SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Käpt'n

    Also die Lüfterradabdeckung ist es leider nicht.
    Die Zündkerze ist eine w4 Langgewinde. Vorher war eine NGK Langgewinde drin, da lief sie genau so.
    Hatte den Zylinder neulich komplett runter, da ist mir absolut nichts ungewöhnliches aufgefallen. Auch kein Radialspiel am Pleuel. Was könnte es denn noch sein?

    Moin zusammen,

    könnt Ihr Euch mal bitte meinen Motorsound anhören und mir sagen, ob das normal ist? Die Geräusche sind schon seit dem Kauf da, werden auch nicht schlimmer oder besser. Öl ist frisch. Verbaut ist ein 135er DR auf PX80-Block.

    Konkret geht es um dieses Rasseln/Scheppern/Klingeln im Leerlauf und im oberen Drehzahlbereich. Ich hoffe, man hört, was ich meine. Vielleicht das Pleuellager?

    Danke schon mal für Eure Einschätzungen!

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Moin moin!

    So, der Motor-Einbau lief reibungslos. Doch leider hatte ich nach dem Einbau keinen Zündfunken mehr. Nach ein bisschen Gewackel an allen Kabeln tat sich nichts. Ich dachte, die CDI hätte vielleicht durch das Gekloppe auf dem Bolzenrest einen mitbekommen. Neue bestellt, gleich neue Kerze dazu... provisorisch angeschlossen ... Zündfunke! Alles eingebaut, angelassen... läuft! Alles für ne Probefahrt vorbereitet... nichts. Komisch. Der Fehler war aber schnell gefunden: Unter dieser Gummitülle von der CDI zum Kabelkasten war ein Kabel komplett durch, hing aber noch an der Isolierung zusammen. Beim Testlauf haben sich die Enden scheinbar noch berührt und dann war Sense. Naja, schnell ein neues Kabel eingelötet und dabei gleich noch ein anderes mit ausgetauscht, bei dem Die Isolierung arg bröckelig war. Nun läuft wieder alles. Die 22er-Kupplung fährt sich viel viel besser mit dem 135er DR. Zieht gut durch und hat auch für meine 85 Kilo noch genug Bums unten rum.

    Hier die versprochenen Bilder:

    Okay ihr habt Recht, habs mir nochmal angesehen, das wird auch so halten. Bin bei sowas immer übertrieben pingelig;)

    Naja sei's drum. Habe eben mal den Zylinder demontiert und nen kleinen "Verbrennungsmock"-Sevice durchgeführt. Danach wollte ich die Kupplung freilegen, weil morgen oder übermorgen das neue Ritzel reinkommt. Doch was ist das? Hier muss doch... Was ist denn das hier... Ahh, doch... Hier... Oder da... Naja, nach einigem Gefummel unter der ca 8cm dicken Ölschlammschicht hatte ich die drei Schrauben des Kupplungsdeckels dann freigelegt und konnte das Ganze öffnen. Noch schnell einen Kupplungsarretierer gebastelt und dann kann's weiter gehen.

    Ach ja, den Vergaser habe ich auch mal gereinigt und neu gedichtet. Neue Reifen gabs auch. Wenn alles glatt läuft, hängt der Motor spätestens Mittwoch wieder im Rahmen und ich mache mal ein paar Bilder von meiner "Ratte"

    Gruß,
    Jan

    So Leute,

    Ich hab's tatsächlich geschafft! Das Ding ist raus! Doch leider nicht ganz ohne bleibende Schäden. Denn durch die Strapazen ist nun ein etwa 2€ großes Stück des Kanals aus dem Aluguss gebrochen. Soll ich den Auspuff einfach so anziehen? Ungefähr die Hälfte von dem Kanal ist noch dran und die Stirnseite bietet genug Fläche, um die Schraube festzuziehen. Oder lieber Schweißen lassen? Wenn ja, wer macht sowas in Hamburg vernünftig?

    Anbei zwei Bilder: vom Bolzenrest und vom Bruchstück...

    Danke und Gruß
    Jan

    Ganz ehrlich, WD40 schön und gut, aber bisher ha das Zeug gar nichts gebracht. So wie es aussieht ist der Schraubenrest fest mit dem Block zusammengewachsen. Da wird auch kein Kriechöl zwischen kommen.

    Habe mit nem 6,5er Bohrer so angesetzt, dass jetzt an der dicksten stelle noch knapp 2mm stehen...

    Tja, leider hat alles nicht so geklappt wie geplant... Ich habe alles vorbereitet und als die Stelle schön heiß war, habe ich die Mutter mm für mm angezogen und zwischendurch immer mal wieder nachgeheizt. Irgendwann wurde der Widerstand dann geringer. Doch nicht, weil der Bolzen sich gelöst hat, sondern weil das Gewinde vom Bolzen hin war... Dann habe ich die Mutter wieder runter gefriemelt und noch ein bisschen mit dem Hammer nach geholfen... Alles ohne das Ding auch nur einen Millimeter zu bewegen. Schlussendlich habe ich den Stumpen abgedremelt und mit dem Aufboren begonnen. Trotz nicht vorhandener Standbohrmaschine bin ich fast gerade durchgekommen. Dadurch bildete sich das von UCHIN angesprochene c-förmige Teil. Ich hab das dann so weit aufgeweitet, dass die Schraube an einer Seite komplett durch war. Und was soll ich sagen? Der letzte Rest bewegt sich immernoch keinen Millimeter. Habe mit einem Schlitzschraubendreher immer zwischen Schraubenrest und Block gehauen. In der Hoffnung, das Ding löst sich irgendwann durch den Keil Effekt... Doch weit gefehlt. Jetzt habe ich echt keine Lust mehr. Wie würdet ihr weiter vorgehen? Wenn ich jetzt einfach einen größeren Bohrer nehme, verletze ich das Alu, da das Loch ja exzentrisch ist. Allerdings nach oben, wo noch "Fleisch" ist. Mit Hammerschlägen kriege ich den Rest auch nicht raus. Also was tun? Fräsbohrer ?