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Immer noch Probleme mit der Gangschaltung

  • An der Kupplung hat einer schwer herumgemurkst.
    Das die evtl. nicht richtig trennt und somit das Schalten sehr schwer geht, danach sieht es deutlich aus.

    Ich halte es für das Beste sie auszutauschen und aufzuhören herumzurätseln oder Regentänzchen aufzuführen. Nutzlos.

    Was sehe ich auf den Fotos?
    - Ölleitblech schwer verbeult... wer war da mit dem Brecheisen dran? AUSTAUSCHEN.
    - Oberste Kupplungsscheibe weist Anlaufspuren auf (Regenbogenfarben) Kupplung ist zu heiß geworden, vielleicht wurde auch ohne Öl gefahren.
    EGAL, da scheinen mir die Beläge abgeraucht zu sein die trennen nicht mehr gut. AUSWECHSELN.
    - Die Feder der Kupplungsdruckplatte ist völlig falsch verlegt und kommt wahrscheinlich dem Druckpilz in die Quere.
    Da hat jemand versucht, das Ding zu entfernen ohne Ahnung zu haben wie (NICHT mit dem Brecheisen)
    ERSETZEN.

    Dann sieht man weiter.
    Vieleicht und mit Glück ist es nicht nötig den Motor zu zerlegen.
    Ich würde jetzt wo der Deckel ab ist mal mit Bremsenreiniger auspülen (Ölablaßschraube auf, Schüssel drunter). Mal sehen obda irgendwelhe Späne rauskommen.

    Ein Zug scheint übrigens nicht gerissen, aber das Ende des Kupplungszuges ist ausgefranst.
    Und mach bitte alles sauber...

  • Ja das mit dem Rad (ständig drehen) hab ich gemacht aber das mit der Zündkerze noch nicht. Asoooooo bevor das alles passiert ist ist mir immer der 4ter oder 2te Gang ab und zu rausgesprungen. Vielleicht hat das auch noch was zu sagen.


    Das hilft uns auf die Sprünge,Motor auseinander und erstmal sehen was alles kaputt ist.Schaltkreutz ist auf jedenfall Fertig.Gangräder auch gleich kontrollieren und ausdistanzieren.Gönn dir ein gutes Schaltkreutz und nicht diesen nachbau dreck,sonst machst du es bald nochmal.

  • Na, immer noch wild am Rumraten?

    Bringe erstmal Deine Kupplung in Ordnung, wie Jack schon schrieb. Sieht ja verheerend aus. Gleichwohl, kann man auch schalten, wenn man die Kulu nicht betätigt. Dafür den Roller ordentlich hin und herruckeln. Und wenn das auch nicht geht, Schaltkreuz tauschen falls ausgenudelt oder Gänge ausdistanzieren, wie ich schon mal in Deinem anderen Fred sagte.

    Wirst im Endeffekt wohl um ein Spalten des Motors nicht rumkommen. Wenn die Kulu schon so aussieht, möchte ich nicht wissen, wie es um den Rest im Bereiche der Gangräder etc aussieht. Vielleicht hat sich das Kickstarteranschlaggummi auch verabschiedet und blockiert etwas. Also, aufmachen und nachschauen. Sonst ist das doch nur Stochern im Nebel. ;)

    Über Spritverbrauch spricht man nicht. Man hat ihn.

  • Sooooooo, liebe Freunde und Schrauber.....
    Es ist das Schaltklaue welches in Rente gegangen ist. Es ist komplett gebrochen, krass.

    Hier mal wieder Bilder und ich bitte um Komentare ;)
    Ich kann doch von innen alles mit Bremsen und Teile Reiniger aussprühen, oder? Und womit öle ich das dann nachher wieder ein? WD40?

  • Ich kann doch von innen alles mit Bremsen und Teile Reiniger aussprühen, oder? Und womit öle ich das dann nachher wieder ein? WD40?


    Zu 1.: Ja.
    Zu 2.: Wieso einölen? Da kommt doch nachher eh Getriebeöl (SAE 30) rein, oder was meinst Du?

    Über Spritverbrauch spricht man nicht. Man hat ihn.

  • Ach ja stimmt ja.Kommt ja eh getriebe öl rein

    Aber wie kann eine Schaltklaue denn so aussehen? Kann das sein das das Lager defekt ist und deswegen die Schaltklaue abgebrochen ist?

    ..::Ist das Schlagloch noch so klein, nen Vespareifen passt hinein::..

  • An der Schaltklaue ist ja wie im Bild ersichtlich mindestens 1 Finger abgebrochen sieht man doch, oder?
    Mußt du auswechseln.
    Kein Wunder daß so die Gänge nicht reingingen.


    Mit dem einölen der Teile beim Einbau liegst du völlig richtig.
    Dazu nimmst du das Getriebeöl.
    Aber vorher, das haste ja selber gemerkt, alles fein saubermachen.

    Weiß du, welche Teile man nun wenn der Motor auf ist, standardmäßig weiterhin's noch braucht?

  • Die Schaltklaue ist ein Verschleißteil, daher die Abnutzung.
    Hält nicht ewig und muss daher so oder so getauscht werden.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Es hört doch jeder nur, was er versteht.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

    Mein Fuhrpark:
    Vespa 50 Special '80 (V5B3T)
    Vespa 125 '61 (VNB2T)

    Suche:
    Derzeit nichts

  • Falsch, bei ihm ist nix schlimm verschlissen (sonst ginge das Schalten wenigstens noch), sondern ein Arm abgebrochen... der blockierte das Einlegen der Gänge.

