Danke, liebe Kollegen!
So, gestern habe ich die Grundplatte noch abgeschrägt und einen Radius auf die Unterseite der Schrägen Kante gefräst. Damit paßt diese Platte mit dem Hauptbremszylinder schon auf das Radhaus und schmiegt sich mit dem Radius entlang einer Erhöhung auf dem Radhaus an. Davon habe ich jetzt leider kein Bild, aber das geht sich gerade so aus, daß das Konstrukt da drauf paßt und der Behälter gerade so 2 Millimter Platz zur Lautsprecherbox hat.
Weiter habe ich gestern mal wieder aus einem 32er Rundmaterial eine Platte mit 65x30, 9 mm dick gefräst und die beiden Passungen für Drehpunkt und Anlenkpunkt für die Koppelstange zum Zylinder gesetzt.
Heute ging es weiter. Die VA-Platte ist deshalb 9 mm, weil die Nadelhülse mit ihren 8x12 halt 9 mm lang ist. Da die Gabel für die Koppelstange und die Klemmlasche für den Zug einen Hebl mit 6 mm Dicke brauchen, habe ich die Platte auf einen Dorn genommen und beidseitig um 1,5 mm abgedreht bis zum Lagersitz:
Danach sah der Rohling dann so aus:
Dann habe ich drei Bohrungen mit 5,5 mm gefräst für den Bolzen der Zuglasche. Die in der Mitte ist die ausgelegte Hebelänge ala CAD, dann jeweils um 5 mm versetzt links und rechts eine daneben, um bei Bedarf die Hebellänge verkürzen oder verlängern zu können.
Dann noch teilweise gerade und um 15° geneigt noch etwas abgefräst, damit ich alle einhängen kann und die Drehbewegung des Hebels nirgends kollidiert:
Dann sah das so aus:
Nicht so elegant wie der Hebel für die TPH-Pumpe, aber funktionell und trotzdem rostfrei.
Weil ich die Nadelhülse noch nicht einpressen wollte, habe ich noch einen Dummy aus VA gedreht für die Probemontage und einen Bolzen mit Scheibe für Koppelstange:
Durch die Bohrung kann ich jetzt so einen wiederverwendbaren Splint stecken wie bei der Zuglasche. Der Bolzen wurde nach dem Bohren dann natürlich noch abgestochen. Dann sah das alles so aus:
Soweit paßt das eigentlich ganz gut, ich bin zufrieden. Getestet habe ich jetzt noch nichts, ich will das morgen mal in Ruhe anschauen und mit den Aluklotz als Zughaltegeometrie überlegen.
Aber jetzt nimmt das langsam Form an und bietet schon einiges an Justiermöglichkeiten, um den bestmöglichen Druckpunkt einstellen zu können. An beiden Hebelenden kann ich jetzt den Übersetzungsverlauf in einem gewissen Maß verändern. Das sollte genug Spielraum bieten.
Der Klotz für die Einstellschraube des Zuges wird noch irgendwie lustig. der sollte nämlich etwas über die Schräge Kante an der Gundplatte hinaus gehen, muß dann aber wegen dem Buckel auf dem Radhaus noch ausgekesselt werden. Und idealerweise etwas schwenkbar für den bestmöglichen Bowdenzugwinkel Ich werde vermutlich einfach mal was fräsen oder eventuell drucken zur Anprobe und dann fräsen. Irgendwie so, das ergibt sich dann.
Morgen geht es weiter.
Gruß Paddy.
