SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von pkracer

    Was genau ist dein Problem?

    Du jammerst darüber, dass du 280 Euro für einen Kupplungswechsel bezahlen musstest und kündigst im gleichen Atemzug vollmundig an, dass du sowas zukünftig schwarz erledigen lassen wirst. Super Idee!

    Für den Kupplungswechsel braucht man normalerweise mit Erfahrung ca. eine halbe Stunde bei einem Materialaufwand von nicht mal 50 Euro. Lass es für einen Ungeübten vielleicht maximal 3 Stunden sein. Anleitungen zur Vorgehensweise gibts hier zuhauf. Wenn man nicht in der Lage ist, die Suchfunktion zu bedienen, kann man sogar ein neues Topic dazu aufmachen und Hilfe bekommen.

    So gesehen halte ich eher dich für einen ganz ganz Großen - auch finanziell, denn wer für so eine Lappalie 280 Euro zahlt ohne sich vorher zu informieren, der muss es dicke haben. :love:

    Eigentlich sollte keiner über die Preise jammern, wenn er seinen Roller in die Werkstatt gibt.

    Dass eine Arbeitsstunde (legal) in Deutschland nicht unter 60 Euro zu haben ist, müsste inzwischen allgemein bekannt sein. Klar summiert sich dann eine Motorrevision schnell mal auf 500 - 600 Euro, was u. U. sogar einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet. Sollte man evtl. vorher überlegen, bevor man bei ebay ein Trendfahrzeug ersteigert, bei dem "nur mal der Vergaser gereinigt und eingestellt werden muss".

    Wenn man unbedingt eine "alte" Vespa haben muss, weil es so kultig und "dolce vita"-mäßig ist, aber gleichzeitig keine Zeit oder kein Talent für die evtl. anfallenden Arbeiten hat, muss man eben finanziell bluten oder lieber wieder aufs Fahrrad oder den Bus umsteigen.

    Ich würde mal meinen wollen, dass der Preis für ein nagelneues Originalzylinderkit völlig in Ordnung geht. Die Originalzylinder sind nun mal teurer als z. B. ein 75 ccm DR Zylinder.

    Bei SIP kostet das Originalzylinderkit genau das gleiche wie bei deiner Werkstatt: Klick

    Wenn du einen neuen Zylinder einbauen lässt, musst du auch mit den Kosten rechnen. Für ein gutes gebrauchtes Originalzylinderkit hättest du wahrscheinlich deutlich unter 50 Euro gezahlt.

    Insofern ist der Werkstatt absolut kein Vorwurf zu machen, eher im Gegenteil. Ich gehe davon aus, dass die auch bei SIP bestellt haben, der reguläre Preis beim Vertragshändler dürfte wahrscheinlich weitaus höher als die 127 Euro liegen.

    Kannst ja spaßeshalber mal Rita bitten, in ihren PC zu schauen.

    In Deutschland hat der TÜV folgende Checkliste rausgegeben, ob das auch fürs AT-Pickerl gilt, weiß ich allerdings nicht.

    Ja, siehe z. B. auf PX Membranmotoren die sog. "Pilzwellen", da ist auch nicht mehr viel dran. Vorausgesetzt, die Kurbelwelle ist tatsächlich durch die Bearbeitung nicht unbrauchbar geworden. Wenn sich die Maßnahmen auf den vom Topiceröffner genannten Umfang beschränken, sollte das mit Membran noch funktionieren.

    Wie gesagt läuft die Steuerung des Gemischstromes mit Membranansaugstutzen nicht mehr über das Zusammenspiel von Kurbelwelle und Drehschieberdichtfläche, sondern alleine durch die Druckverhältnisse im Kurbelgehäuse, die die Membranklappen öffnen, sodass das Gemisch einströmen kann.

    Als ursprüngliches Problem vermute ich, dass sich die Kurbelwelle verdreht hat, evtl. durch einen Klemmer oder irgendwelche Fremdkörper im Kurbelgehäuse. Infolgedessen lief sie nicht mehr rund und hat die Drehschieberdichtfläche berührt bzw. beschädigt. Deshalb hat der Zweiradexperte da auch dran rumgefeilt und den Tip mit dem Abdrehen der Kurbelwelle gegeben, statt die Kurbelwelle zu richten oder auszutauschen. Kann ja sein, dass er sich mit Hercules oder sonstigen Mofas auskennt, aber ein Vespa-Fachmann war das eher nicht.

    Warum? Ich gehe nicht davon aus, dass er die Leistung steigern möchte (Zitat: Der Motor ist von einer 1. Serie, die im orig. Lack ist und ich wollte sie 100% orig. lassen.), deshalb muss auch der Einlaß nicht gefräst werden, also auch nicht der Motor zerlegt werden.

    Die Steuerung des Gemischzuflusses über den Drehschieber funktioniert ja offensichtlich nicht mehr, sonst würde das Moped laufen. Die beiden verschiedenen Einlasssysteme können sich also nicht mehr gegenseitig behindern.

    Kommt auf deine Definition von schwer an.

    Jedenfalls muss der Lenker ab und die Gabel raus. Vielleicht investierst du in diesem Zusammenhang ca. 15 Euro in die sog. [lexicon='Vespabibel',''][/lexicon] von H.-J. Schneider, entspricht den "Jetzt helfe ich mir selbst"-Büchern und Standardarbeiten wie z. B. der Wechsel der Lenklager sind mit Bildern erklärt.

    Geht die Vespa wirklich nicht mehr richtig, wenn da was defekt ist?

