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Vespa springt nicht mehr an

  • Hallo,

    mir ist vor ein 3 Monaten der Gaszug an meiner Vespa gerissen. Sie stand ueber den Winter in der Garage, habe jedoch heute den Gaszug erneuert.
    Hierzu habe ich den Vergaser ausgebaut, damit ich besser rankam. Habe nun auch wieder alles zusammen gebaut.
    Jetzt hab ich allerdings ein problem: Die Vespa springt nicht mehr an.
    Die Zuendkerze war ziemlich nass, nachdem ich versucht habe zu starten. Habe sie getrocknet und an Masse gehalten: zuendet sauber.
    Laeuft trotzdem nicht an. Vor dem Winter lief die Vespa wunderbar!
    Nun bin ich ratlos. ;( Habe ich vielleicht etwas vergessen oder weiss jemand, was ich noch durchchecken koennte?

    MFG

  • Ist der Benzinhahn eventuell undicht und das Schwimmernadel Ventil nicht mehr das beste , so daß dir der Motor voll Benzin gelaufen ist .?

    Quasi total abgesoffen ? Laß die Kerze draußen und die Zündung mal aus und kicke dann ordentlich paarmal durch ... so pumpt der Motor den Sprit raus ...Dann Neue Kerze einbauen und probieren ...

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Ich würde sukzessive nach dem Fehler suchen:

    1. zieh ein wenig Mischung mit einer Einwegspritze auf und fülle den Inhalt in die Zündkrezenöffnung
    2. Kerze rein und ankicken/anschieben. Läuft die Vespe durch, war sie eben nur richtig abgesoffen. Geht sie gleich wieder aus, dann
    3. Bau den Vergaser wieder aus und schau nach, ob mechanisch und schmutztechnisch alles in Ordnung ist. Bei der Gelegenheit solltest Du auch nochmals alle Dichtungen prüfen.

    Mehr darf es eigentlich nicht sein, denn - wie Du schreibst - lief das Teil ja vor dem Gaszugabriss einwandfrei.

    Beste Grüße und viel Erfolg :thumbup:
    Automatix

    "Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben." Oscar Wlde

  • Danke für die Tipps.
    Hab das mit der Spritze mal probiert und ein wenig Sprit in die Öffnung der Zündkerze getan.
    Nach 2 mal kicken ging die Vespa sofort an, drehte übelst hoch (wenn ich Gas gegeben hab noch schneller), dann sank die Drehzahl wieder und sie ging aus.
    Habs mal bei diesem einen mal belassen, da mir das in der Garage zu laut war, abgesehen vom Rauch und draußen regnets wie die Sau :D
    Kann es somit sein, dass es am Standgas liegt, oder sollte ich doch gleich den Vergaser wieder ausbauen und durchchecken? Schließlich hat die Vespa reagiert, wenn ich Gas gegeben hab...

  • Könnte Falschluft sein , haste den Filzring im Ansaugstutzen richtig sitzen und gefettet ?

    Oder die Simmeringe sind im Eimer , dann muß der Motor zerlegt werden um diese zu ernuern

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
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    2Takt Islamist

  • Na dann ist ja alles in Ordnung ...viel arbeit gespart

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Ich würde sukzessive nach dem Fehler suchen:

    1. zieh ein wenig Mischung mit einer Einwegspritze auf und fülle den Inhalt in die Zündkrezenöffnung
    2. Kerze rein und ankicken/anschieben. Läuft die Vespe durch, war sie eben nur richtig abgesoffen. Geht sie gleich wieder aus, dann
    3. Bau den Vergaser wieder aus und schau nach, ob mechanisch und schmutztechnisch alles in Ordnung ist. Bei der Gelegenheit solltest Du auch nochmals alle Dichtungen prüfen.

    Mehr darf es eigentlich nicht sein, denn - wie Du schreibst - lief das Teil ja vor dem Gaszugabriss einwandfrei.

    Beste Grüße und viel Erfolg :thumbup:
    Automatix

    zu punkt 2: wenn sie mit einspritzen läuft, dann bekommt sie keinen sprit, was definitv etwas anderes ist, als abgesoffen ...

    folglich: reinige unbedingt deinen vergaser & benzinhahn um einen klemmer zu vermeiden!

    Einmal editiert, zuletzt von RASAWAY.de (January 25, 2009 at 15:22)

  • sind die Klugscheißereien hier im Forum (obwohl ich auch dazu neige) :D :D :D !

    Schau mal Oldie-Garage: Das hat vespa freak ganz am Anfang seines Threats geschrieben.

    "Die Zündkerze war ziemlich nass, nachdem ich versucht habe zu starten."
    Auch meine Empfehlung ging dahin, dass wenn die Vespe nicht durchläuft,
    dass er dann das Spritzufuhrsystem revisionieren soll. Aber: Die Kiste
    ist nach dem zweiten Versuch mit der "Direkteinspritzung" wieder ans
    Laufen gekommen und schnurrt wie eh und je. Und mal ganz ehrlich: Der Zweck heilgt die Mittel.


    Von daher kann ich Deinen "neunmalklugen" Einwand überhaupt nicht
    nachvollziehen. Und eines ist auch klar: Wenn man zur von mir
    beschriebenen Startmethode Gemisch verwendet, dann ist auch für
    ausreichend Schmierung gesorgt.
    Beste Grüße

    Automatix

    "Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben." Oscar Wlde

  • ... offensichtlich kannst Du nicht lesen und spamst hier rum. Ich habe geschrieben, dass wenn die Vespe mit der Direkteinspritzung durchläuft und nicht wieder ausgeht, dann war sie eben nur richtig abgesoffen (worauf die Nasse Kerze eindeutig hingewiesen hat). Beim 2. Versuch ist sie dann wohl durchgelaufen und läuft jetzt wieder prima. Also was ist daran so falsch? Die Vespe war einfach nur richtig abgesoffen. Deshalb gleich den Vergaser und den Benzinhahn zu reinigen halte ich für einen ausgemachten - sorry - Schwachsinn, denn das erzeilbare Ergebnis (bei deutlich mehr Arbeit) ist maximal das, was eh schon vorliegt - eine funktionierende Vespe.

    Verdammte Klugscheißerei! Ist Dir langweilig? Was willst Du eigentlich?

    Beste Grüße,
    Automatix

    "Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben." Oscar Wlde