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Ankerplatte und Prallblech vorne angegammelt: Wie entfernt man die Nieten?

  • mein vorderes Prallblech der Ankerplatte an der V50 ist angegammelt und ich möchte es richten.

    Ich sehe das dies nicht verschraubt, sondern genietet ist. Wie entfernt ihr die Nieten? Kopf abschleifen und mit Durchschlag herauskloppen, oder is das überhaupt machbar?

    MFG
    Andy

  • also ich habe mich ebenfalls damit beschäftigen dürfen allerdings nicht aus gründen des gammels..... habe meine v 50 schwinge gestrahlt sowie gepulvert (inkl montiertem ankerblech)... hab dann nach dem zusammenbau bemerkt das genau an der stelle wo die beiden aufeinander aufligen sich ein riss bildet. war natürlich aufgrund der nicht vorgenommenen demontage des blechs.


    kurzerhand runter damit und ordentliche gewinde in die schwinge geschnitten. nun kann ichs schrauben. und mit etwas liebe des hernn newton und ein wenig spucke des herrn loctite sollte das doch eigentlich funktionieren. das blech hat keinerlei bewegeung. von daher bin ich bis dat ooptimist was nicht oft vor kommt

    Stadtbekannter Unruhestifter und Trunkenbold

  • da müsst ich nochmal genau schauen da ich lange nicht mehr an diesem projekt aktiv war.... baumarktschrott find ich etwas hart. das ist es nicht. da kauf ich generell keine schrauben ausser evtl mal spax für holz....

    Stadtbekannter Unruhestifter und Trunkenbold

  • Ich hab ja nix gegen Expirimente, ich hab auch solche Schrauben gekauft, ich hab da mit das Chromblech am Auspuff festgeschraubt, aber an der Bremse? So ein Abflug über den Lenker, weil das Vorderrad blockiert, stell ich mir nicht so lustig vor. Ich denke mal das Piaggio sich was dabei gedacht hat, das Blech zu vernieten, Gewinde rein währe für die einfacher gewesen als eine Nietung. Zu den Schrauben, bein Anschrauben hat der Imbus, bei mir, das Loch schon rund gemacht, das zur Qualität.

  • glaub ich dir sofort.

    qualitativ ist das bei den dingern ja immer so ne sache. danke für deine einbringung. soll ja nur eine option seiner problemlösung sein. wenn ich bedenken was die sicherheit angeht haben würde hätte ich anders gearbeitet.

    beste grüße

    Stadtbekannter Unruhestifter und Trunkenbold

  • Öhm, das Blech hat aber doch keinerlei tragende Funktion an der Bremse, sondern dient nur dem Schutz der Beläge vor Schmutz und Spritzwasser. Ich hätte deshalb keinerlei Bedenken, es mit Schrauben zu befestigen.

    Zumal Piaggio das bei Largeframemodellen an der Hinterradbremse genauso gelöst hat. Das dortige Staubschutzblech wird nur von 3 mickrigen Blechschrauben gehalten, die so ins Alu des Motorblocks gedreht werden. Also noch nicht mal "richtige" Gewinde.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • ich denke kasonova war der ansicht das ankerblech sei fixpunkt für den aufnahmebolzen der beläge


    das blech diehnt nur als schutz

    Zitat pkracer:

    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.


    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

  • Nein der Ansicht bin ich nicht, nur Schrauben können sich losrappeln, Niete nie.

    Ich möchte in dem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, bei der Fertigung ist es egal ob die Maschine da drei Löcher bohrt oder drei Gewinde schneidet, das hat schon seinen Grund warum das genietet ist. Nicht blos um Mechaniker zu ärgern. Und nur noch mal zur Erinnerung:

    Murphys Gesetz

    „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“

    Einmal editiert, zuletzt von kasonova (June 16, 2012 at 14:28)

  • habs mir auch grad nochmal angesehen. Ne tragende funktion hat das ding definitiv nicht is doch nur ein schutz gegen schmutz. und die Schrauben mit Loctite und Zahnscheibe, dann passiert da nie und nimmer was

  • Stimmt wie schon gesagt nicht. Das Ding ist keine Bremsträgerplatte oder Bremsankerplatte, sondern ein simpler Staubdeckel.

    Und was HORST2K da gemacht hat, hat 100% Hand und Fuß.


    Zitat

    Zusammen lassen, mit Glas oder mit feinem Sand strahlen lassen. Dann Pulverbeschichten. Dann ist es besser als neu.

    Meiner ungefragten persönlichen Meinung nach wäre das Pfusch höchster Potenz. Unter dem Blech rostet es nach der Pulverbeschichtung munter weiter.
    Habe das vor einem halben Jahr erst erlebt.
    Wer gut sein will, nimmt's auseinander, strahlt sowohl Schwinge als auch Staubschutzdeckel und läßt es dann beschichten o.ä.
    Und ich mach auch immer eine kleine Raupe Dichtmasse vor der Montage dazwischen, dann dringt von der Seite keine Feuchtigkeit mehr ein.
    Das ist besser wie neu.


    Und diese Baumarkstedelstahlschrauben müssen gar nicht so schlecht sein IMHO.
    Hier in Frankfurt gibt es einen Baumarkt, der hat eine Boots- und Yachtabteilung mit Riesensortiment. Die Schrauben da sind sogar nicht nur V2A-Stahl, sondern A4 (seewasserfest).

    5 Mal editiert, zuletzt von Pierre Lavendel (June 17, 2012 at 16:49)

  • Nö, der hat die Messinghülse nicht aufgepresst, die ist einfach aufgegammelt.
    Sie gehört eigentlich in das untere Auge des Federbeins.
    Die bekommt man nur zerstörend runter - das mußt du leider sonst kriegste das Federbein nicht drauf.
    Da kannste ne Wasserpumpezange nehmen und das Ding mit Kraft runterpopeln (Drehen Ziehen Drehen Ziehen etc.).

    Nicht vergessen: sowas fettet man vorher ein (oder Kupferpaste), damit das nicht wieder festgammelt.