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Beiträge von Fantine

    Den Ausbruch im Bereich des Getriebes halte ich für unkritisch - die Kammer nimmt Schleuderöl aufund schmiert von oben die Zahnräder vor allem der Tannenbaumwelle.

    Beim Dregschieber im Gehäise fällt mir die im rechten Winkel zur Laufrichtung kiegende helle Stelle auf. Ist das eine Art "Querrille! ?

    Den Zustand der Steuerwange finde ich so stark riefig, dass ich hier keine verlässliche Messung der Sistanz zum Gehäuse mehr für möglich halte, vor allem nicht mit Papier.

    Ich habe die Befürchtung, dass diese Welle schon in einem anderen Motor gelaufen ist und durch Kontakt derart beschädigt worden ist, wie sie jetzt ist. Dieser Schaden passt für mich nicht zum Zustand des hetzigen Gehaüses.

    Am WeDi hinter der ZGP kann kein Getriebeöl austreten - das ist 2-T-Öl aus der Mischung, das das Hauptlager der KW schmiert.

    Ein bündig ins Gehäuse eingedrückter WeDi hinterlässt auf dem Wellenstumpf der KW eine sichtbare Spur von der "scharfen" Dichtlippe. Das ist kein Grat, sondern normal. Erst wenn es fühlbar wird, verschleisst ein in identischer Position eingedrückter WeDI schneller. Wenn die KW weiterwendet werden soll, kann man den WeDu etwas tiefer oder weniger tief eindrücken.

    Meinst du die mittig in der hinteren ( langen ) Drehschieberfläche liegende Dunkelfärbung ? Ist das eine fühlbare Vertiefung / Furche oder nur eine oberflächliche Verfärbung ?

    Hast dun Fotos von der Steuerwange der KW zur Hand, die zuletzt eingebaut war ?

    Eine vollständige Beurteilung des Drehschiebers ist leider nicht möglich, da die anderen Partieen der Drehschieberfläche nicht vernünftig zu sehen sind.

    Ist der Motor vor der Zerlegung gelaufen ?

    Prinizpiell folge ich deiner Beschreibung, solange die Kupplung beim Kicken vollständig kraftschlüssig bleibt - dann ist mein Ansatz falsch, auf den ich nur deshalb gekommen bin, weil du von deinen Schwierigkeiten geschrieben hast, die Kupplung richtig einzustellen.

    Mir fällt aber keine andere Ursache dafür ein, warum die geänderte Primär nur beim Kocken - und das auch nur gelegentlich - weich blockiert.

    Vermutlich ist der "50ccm-Motor" keiner, der in seinem früheren Leben eine 6-Feder-Kupplung hatte, deren Spinne größer ist als die der 1-Feder-Variante.

    Deshalb musstest du auch an Primärkorb und Spinne den Dremel einsetzen - und ncicht wegen der 2.54er RMS, die ich aber nicht kenne ( mit Ruckdämpfung ? ).

    Ich vermute, dass der über die Kupplunng wirkende Kickstarter wegen der schwierigen Einstellbarkeit der Kupplung gelegenlich durchrutscht - und dann immer noch ein Kontakt zwischen Korb und Spinne stattfindetm trotz der Bearbeitung.

    Nachtrag:

    Es sieht auf dem Foto des zerstörten KoBo-Lagers so aus, dass sich nur eine Lagernadel und ein Käfigsteg verabschiedet haben ( die in der Hand separat zu sehen sind ).

    Du musst in jedem Fall sicherstellen, dass keine weiteren Teile im Kurbelhaus liegen.

    Danke für die neuen Fotos. Ich verstehe die Versuchung, bei einem POLINI-Set nur die Kolbengarnitur zu kaufen und den Zylinder, der keine Riefen zu haben scheint, weiterzuverwenden.

    Ein KoBo-Lager kommt in jedem Fall neu und sollte ausreichend breit sein ( POLINI selbst bietet eins mit 16mm Breite an, wenn ich mich recht erinnere ).

    Auch wenn das KoBo-Auge robust ist, würde ich vor einer Montage des Kolbens zunächst nur Nadelkranz mit Kolbenbolzen einsetzen und schauen, ob der Kolbenbolzen ohne Widerstand "rund" läuft, sich also um 360 Grad drehen läßt.

    Was kostet ein Kolben, was ein komplettes Zylinderset ?

    Meine Einschätzung der Lauffläche beruht auf schlechten Fotos in den noch verbauten Zylinder mit Kolben,

    Vielleicht stellst du mal Bilder von der Qualität wie die beiden Letzten vom Zylinder ein, wenn du tatsächlich nur ein Kolbenset kaufen willst.

    Welcher Zylinder ist das eigentlich ? POLINI ?

    Nun, ich normalerweise auch nicht. ;)

    ...

    Grundsätzlich funktioniert das natürlich überall wo Gleichstrom zum Einsatz kommt, auch wenn das Vehikel selbst nicht über eine Batterie verfügt und seinen Gleichstrom aus Wechselstrom herstellen muss.

    ...

    Genau deshalb halte ich deinen Test, der mehr als ein Durchgangstest ist, für gefährlich, Conrad - die XL2 ohne Batterie stellt keinen Gleich- aus Wechselstrom her ( den sog. Hupengleichrichter lasse ich mal außen vor ).

    Zugegeben, ich habe erst jetzt das komplette Thema überflogen und deinen Beitrag, Conrad, tatsächlich nicht zuende gelesen, als der mit "wenn su eine Batterie hast und die geladen ist...".

    Auf die Idee, für eine schlichte Durchgangsprüfung an eine XL2 ohne Batterie eine 12V-Autobattrie zu lemmen, wäre uch allerdings nie gekommen...

    Macht nix, wenn der Roller keine Batterie hat.

    Du kannst eine x-beliebige Autobatterie zum testen nehmen.

    Die beschriebene Testreihe kann dann nach wie vor, wie beschreiben durchgeführt werden, einziger Unterschied: Zusätzlich Minus-Pol der Batterie mit dem Chassis des Rollers verbinden.

    Nein, bitte nicht!!!

    Der Blinkgeber der XL2 ohne Batterie benötigt Wechselspannung (AC).

    Was willst du da mit einer externen Batterie testen ???