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Beiträge von Scharnhorst

    Und bei dem Stöbern hast du nur einen kleinen Teil entdeckt...:)

    Ich entdecke immer wieder mal etwas, was mich erstaunt...

    Blätter mal zum Spaß bei 10pollici nur durch die Kurbelwellen (albero motore) der Smallframe...lmao

    In Deutschland kriegst du dann davon einige nicht, dafür andere sehr wohl...

    Und wir reden jetzt nur von Kurbelwellen...

    Gruß Paddy.

    Vermutlich würde beim Ausbilder meine Argumentation nicht verfangen....:)

    So Männer,

    heute war Endspurt beim Diff, das es in dieser Ausführungsform mit seinen Details wohl nicht so oft gibt in der Ape 50.

    Ich habe natürlich die zweite Buchse dann abgestochen und beide an der Abstechseite noch überdreht und angefast. Dann waren die Hülsen fertig:

    Ich habe sie dann mit einem 2-K Kleber eingeklebt, weil ich bei meinem anderen Differential vor einigen Jahren mit Loctite Welle/Nabe etwas ins Schwitzen gekommen bin damals.

    Der Klebespalt ist ja nur 3-4 Hundertstel oder so und da fängt der Loctite schnell an zu beißen. Eine Buchse ist mir damals kurz festgefroren und ich sah mich schon, sie mit dem Heißluftfönn wieder zu lösen. Es ging damals noch gut, heute wollte ich es entspannter.

    Beide eingeklebt und im Ofen ausgehärtet. Hatte den Nachteil, daß sie 1-2 Hundertstel enger geworden sind, weil der Klebstoff bei 80 Grad etwas quillt. Ein Wellenende mußte ich danach mit der Leinwand auf der Drehbank nochmal etwas abziehen, aber jetzt paßt es. Fast ein Tick zu satt...

    Dann habe ich tatsächlich noch Muttern und Schrauben in 12.9 gefunden. Die Schrauben mußte ich auf 22 abdrehen, dann war es perfekt:

    Den Zahnkranz habe ich mit etwas Welle/Nabe geklebt vor dem Schrauben. Die entfetteten Schrauben und Muttern dann noch mit Loctite Gewindesicherung hochfest. Damit sollte das halten.

    Alex (Toni Alessandro) hat mal in einem seiner Filmchen auf YT ein mit einem Dexter-Zahnkranz ertüchtigtes Hauptzahnrad verbaut und da haben dann die Schrauben an einer Rippe im Diff angeschlagen.

    Daran habe ich mich erinnert und ich habe mir das angeschaut:

    Knappe Kiste. Bei mir hat es nur deshalb nicht gehakt, weil meine Schrauben ja exakt auf Maß abgedreht sind. Wenn man ein fertiges Hauptrad mit Dexter-Kranz kauft, sind die Schrauben von der Stange und etwas länger.

    Ich wollte trotzdem etwas Platz schaffen. Gehäuse auf die Fräsmaschine und die Rippe mit einem Radiusfräser etwas zurückgesetzt:

    Jetzt sind 4 mm Platz zwischen Schrauben und Rippe, so schläft es sich besser.

    Dann kam noch ein Detail, das ich in meinem verbauten Differential nicht gemacht habe. Das Hauptzahnrad hat an den Lagerflächen kleine Schlüsselflächen, die das Öl im Lagerspalt verteilen sollen. Irgendwo auf den bisherigen Bildern sieht man die.

    Nur sollte dahin halt auch Öl kommen. Im Gehäuse gibt es dazu Ausnehmungen im Alu. Die sind mit meinen neuen Bronzelagern halt verdeckt.

    Also habe ich beide Gehäusehälften auf die Fräsmaschine genommen, grob ausgerichtet und mit einem langen Hartmetall 6er Fräser ebenfalls Ausnehmungen in die Hülsen gefräst.

    Die tiefe Hälfte hat zwei Felder:

    War eine knappe Kiste trotz lang ausgespanntem Fräser und ausgefahrener Spindel:

    Dann etwas entspannter die andere Hälfte:

    Jetzt kann das Öl nachfließen. Ob es notwendig ist, kann ich euch sagen, wenn ich den neuen Motor in die Ape baue. Dort haben die Bronzelager seit 2020 ca. 4000 km gesehen, bin schon gespannt auf deren Verschleiß.