  • Der Arm ist abgebrochen durch Verschleiß, oder? :whistling:

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    Derzeit nichts

  • Nein, wahrscheinlicher durch zu grobe Behandlung und falschen Umgang mit dem Roller.
    Vielleicht war auch die Kupplung falsch eingestellt oder trennte nicht richtig.
    Vielleicht auch mangelhftafe Wartung.
    Das bekommt man denke ich nur durch gewalt hin daß eine Schaltklaue so bricht.

    Verschleiß an der Schalklaue bedeutet, daß das Metall an den Nocken eben abnutzt, sich rundgnaddelt etc. Dadurch wird oft das Springen der Gänge verursacht.

    An der Stelle wo es gebrochen ist kann gar nix in dieser Art verschleissen

  • @ jack
    -Schaltklaue
    -Kompletten Dichtungssatz für den Motor.
    -Halbmond Keule für Kupplung und Lichtmaschine
    -Gummi Kickstarter Anschlag (einer ist nämlich dabei sich zu verabschieden)
    -Getriebeöl
    ........
    und was noch?

    ..::Ist das Schlagloch noch so klein, nen Vespareifen passt hinein::..

  • Sicherungsbleche für jeweils Kupplungsmutter und Primärmutter (sind wegwerfteile)
    Einen Satz Kupplungssscheiben wenn du es schon mal aufhast (is ja nur 1 TIPP!)

    Nimm den Originaldichtsatz mit der Alufußdichtung mit Sicke
    Simmerringe (2 KW, 1 [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon]).

    Freudscher Versprecher.... was für Keulen? Du bist ja gemein.
    Unter der Kupplungsmutter is übrigens auch noch ne Keule.


    Na so hast du dein Problem endlich lokalisiert... dann schraub mal schön und fahr mal wieder! 8)

  • Meinte ja Keile :D

    Danke Jack.....werde die Kupplung auch direkt tauschen, da haste recht. Aso, soll ich den Kurbelwellen Simmerring auch tauschen? Bzw. die anderen Simmerringe`? Weiß gar nicht wie die alle heißen......

    ..::Ist das Schlagloch noch so klein, nen Vespareifen passt hinein::..

  • Simmeringe alle tauschen?
    Ja klaro immer.

    Und die Lippen der Simmerringe einölen beim Zusammenbau...

  • Ok wer ich machen, aber wie heißen die denn alle ? Weiß doofe frage......Aber wenn ich heute alles bestelle dann die Simmerringe direkt alle mit.
    Sowas hier zum Beispiel?

    ..::Ist das Schlagloch noch so klein, nen Vespareifen passt hinein::..

  • Auf dem Bild zu sehen sind einerseits Simmerringe (Handelsname der Fa. Freudenberg, es sind technisch gesehen Radialwellendichtringe soviel zur Klugscheißerei)
    als auch O-Ringe.
    Simmerring Kulu = hinter Kupplung im Motorgehäuse, um da dranzukommen muß die Kurbelwelle raus
    Simmering LiMa=hinter Polrad, sitzt hinter der Zündankerplatte.
    Simmerring [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] = sitzt in der Bremsankerplatte, dazu muß man die ausbauen.


    Ich würde dir von dem billigen Dichtungssatz abraten und eine Qualitätsmarke kaufen.
    Besonders der große Simmerring (sitzt hinter der Kupplung) ist extrem wichtig aber exorbitant scheiße auszuwechseln (weil Motor zerlegt werden muß)

    Bei den Shops gibt es solche Simmerringsätze mit braunen oder dunkelblauen Ringen... 2 Euro mehr nimm lieber die bitte.

    Ach und kuck mal bitte wie der Auslasskrümmer (90° Alurohr mit Flanschen am Zylinder) aussieht. Wenn er sehr mit Ölkohe zu ist... sauber machen bis popoblank oder ersetzen)

  • Meine Erfahrungen mit der Kupplung:

    Ich hatte das auch mal nachdem ich mir einen lieblos restaurierten Roller von einem professionellen Anbieter aus Regensburg gekauft hatte der angeblich perfekt hätte sein sollen.

    Problem 1 war: Der Gang sprang während dem Fahren im 4 Gang oft raus - Ursache: Schaltklaue defekt

    Nach der Reparatur:

    Problem 2 war: Der erste gang liess sich nicht einlegen - Ursache: Züge waren total marode - ließen sich unten nciht mehr anständig justieren

    Problem 3 war: der 4. Gang war eingelegt, Kupplung liess sich aber ohne einzurasten durchschalten (ich konnte also im 4 Gang zur Werkstatt) Anbieter hatte bei Behebung von Problem 1 einen alten abgebrochenen Stift zur Fixierung des Schaltkreuzes eingebaut. Die Kupplung liess sich durchschalten, nahm aber aufgrund der fehlenden Fixierung das Schaltkreuz nicht mehr mit.

    Problem 4 war: Die große Schraube die oben neben dem Federbein sitzt und die Schaltung von oben fixieren soll war fast draussen. Ist mir als Laie damals nciht aufgefallen.

    Problem 5 war: Die Unterlegscheibe unter der großen Schraube war viel zu dick. Hier muss man unbedingt die oroginale verwenden da ansonsten zwischen der Fixierschraube (die zur inneren fixierung der Schaltung dient ) und der Schalttung viel zu viel Spiel war.

    4 und 5 können verursachen das ein inneres Schaltungssteil ins Getriebe fällt und damit ist alles hin.

    Einmal editiert, zuletzt von foreveryoung (July 11, 2012 at 08:49)