Beiträge von Scissorsweep

    Natürlich ist der Umbau auf den ET3 Motor eingetragen.


    Ok, ich wollte nur sichergehen, damit du im Schadensfall auch versichert bist und keine Probleme bekommst.


    Ein Polini 130 ist nämlich kein Standard "ET3-Motor". Eine V50 mit einem original ET3-Setup (also ET3-Zylinder u. Kolben, 19/19 Vergaser und ET3-Banane) bestücken ist unproblematisch, weil es von Piaggio die Unbedenklichkeitsbescheinigung gibt.


    Der Polini 130 ist aber ein Tuningzylinder - da muss dann im Fahrzeugschein die Kubikzahl 130 stehen und wegen dem Zylinder noch (sinngemäß) stehen:


    "Motortyp V5A4M umgerüstet auf Bauzustand VMB1M mit zusätzl. Leistungsänderung durch Pollini-Zylinder, GS-Kolben".


    Dazu ist auch ein eigenes Leistungsgutachten vom Prüfstand notwendig, damit die genaue PS-Zahl ermittelt wird (ohne die es keine Abnahme vom TÜV gibt). Wenn Du mit der Eintragung "ET3-Motor" fährst und nen Unfall baust, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.


    Was steht denn in deinem Fahrzeugschein?


    Edit sagt: Letztlich wird den Unterschied zwischen ET3-Zyli und Pollini 130 in 99,9% aller Fälle niemand herausfinden. Wer allerdings Wert auf Legalität legt, und damit beruhigter fährt, sollte das zumindest wissen... ;)

    Der Laden ist bereits in Verzug, da der Liefertermin eindeutig festgelegt war. Der Verzug führt aber nicht dazu, dass der Kaufpreis gemindert werden kann. Der Verzug bringt dem Themensteller hier gar nix.


    Da sich hier die anfänglichen Befürchtungen bewahrheitet haben, würde ich vom Vertrag zurücktreten und mal das Thema Vespa etwas ruhiger angehen. Klar will der Themesteller jetzt sofort fahren, nimmt dafür aber in Kauf, dass er eine Kiste bekommt, mit der er ewig und 3 Tage ärger hat. Dass ein neu revidierter Motor unrund läuft und das Standgas nicht hält und das Gas nicht gut annimmt sollte wirklich nicht sein. Was, wenn die Drehschieberfläche hin ist oder die SiRis schlecht verbaut? Mit etwas Glück ist es nur der Vergaser oder die Düsen.

    Hiho!


    In meiner BE + Fahrzeugschein meiner PX80 alt steht als Präfix jeweils "VBX1T" drin. Gemeint ist natürlich "V8X1T", das andere Präfix gibt es nicht.


    Was wäre die einfachste Methode, das korrigieren zu lassen? Ein Mitarbeiter in der Zulassungsstelle meinte, er kann das nicht, dazu braucht es eine Bescheinigung vom Hersteller oder von einem Sachverständigen. Könnte evt. der TÜV weiterhelfen? Da muss ich im Frühjahr eh hin wegen diverser Eintragungen (und der TÜV-Mann ist Vespafahrer...).?

    warum Hüllen vonna 91er Vespa wechseln, wenn die augenscheinlich ok sind?


    Klar halten sie noch gut 10-20 Jahre. Ich finde aber neue Hüllen nach 20 - 30 Jahren schon angebracht, vor allem, wenn man eh eine größere Überholung macht (und es ja Winter ist, wo die Zeit ist...). Lieber einmal alles gescheit machen ... meine Meinung. Die Züge laufen danach deutlich besser. Muss dazu aber sagen, dass bei mir die alten Hüllen außen irgendwie nicht mehr gut aussahen.

    Das ist gar kein Problem. Ich habe den großen Lappen und fahre nebenbei noch Supersportler. Die Vespa ist eher was zum Basteln und für den warmen Sommerabend in der Stadt. Generell hätte ich auch gerne die PX alt gehabt, aber keine geeignete zu einem fairen Preis gefunden.

    Alles klar, dann bist du ja eh ausreichend motorisiert :)


    Ich bin auch grad dabei, meine PX alt technisch fit zu kriegen. Hab heute die Schaltzüge und den KuLu-Zug (innen & außen) gewechselt ... ganz schöne Arbeit. Wenn du da Anregungen brauchst ... ich hab jetzt wahrscheinlich so jeden Fehler gemacht, den man beim Zughüllen-Wechsel machen kann ;)