    Dann war alles soweit fertig:

    Ich bin zufrieden. War zwar jetzt echt etwas länglich das Ganze und es waren ein paar nervige Details dabei, aber jetzt gefällt mir das Ganze ziemlich gut und ich denke, das Differential ist mit diesen Modifikationen ganz gut geeignet, ein paar Pferde mehr zu verarbeiten.

    Schlechter als die Originalausführung ist es sicher nicht.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    :)

    Ich frage deshalb, weil ich zwar etwas mitgelesen habe die Diskussion über den "Fuß abdrehen ja/nein", aber keine Ahnung von den LF und den Zylindern habe.

    Da gibt es tatsächlich gängige (nicht exotische) Zylinder, die gerade mal einen Millimeter größer sind als das Gehäuse?

    Ich glaube, so ein Pendant gibt es bei SF nicht...Deshalb habe ich verwundert gefragt. Bei SF ist ja eher so, entweder paßt es oder du mußt ziemlich viel auf den Kopf stellen. Dazwischen gibt es eher nix.

    Danke,

    Gruß Paddy.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen!

    So, es ging weiter. Ich habe die Breite der Lagergasse vermessen und die Schultern des Hauptrades, es waren 0,4 mm Spiel axial.

    Dann habe ich zuerst die Schultern am Hauptrad nachgesetzt, aber nicht genau den einen Millimeter pro Seite wegen der Anlaufscheiben, sondern etwas weniger.

    Dann habe ich die etwas verkorksten Lagersitze ebenfalls überdreht im Durchmesser:

    Die dunkleren Schatten auf den Lagersitzen sind härter als die hellen, ähnlich sieht es an den Lagerschultern aus.

    Wie dieser Härteverlauf zustande kommt, kapiere ich irgendwie nicht. Kohlenstoff ist genug drin, das habe ich beim Bearbeiten gemerkt. Das Ding hat überall mal härtere Stellen, mal relativ weiche. Vielleicht wurde das induktiv gehärtet, aber etwas ungenau. Das wäre eine Erklärung.

    Aufgrund dieser Härte-Melange bin ich mir nicht sicher, ob dieses Umarbeiten jetzt besonders brillant von mir ist oder ziemlich dämlich...lmao

    Auf jeden Fall gab es direkt auf der Oberfläche der von mir bearbeiteten Lagerfläche auch schon Härteunterschiede, nicht erst nach dem Abtragen des Materials.

    Es ist nicht wirklich anders jetzt. Egal, wird schon funktionieren.

    Mit den angepaßten Axialscheiben bleibt nun noch ein Axialspiel von 0,1 mm:

    Die Lagerschale aus der Hälfte, die ab Werk eine hat, habe ich entfernt und die andere Hälfte habe ich mit dem Ausdrehkopf den Durchmesser für eine Bronzeschale mit 2 mm Wandung ausgespindelt.

    Abgelichtet habe ich es erst, als ich schon abgespannt und abgesaugt hatte:

    Dann auf der großen Drehbank mit dem Lager angefangen, das in die Hälfte kommt, die bisher schon eine hatte:

    Die Buchse ist nur abgestochen, die muß ich morgen noch anfasen.

    Die Buchse für die Hälfte, die bisher keine hatte, ist vom Durchmesser her fertig, hatte nur keine Lust mehr, abzustechen:

    Alte Regel, wenn noch was eingespannt ist, ist die Maschine noch belegt. Dann mußte ich auch nicht putzen und bin wie die Sau vom Trog einfach weggelaufen...lmao

    Ich steche morgen ab und putze dann, heute war es zu spät...

    Naja, das Schlimmste habe ich mit dem Diff. Jetzt muß ich mal schauen, daß ich etwas festere Schrauben finde und dann verbinde ich Zahnkranz mit dem überdrehten Hauptrad und das Diff wäre soweit fertig.

    Ich zeige dann das Ergebnis, wenn alles gemacht ist.

    Gruß Paddy.

    So die Damen,


    gleich vorneweg, mein neues Hobby wird das nicht, ein verschlissenes Differentialhauptzahnrad einer Ape 50 mit dem Dexter Zahnkranz wieder zu richten...

