt an einem Neufahrzeug rumschrauben willst, dann tu es. Dass die Gewährleistung sofort erlischt, dürfte dir ja bekannt sein.

    Dass ein Standardmotor mit Standardbedüsng manchmal eine kleine Anfarschwächr hat, ist nicht unbedingt ungewöhnlich und wird oft unter dem Stichwort Falschluft abgestempelt. Dabei läuft die Karre oftmals nur einen Ticken zu mager unten rum. Also versuch es mal mit einer fetteren Leerlaufdüse. Bei mir hat's geholfen.

    Dass sich die Drehzahl beim reindrehen der Leerlaufgemischschraube erhöht, ist nicht ungewöhnlich. Gerade mit Originalbedüsung. Aber deswegen säuft der Hobel nicht ab. Vermutlich stimmt was mit der Schwimmerkammer nicht. Ich würde mal den Vergaser ausbauen und reinigen. Kann nach der Stadzeit eh nicht schaden. Und dann guckst du, ob der Schwimmer schön leichtgängig ist und die Nadel schön spitz ;)

    Ein kleiner Klemmer beim DR 135 ist ja fast schon normal. Habe zwei hier rumstehen, beide haben Klemmspuren und im Forum liest mans auch regelmäßig.

    Dass die Kiste nicht hochdreht, kann viele Gründe haben. Entweder das Gemisch stimmt obenrum nicht oder die Zündung stimmt nicht. Kann auch sein, dass der Auspuff dicht ist oder was anderes. Ein Drehzahlsau ist der DR aber sowieso nicht.

    Das Thema kam hier in letzer Zeit schon ein paar mal auf.

    Einfach mal durchlesen:

    px 125 (alt) dreht nicht richtig hoch


    die px will nicht so richtig ( dr 135 )


    gruß,
    jan

    Zurück bringen und einstellen lassen. Wenn fahren nicht mehr möglich ist, muss der Händler die Kiste abholen. Alles andere ist Unsinn. An einem Neufahrzeug würde ich niemals rumschrauben. Erst recht nicht, wenn man nicht weiß, wo das Problem liegen könnte.

    Vermutlich ist die grüne Leitung vom Zündschloss zur Zündspule defekt oder nicht richtig drauf. Das ist an der Zündspule das ganz äußere Kabel. Wenn es da ein Problem gibt, springt die Vespa zwar an aber lässt sich übers Zündschloss nicht mehr killen. Und die erhöhte Drehzahl .... Hast du mal an der Standgasschraube gedreht? Das ist die lange, die durch den Luftfilter geht und oben aus dem Vergaserwannendeckel ragt.

    Also, für alle, die vielleicht vor demselben Problem stehen:
    Die Löcher in dem Rep-Blech von SIP haben 6 mm. Ich habe daher m6-Schrauben verwendet. Die Löcher muss man allerdings extrem passend bohren, da dann logischerweise kein Spiel mehr zum "Korrigieren" der Position des Blechs vorhanden ist. Da ich vermeiden wollte, dass ich ins Kurbelgehäuse durchbohre, hab ich vorher Maß genommen und 14 mm tief gebohrt (Materialstärke etwa 16 mm). Als Schrauben dienen Inbus-Exemplare, 20mm, 3-4 mm gekürzt. Sicherung durch Federringe. Zwischen Sicherungsblech und Motorgehäuse liegen eckig-gedremelte Unterlegscheiben von gut 1 mm, da die Auflageflächen hier tiefer sitzen als die Nut des Seegerrings.

    So sieht das Ganze dann aus:

    Bei meiner PX80 (ebenfalls 52/140er Düse) ist es genau so: Die Drehzahl ist am höchsten, wenn die LLG-Schraube ganz drin ist (abgemagert). Bei 1,5 Umdrehungen läuft sie ganz passabel, knickt aber manchmal beim abrupten Gasgeben aus dem Drehzahlkeller ein, daher fahre ich bei ungefähr 2 Umdrehungen offen. Aber ich habe diese Einstellung auch nur durch Ausprobieren herausgefunden. Durch drehen an der Schraube hat sich die Drehzahl nicht merklich verändert. Bei meiner vorherigen 125er genau so. Entweder mache ich was falsch, ob die Kisten reagieren alle anders.

    Und natürlich kann es am Vergasersetup liegen, dass der Roller nicht richtig zieht. Vielleicht geht auch der Gasschieber nicht richtig auf oder sonst was. Hast du dir das Ganze denn mal aus der Nähe angesehen oder bisher nur an der Schraube gedreht?

    Wie genau äußert sich dein Anfahrproblem? Fällt die Drehzahl ab, ehe die Kiste hochdreht? Dann ist sie zu mager. Oder will sie hochdrehen, verschluckt sich aber und kommt nur langsam auf Touren? Dann eher zu fett.