Beiträge von Scharnhorst

    Naja, die meisten werden sich, wenn sie nicht zufrieden waren, den Pinasco gekauft haben und den Originalen, sofern nicht kaputt, gut geölt auf Lager gelegt haben, wenn er nicht kaputt ist.

    Und der Pinasco kostet halt seine runden 200 Euronen.

    Ist halt kein Massenartikel wie all die Sätze für die normale Wespe und für die Ape.

    Dafür ganz ordentlich verarbeitet.

    Die Automatik hat doch lange Stehbolzen, die durch den Zylinder in den Kopf ragen.

    Welcher ist da abgebrochen? Dann hast du ja ein ganz anderes Problem.


    Gruß Paddy.

    Wie meiner geht, ist oben beschrieben. Ich drehe gerne für dich die Sichtweise um.

    Anschlag im Urzeigersinn: Reserve.

    90 Grad gegen den Urzeigersinn: Zu

    nochmal 90 gegen UZS: Offen.

    Warum soll der Hahn nur über zwei Stellungen verfügen, weil er eine Tankanzeige hat?

    Meine Kiste hat ja auch einen Kickstart, obwohl eine elektrischer Anlasser dran ist.

    Die Kleine ist ja kein Plastikroller aus dem Baumarkt.

    Mein Hahn (bzw. der Hebel daran) hat sogar die Symbole für voll und halb leer drauf in den jeweiligen Stellungen.

    Wobei ich eine XL1 habe, aber bei SIP gibt es nur den einen. Und der war komplett baugleich zu dem, der im Original verbaut war.

    Der hat definitiv einen Zulauf, der nur bis zu einem gewissen Füllstand des Tank reicht und einen im Grund, der die letzten Tropfen raus lässt. Und in der Mittelstellung ist er zu.

    Ergo hat er Reserve, Zu und Normal.

    Ein Bild davon kannst du bei SIP sehen, da war er glaub abgebildet.


    Gruß Paddy.

    Links zu?

    Bist du sicher? Ich habe meiner im Frühjahr einen neuen Hahn spendiert, nachdem mir nach 6 Jahren Standzeit der Grünspan wegen des blöden E10 Sprits den alten versemmelt hat.

    Eben von SIP. Der macht definitiv nach unten zu und auf rechts ist Reserve.

    Nach links tut er nur, wenn der Tank ordentlich gefüllt ist.

    Und der Schwimmer, der die Kontrollampe im Tacho ansteuert, kommt bei mir erst eine ganze Weile, nachdem ich auf Reserve geschalten habe.

    Übrigens tanke ich nur noch Super Plus und mische selber.

    Das hat am wenigsten Ethanol.


    Gruß Paddy.

    Der Diva-Drehschiebervergaser der Automatik ist so eine Sache, ich habe mir vor zehn Jahren entnervt einen Neuen gekauft, danach war gut.

    Aber Hochdrehen klingt irgendwie nach niedrigem Schwimmerstand wie kurz vor Absterben nach zugedrehtem Hahn.

    Kuck mal, ob da nur eine Pfütze drin ist, wenn der Hahn offen ist. Dann musst dur halt den Schwimmer neu einstellen.


    Gruß Paddy.

    Oder pack die originalen Gewichte in eine Tüte und hebe sie als Andenken auf, den sie werden mehrere Platten haben.

    Such dir einen Dreher, der dir welche aus Teflon dreht. Aussenabmaße wie Original, Bohrung in der Mitte 7 mm.

    Funktioniert wunderbar. Alles sauber machen und befetten wie Rayman sagt, Glaubenssache.

    Ich habe ein Fett benutzt, das bis 140 Grad seine Konsistenz behält, aber sparsam. Sonst fliegt der Überschuß raus durch die Fliehkraft. Nur einen dünnen Film.

    Die oft erwähnte Kupferpaste halte ich für zu zäh, das ist bei der Radiatorgeometrie aus den Anfängen kontraproduktiv. Und es brauch keine Hitzeresistenz bis was weiss ich was.