    Nachdem ich mit ein paar verschiedenen Hartmetall-Plättchen rumprobiert habe, hatte ich eines gefunden, das schöne Späne mit dem zähen Zeug gemacht hat.

    Ich habe dann den Außendurchmesser auf das Zentriermaß des neuen Zahnkranzes überdreht und dann im Anschluß die Position hergestellt:

    Dann hat der Kranz schön gepaßt, saugend auf dem Zentrierdurchmesser:

    Dann habe ich lauter Hartmetall-Zeug zusammen gekramt für die Bohrungen, Zentrierbohrer, 4er Bohrer, 8er Bohrer und ein 14er 3-Schneider für die Senkungen. Mit dem Dorn auf den Teilapparat, Lochkreis vermessen am Dexter-Rad und los:

    4er Bohrungen, zuvor mit Zentrierbohrer:

    Dann 8er und die Schrauben konnte ich schonmal stecken:

    Dieser total krumme Teilkreisdurchmesser (den ich echt glaub viermal gemessen habe und immer wieder das gleiche krumme Maß rauskam) hat tatsächlich gepaßt.

    Dann mit dem 14er 3-Schneider die Senkungen gemacht:

    Danach mit einem Hartmetallsenker etwas die Bohrungen gesenkt und mal testweise zusammengeschraubt:

    Sieht doch schonmal so aus wie auf dem Link.

    Den Lehrling hatte ich letzte Woche an seinem letzten Tag noch einen Teller mit einem 28er Zapfen drehen lassen, damit ich mir eine Vorrichtung für die Spannzange machen kann, um die harten Scheiben innen auszudrehen. Ich habe dann den 70er Außendurchmesser eingedreht, innen etwas ausgekesselt und außen 3 Gewinde gesetzt auf dem Teilapparat, um die Scheiben spannen zu können.

    Jetzt kann ich die Scheiben schön mit vernünftigen Rundlauf innen anpassen:

    Morgen geht es weiter. Ich werde mal die Breite der Lagergasse ausmessen, damit ich festlegen kann, wieviel ich die Schultern am Hauptrad zurücksetzen muß.

    Grob gemessen hat das Hauptrad im Gehäuse zwischen 0,4 und 0,5 mm Axialspiel. Das werde ich etwas verringern, also denke ich, daß jede Schulter um ca. 0,9 mm zurückgesetzt werden muß, damit dann mit den harten Scheiben 1-2 Zehntel Spiel in Summe rauskommen. Das strebe ich mal so an aus dem Bauch raus.

    Dann Gehäusehälften ausspindeln und Gleitlager drehen. Eins nach dem anderen.

    Ich berichte,


    Gruß Paddy.

    War ich das etwa mit der beidseitigen Lagerung in Bronze...?:)

    Also wegen der Härte des Hauptzahnrads. Von Berufs wegen ändern wir zuweilen harte Prototypenteile mechanisch ab. Da wird auch manchmal ein Zahnrad abgeändert.

    Und ich muß sagen, ganz so weich, zumindest an der Verzahnung, ist das Ding nicht.

    Ich habe es nicht gemessen, aber so um die 500 HV hat das Ding schon, normale Verzahnungen so 700-800.

    Wie hart das Ding in dem Bereich ist, wo später die Anlaufscheiben sitzen, werde ich dann sehen, wenn ich die Sitze überdrehe.

    Nach der Verzahnungsbearbeitung kam auf jeden Fall noch eine Wärmebehandlung, bevor die Sitze bearbeitet wurden.

    Jetzt schauen wir mal, bei meiner Kilometerleistung hält das wahrscheinlich ewig. Ich kriege keine 1000 km zusammen im Jahr.

    Die Scheiben sind heute gekommen, jetzt müssen sie halt nächste Woche noch ausgedreht werden auf das finale Maß.

    Die ape-spezifischen Teile sind auch da, auch das Zahnrad.

    Wie kann es auch anders sein, der bearbeitete Zentrierdurchmesser des Radkranzes ist nicht bis zum Freistich bearbeitet, da muß ich etwas nachsetzen.

    Ansonsten habe ich mit dem Ding alle Maße und es kann losgehen nächste Woche. Ich denke, es wird eine kombinierte Verbindung, geschraubt und zusätzlich am Zentrierdurchmesser geklebt.