    Herzlich Willkommen im Forum. Gleich ein Hinweis, falls du einen großen Lappen hast und dir die 80ccm bald nicht mehr reichen: Vespen bis EZ 31.12.1988 sind gegenüber den Vespen ab 1.1.1989 von der Abgasuntersuchung befreit (und auch vom Abgasgutachten bei Eintragungen). Du kannst also bei deiner "jungen" PX beispielsweise einen originalen PX150ccm Motor mittels Unbedenklichkeitsbescheinigung in den 80er Rahmen einbauen und eintragen lassen (Ohne Abgasgutachten). Darüber hinausgehende Tuning-Maßnahmen (z. B. 177er Zylinder) werden dagegen sehr teuer und aufwändig (gerne > 1.000 €...). Ich sag's nur, weil ich mir vor eineinhalb Jahren eine PX 125 von 1993 gekauft hab. Nachdem ich wusste, dass das mit (legalem) Tuning nix wird, hab ich mir eine PX80 von 1983 günstig geschossen ... die 125er wird jetzt im Frühjahr wieder verkauft :-)


    Edit meint noch, dass es für den Tuning-Zylinder D.R.135 Zylinder ein Gutachten (gültig bis EZ 1992) geben könnte, das dem TÜV reicht, kann aber gut sein, dass das Gutachten insgesamt nicht mehr gültig ist ...

    Ein Bayer, ein Duesseldorfer undein Koelner gehen in eine Kneipe.
    Der Koelner bestellt ein Koelsch, der Duesseldorfer ein Alt und der
    Bayer eine Limo. Da fragen ihn die "Ruhrpoettler": "Warumtrinkst Du
    kein Bier?" Darauf der Bayer: "Wenn Ihr keins trinkt, trink ich auch
    keins!"

    Rahmenmäßig keinesfalls nach EZ 1988 kaufen. Hab mir gerade eine günstige, unverbastelte 83er PX80 gekauft. Unlike Madonna it has never been touched ... Motormäßig ist da dann alles möglich (werde einen Austauschmotor mit nem 177er Pinasco einbauen).


    Wenn du EZ nach 1988 hast, kannst du zwar einen 135er in einen PX80 Block einbauen. Austauschmotor (z B 125er Block) darfst du aber nicht reinsetzen wg anderem Präfix. Auch den abgedrehten 177er kannst nicht legal in den PX80 Block einbauen, weil es da - anders als beim DR 135 - keine Abgasgutachten für die Abgasnorm seit 1989 gibt (so hat es mir mein TÜV Prüfer erklärt, der selber Vespas tuned)

    So, hab mir zwei Fläschle gekauft. Erst mal: vespawally ist sehr freundlich, als Verkäufer absolut zu empfehlen.


    Jetzt aber eine kleine - hoffentlich konstruktive - Kritik an den Flaschen, vielleicht interessiert es andere: Wenn man das Öl aus der "Dosierkammer" in den Tank der Vespa ausgiest und die Flasche so hält, wie man es naturgemäß macht (d. h. die Öffnung nach vorn wie bei einer Gießkanne ... ganz instinktiv halt), fließt beim Ausgießen ca. 10ml Öl durch das Rohr zurück in die Hauptkammer bevor man es ausgießt. Das ist schlecht, da ja dann das Mischverhältnis nicht stimmt.


    Man muss folglich die Flasche waagerecht halten (ich meine damit: beide Schraubverschlüsse auf einer Ebene und nicht - wie man es ganz natürlich machen würde - die Öffnung der Dosierkammer nach unten), damit kein Öl zurückläuft und man dadurch zuwenig Öl in den Tank gießt - funktioniert aber auch nur bis zur 50ml-Marke. Hat man die Dosierkammer bis zur 60ml-Marke befüllt läuft auch was zurück, wenn man die Flasche Waagrecht hält ... da muss man dann die Flasche noch komischer halten zum ausgießen, also so, dass die Öffnung der Hauptkammer (die ja geschlossen ist), unterhalb der offenen Öffnung der Dosierkammer ist.


    Also faktisch kann man es sich so vorstellen: Man gießt Wasser aus einer Gießkanne, aber ein Teil davon läuft wieder nach innen zurück. Man müsste also die Gießkanne schräg halten zum Gießen.


    Weiterere Nachteile:


    • die 1L Flasche passt leider nicht stehend in das Handschuhfach meiner PX .. ist zu hoch :-/
    • die Dosierkammer geht nur bis 60ml. 100ml wären natürlich praktischer, da man ja häufig 5l tankt


    Vorteil: Feindosierung in 10ml-Schritten möglich.


    So, nix gegen Dich, vespawally ... find nur die Dosierflaschen suboptimal ;)


    Habe übrigens eine ähnliche Dosierflasche von Husqvarna, da passiert das nicht (wei das Röhrchen sehr eng ist und das Öl nur sehr sehr langsam durchkommt. Da braucht man dann zwar für das Befüllen der Dosierkammer viel länger, hat aber beim Ausgießen kein Problem).