    Danach war es eine andere Welt.

    Nur so als Tip aus meiner Erfahrungswelt.


    Gruß Paddy.

    Wenn keiner antwortet (kaum jemand hat eine neue Kupplung rumliegen) gehe nach Gefühl vor. Ich weiß es auch nicht, ich würde radial ca. 1mm Platz lassen und gut.

    Die braucht man eh nur zum Kraftschluß, dann geht es über den Variator.

    Aber vielleicht hat doch noch jemand einen Tip.


    Gruß Paddy.

    Nachtrag:


    Ich bin ein alter Schrauber, aber meine Wespe hat mich geerdet. Da ist alles etwas anders.

    Aber das macht den Reiz aus.

    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ein Standard-Schrauber als Kumpel, der keine emotionale Bindung zu der Kiste hat, gibt recht schnell auf.

    "Keine Anleitung zu finden, alles anders wie bei Plastikrollern, keine Teile zu kriegen, und schon allein wie der Vergaser verbaut ist. Von der Vario mal ganz abgesehen, die hat ja ganz komische Rollen und auch noch eine ungerade Zahl, die man nirgends findet, kann man es eigentlich noch komplizierter machen mit den Gestängen am Gaser, und überhaupt, Drosselklappe an einem Zweitakter, und, und, und..."

    Ich würde mich nicht wundern, wenn er das Ding genervt zurückgibt...


    Gruß Paddy.

    Im Netz habe ich bisher auch nur eine Anleitung für die Automatik gefunden, die den Riemen aus dem Getriebe aus verstellt. Wenn Alex von der Plurimatik Micro-Fischchen hat, dann ist das Luxus.

    Ansonsten muß er halt schrauben und sich einlesen in solch tollen Foren wie diesem hier.

    Und nur weil man einen Ersatzteilkatalog hat, heißt es nicht, daß man sie auch kriegt.

    Ich vermute, er ist ein versierter Schrauber, aber ohne Plurimatik-Erfahrung bei Wespe, sonst hätte er nicht danach gefragt.

    Bei unseren Schätzchen muß man viel Engagement und Lust mitbringen, sonst wird das nix...


    Gruß Paddy.

    Und das Steigrohr? Das war meine eigentliche Frage.

    Hält das nach dem Auspressen wieder? Mir geht es nur um ein Erhöhen des Durchsatz, das ist kein Problem. Ich habe das bisher immer nur mit geschraubten Steigrohren gemacht.


    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,


    hat jemand von euch schon in alter Manier einen Vergaser der Automatik aufgebohrt? Ich frage mich, ob das offensichtlich eingepresste Steigrohr nach dem Auspressen noch hält oder ob man dann mit Loctite arbeiten muss.

    Wäre interessant, ob es hier Erfahrung gibt.


    Gruß Paddy.

    Das ist eine interessante Frage. Ich hoffe mal auf Feedback. Denn irgendwann, wird das auf uns alle zukommen. Irgendwann sind wir auf uns gestellt.

    Vielleicht hat das schon jemand gemacht und hat Tips.

    Wenn nicht, die Freunde alter Motoräder und Autos haben bestimmt eine Lösung.

    Wenn du hier keine Antwort kriegst, geh zum nächsten Oldtimerclub, die kennen Lösungen.

    Geistig befasse ich mich schon langsam mit Dingen für unsere Automatik, wenn mal die Ersatzteilsituation noch schlechter wird...Da sind Kupplungsbeläge noch das Kleinste...


    Gruß Paddy.

    Wenn sie anspringt und einigermassen läuft, kuck echt mal nach den zwei beschriebenen Dingen:

    Schau dir den Riemen an und kontrolliere die Vario. Sind die Rollen noch sauber rund, wie sehen die Variogleitfächen aus? Ist dein Riemen hart wie ein Stahlseil?

    Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die Möhre nur deshalb nicht auf Touren kommt, weil etwas mit deinem Variogetriebe nicht stimmt.