    Vielleicht strahle ich auch sämtliche Kontaktflächen zwischen dem überdrehten Differentialrad und dem Kranz mit Korund und es kommt überall Klebstoff hin, mal sehen. Nur auf die Verschraubung verlasse ich mich nicht.

    Wobei ich das so einen 2K-Kleber hätte, bei dem ohne Schrauben wahrscheinlich halten würde, der ist der Hammer.


    Gruß Paddy.

    Hallo liebe Kollegen,


    endlich habe ich mal mit etwas angefangen, was ich schon etwas vor mir hergeschoben habe.

    Erstmal habe ich das Motor- und das Differentialgehäuse endlich mal gestrahlt.

    Dann habe ich mir das Differentialhauptrad vorgenommen.

    Von Fantine habe ich ja zu dem Motor damals ein komplettes Differential bekommen, nur das Hauptrad war etwas angenagt an der Verzahnung, die Hauptlagerstellen etwas angefressen.

    Zu dem Hauptrad in der Ape muß man sagen, daß es wohl etwas weicher ist wie die üblichen Verzahnungen (man merkt es auch beim Bearbeiten) und wenn dann der Rückwärtsgang mit einer nicht ganz trennenden Kupplung eingelegt wird, leidet das als schwächstes Glied in der Kette.

    Nun gibt es von Dexter runderneuerte Haupträder mit einem adaptierten neuen Zahnkranz. Das kostet dann ungefähr soviel wie ein neues Originales (was dann auch etwas weicher ist).

    Das sieht dann so aus:

    Verstärktes Differentialhauptzahnrad "Rebuilt" - italobee Shop, 230,00 €
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    Der Kranz ist wohl aus etwas besser gehärtetem Stahl.

    Man kann den Kranz aber auch einzeln bestellen, was ich gestern gemacht habe. Kostet dann so 150 Euro. Da ich das Hauptrad ja selber bearbeiten kann und ich ohnehin ein paar Dinge verbessern will, gehe ich diesen Weg.

    Also heute mal eine alten Dorn für die Spannzange umgearbeitet, damit ich das Hauptrad aufnehmen kann:

    Die Hauptsitze links und recht laufen auf 3 Hundertstel, das ist OK. Wie man sieht, ist die Verzahnung etwas angekaut:

    Dann habe ich mal schrittweise die Verzahnung abgedreht und das war mal der Stand soweit:

    Jetzt muß ich warten, bist der Dexter-Verzahnungskranz kommt, damit ich das Hauptrad entsprechend anpassen kann.

    Auf dem Dorn kann ich dann die Sitze nochmal etwas überdrehen, weil die auch nicht mehr die Schönsten sind.

    Dadurch muß ich natürlich die Gleitlagerung im Gehäuse auch neu machen. Eine Seite läuft in einem Gleitlager, die andere Seite direkt im Alu.

    Beide Seiten werden wie mein anderes, verbautes Differential auf Maß angefertigte Bronze-Buchsen bekommen. Dazu muß ich das Gehäuse auch ausspindeln, zumindest auf der Seite, die noch keine Gleitlagerungsbuchse hat.

    Das werde ich dann natürlich bebildert berichten.

    Was ich heute noch bestellt habe, sind Axialscheiben als Normteil. Die sind hart und 1 mm dick.

    Bei der Ape läuft in Kurven das Hauptrad axial immer gegen das Alugehäuse. Da mache ich jetzt die Scheiben dazwischen, weil mir das als Ingenieur einfach weh tut. Dazu muß ich die Anlaufschultern am Hauptrad ebenfalls etwas nachsetzen, aber das geht auf dem Dorn relativ einfach.

    Ich werde also wohl die kommende Woche dazu nutzen, sofern ich mir abends die Zeit immer nehmen kann, das Differential auf einen richtig schönen technischen Stand zu bringen, der so nicht üblich ist.

    Bis dann, Kollegen,

    Gruß Paddy.

    Hallo Ork77 ,

    eventuell habe ich meine Intention nicht ganz klar formuliert.

    Ich will mit dem neuen Motor auf niedrigerem Drehzahlniveau fahren. Wenn ich von 3.72 und Ape-Getriebe auf 2.56 mit PK-Getriebe umstelle, sinkt mein Drehzahlniveau im 4. Gang um nur ca. 14%.

