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Dackl´s Duden Fred, jeden Tag ein bisschen mehr Wortschatz und Grammatik ;)

  • Ich danke euch.

    Ich hab sogar einen Feuerwehralarm fürs Grillen sausen lassen.


    Der Alarm war echt göttlich...ich stand da so rum..auf einmal bäm Alarm "oh neeein"...dann hab ich mir mal angehört was da so los war...und beschlossen Zuhause zu bleiben, hatte ja Besuch^^

    ein Komposthaufen hat gebrannt^^

    Gruß Mo

  • 25. April:

    Was haben die Verben: markieren, tranchieren, dementieren und sich mokieren gemeinsam?


    Den französischen Ursprung

    Die meisten Verben, die im Deutschen auf "-ieren" enden,
    sind lateinischen oder französischen Ursprungs. Das Wort
    markieren wurde im 17./ 18. Jahrhundert aus "marquer"
    (= mit einem Zeichen versehen) entlehnt. Wer etwas
    widerruft, gibt ein Dementi. Dementieren kam im 19.
    Jahrhundert vom französischen "démentir" (= wider-
    rufen, berichtigen).

    Tranchieren, das kunstgerechte Zerschneiden von Fleisch
    und Geflügel, wanderte am Anfang des 17. Jahrhunderts
    vom französischen "trancher" in die deutsche Küche.
    Sich mokieren kommt von "se moquer" (= sich abfällig,
    lustig machen) und hat nichts mit dem ähnlich klingenden
    "mucken, sich mucksen" (=leise murren, auf begehren)
    zu tun.

    Gruß Mo

  • Hmmm ... lateinischen oder französischen Ursprungs ...
    Könnte das daran liegen, dass die französische Sprache zu den lateinischen Sprachen zählt?

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • ich schmeiss mal den begriff "indogermanisch" bzw. "indoeuropäisch" in den raum :D

    meine persönliche meinung ist, dass sich sowas wie ein "urdeutsch" aus dem keltischen raus entwickelt hat...
    was sowas wie ein indoeuropäisch seiner zeit war...

    schauts euch mal das Geo Epoche "Die Kelten" an... höchst interessant!
    die werden immer ganz schön unterschätzt!

    INN-TEAM
    Sektion Rosenheim

  • Die Kelten waren hardcore!

    Wir in Bayern haben ja haufenweise "eingebairischte" französische Ausdrücke.


    "Merci", "Pare-pleut" z.B. (je nach Region unterschiedlich, wir sagen zum Beispiel anstatt parepleut "pare-sol(eil)")

    Gruß Mo

    Einmal editiert, zuletzt von Dackeldog (April 26, 2011 at 19:04)

  • 26. April:

    Heute wird in einigen Haushalten das Wasser abgestellt. Die betreffenden Personen wurden bereits informiert.


    Betreff: betroffen

    Kommt Ihnen der Satz auf der Vorderseite seltsam vor?
    Sie haben recht. Betreffend entspricht nämlich dem
    Partizip 1 des Verbs "betreffen". Eine betreffende Person
    würde bedeuten: eine zuständige Person. Häufig wird be-
    treffend wie eine Präposition im Sinn von über, hinsichtlich,
    bezüglich mit dem Akkusativ gebraucht: "Eine Vereinbahrung
    betreffend der Richtlinien...".

    Betroffen dagegen ist das Partizip 2 von "betreffen" im Sinn
    von widerfahren, heimsuchen und hat immer passivische
    Bedeutung. Vom Abstellen des Wassers können die Personen
    im Beispielsatz also nur betroffen sein.

    Gruß Mo

  • 27. April:

    Yes, we can!


    Das wusste Bob der Baumeister schon vorher.


    Spätestens seit dem 20. Januar 2009, der Amtsvereidi-
    gung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama,
    wurde der Slogan "Yes, we can!" warscheinlich einer
    der meistbenutzten der Welt und ist auch im deutschen
    Sprachgebrauch zum Allgemeingut und geflügelten Wort
    geworden. Obamas Wahlkampfslogan wurde im Wahlkampf
    2008 als Lied auf YouTube eingestellt, der Songtext bestand
    aus Obama- Zitaten und viele Stars beteiligten sich an der
    Liedpräsentation.

    Dass in der englischen Zeichentrickserie "Bob der Baumeister",
    die auch hierzulande jedes Kindergartenkind kennt, die
    Frage "Can we fix it?" (Können wir es schaffen?) regelmäßig
    und im Chor lautstart mit "Yes, we can" (= Ja, wir schaffen es)
    beantwortet wurde, scheint nahezu vergessen...


    Das heißt "Können wir das schaffen?" und "Ja, wir schaffen das"


    Solche Pfuuuscher.

    Gruß Mo

  • 28. April:

    Mannmannmann, ich werd echt vergesslich, pardon. Diesmal hab ich keine Ausrede.


    RTW, LNA, NEF, SH, RTH, KTW


    ERRATEN SIE, WAS SICH HINTER DIESEN ABKÜRZUNGEN VERBIRGT?

    TIP: ES HANDELT SICH UM BEGRIFFE AUS DER NOTFALLMEDIZIN.


    RDAZ= Rettungs Dienst Abkürzungs Zwang


    Um ein Menschenleben zu retten, kommt es manchmal auf jede Sekunde an. Und da Notfallmedizin meistens Teamarbeit ist, muss die Verständigung auf schnellstmögliche Art und Weise klappen. Hier die Auflösung der rätselhaften Abkürzungen:


    RTW = Rettungswagen

    LNA = Leitender Notarzt

    NEF = Notarzteinsatzfahrzeug

    SH = Sanitätshelfer

    RTH= Rettungshubschrauber

    KTW= Krankentransportwagen

    Gruß Mo

  • 29. April:


    BUZZMARKETING


    Summ, summ, summ


    Wenn eine englische Biene an einem warmen Sommertag im Garten herumschwirrt und summt, so nennt man das "to buzz". Wenn jemand kostenlos ein Produkt erhält, das es auf dem Markt noch gar nicht gibt, und dann darüber voller Begeisterung mit Freunden und Kollegen spricht, dann nennt man das Buzzmarketing - man könnte auch sagen Buschtrommelmarketing oder Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Die Werbewirksame Idee, die dahintersteckt: Ein einziger überzeugter Kunde, der seine Begeisterung weiterträgt, ist mehr wert als 100 gelangweilte Adressaten von teuren Fensehspots oder Zeitungsanzeigen. Und seit es das Internet gibt, lässt sich diese Mundpropaganda auch epidemisch beschleunigen und heißt dann virales Marketing.

    Gruß Mo

  • Den Abkürzungswahn hatten wir bei der Bundespost - als es sie noch gab - ebenfalls. Zurückzuführen ist dies auf den damaligen Postminister Stücklin.
    Gegner dieser "Abkürzeritis" haben zurückgeschlagen und die Abkürzung für den damaligen Postminister geschaffen: PostMiStStück

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.