    Das wirkt oft Wunder.

    Aber 8 Umdrehungen an der Gemischschraube sind echt viel, aber wie die Vorredner schon schrieben, ist das nur für den Leerlauf zuständig.

    Mein war grausam zu fahren, kam nicht auf Touren, hatte so "statische" Übersetzungsverhältnisse, die immer in einem Drehzahloch des Motors lagen.

    Riemen neu und neue Gewichte, alles gereinigt, dann lief sie.

    Halt in ihren bescheidenen Grenzen, wie eine Blechwespe mit Vario halt so ist. Und womit, mit Recht.

    Sonst wäre sie ja aus Plastik :-).


    Gruß Paddy.


    P.S.: Den alten Riemen habe ich noch. Der hat noch heute nach 10 Jahren des Wechsels ungefähr die Form, als wäre er verbaut...Gummi ist wie wir, wird nicht jünger.

    Achso, und brenn den Auspuff nicht aus. Bei meinem war danach die Dämmung abgekokelt und er war als Babyrassel der Hit!

    Länge 15, Durchmesser 15. Bohrung 7 oder 8, je nach Bedarf.

    Meine haben glaube ich 7, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

    Danach ist alles wieder Bella. Selbst kleine Abplattungen an den Hülsen sorgen für Ärger bei der Vespa.

    Eine Plastikmöhre kann das irgendwie leichter kaschieren mit ihrer Kupplung.

    Wir haben ja mehr so eine Anfahrhilfe, ab Schluß zählt der Variator mit seiner Übersetzung und hält mit platten Rollen die Drehzahl garantiert da, wo dein Motor kein Drehmoment bringt.

    Am besten, du kaufst echt Teflon-Rundmaterial und suchst dir jemand, der eine Drehbank hat.

    Dann würde sich ein etwas größerer Durchmesser anbieten und den dann sauber auf 15 runterdrehen.

    Manchmal ist die Oberfäche auf den Stäben etwas landwirtschaftlich und der Durchmesser stimmt nicht ganz genau.

    Dann schön anfasen und die Bohrung zentrisch auf der Drehbank und auch da zarte Fase mit dem Senker. Gleich zwei Sätze mit 7er und 8er Bohrung, dann kannst du spielen.

    Fertig. Seit dem läuft mein Variator top!


    Gruß Paddy.

    Naja, wenn der Ansaugschlauch durch ist, läuft sie grundsätzlich etwas zu mager. Die Luft muß in diesem Fall nicht den Umweg von unterm Sitz nehmen. Wieviel das ausmacht, man weiß es nicht.

    Die gesamte Gemischaufbereitung der Automatik ist nicht mit einem normalen Moped mit Zylinderschiebervergaser und Düsennadel zu vergleichen.

    Zu fett fühlt sich am Gasgriff wie gewohnt an, zu mager weiß ich nicht.

    Bei zu mager würgt ein Motor beim Gasgeben rum. Wie stark, hängt von wieviel zu mager ab.

    Könnte also schon sein. Den Schlauch kannst du tauschen, ohne den Motor raus zu nehmen.

    Der Vergaserkasten muß ab und dann würgst du den Schlauch in die Karosse. Zug und Schläuche natürlich einfädeln.

    Dann kommt der Gaserkasten wieder drauf und der Schlauch muß auf seinen Stutzen gewürgt werden.

    Insgesamt sehr angenehm zu machen.

    Wem die Finger nachher nicht wehtun, hat es drauf.


    Gruß Paddy.

    Ich habe zwei Schaltzüge an meiner XL1, da ist es recht definiert, du ja wohl nur einen bei der XL2.

    Nur so ein Gedanke, kann man nach Aushängen des Schaltzuges den Gang 1 auch manuell einlegen, um auszuschließen, daß nach der Schrauberei du irgenwie zwischen den Zahnrädern hängen bleibst, weil sich etwas an der Schaltzuglänge verändert hat?


    Gruß Paddy.