    Schonmal nicht schlecht, aber eventuell möchte ich das Drehzahlniveau noch etwas mehr senken, je nachdem, wie die Charakteristik des neuen Motors das erlaubt.

    Aktuell DR 130, neu wird Polini Evo 135 GG mit 53/105. Der neue Motor wird kräftiger sein und den oben beschriebenen Übersetzungswechsel verkraften.

    Wenn er kräftig genug ist, möchte ich ggf. weiter verlängern und deshalb lande ich dann zwangsläufig bei DRT-Ritzeln bzw. konkret bei dem DRT-Ritzel mit 28 Zähnen.

    Sollte er es nicht packen, muß ich ggf. etwas verkürzen mit z.B. DRT-26.

    Ape ist etwas anders zu bewerten, sie kämpft ja schließlich mit rund einer Vierteltonne Leergewicht. Da ist unter Umständen für das adequate Bezwingen meiner Hausteige im 4. Gang ein feineres Abstimmen notwendig.

    Deshalb nochmal die Frage, mit welchen Primärübersetzungen kann ich die DRT-Ritzel kombinieren?

    Muß es eine DRT-Primär sein oder gehen die DRT-Ritzel auch mit Primär anderer Hersteller?

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,

    bisher habe ich immer Primärübersetzungen von der Stange gekauft. War bisher einfach, die beiden Special haben je eine 3.00 gekriegt und die Ape hat eine 3.72.

    Mit meinem neuen Motor möchte ich etwas länger übersetzt sein. Gleichzeitig kommt ein PK-Getriebe dazu, da das Getriebe der Ape zwar 2 und 3 gleich mit der PK hat, der 1. aber kürzer und der 4. länger ist.

    Mit dem Getriebrechner für die Ape habe ich nun viel durchgespielt und mir eine Übersichtstabelle gemacht, auch mit den Zwischenübersetzungen mit DRT-Ritzeln.

    Es wird wohl eine 2.56er werden, bei der ich mir den Rücken mit DRT-Ritzeln freihalten kann.

    Aber nun meine Frage als Anfänger bei diesem Thema:

    Kann ich jetzt einfach eine 2.56er mit 27/69 von der Stange von wegen mir CIF, RMS oder was weiß ich was zum Beispiel mit einem zu einer 27/69 zugeordneten 28er DRT-Ritzel kombinieren?

    Oder muß die Primär schon von Anfang an ebenfalls von DRT sein?

    Ich habe mich damit noch nie befaßt und bin da völlig blank. Da aber mein Motor so ein bißchen eine Wundertüte bleibt und ich gleichzeitig auch noch die Übersetzung des 4. Gangs ändere, komme ich glaube ich um das Thema nicht drum herum trotz Getrieberechner.

    (Zur Ergänzung, falls euch das recht lang übersetzt scheint, die Ape hat noch eine zusätzliche Übersetzung im Differential mit 1,68)

    Vielen Dank schonmal,

    Gruß Paddy.

    Ja.

    Als mir mal ein Auslaßventilteller abgebrochen und im Kolbenboden gesteckt ist, habe ich sämtliche Schrottplätze nach einem neuen Motor abgegrast. Kein Erfolg.

    Auf der Fahrt (mit dem Golf 1 meiner Schwester) zum letzten Schrottplatz meiner Hoffnung entdeckte ich im Vorbeifahren einen kompletten Motor unter einer Brücke beim Güterbahnhof der nächsten Kleinstadt, der da an dem Brückenpfeiler lehnte.

    Ich konnte es nicht glauben und bin hingefahren. Motor komplett.

    Als ich einen Bahnarbeiter gefragt habe, ob er weiß, was es mit dem auf sich hat und mein Problem erklärte, hatte er gesagt: "Komm, wir zwei heben den jetzt in deinen Kofferraum und dann ist gut!"lmao

    Ich fuhr glücklich mit dem Motor heim und habe den dann dort mit meinem Nachbar ausgeladen. Kopf und Kolben waren i.O. und bis zum Schluß bin ich mit der Garnitur gefahren, die ich aus beiden Motoren zusammengenagelt hatte...

    Das ist mir jetzt gerade wieder eingefallen, als du "Schrottplatz" erwähnt hast...

    Gruß Paddy.