    Ja, weil dann der Einlass auch offen (wenn auch nur minimal) ist, wenn es nicht benötigt wird, d. h. es tritt zuviel Gemisch im falschen Moment ein. Damit hängt auch das Startproblem zusammen, der Motor säuft einfach ab.

    Einfacher Funktionstest bei ausgebautem Motor: Bei demontiertem Ansaugstutzen Öl in die Einlassöffnung kippen, wenn die Kurbelwelle den Einlass abdeckt. Wenn dann das Öl stehen bleibt, ist die Drehschieberdichtfläche dicht, wenn es ins Kurbelgehäuse abläuft eben nicht.

    Eine Reparatur der defekten Drehschieberdichtfläche ist ggf. mit Kaltmetall möglich, dazu muss aber der Motor auseinander. Alternative wäre ein Membranansaugstutzen, da übernimmt dann die Membran wie ein Ventil den Gemischeinlass.

    Du müsstest an deinem Rahmen erkennen können, ob du ein 4- oder ein 6-eckiges Schild brauchst. Der Bereich oben an der Kaskade, wo es angeklebt wird, ist in der entsprechenden Form erhaben.

    Bei Bj. 1966 kommt aber m. E. nur das ältere 4-eckige Emblem in Frage, weil es das 6-eckige m. W. erst ab 1967/68 gab. Das erste von dir verlinkte Emblem (das teurere von Mauro Pascoli) dürfte dem Original am nächsten kommen.

    Nicht zwingend. Es wäre aber schlau, sich selbst mit der Funktionsweise eines 2-Taktmotors im Allgemeinen und der des Vespa-Motors im Speziellen vertraut zu machen, bevor man blindwütig irgendwelche "Tuning"maßnahmen ergreift, ohne sich des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten bewusst zu sein. Ansonsten erzielt man trotz guten Willens schnell mal das Gegenteil des gewünschten Effekts.

    Bitte die Suchfunktion zu diesem schon erschöpfend behandelten Thema bemühen.

    Kurz: Die PX 200 war in der ursprünglichen 12 PS Form aufgrund verschärfter Abgasnormen nicht mehr zulassungsfähig, wie viele (oder eigentlich so gut wie alle) 2-Takter über 125 ccm. Meines Wissens hat ein deutscher Händler ein größeres Kontingent an Fahrzeugen mit einem "Kat"-Auspuff ausgerüstet, damit die Abgaswerte eingehalten und deshalb für diese neue eine neue Homologation/Betriebserlaubnis erhalten.

    Dieser Auspuff klaut mächtig Leistung, daher wird er gerne entfernt, um wieder die alte Nennleistung von 12 PS zu erreichen. Legal ist das ganze dann natürlich nicht mehr, auch wenn es dein Händler umgebaut hat, weil das Fahrzeug den Angaben in der beim KBA beantragten Betriebserlaubnis entsprechen muss. Eintragung der Änderung dürfte auch schwierig werden, da dein Fahrzeug gerade wegen des Baujahres die verschärften Abgaswerte einhalten muss. Es käme schließlich auch niemand auf die Idee, dass es funktionieren könnte, sich bei einem nagelneuen Auto den Kat austragen zu lassen.

    Ob die Änderung jemandem auffällt, ist natürlich eine ganz andere Frage.

    Kann schon sein, dass das Ding in 15 Jahren tatsächlich erst so wenig gelaufen ist. An so einer Automatik-Wanderdüne kann man aufgrund der atemberaubenden Beschleunigung schon ein wenig die Lust verlieren und das Gerät dann eben wegstellen.

    Bitte mal die Suchfunktion zum Thema PK Automatik benutzen, das Ergebnis wird sein: Im Originalzustand absolut lahmarschig, als Gegenmaßnahme gibts aber auch nur einen einzigen Tuningzylinder - im Gegensatz zum unüberschaubaren Angebot für Schaltmodelle. Ersatzteillage bzgl. Motorteilen ist eher mau - auch hier sind Schaltmodelle klar im Vorteil. Werkstätten geben sich mit diesem Fahrzeugtyp nur äußerst ungern ab.

    Und eins sag ich Dir gleich, wenn Du sie lackieren willst, wirst Du hier gevierteilt, bzw. irgendwer hat mal was von Eier abhacken geschrieben.
    Das scheint O-Lack zu sein...

    Das sichtbare hellblau mit Sicherheit nicht. Eher das darunter durchschimmernde blau-grün. Aber das freizulegen wäre für harte Patinafans evtl. eine Überlegung wert. Allerdings scheint der Kotflügel unter dem hellblau auch andersfarbig.

    Ed: Zu langsam.

    Das ist eine ziemlich pornöse Zubehörsitzbank aus den 80er Jahren und schon mindestens 15 Jahre nicht mehr neu käuflich zu erwerben. Dementsprechend dürfte es schwierig bis unmöglich werden, dafür einen Bezug zu finden - sofern die überhaupt jemals einzeln erhältlich waren. Meines Wissens gab es die auch nur mit Bezügen aus geriffeltem Material in schwarz, weiß und evtl. rot zu kaufen, d. h. deine Bezüge sind wahrscheinlich auch schon nachgerüstet.

    Sattler ist nicht sooo teuer - schätze, dass du da mit 80 Euro hinkommen solltest. Ansonsten gibt es von FoliaTec Kunststofffärbemittel in verschiedensten Farben, müsstest du mal schauen, ob die auch wetterfest sind. Oder beim muselmanischen Flickschuster vor Ort fragen, die haben meist auch Färbemittel im Angebot.