Volker: Sooo berauschend ist das nicht, glänzt halt wieder alles so schön silber matt und ich habe nur in der kleinen Hälfte ein paar Perlen ausgeschliffen, um verschiedene Schleifkappen zu probieren.
Das große Finishing schiebe ich noch.
Michael: Das habe ich zumindest vor, dieses Lager wieder mit Fettfüllung zu betreiben. Spannender wird wie schon beschrieben die Umarbeitung der Sickerbohrung für das Lima-Lager, wenn ich auf ein PX-Lager und Dichtring umstelle.
Zu deiner Frage bezüglich Ölpumpe. Mario hat mir zwei Gehäuse vermacht, eins mit Getrenntschmierung und eins ohne.
Die Umarbeitung habe ich an dem ohne gemacht. Meine Wespe fahre ich aktuell mit Gemisch, weil bei längerer Standzeit immer das Öl unten rausgelaufen ist aus der Pumpe. Außerdem tankt meine Ape auch Mischung und so habe ich einen Treibstoff für beide Kisten.
Und weil ich ohnehin keine Getrenntschmierung nutze, habe ich gleich dieses Gehäuse genommen.
Bei dem Gehäuse, das ich umarbeite, ist lediglich ein gewölbter Blechdeckel über dem Lager. Da ich auf die geplante ETS-Welle dort ja was drauf machen muß, spiele ich mit dem Gedanken, dort einfach das alte Primärritzel aus der Ape wie normal mit Sicherungsscheibe zu montieren (sofern das von der axialen Ausladung her paßt) und ein dünnes Fett zu verwenden. Das Primärritzel darf dann das Fett etwas umherpanschen und die Wälzkörper benetzen.
So der Plan.
Heute habe ich in hoffnungsvoller Erwartung auf den neuen Riemen, der runde 25 mm kürzer ist als der Original und eventuell hinhauen könnte, meine Variosimulationsvorrichtung noch etwas umgearbeitet.
Den alten 50er-Wandler von Mario habe ich mit einer ebenfalls von ihm stammenden Feder aufgebaut und die Aufnahmen der beiden Varios (50er und 125er Sfera) als einstellbare Blöcke ausgebildet, die mit einer Messingbuchse auf einem 8er Bolzen laufen.
Dazu eine Handvoll Scheiben. Jetzt kann ich praktisch jeden Betriebszustand der Vario einstellen, inklusive der Simulation der Variobolzenlänge als Anschlag.
Riemen montieren, einmal durchdrehen und ich kann die resultierenden Durchmesser des Riemens ausmessen.
Leider ist der Riemen noch nicht da, dafür aber das AlZn Weichlot. Das zu Testen lasse ich noch bis auf weiteres.
Aber beim Strahlen hat es mir die Lunker schön geöffnet und ich könnte sauber verfüllen und im Anschluß verschleifen.
Wie geplant kann ich morgen mal die Adapterplatte für die ZGP konstruieren.
Was ich noch machen kann, ist endlich den breiteren Riemen der 125er Automatik-PK auch mal auf die Vorrichtung nehmen, weil ich den doch recht starren Riemen endlich axial vernünftig einsperren kann.
Wer weiß, vielleicht würde es mit dem ja auch gehen. Mal sehen.



Wenn man etwas heranzoomt an die Varios, müßte man die Messinghülse erkennen können.
Die habe ich eingeklebt und ausgerieben. Sitzlänge ca. 60 mm und geht saugend auf den Bolzen.
So macht die Vorrichtung Spaß, ich hoffe, ich finde bald die richtige Konfiguration.
Am Ende der Spreizung sollten so ca. 0,8 stehen, dann käme die Kiste auf ca. 70 Klamotten bei 7500 1/Min, wenn ich mich nicht verechnet habe.
Derzeit läuft sie mit meinem selber gemachten FHBB 22.18, komplett geöffnetem ASS, 16mm Delrin-Rollen, Sinalco 75 und Sito knapp 65 nach Tacho und zieht echt ordentlich. Steige mit 12 Prozent läuft sie über 50 momentan, ist echt ein Schubwunder für eine Automatik.
Das mit den etwas über 70 sollte dann in Ordnung gehen bei reichlich Drehmoment aus dem Keller und noch moderater Drehzahl. Wenn alles klappt, sollte das ein Spaßmobil werden, wobei sie aktuell alles andere als lahm ist, wie ich finde. Die meisten Automatik-Fahrer würden sicher von meinem aktuellen Motor träumen...Aber saufen tut sie auch, hehe...:-).
Wenn ich die richtige Vario/Wandler/Riemenkombi gefunden habe und ich den Kram dann so abstimmen kann, daß die Kupplung ähnlich früh schließt wie die aktuelle und die Vario schon früh auf länger geht, fahr ich das Ding hoffentlich immer schön aus dem Drehzahlkeller mit dem DR wie meine Ape.
Nur daß die Wespe halt nur 90 Kilo oder so mitbringt und nicht die Vierteltonne meiner 6T.
Gruß Paddy.